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Katja

neu hier! frage: erfahrungen mit distraktionsosteogenese?

hallo allerseits,

ich stehe ganz am anfang, bin aber jetzt schon froh, dieses forum gefunden zu haben. ich bin nicht pro, sondern retro :-) also bei mir wird eine retrognathie des unterkiefers behandelt, und zugleich ein mikrokinn. im oberkiefer passt auch irgendwas nicht, wobei die kieferchirurgin hofft, dass der kieferorthopäde das mit der regulierung hinbekommt. die zahnspange wird nächsten dienstag montiert, heut hab ich die abstands-gummis reingekriegt, und ich sag euch, ich bin eine wehleidige heulseuse, bin gleich zur praktischen ärztin um mir schmerztabletten zu holen. das kein ja heiter werden :)

aber jetzt meine konkrete frage: hat jemand von euch erfahrung mit der so genannten distraktionsosteogenese? diese methode will die kieferchirurgin nämlich bei mir anwenden, da die unterkiefervorverlagerung offenbar sehr drastisch ausfallen muss. wenn so große distanzen zu überbrücken sind, sei dies schonender für den gesamten bewegungsapparat, sagt sie. im unterschied zur "normalen" op wird da nicht der uk in einem stück nach vorgerückt und fixiert; statt der platten wird eine schraubvorrichtung montiert und dann schraub ich mir ein paar wochen lang das kinn nach vorne, während sich sukkzessive neuer knochen bildet (ich will wirklich noch nicht dran denken :-) das klingt alles ganz vernünftig, mich würden nur erfahrungsberichte zu dieser variante interessieren! ein vorteil ist angeblich auch noch, dass ich die präoperative zahnregulierung nicht ganz so lange brauche.

ich bin übrigens 33 und hab mich schon vor einigen jahren mal beraten lassen, die sache dann aber immer wieder hinausgeschoben. ausschlaggebend war dann, dass mein letzter milchzahn abgebrochen ist - der eckzahn steckt im gaumen und wird jetzt so nebenbei auch rausreguliert. jetzt, wo alles auf schiene läuft, bin ich aber - noch - heilfroh. die aussicht, dass ich irgendwann mal meine vorderzähne aufeinander krieg und problemlos von einer wurstsemmel abbeißen kann, stimmt mich froh. und wenn sich mein rechtes kiefergelenk nicht mehr ausrenkt, bin ich auch nicht böse. achja, eine kinnplastik - wie gesagt, "mikrokinn", was ja schon etwas seltsam klingt - ist offensichtlich auch vorgesehen. naja, wenn schon, denn schon, sag ich mir. wer damit erfahrungen hat, da wäre ich auch dankbar!

mlg katja

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hallo katja!

ich bin auch aus wien und im september operiert worden. genau wie bei dir wurde bei mir der UK vorverlagert und eine kinnplastik genmacht. allerdings auf die "herkömmliche" art und nicht mittels distraktionsosteogenese. davon hab ich vorher gelesen und natürlich auch meinen chirurgen danach befragt. der hat mich nur gefragt, ob ich wirklich wochenlang mit einem metallapparat herumlaufen möchte, und angeblich verursacht das schrauben-drehen auch schmerzen. deswegen hab ich diese idee wieder verworfen - aber, wie gesagt, das ist keine eigene erfahrung. bei mir war übrigens eine 10 mm stufe zwischen OK u. UK.

wo wirst du operiert? ich war in der hera und bin sehr zufrieden.

LG

S

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Hi Katja,

kann dir da leider nicht helfen, aber hast du schonmal auf www.dysgnathie.de nachgeguggt?

Geh da mal auf

->Dysgnathie-Formen -> Sagittal -> ganz runter zu Mikrognathie.

Steht nicht viel, aber du kannst es ja mal da im Forum probieren, vielleicht weiss der Doktor Kater mehr!

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hallo, vielen dank schon mal für eure antworten! wie gesagt, bei mir eilt es ja derzeit noch nicht so, ich dachte nur, ich frag mal rum hier in diesem netten forum. grundsätzlich finde ich die berichte und postings ja alle sehr ermutigend. vor allem,weil es offensichtlich niemanden gibt, der die op bereut (denn natürlich fragt man sich ja, wie es so ist, mit einem neuen gesicht rumzulaufen.)

@ suni: noch eine wienerin, so was! also, ich bin im akh - auf empfehlung einer bekannten, die dort vor einigen jahren ihre prognathie gerichtet bekommen hat. bin grundsätzlich zufrieden, weil man alles "aus einer hand" hat, also kieferorthopädie und -chirurgie. mit der chirurgin hab ich ja jetzt eine zeit eh nichts zu tun, weil ich erst die zahnspange bekomme. sie haben mir aber auch angeboten, einen kontakt zu patientInnen herzustellen, die einen ähnlichen eingriff, also mit distraktion, hatten, ich werde das in nächster zeit mal in anspruch nehmen.

ich weiß gar nicht genau, wie groß die differenz zwischen uk und ok ist- über 10 mm, glaub ich aber. mein kiefergelenk ist halt schon recht lädiert und deswegen meint die chirurgin wohl, dass eine langsame anpassung besser ist. die distraktoren werden ja gottseidank nicht (wie früher) außen angebracht (DAS würd ich sicher nicht mitmachen! graus!). aber ich berichte hier gerne weiter. jetzt muss ich aber erst mal durch die niederungen der zahnregulierung!

mlg katja

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