Anjadiegute

Vorbereitungen für die Zeit zuhause nach Bimax

32 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe in ein paar Wochen eine Bimax und bin danach allein zuhause. Ich möchte mich natürlich so gut wie möglich vorbereiten.

Was ich bisher vorbereitet oder geplant habe:

-Suppen vorkochen und einfrieren

-Lebensmittel und Getränke auf Vorrat kaufen

-Caipirinha-Strohhalme hab ich bestellt, denn mit den normalen gehen pürierte Suppen nicht, hab ich ausprobiert.

-Bett so vorbereiten, dass ich aufrecht schlafen kann

-viele Taschentücher, wg. Sabberei

Habt ihr noch Tips für mich, was ich noch vorbereiten kann? Habt ihr Pflegeprodukte (z.B. zum Mundspülen) vom KH bekommen? Bekamt ihr Schmerzmittel verschrieben oder soll ich die mir auch schon vorher kaufen?

Kühlen soll man wohl zuhause nicht mehr. Aber Umschläge mit Quark sollen sehr gut sein.

Ich hab ein bisschen Angst, dass mir daheim irgendwas wichtiges fehlt, deshalb will ich viel vorbereiten. Über weitere Tips, wenn ich was vergessen habe, würde ich mich freuen.

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Astronautennahrung aus der Apotheke, nur Suppen alleine haben mir nicht wirklich gereicht :)

Ansonsten Salbeitee für die Mundspühlung, habe nach meiner OP noch Antibiotika vom KH verschrieben bekommen ansonsten nichts- sprichs ruhig schon Schmerzmittel vorbunkern falls irgendwas sein sollte.

Und schonmal Bücher und DvDs bereitlegen, nicht das dir die Decke auf den Kopf fällt.

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Hallo

mir hat Baby-Nahung (Milch und Brei) sehr geholfen, irgendwann waren Suppen einfach nicht mehr sättigend genug. Aber natürlich sind diese nicht wirkliche Gesundbrunnen (obwohl... für Babys sind sie gut genug...)

Mein Mixer ist am ersten Tag zu Hause kaputt gegangen, das war etwas blöd. Ich würde schauen, dass der Fernseher funktioniert, denn ich war viel zu kaputt um zu lesen und konnte mich drei Monate lang nicht mehr konzentrieren.

vielleicht noch ein paar Bäder kaufen. Ich war die erste Zeit so kaputt, dass ich nur baden und nicht mehr duschen konnte.

wünsche dir alles Gute.

Miranda

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Okay, Salbeitee und Astronautennahrung, dazu Babybrei...der ist eh lecker.

Gab es etwas, wo ihr unbedingt Hilfe gebraucht habt, oder kamt ihr gut zurecht?

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Kauf dir einen guten Stabmixer. Ich hab mir alles mögliche zerkleinert. Denn das wird ein Küchengerät sein, dass täglich zum Einsatz kommt.

Aber ich weiß nicht ob Strohhalme eine gute Idee sind? Denn da musst du Druck aufbauen in deinem Mund. Ich hatte bisher nur eine GNE aber konnte gut nach vier Tagen mit dem Löffel schon essen.

Grüße Miro

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Hallo Anja,

also ich rate dir vorm Duschen zu frühstücken und alles ganz langsam anzugehen. Ich hatte es extrem mit dem Kreislauf zu tun, war froh, dass mein Freund mich auffangen konnte. Im Nachhinein war es sehr gut, dass jemand für mich da war, ich war schon ziemlich geschafft von der OP, wobei das bei jedem unterschiedlich ist. Vielleicht hast du jemanden, der öfter mal bei dir vorbeischaut? Ich wünsch dir alles Gute! :D

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Ich sollte unbedingt mit Mundwasser (Listerine aber verdünnt) täglich den Mund ausspülen! Am besten ging das mit einer Spritze.

Dann noch pudding kaufen, ich hatte zwischendurch so lust auf schokolade...

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pudding! ! ! :) mit der doppelten menge milch dann trinkt er sich leichter und viel viel zucker rein wegen den kalorien :)

astronautennahrung (vorab schonmal auf rezept vom hausarzt holen)

und die sache mit den strohhalmen... ich hatte wochenlang keine chance mit strohhalmen zu essen - ich konnte keinen guten unterdruck aufbauen und der splint macht das auch nicht wirklich einfach... das einfachste war für mich das essen in eine müslischüssel zu kippen und dann direkt aus der schüssel zu trinken. zum glück ist mir dieser gedanke gekommen - sonst wär ich wahnsinnig geworden ;-)

habe dann die schüssel mit ins bad genommen mich vorn spiegel gestellt (sehr praktisch, da man das was daneben geht im waschbecken gleich wegspülen kann) die schüssel auf die (damals noch taube) unterlippe gelegt und getrunken :)

http://www.wunderweib.de/media/redaktionell/wunderweib/gesundheiternhrung/menschenessen/frau-suppe-q.jpg

so in etwa sah das aus nur dass die schüssel kleine war ;-)

ansonsten vielleicht noch malzbier kaufen, wenn dir das schmeckt. ich musste das trinken, weil es viele kalorien hat und ich dauernd abnahm. das hat dann aber geholfen :)

noch ein tipp: es gibt beim lidl linessa frühstücksdrinks die sind relativ billig und schmecken ganz gut... ich hab pro frühstück eine flasche (750ml) gebraucht.

für die vitamine rio d'oro smoothies vom aldi :)

und wenn du am anfang den splint nichtmal zum reinigen rausnehmen darfst, pass auf, dass du wirklich nur sachen ohne stückchen drin isst, denn sonst kann es sein, dass du in den splint etwas reinbeißt, was du - ohne den splint zu entfernen - kaum wieder rausbekommst.

sry ist etwas unstrukturiert, aber mir sind immer neue sachen eingefallen und ich hab paar stichpunkte fett geschrieben damits net ganz so unübersichtlich ist ;-)

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darf man nach der OP eigentlich kaffee trinken?

hat jemand eine spritze zum essen verwenden, wie es sie anscheinend in manchen krankenhäuser gibt? oder braucht man die zuhause schon nicht mehr?

gibt es irgendeinen medizinischen grund, nach der OP keine großen mengen orangensaft zu trinken? davon könnte ich mich auch so fast ernähren, ganz ohne OP.

danke für all die anderen ratschläge

bearbeitet von relative

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Wow, danke für die vielen Tips. Ja, das mit dem Strohhalm stell ich mir auch schwierig vor. Nur hat mir mal jemand erählt, der kannte jemanden, der jemanden kannte...usw. Wer weiss was das für ne OP war. Zur Sicherheit besorg ich mir noch ne Schnabeltasse. Und vielleicht gehts ja auch mit nem kleinen Löffel...es soll noch keiner verhungert sein, oder? ;)

Es könnte schon jemand nach mir schauen, aber verlassen will ich mich darauf nicht.

Astronautennahrung auf Rezept klingt gut, daran hab ich noch gar nicht gedacht, dabei bin ich ein Sparfuchs.

Um zu wenig Kalorien mach ich mir eigentlich keine Sorgen, abnehmen wär für mich ne positive Nebenwirkung. :roll: Aber satt werden will ich natürlich. Ich will in die Suppen, die ich vorkoche, überall Kartoffeln oder Nudel mit reintun, oder ne Scheibe Brot, damit ich auch Kohlenhydrate habe. Und Pudding ist natürlich ein Muss. ;)

Die Spritze zum Spülen, kriegt man die vom KH?

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Hier noch ein paar Antworten von mir:

Also manche Krankenhäuser geben die Spritzen aus, ich hab mir sie selbst besorgt, wobei ich sie nicht brauchte. Ich konnte trotz verdrahtetem Splint und Gummis vom ersten Tag an mit einem kleinen Löffel was reinschaufeln. Essensreste bekommt ihr am besten mit der Munddusche (kleinste Stufe) aus dem Splint. Falls ihr ne Dreiteilung des OK habt, dann ist da ja ne Lücke zwischen dem 2. Schneidezahn und dem Eckzahn, da kann man gut durchspülen.

Kaffee hab ich am letzten Tag im Krankenhaus bekommen - und welch Wunder: Ich fand ihn eklig. Hab erst wieder nach ein paar Wochen den Geschmack daran wiedergefunden.

Wie in einem anderen Thread beschrieben war der Handspiegel mein bester Begleiter, damit findet ihr selbst die kleinste Mundöffnung und später beim Kauenlernen weiß man wenigstens wie es aussehen sollte... :roll:

Zur Schnabeltasse: Die hab ich auch ca. zwei bis drei Wochen gebraucht. Ein Tipp: Sucht euch eine mit großer Öffnung und schraubt das Ventil aus, sonst müsst ihr auch Druck aufbauen. Ich hab meine ganz günstig im DM gekauft (rosa mit grünem Deckel ohne Griffe).

Was unterstützende Medikamente angeht, davon hab ich mittlerweile ne ganze Reihe (vom Heilpraktiker und Hausarzt und der Osteopathin verschrieben): Arnica und Hypericum C 30, Arnica C 200 (1x in der Woche), Bromelain und Lymphomyosot, Vitamin B-Komplex, Vitamin C hochdosiert.

Schmerzmittel gibt es ein Rezept vom Krankenhaus.

Ach so zum O-Saft: Der brennt am Anfang ganz schön, auch kohlesäurehaltige Getränke gehen noch gar nicht. Das gibt sich nach ca. 2 Wochen. Dann spricht max. der Säuregehalt dagegen, also nach ner Weile Zähneputzen. Ich hab auch viel Apfelsaftschorle getrunken (mit stillem Wasser), damit ich genügend zu mir nehme. Und Malzbier, lecker...

bearbeitet von Lothlorine

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Ich hatte mir viele Strohhalme mitgenommen ins Krankenhaus, war praktisch. Die hatten gar nicht viele, ich habe die andere Patientin auch noch "versorgt".

Also Kompott, Pudding, Brühe geht alles prima durch, sind ganz normale gewesen, keine besonders dicken. Gute Lippenpflege, Tempobox und für's Gesicht ein paar Waschlappen (die wo man die Hände reinsteckt). Damit kann man auch nach einigen Tagen die Haare shampoonieren am Waschbecken. Je nachdem wie der Kreislauf reagiert, die ersten paar Tage gründliche Katzenwäsche am Waschbecken und dann vorsichtig in die Dusche schulter abwärts. mmer einer Schwester Bescheid sagen, bzw. mit "Begleitschutz" duschen gehen.

Für die Haare habe ich auf Kalt gestellt, tat dem Gesicht auch ganz gut. Kostet etwas Überwindung, aber nach 2-3 Tagen ohne Dusche eine Offenbarung. Auf Kaffee habe ich komplett verzichtet, bis das Putzen wieder ging. Die Zähne leiden in den Tagen eh schon genug und mein Blutdruck war eh zu hoch die ganze Zeit, angeboten wurde er mir aber. Tee und Mineralwasser medium gehen super, von Säften habe ich erstmal die Finger gelassen, bis die Wunden geschlossen waren.

Wegen Milchprodukten: das Problem ist die Lactose, davon ernähren sich bestimmten Bakterien im Mund, das ist das Problem nach der OP. Also entweder Lactosefrei oder direkt Mundspülung.

Je nachdem wie eng Du verschnürrt wirst...ich fand Schnabeltasse blöd, weil es suppt und einmal komplett über alle Zähne geht, mit Strohhalm landet es direkt schön weit hinten zum Schlucken.

Suppen würde ich gar nicht vorkochen, Du bist zu Hause froh um jede Beschäftigung. Es gibt so Drinks, die Kindern im KH auch verabreicht werden zur alleinigen Ernährung, haben so 300kcal pro Flasche. Davon mal zwischendurch eine nehmen, sättigt sehr gut und schmeckt gar nicht schlecht. Ich konnte Kartoffelpüree nach dem KH nicht mehr sehen zunächst.

bearbeitet von Chris80

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Huhu,

wenn du alleine bist ist für dich vielleicht auch wichtig, dass du nach der OP nicht schwer heben kannst/sollst. Mir sind auch vergleichsweise leichte Sachen von 2-3 kg anfangs sehr schwer gefallen. Also ein Korb nasser Wäsche aus dem Keller hochtragen ist da ehr nicht drin.

Wie schon erwähnt, eine Munddusche ist wirklich super. Damit hab ich den Splint immer gut sauber bekommen. Und eine Kinderzahnbürste ;)

Viele Grüße

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Also meine Schnabeltasse war mein bester Freund. Ich hätte nicht mit Strohhalm trinken können, da ich ja verdrahtet war. Hab auch viel gemixert und püriert :)

Ich sollte nicht mit Mundspülung spülen sondern nur mit Kamillentee. Das war auch sowas wie ein Grundnahrungsmittel am Anfang. Hab 2 Liter allein Tee getrunken, dazwischen Säfte (da merkst du selbst, ob es brennt oder ob du Sodbrennen bekommst) und eben viel Gemüsesuppen. Wenn man Mais rein tut und mitpüriert wird es leicht süßlich und sättigt gut. Jetzt im Winter wäre auch ne Maronensuppe sicher gut.

Wegen Milchprodukten meinte mein Prof, dass das Verbot nach der OP überholt und veraltet sei. Ich hab sie vorsorglich trotzdem die erste Woche weggelassen.

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Hallo ihr,

ich habe die Augen-und Nasensalbe von Bepanthen zu meinem besten Freund nach der OP gemacht, da mir die Lippen aufgeplatzt waren und die Creme die beste ist! Ich konnte nur durch einen Strohhalm trinken, wenn es auch ewig gedauert hat. Für einen Milchdrink(300 ml) habe ich etwa 1 Stunde gebraucht. Erst als der Splint raus war, konnte ich überhaupt löffeln, ich habe also 10 Tage nur getrunken. Was für mich wichtig war, war eine Wärmflasche. Die habe ich sowohl mit ins Krankenhaus genommen(und mir abends von meinem Freund mit warmen Wasser befüllen lassen) als auch zu Hause viel genutzt. Denn ich hasse es zu frieren! Und zu Hause schön weiche Handtücher bunkern und bequeme Kleidung. Ich bin 4 Wochen fast nur in T Shirt und Jogginghose rumgelaufen.

Ich konnte am Anfang gar kein Fernsehen ab. Ich war viel zu schwach dafür. Helfen tun Hörspiele. Ich habe mir "Gut gegen Nordwind" gekauft. Herrlich lebensnah und einfach schön anzuhören.

Ich hoffe, dass ihr eure post-OP-Zeit auch so gut übersteht, wie ich und wünsche euch alles Liebe!

Josey

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Hallo ihr,

ich habe die Augen-und Nasensalbe von Bepanthen zu meinem besten Freund nach der OP gemacht, da mir die Lippen aufgeplatzt waren und die Creme die beste ist!

*unterschreib*. Bepanthen Nasensalbe ist toll.

Suppen würde ich schon vorkochen, ich konnte am Anfang nur ganz wenig selber machen, weil nach wenigen Minuten mein Kreislauf schlappgemacht hat. Kochen z.B. ging gar nicht. Für die ersten Tage ist vorgekochtes Essen also schon empfehlenswert.

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Ich wollte eigenlich keinen Kaffee trinken, hab ihn dann im KH aber doch gelöffelt ... in homöopathischen Mengen, aber ich bin so daran gewöhnt, daß ich fand, es hätte mir eher gut getan.

Ich hab im Krankenhaus ganz dringend eine Flasche mit Sports cap (also so ne Spritzflasche wie für Gatorade...) zum Wiederauffüllen gebraucht, weil ich eben auch mit Strohhalmen wenig Chancen hatte, irgendwas anzusaugen. Lippen waren komplett taub. Mit der Spritzflasche war dann Wasser trinken und Pillen runterspülen (vorm Spiegel..) deutlich einfacher. Unbedingt mitbringen, wenn Du mit Strohhalmen umgehen kannst, ist es natürlich gut, aber sicher ist sicher. Ich hatte es auch nach dem KH lange dabei, wenn ich rausgegangen bin.

Kann das mit dem Essen über der Spüle auch bestätigen, das war hinteher ne Zeitlang eine Riesensauerei...immer Handtuch umhängen, Essen mit zur Spüle nehmen, kleiner Löffel, Mund im Spiegel anvisieren.... :) Mundwasser oder möglichst sowas wie der Waterpik (so ein Dings mit Wasserstrahl zum gezielten Mundausspülen) sind auch eine gute Anschaffung. Und Hörspiele!

(Oh, und nimm Handtücher und viel Wechselwäsche mit. Für zu Hause hatte ich auch einen Stapel Küchenrolle. Beides sehr gute Investitionen)

Zum Essen hatte ich stapelweise Kartoffelbrei (dieses Instantzeug, aber ich wollte nicht pürieren und konnte nichts süßes mehr sehen), fertigen Grießpudding, gefrorenes Gemüse für Suppe (ging auch relativ gut), Brühe, und gefrorene Himbeeren / Waldbeeren für Smoothies und Eis. Ich hab das 'keine Milchprodukte'-Gebot leider komplett ignoriert, weil sich das KH selbst auch nicht dran gehalten hat (die Station hatte ja fast nur Kieferpatienten). Keine Ahnung, ob das wichtig ist, geschadet hat mir der Joghurt hinterher nichts. Ich wollte nur nicht soviel Milchzeugs, weil es in Kombination mit den Antibiotika und mit wenig anderem im Magen nicht optimal ist.

Edit: kann das mit den Suppen von Chris eher nicht bestätigen, ich war hinter ganz glücklich, daß ich mir Zeugs gekauft hab, was ich nicht selbst kochen muß. Die ersten eins zwei Wochen war ich schon ziemlich fertig, danach konnte ich auch relativ leicht einkaufen und selbst kochen, obwohl Essen und Sprechen nicht gut ging.

bearbeitet von Foxface

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Ich wollte mich an dieser Stelle bei Euch für Eure super wertvollen Tips bedanken. Hab fleißig mitgeschrieben.

Mir steht in einem Monat auch eine Bimax bevor... Hab ja noch einiges zu tun und zu besorgen bis dahin :-)

Dank Euch bin ich für die Zeit ja dann echt gut vorbereitet :-)

Liebe Grüße

Sarah

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Hallo, ich dachte ich gebe hier auch mal meinen "Senf" dazu !!;-);-);-)

Ich habe im KH eine "Trink-Spritze" und eine "Essens-Spritze" bekommen, die ersten 2 Tage habe ich eh nur Wasser zu mir genommen und wollte gar nicht essen.. Dannach wars mir zu blöd mit denen Spritzen und ich habe mich ganz normal an einen Glas probiert.. Klar, die ersten Trinkversuche waren sche**e und ich habs nmir übergeschüttet, aber es ging immer besser...

Und nach ca einer Woche habe ich auch wieder "gegessen" -VORHER bekam ich regelrechte Würg-und Brechreize wenn ich Essen oder Essen- ähnlichem gerochen habe- nach dieser Woche ging das schlürfen der Suppe mit einem kleinen Löffel echt gut !

Doe ersten 2 Wochen POST-OP sind eig die schlimmsten- dannach spürt man eig jeden Tag wie es immer besser wird- also ich "esse" seid einer Woche eig wieder alles.. nunja, essen kann man das nicht nennen, ich schnelde alles ganz klein - stecke es mir in den Mund, und schlucke es runter..!

Nach einer gewissen Zeit kann man die Suppen und Breie einfach nicht mehr sehen !

Angefangen habe ich mit Camenbert- die Rinde abgeschnitten und dann der inner weichen Käse "gelutscht" !

Das Bromelain-POS kann ich gut emphelen ! Hilft super beim abschwellen!

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Jetzt muss ich doch ein bisschen schmunzeln! Wenn du die Tipps alle befolgst bist du von den Vorbereitungen schon vor der OP kaputt. :lol:

Ich war nach der OP auch alleine und hab mir vorher Sorgen gemacht, aber es kommt meistens anders als man denkt!

Das mit Bepanthen unterschreib ich auch - die lag aber schon auf meinem Nachttisch als ich ins Krankenhaus kam!

Die KFC-Praxis hat mir ein Rezept für Antibiotika, Schmerzmittel, Mundspülung und Retterspitz zum Kühlen ins Krankenhaus gebracht. Auf dem Heimweg hab ich das in der Apotheke geholt. Eine Freundin hat mir Bananen und Milch besorgt, darum hatte ich sie wegen dem du-sollst-nicht-schwer-heben-Gebot gebeten. Vor der OP hatte ich Spinat gekauft, den konnte ich in der zweiten Woche gut durch den Strohhalm ziehen.

Ansonsten war ich am Tag nach der OP schon relativ fit und das ist auch so geblieben. Ich hab auch zu Hause gekocht... Nudeln schön weich mit Schinken-Sahne-Sauce z.B. oder Gemüse mit Lachs (gibt ein tolles Rezept hier). Solche Sachen kann man ohne zu beißen runter schlucken!! Ansonsten habe ich alles mit dem Zauberstab zerkleinert, selbst Salat... ich brauchte einfach den Geschmack im Mund!

Im Krankenhaus gabs übrigens auch Milchprodukte.

O-Saft gabs nicht wegen der Fruchtsäure.

Und es herrschte Kaffee-Verbot wegen Nachblutungsgefahr. :sad:

Ich wünsch dir alles Gute für die Zeit,

inmabella

bearbeitet von inmabella

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Die Tipps sind wirklich klasse - so langsam denk ich auch mal drüber nach was ich noch so alles brauche....:razz:

der 10.1. rückt immer näher....

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Hi :0)

Noch ein, zwei Tipps von mir:

Lass Dir Drainagen verschreiben. Ich hatte vor 10 Tagen meine OP und habe wirklich kaum noch Schwellungen.

Ich habe nach der ganzen Sache leider auch ein paar Wunde Stellen im Mund. Da hilft eine schmerzstillende Paste, die man im Mund auftragen kann.

In den nächsten Wochen bekomme ich auch Krankengymnastik für den Mundbereich, damit sich die Muskulatur an das neue Verhältnis gewöhnen kann.

Wünsch Dir alles Gute!

Keira

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Oh mann, die Tipps hier sind echt klasse. Aber langsam bekomme ich doch etwas Panik, wenn hier so viele erzählen, dass sie nach der OP so lange eingeschränkt waren...

Ich werde nach der OP (Termin 25.1.) auch alleine daheim sein :???:

Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr wieder einsatzfähig wart? Also ich meine z.B. wann ihr wieder zur Arbeit, in die Schule oder etwa in die Uni gegangen seid?

Grüße

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Also, ich war 5-6 Wochen nach der Bimax krankgeschrieben. So lange hab ich den Splint getragen, und mit Splint wäre es bei der Arbeit auch relativ schlecht gegangen, schon wegen der Einschränkungen beim Essen und Sprechen. Ich muß sagen, ich war auch so lange ziemlich fertig (bin schneller müde geworden, Konzentrationsfähigkeit war nicht so gut, etc). Ich mußte mich allerdings auch alleine versorgen nach den ersten 6-7 Tagen im Krankenhaus, und das hat weitaus besser funktioniert als erwartet. Bin ziemlich schnell, also sofort in der Woche nach dem Krankenhaus, auch wieder alleine einkaufen gegangen (es darf einen eben nicht stören, wenn Leute noch etwas seltsam gucken, weil alles geschwollen ist - machbar ist es, wenn man sich hinterher wieder ausruhen kann).

Weißt Du, ob Du so lange einen Splint drin hast, und ob beide Kiefer verschoben werden? Manche scheinen schon nach 3 Wochen zur Uni oder zur Schule zurückgegangen zu sein, aber bei mir wäre das zu früh gewesen.

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Ja, bei mir werden beide Kiefer verschoben (UK nach hinten, OK nach vorne). Aber wie lange ich den Splint tragen werden müssen, weiß ich leider nicht. Mein Arzt meinte etwas zwischen 2 bis 4 Wochen...

Ich hatte eigentlich geplant 3 Wochen nach der OP wieder im Labor stehen zu können... Dort muss ich eigentlich nur anwesend sein und meine Laborpartnerinnen übernehmen die Arbeit, so dass ich nur das nötigste tun muss.

Hält das jemand für realistisch?

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