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Suri

Oberkieferverlagerung in Frankfurt Uniklinik

Hallo,

am Dienstag, den 16.11.2010 war es soweit, meine Kieferoperation sollte stattfinden.

Im Vorfeld musste einiges geklärt werden, was leider nicht ganz so gut lief. Es handelt sich jedoch um Kleinigkeiten, die für die OP selber nicht relevant waren, aber halt für mich als verängstigten OP-Patienten ;-)

Am Montag erst haben die Chirurgen entschieden, was für eine OP es überhaupt werden soll. Ob nun beide Kiefer, nur oben oder nur unten. Ich hatte zuvor von 3 Ärzten 3 verschiedene Meinungen erhalten. Also wusste ich bis Dienstag, dem OP-Tag nicht, was für eine OP mir blühte. Wichtig für mich war eigentlich nur: Wenn ich eine BIMAX erhalte, dann komme ich sicherheitshalber für eine Nacht auf die Intensivstation. Wenn dort kein Platz ist, dann komme ich in den Aufwachraum. Besuch dürfe ich empfangen und die Intensiv befindet sich im HNO-Haus. Und wo würde sich der Aufwachraum befinden? Wenn ich keine BIMAX erhalte, komme ich wieder auf die Station, also wo sollte ich meinen Partner denn nun hinleiten?

Das hoffte ich, am Dienstag vor der OP noch klären zu können. Aber vor der OP habe ich keinen Arzt mehr getroffen und bin daher in die Narkose geschlittert ohne zu wissen, welche OP ich habe und wo ich danach lande. Zum Glück hat sich das dann nach der OP noch alles aufgeklärt.

Nun zur eigentlichen OP:

Meine Station war im Haus Friedrichsheim. So wie auch letztes Jahr bei meiner GNE. Da die eigentliche Station noch saniert wird. Um 6.30Uhr wurde ich aufgenommen und hatte gleich den ersten Termin. Ich also Sachen ausgepackt und schon kam die Schwester und drängelte, dass ich los müsste. Also ab in den Transfer, der mich zum OP-Haus (21) gebracht hat. Dort habe ich noch einen Moment im Warteraum gesessen, wurde dann in die Umkleide gebracht und danach zum OP-Tisch. Die Anästhesisten sprachen noch nett mit mir und erklärten mir alles, konnten mir aber nicht sagen, was für eine OP geplant war. Diesmal tat es auch nicht weh, als die Betäubung in meine Vene floß und ich war ziemlich schnell weg.

Ich wachte im Aufwachraum auf, der recht voll belegt war und habe mich direkt übergeben müssen. Offensichtlich hatte ich viel Blut geschluckt. Dann wieder Filmriss. Dann die Info, ich würde nach Friedrichsheim transportiert werden. Also Memo an mich: SMS an Partner schicken und informieren, dass ich in Friedrichsheim bin. Aber das hatte noch Zeit... Wieder Filmriss. Rappel (Ah, ich bin schon im Auto), Filmriss, ah, das ist doch die Station in Friedrichsheim. Jetzt nicht einschlafen, du musst ja gleich helfen, das Bett zu wechseln. Dann musste ich mich wieder übergeben und erstmal 2 Stunden schlafen. Ich habe zwischendurch Schmerzmittel bekommen.

Nach und nach wurde ich munterer. Ich rief die Schwester, weil ich auf Toilette musste. Ich durfte den ersten Tag nur in Begleitung auf Toilette.

Dann kamen Prof. Dr.Dr. L. und Dr. S. und schauten mich an. Ich sollte mal die Kiefer zusammendrücken. Das fiel mir schwer, aber es fühlte sich anders an. Die Frontzähne berührten sich!!! Bei stärkerem Druck kamen auch die Zähne der linken Seite aufeinander, auf der rechten Seite keine Berührung. Die Ärzte erklärten mir, dass sie nur den Oberkiefer operiert hätten. Ich war sehr zufrieden. Ein Kiefer weniger, der heilen muss. Mein Gesicht war auch so schon ordentlich geschwollen.

Anhand des dicken Einstichs an meiner Hüfte, habe ich geschlussfolgert, dass mir Stammzellen aus meinem Beckenkamm entnommen wurden, da ich 2kleine Knochenimplantate an den Oberkieferknochen erhalten habe. Das hatte mir der Arzt im Vorgespräch zur OP erläutert. Er fragte, ob ich eigenen Knochen nehmen möchte oder ob ich das Calciumgerüst eines Rinderknochens nehmen möchte. Da habe ich mich für das Calciumgerüst entschieden. Ich muss ja nicht mehr Wunden und Schnitte auf mich nehmen als nötig. Dafür benötigten sie aber Stammzellen von mir. Das bezeugte eben auch das Pflaster, das ich nun an meiner Hüfte hatte.

Abends kam dann mein Partner, den ich gleich mißbrauchte, um mal auf Toilette zu gehen :mrgreen:

Nachts hatte ich mich noch mehrmals übergeben und nur stündlich geschlafen.

Am nächsten Tag kam Dr. S. und erklärte mir, was genau bei der OP gemacht wurde. Er sagte auch, dass es gut so ist, dass die rechte Seite noch keinen Zahnkontakt hat, da der Körper den alten Zustand wieder herstellen möchte und der Kiefer daher sowieso noch wieder ein Stück absinken wird.

Er war sehr zufrieden mit dem Ergebnis und fixierte die Kieferposition mit Gummis. Leider musste ich mich Abends/Nachts noch mehrmals übergeben und hätte die Gummis eigentlich mit der Schere durchschneiden müssen, aber da das alles sowieso nur flüssig war, ging es auch so. Ich konnte die Gummis ja auch Kraft meines Unterkiefers ein Stück auseinanderziehen.

Am 2.Tag post OP bekam ich von Dr. S. dann den Splint rein. Der passte sehr gut und ohne Probleme und Dr. S. wirkte sehr zufrieden. Zusätzlich wurde das ganze wieder mit Gummis fixiert. Nun durfte ich mich aber wirklich nicht mehr übergeben, weil zwischen den Zähnen nun wirklich kein Platz mehr war, auch nicht zum Atmen. Zum Glück musste ich mich auch nicht mehr übergeben.

Ab Freitag (3.Tag post OP) brauchte ich kein Schmerzmittel mehr. Mein Gesicht war immernoch arg geschwollen, aber die Schwellungen gingen langsam zurück.

Am Samstag durfte ich gehen. Dies war kein Tag zu früh und auch kein Tag zu spät. Medikamente benötige ich keine außer Nasentropfen und die Antibiotika.

Am Montag war ich zur Kontrolle bei Dr. S. Er hat mir gezeigt, wie ich den Splint selbst einsetzen kann und die Gummis lösen und festmachen kann, so dass ich einmal am Tag alles zur Reinigung rausnehmen kann und auch etwas dicker Püriertes essen kann, um wieder ein paar Kalorien aufzunehmen. Er meinte, dass ich das schon könne, weil der Splint so toll passt und alles so gut aussieht. Der Splint ist vor allem dafür da, damit sich mein Muskelzug an den Kiefern an die neue Kieferposition gewöhnt, da er ständig bestrebt ist, die Kiefer wieder an die alten Stellen zurückzuziehen.

Gleich habe ich einen Termin bei meinem Kfo. Bin gespannt, was der machen möchte, da meine Zähne durch den Splint jetzt ja eh nicht verändert werden sollten. Naja, mal schauen.

Krankgeschrieben bin ich bis nächste Woche Freitag.

Ab 15.Tag post OP kann ich den Splint wohl jeden Tag eine Stunde weniger tragen. Hoffe, dass es wirklich so kommt. Mein Gesicht ist immernoch geschwollen. Fühle mich noch immer wie ein Alien. Die Haut um die Nase und die Kieferhöhlen rum ist noch immer recht taub. Aber ich denke, das wird schon.

Soweit ich das verstanden habe, verwendet die Uniklinik aktuell wieder nur noch die festen Platten. Eine Userin hier im Forum hatte ja so schlimme Probleme mit den Auflösbaren. Offensichtlich gab es da wohl öfter Probleme, weshalb momentan wieder die festen Platten verwendet werden, bis es eine sichere andere Möglichkeit gibt in Bezug auf die Platten, die man drinnen lassen kann.

Ich bin noch sehr gespannt wie sich das bei mir Weiterentwickelt. Da ich rechts noch keinen Zahnkontakt habe, bin ich natürlich noch etwas unsicher, aber ich vertraue natürlich auch dem Arzt. Und auch das Abschwellen könnte schneller gehen :???:

Viele Grüße

Suri

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Hallo,

die Kieferorthopädin meinte auch, dass das soweit sehr schön geworden ist und hat die Gummis etwas anders gesetzt.

Montag geht es dann erstmal wieder in die Uniklinik zur Kontrolle.

Viele Grüße

Suri

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Hallo Suri,

schön dass alles gut geklappt hat.

Aber das mit dem vielen Erbrechen klingt nicht gut. Ich hoffe für mich, dass ich eine Magensonde bekomme, denn das stell ich mir weniger schlimm vor als das Erbrechen.

Dass du nicht wusstest, was genau operiert wird, finde ich ganz schön hart. Manchmal frag ich mich, ob Ärzte sich überhaupt Gedanken drüber machen, mit wieviel Ängsten man in so eine OP geht.

Ich wünsch dir weiter alles gute

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Ok das mit dem so häufigen Erbrechen finde ich schon heftig. Ich musste mich nach meiner GNE auch übergeben aber nur einmal . Fand das schon schlimm genug. Wollte auch erst nach Fra Uni gehen aber genau deshalb weil irgendwie immer andere Ärzte da sind obwohl man bei dem einen einen Termin hat u weil man vor OP einfach nicht richtig aufgeklärt wird habe ich es nicht gemacht. Warst du mit der Nachsorge auf Station zufrieden? Weil da hört man auch sehr unterschiedliche Meinungen.

Mir steht auch noch eine OK VV u Nasen OP bevor :(

Gute Besserung

LG

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Eine Magensonde macht da einen guten Job und lässt alles Blut im Magen ablaufen. Damti spart Ihr Euch das Brechen. Wenn Ihr es noch vor Euch habt, bittet um eine Sonde. Das Ziehen ist ein Witz. Einmal tief Luft holen und draussen ist sie, tut nicht weh. VG

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Hallo,

vielen Dank für eure Anteilnahme und Meinungen!

@ Anjadiegute und Chris80 :

Meine Zimmernachbarin hatte eine Magensonde. Wenn die aber mehr als 250ml von dem Energy Getränk bekommen hat, hatte sie auch sehr schlimm damit zu tun, sich zu übergeben. Mir schien die Magensonde da irgendwie nicht so hilfreich:293:

Irgendwie finde ich den Gedanken an eine Magensonde auch nicht so toll, aber ich habe damit ja auch keine Erfahrung gemacht. Vielleicht wäre sie tatsächlich besser gewesen:confused:

@1Caro2: Ja, das mit dem Erbrechen war nicht so toll. Am zweiten Abend hatte ich auch so gut wie kein Blut mehr im Magen und hatte bis dato gar nichts gegessen gehabt, bis auf Abends etwas Brühe. Naja, und die kam dann ein paar Stunden wieder zurück. Ich schätze, der Magen war einfach noch etwas gereizt.

Nach der GNE musste ich mich überhaupt nicht übergeben.

Die Nachsorge fand ich in Ordnung. Man merkt zwar schon, dass Kiefer-und Gesichtsoperierte nicht gerade das Kerngebiet der Schwestern in der Orthopädischen Klinik sind, aber seit letztem Jahr hat sich meiner Meinung nach eine ganze Menge an Fachwissen dort getan. Es scheint auch so, dass dort jetzt eigens für die Stationsvisite eine Ärztin von der MKG-Chirurgie eingesetzt wird, die auch ständig Rücksprache mit den Chirurgen hält. Das fand ich wesentlich angenehmer als letztes Jahr.

Nicht so schön ist natürlich, dass man immer mit dem Transferbus zum Röntgen muss, weil das Haus Friedrichsheim ja dann doch etwas ab vom eigentlichen Klinikgelände ist. Da können 15-20Minuten gegurke ganz schön lang werden, weil er ja jedes einzelne Haus abfährt.

Viele Grüße

Suri

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Hi,

es kann sein, dass nicht alles Blut ablaufen kann. Das hängt von der Konsistenz ab. Wenn es noch frisch und flüssig ist, sollte das kein Problem für die Sonde sein. Soweit ich weiss flockt (oder verhärtet) Blut aber nach einer Weile im Magen und das geht nicht durch den Schlauch.

Ich war heifroh, die Sonde zu haben. Der Beutel war randvoll beim Wechsel, wenn ich mir überlege, das wäre durch den Mund gegangen...keine schöne Vorstellung. Mir wurde der Schlauch gezogen, bevor ich von Intensiv auf Station zurückverlegt wurde. Ich würde wenn ich die Wahl hätte, immer einen weichen Schlauch (er hat mich beim Schlucken nicht ernsthaft gestört) bevorzugen, als mich erbrechen zu müssen. VG

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Hallo Suri,

herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Musstest du eigentlich nicht irgendwo unterschreiben, was in der OP gemacht wird? Ich wusste aufgrund Unstimmigkeiten zwischen KFO und KC auch bis einen Tag vor OP nicht, was gemacht wird. Das hat mich ziemlich wahnsinnig gemacht, aber ich wäre niemals in den OP ohne zu wissen mit was ich wach werde... Wobei das Marienhospital in Stuttgart auch die Aufnahme einen Tag vorher macht und der KC mit mir noch zwei ausführliche Vorgespräche führte. Mir wurde auch Knochen transplantiert, das wurde allerdings erst während der OP entschieden.

Ich hatte auch eine Magensonde, die konnte mir allerdings schon in der Nacht auf der Zwischenintensiv gezogen werden. War wirklich nicht schlimm und ich musste mich nicht übergeben.

Dir einen guten Heilungsprozess! :-D

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Huhuu,

seit gestern tun mir meine beiden Wangen extrem weh. Weil der Schmerz bis in den Kopf zieht, habe ich heute morgen eine Schmerztablette genommen. Jetzt geht es ganz gut.

Ich habe in beiden Wangen irgendwelche angeswollenen 'Wülste'. So fühlt es sich zumindest an. Mein Partner hat mal mit der Taschenlampe geschaut und meinte, dass ich das lieber nicht sehen möchte. Es sind wohl meine Zahnabdrücke zu sehen und es sieht ziemlich wund aus.

Kennt ihr das?

Ich habe gestern jeweils eine Aftab (Tabletten gegen Aphten) in die Wangen gepackt, aber ich habe nicht das Gefühl, dass das was geholfen hat. Außerdem wirken die Aftabs ja nur punktuell und die Geschichte ist schon ziemlich großflächig... Seufz...hoffe, das geht wieder vorbei.

@Lothlorine: Ich wurde über eine BIMAX aufgeklärt. Das beinhaltet ja die Verlagerung von OK und UK. Somit wurde ich über alles, was möglicherweise passieren würde aufgeklärt und habe das unterschrieben. Denke, dass die Ärzte somit abgesichert waren. Ob der Einsatz des Knochenersatzes während der OP entschieden wurde oder schon vorher, kann ich leider nicht sagen. Aber so wie der Chirurg mir das zuvor erklärte, ist es wohl schon sehr häufig notwendig, bei einer OK-Verlagerung etwas Knochen zusätzlich einzusetzen. Oder?

Viele Grüße

Suri

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ich war nach meinen Kieferbrüchen auch im Friedrichshein und hochzufrieden. Die wissen was sie tun. Klar die Uniklinik ist sehr weitläufig und der Transfer läßt manchmal mächtig auf sich warten. Aber Suri, Du kannst echt froh sein, dass Dir sowohl Intensiv als auch Aufwachraum erspart geblieben ist. Die Ruhe im Friedrichshein ist mit nichts zu ersetzen. Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und die Poliklinik ist ja immer für Dich da.

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Huhuu,

danke Glückskind. Ähnlich dankbar empfinde ich Friedrichsheim auch.

Die Atmosphäre ist dort angenehm und fast familiär und wie gesagt, inzwischen kennen die sich auch mit MKPG-Patienten ganz gut aus.

Das 3-Bett-Zimmer, in dem ich lag, war immer mit maximal 2 Leuten belegt.

Einziges Manko ist tatsächlich der Transfer. Nach der GNE musste ich 4 Stunden warten, aber dieses Mal hatte alles super gepasst und ich musste nirgendwo lange auf den Transfer warten. Aber der Weg zur Radiologie kommt einem trotzdem ewig vor ;-) Zum Glück muss man diesen Weg in aller Regel nur einmal auf sich nehmen.

Gruß Suri

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Hallo Suri,

bei mir wurde auch erst während der OP die Entscheidung zur Knochentransplantation getroffen.

Ich hab übrigens heute noch wunde Stellen im Mund, 11 Wochen nach der OP. Das schwankt immer... Die Verbreiterung des OK macht sich schon bemerkbar. Was sind das für Tabletten gegen die Aphten? Hab ich noch nie davon gehört...

LG und weiter gute Besserung!

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Huhuu,

heute war ich wieder in der Klinik. Ich darf den Splint nun nach und nach weniger tragen, also jeden Tag eine Stunde weniger. Nach 2 Wochen soll er ganz raus sein.

Ab nächste Woche Donnerstag darf ich wieder arbeiten gehen.

Leider brauche ich noch für mein rechtes Nasenloch Nasentropfen. Das ist noch ziemlich zugeschwollen. Der Arzt meinte aber, dass das im Rahmen ist.

Vorgestern hatte ich nochmal zwei Aftabs verwendet und gestern ging es dann mit den Entzündungen in den Wangen.

@Lothlorine: Danke, das habe ich mir schon fast gedacht, dass hin und wieder noch was auftreten wird. Das war nach der GNE nicht anders und mit der Spange ja auch...allerdings nicht ganz so extrem wie dieses Mal.

Ich habe leider häufiger das Problem, dass sich kleine Wunden im Mund zu Apthen entwickeln (kleine fiese Entzündungen wie kleine, weiße Krater in der Mundschleimhaut). Dagegen gibt es allerhand Mittelchen wie Mundspülung, Salben, etc. Aber meiner Erfahrung nach helfen die Aftabs am besten. Die gibt es in der Apotheke. Allerdings enthalten die meines Wissens Kortison.

Viele Grüße

Suri

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Hallöchen,

heute war ich wieder beim Chirurgen. Er meinte, der Biss sei sehr schön geworden. Den Rest müsse jetzt die Kieferorthopädin übernehmen und im Januar, wenn die Schwellungen komplett weg sind, soll ich nochmal zum Fotos machen zu ihm kommen.

Ich hatte ja sehr lange die Zähne auf der rechten Seite nicht aufeinander bekommmen. Mit der Zeit hat sich etwas Zahnkontakt hergestellt, der immer besser wurde. Ich muss meinen Unterkiefer jedoch immer etwas zwingen, den Zahnkontakt zu erhalten. Wenn ich mal 10-20Minuten vergesse, die Kiefer aufeinander zu pressen, dann muss ich meine Kiefer wieder nach und nach "zusammendehnen". Das zieht dann teilweise im rechten Kiefergelenk ganz ordentlich. Nach einer Weile tut das dann aber nicht mehr weh. Ich merke aber schon, dass das noch nicht die "Normalstellung" der Kiefer ist. Ich schätze aber, daran muss ich mich gewöhnen.

Kauen geht noch nicht so gut. Weiche Sachen versuche ich schon mit meinen Zähnen zu zermalmen. Da ich aber noch keine volle Bewegung in den Kiefergelenken (insbesondere im rechten) habe, ohne dass es doch mal schmerzlich zieht, geht das nur sehr langsam und bedingt. Dass ich auch auf der rechten Seite kauen kann, ist auch etwas, woran ich mich beim Essen erinnern muss. Auch passen die Zähne noch nicht ganz aufeinander, was dazu führt, dass bei der Kaubewegung die Frontzähne manchmal etwas eklig aufeinander rumschurren.

Das ist jetzt aber Sache der Kieferorthopädin, das Feintuning vorzunehmen. Nächsten Dienstag habe ich den Termin.

Meine Schwellungen sind fast weg. Rechte Seite ist noch ein wenig dicker. Langsam bekomme ich auch wieder Gefühl in der Nase. Unter meinen Augen fühle ich zwei Schrauben. Das ist unheimlich :mrgreen:

Seit letztem Donnerstag arbeite ich wieder. War insgesamt etwa 3Wochen also nicht auf Arbeit.

Inzwischen esse ich auch schon weiches Gebäck, seit Samstag auch Nudeln. Mit den Nudeln ist es aber noch nicht so weit her, da ich eben noch nicht so gut kauen kann und die sich im Speichel ja auch nicht auflösen, wie Teig.

Alles in allem läuft es ganz gut und ich bin gespannt, was die Kieferorthopädin jetzt noch so zaubern kann und wie lange ich die Spange noch benötige.

LG

Suri

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Hallo,

die Kfo hat nicht soviel gemacht und wollte auch noch keine Aussage darüber treffen, wann ich die Spange voraussichtlich los werde :???:

Erstmal hat sie, um die Okklusion zu verbessern rechts und links jeweils ein Gummi gesetzt.

Gestern war ich nochmal in der Uniklinik zur Kontrolle und für Fotos.

Der Arzt ist sehr zufrieden, auch mit der Okklusion.

Plattenentfernungstermin habe ich am 06.05.11

Bin froh, wenn die Dinger rauskommen. Ist komisch mit den Schrauben unter den Augen und der Verdickung rechts neben der Nase.

Viele Grüße

Suri

Bis zur Plattenentnahme geht es dann erstmal hier weiter: GNE, feste Zahnspange, chirurg. Verlagerung OK

bearbeitet von Suri

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