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halo

Kieferorthopäde wechseln?

Hallo zusammen

Ich habe bezüglich meines Kieferorthopäden ein dringendes Anliegen, muss dafür aber ein wenig ausholen.

Vor ein paar Monaten bekam ich eine feste Spange am Ober- und Unterkiefer, nachdem ich seit 5 Jahren eine lose trug. Am Anfang war alles ok, aber mit der Zeit passierte es immer häufiger, dass mir ein Bracket abbrach oder der Draht am hintersten Bracket abbrach. Ich musste immer wieder zum Orthopäden gehen um es wieder zu richten. Aber das war noch nichts im Gegensatz wie's momentan ist. Vor etwas mehr als einer Woche habe ich oben und unten auch an den hintersten Zähnen Brackets bekommen (vorher war's dort zu eng). Nach 4 Tagen ist mir schon das erste Bracket abgebrochen. Ich bin am Dienstag wieder zum Kieferorthopäden gegangen und er hat das Bracket wieder angeklebt. Als es angeklebt war, spürte ich gleich, dass er's zu weit oben angeklebt hat, denn immer wenn ich zusammenbiss, biss ich nur auf dieses Bracket, was natürlich auch sehr unangenehm war. Ich sagte ihm das, er schaute nach und sagte, dass er nichts sehe. Ich wiederholte es abermals, aber das schien ihn nicht zu interessieren. Er verliess das Zimmer, ich dachte er wird wieder zurückkommen, lag aber falsch. Die Assistentin fädelte mir noch den Draht ein, danach konnte ich gehen. Der Kieferorthopäde hat sich nichtmal von mir verabschiedet.

Heute, zwei Tage nach der Behandlung, ist das Bracket schon abgebrochen. Jetzt muss ich wieder dort anrufen, einen neuen Termin abmachen und die gleiche Prozedur wieder machen. Und wahrscheinlich wird das noch oft passieren. Es ist ja auch so, dass die Spange überhaupt nichts bringt, wenn ständig etwas abbricht. Den Draht hatte ich nun zwei Tage drin und schon bricht das Bracket ab und die Zahnstellung verschlechtert sich wieder.

Ich habe langsam wirklich keine Lust mehr. Schon vorher ist mir ja ständig etwas abgebrochen, aber jetzt immer öfters.

Es ist nicht nur das, ich bin auch überhaupt nicht informiert. Vor einem Jahr, als ich noch die lose Spange trug, sagte mir der Orthopäde nebenbei, dass ich in ein paar Monaten eine feste Spange bekomme - davon war nie die Rede. Ich muss irgendwann eine Kieferoperation haben. Er hat mir immer gesagt, dass ich sie mit 16 haben werde, ich bin nun schon 17, die Operation wurde noch nicht durchgeführt und ich habe auch keine Ahnung, wann ich sie haben muss.

Ausserdem habe ich das Gefühl, dass er mich nicht ernst nimmt, denn ich sage ja nicht zum Spass, dass ich immer auf das eine Bracket beisse und das sehr unangenehm ist. Vielleicht nimmt er mich nicht ernst, weil ich noch jung bin.

Bei dieser Praxis arbeiten auch gleich 5 Kieferorthopäden und ich habe immer einen anderen, ich glaube ich hatte noch nie zweimal hintereinander den gleichen. Ausserdem ist's nun schon dreimal passiert, dass sie meine Akte nicht mehr finden konnten und mich über meinen Fall ausfragen mussten.

Ich habe auch keine Ahnung, wie lange ich die Spange noch tragen muss, alle sagen etwas anderes (einer sagte noch ein Jahr, ein anderer sagte noch drei Jahre).

Ich weiss nicht, ob das alles normal ist, denke aber nicht. Beim Herumstöbern in diesem Forum habe ich bemerkt, dass viele von euch sehr gut über euren Fall informiert wurden, bei meinem Fall weiss ich nur, dass mein Unterkiefer zu weit vorne ist.

Ich überlege mir nun, einen anderen Kieferorthopäden aufzusuchen, denn ich habe keine Lust und auch keine Zeit, immer wieder in die Praxis zu gehen. Ich gehe noch zur Schule und kann nicht ständig Unterricht fehlen.

Ist das normal und vor allem: Was würdet ihr tun?

bearbeitet von halo

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Im Zweifel wechseln! Und wie ist es eigentlich mit deinen Eltern, wenn du noch nicht volljährig bist? Haben die dich einmal begleitet und versucht, die eine oder andere Frage beantwortet zu bekommen? Oder telefonisch?

FG

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Hallo zusammen

Ich habe bezüglich meines Kieferorthopäden ein dringendes Anliegen, muss dafür aber ein wenig ausholen.

Vor ein paar Monaten bekam ich eine feste Spange am Ober- und Unterkiefer, nachdem ich seit 5 Jahren eine lose trug. Am Anfang war alles ok, aber mit der Zeit passierte es immer häufiger, dass mir ein Bracket abbrach oder der Draht am hintersten Bracket abbrach. Ich musste immer wieder zum Orthopäden gehen um es wieder zu richten. Aber das war noch nichts im Gegensatz wie's momentan ist. Vor etwas mehr als einer Woche habe ich oben und unten auch an den hintersten Zähnen Brackets bekommen (vorher war's dort zu eng). Nach 4 Tagen ist mir schon das erste Bracket abgebrochen. Ich bin am Dienstag wieder zum Kieferorthopäden gegangen und er hat das Bracket wieder angeklebt. Als es angeklebt war, spürte ich gleich, dass er's zu weit oben angeklebt hat, denn immer wenn ich zusammenbiss, biss ich nur auf dieses Bracket, was natürlich auch sehr unangenehm war. Ich sagte ihm das, er schaute nach und sagte, dass er nichts sehe. Ich wiederholte es abermals, aber das schien ihn nicht zu interessieren. Er verliess das Zimmer, ich dachte er wird wieder zurückkommen, lag aber falsch. Die Assistentin fädelte mir noch den Draht ein, danach konnte ich gehen. Der Kieferorthopäde hat sich nichtmal von mir verabschiedet.

Heute, zwei Tage nach der Behandlung, ist das Bracket schon abgebrochen. Jetzt muss ich wieder dort anrufen, einen neuen Termin abmachen und die gleiche Prozedur wieder machen. Und wahrscheinlich wird das noch oft passieren. Es ist ja auch so, dass die Spange überhaupt nichts bringt, wenn ständig etwas abbricht. Den Draht hatte ich nun zwei Tage drin und schon bricht das Bracket ab und die Zahnstellung verschlechtert sich wieder.

Ich habe langsam wirklich keine Lust mehr. Schon vorher ist mir ja ständig etwas abgebrochen, aber jetzt immer öfters.

Es ist nicht nur das, ich bin auch überhaupt nicht informiert. Vor einem Jahr, als ich noch die lose Spange trug, sagte mir der Orthopäde nebenbei, dass ich in ein paar Monaten eine feste Spange bekomme - davon war nie die Rede. Ich muss irgendwann eine Kieferoperation haben. Er hat mir immer gesagt, dass ich sie mit 16 haben werde, ich bin nun schon 17, die Operation wurde noch nicht durchgeführt und ich habe auch keine Ahnung, wann ich sie haben muss.

Ausserdem habe ich das Gefühl, dass er mich nicht ernst nimmt, denn ich sage ja nicht zum Spass, dass ich immer auf das eine Bracket beisse und das sehr unangenehm ist. Vielleicht nimmt er mich nicht ernst, weil ich noch jung bin.

Bei dieser Praxis arbeiten auch gleich 5 Kieferorthopäden und ich habe immer einen anderen, ich glaube ich hatte noch nie zweimal hintereinander den gleichen. Ausserdem ist's nun schon dreimal passiert, dass sie meine Akte nicht mehr finden konnten und mich über meinen Fall ausfragen mussten.

Ich habe auch keine Ahnung, wie lange ich die Spange noch tragen muss, alle sagen etwas anderes (einer sagte noch ein Jahr, ein anderer sagte noch drei Jahre).

Ich weiss nicht, ob das alles normal ist, denke aber nicht. Beim Herumstöbern in diesem Forum habe ich bemerkt, dass viele von euch sehr gut über euren Fall informiert wurden, bei meinem Fall weiss ich nur, dass mein Unterkiefer zu weit vorne ist.

Ich überlege mir nun, einen anderen Kieferorthopäden aufzusuchen, denn ich habe keine Lust und auch keine Zeit, immer wieder in die Praxis zu gehen. Ich gehe noch zur Schule und kann nicht ständig Unterricht fehlen.

Ist das normal und vor allem: Was würdet ihr tun?

Hi,

ich war anfangs auch in so einer "Stadion-Praxis" mit mehreren Ärzten, wo man nie wusste, wer da ist und was er kann. Nach ein paar Monaten ging mir das und ein paar andere Dinge so auf den Zünder, dass ich gewechselt habe. Ich gehe mal davon aus, dass Du noch minderjährig bist und es eine Kassenbehandlung ist? Dann such' Dir in Ruhe eine (vielleicht kleinere und persönlichere) Praxis. Der neue Arzt fordert die alten Unterlagen beim Kollegen an und das Thema ist duch. Ich habe den Wechsel bis heute nicht bereut und mich anfangs sehr von Äusserlichkeiten der ersten Praxis blenden lassen.

Lieber klein, persönlich und ernste Gespräche, wenn nötig. Viel Glück

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Vielen Dank für die Antworten.

@DagmarW, Meine Eltern haben mich schon ein paar mal begleitet und dem "Chef-Orthopäden" auch schon angerufen, oder jedenfalls versucht anzurufen. Man kommt immer nur bis zur Assistentin, die einem dann sagt, dass er fast nie erreichbar sei, da er sehr beschäftigt ist. Auf diesem Weg bekommt man also leider auch keine Antworten.

@Chris80, ja, die Behandlung ist eine Kassenbehandlung, ich bin momentan auf der Suche nach einer kleineren Praxis. Ich hoffe sehr, dass es dort besser wird und vor allem dass ich endlich richtig informiert werde.

Nochmals vielen Dank

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