Lothlorine

Biss-Schluss nach Bimax

Hallo Leidensgenossen,

wie lange hat es bei euch gedauert, bis sich der Biss nach der Bimax vollständig geschlossen hat, d.h. die Okklusion stimmte? Ich weiß, dass das bei jedem unterschiedlich ist, so ist es zumindest bei den zwei Leuten, mit denen ich in Kontakt stehe. Aber ich mache mir nun doch etwas Sorgen, weil es bei mir so lange dauert. Ich muss dazu sagen, dass ich 6 Wochen lang den Splint am OK verdrahtet und mit Gummis am UK fixiert hatte und auch erst seit einem guten Monat die Gummidreiecke (je eines links und rechts) trage. Der Heilungsverlauf war insgesamt etwas schleppend, ich habe jetzt noch Restschwellungen und besuche auch fleißig zweimal die Woche die Physio. Meine Mundöffnung ist jetzt bei 2,6 cm (laut KFO, zuhause und bei der Physio messen wir geringere Zahlen) angekommen. Und das 3 Monate nach der Bimax. Bin jetzt total gefrustet, weil ich bei meinem KFO nachgefragt habe, wie groß die Mundöffnung vorher war: Unglaubliche 6,2 cm! :shock:

Bei meinem letzten KFO-Besuch am Montag, meinte er die Okklusion wäre links schon etwas besser, rechts jedoch noch ungenügend. Die Aufbisshilfen auf dem vorletzten Backenzahn unten links und rechts hat er allerdings nicht zurückgeschliffen und nicht weiter erwähnt. Hatte die noch jemand drauf? Damit kann sich der Biss m.E. ja nicht schließen. Die Frontzähne dagegen sind durch die OP so knapp eingestellt, dass ich (fast) auf die Brackets beiße.

Nun soll ich die Gummis weiter tragen und Kaugummi kauen, vor allem rechts. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher fast nur links gekaut habe, weil eben rechts meine "schlechte Seite" ist. Die Spange soll im März rauskommen. Ich hab Bedenken, ob die Zähne bis dahin zusammenfinden.

Für einen Erfahrungsaustausch wäre ich sehr dankbar!

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Krass, 6,2 cm Mundöffnung ist schon viel. Aber dann könnte meine Erinnerung mit 4,9 cm vor der OP stimmen!

Ich muss dringend nächste Woche beim KFC nachfragen.

Nun ja, es wird eben seine Zeit dauern bis wir den Mund wieder richtig weit öffnen können.

Lass dich bloß nicht unter Druck setzen, bei jedem läuft es anders. Wenn ich nur daran denke, dass ich im Prinzip schon 1 Tag post OP ohne mit der Wimper zu zucken mich nochmal unters Messer gelegt hätte und sowieso alles super bei mir verläuft, ohne je wirklich Schmerzen zu haben, oder blau und grün zu sein oder, oder, oder...und im Gegensatz dazu die anderen Berichte und Menschen lese und wie es alles bei ihnen lief, da darf man sich wirklich nicht vergleichen.

Das tut auch nicht gut.

Sorry, das alles war jetzt total OT und eigentlich wollte ich dich bloß aufbauen.:oops:

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Mein Physiotherapeut hat angegeben, dass die durchschnittliche (normale) Mundöffnung bei 4,0 - 4,5 cm liegt. Ich glaube, der ist nicht unprofessionell und hatte schon ne menge Fälle mit dieser Problematik. Gemessen wird von Zahnunterkante OK bis zu Zahnoberkante UK, Schneidezähne. In meinem Fall haben wir die Mundöffnung in 10 Sitzungen von knapp 3 cm post OP auf 5 cm steigern können.

Meine Mundöffnung ist also eigentlich prima. Verkrampfungsprobleme habe ich leider immer noch auf einer Seite, wenn ich beim Zahnarzt bin und den Mund sehr lange (nicht mal unbedingt weit) offenhalten muss.

Ich denke, wenn Du gut 4 cm erreicht hast kannst Du problemlos alles essen und bist beim Zahnarzt voll behandlungsfähig, soweit Du dann icht verkrampfst.

Entsprechend also fleißig zum Physio gehen, ich hab am Anfang auch gedacht, dass ich den Mund nie mehr richtig aufbekomm.

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Danke euch beiden, mit der Mundöffnung hab ich mich ja mehr oder weniger abgefunden, die wird schon noch werden. Hauptsache ich kann wieder etwas reinschaufeln. :mrgreen:Mir ging es in dem Thread mehr um diesen Biss-Schluss, der sich bei mir wohl noch hinzieht. Dich, Melinda, hatte ich in meinen Erfahrungswerte schon einbezogen :razz: Bei dir ging es ja ziemlich zügig. Ich kann deinen OT schon ertragen, kein Problem! :wink:Meine Zimmernachbarin musste z.B. gar keine Gummis tragen und bekommt die Spange jetzt schon raus.

Hat noch jemand Erfahrung mit Aufbisshilfen und Gummitragen zur Verbesserung der Okklusion gemacht? Ich war so blauäugig und dachte danach stimmt endlich alles...

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Hatte "nur" eine UKVV (Dezember 2009), musste den Splint 3 Monate tragen und die Gummizüge danach ebenfalls 3 Monate (Spangenentnahme Juli 2010). Nach der OP war die Okklusion re. OK und UK bereits super, li. hingegen konnte der offene Biss nicht geschlossen werden. Nach Ende der CMD-Behandlung wird der offene Biss durch Setzen von 7 Teilkronen inkl. einem Brückglied geschlossen.

LG Würmchen

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Lothlorine,

ich kann dir, wie würmchen, auch nicht berichten, dass sich bei mir der Biss durch die Gummis geschlossen hätte, zumindest nicht vollständig.

Nach der Bimax hatten meine Zähne genau an einer Stelle Kontakt, vorn im Eckzahnbereich. Zwischen den Backenzähnen des OK und des UK haben Lücken von bis zu 4 mm geklafft. Die Gummis sollten das zusammenziehen und auch den Biss zwischen den Backenzähnen schließen. An die 22 Wochen habe ich fleißig Gummis getragen, die Lücken sind kleiner geworden. Aber eine Woche nach dem Weglassen der Gummis waren die Lücken wieder da, wenn auch nicht so groß.

Mein kieferorthopädisch ambitionierter ZA findet diese Non-Okklusion ganz schrecklich und will mir Onlays verpassen. Aber ich habe keine Probleme damit. Durch die Bimax haben sich bei mir viele andere Dinge verbessert: ich kann sehr viel besser atmen, meine Kiefergelenke knacken nicht mehr und mein Lächeln ist viel schöner.

Ich will dir wirklich nicht die Hoffnung nehmen, aber vielleicht musst du dich darauf einstellen, dass die Okklusion nicht ganz perfekt wird.

LG. Margret

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Mein Physiotherapeut hat angegeben, dass die durchschnittliche (normale) Mundöffnung bei 4,0 - 4,5 cm liegt. Ich glaube, der ist nicht unprofessionell und hatte schon ne menge Fälle mit dieser Problematik. Gemessen wird von Zahnunterkante OK bis zu Zahnoberkante UK, Schneidezähne. In meinem Fall haben wir die Mundöffnung in 10 Sitzungen von knapp 3 cm post OP auf 5 cm steigern können.

Meine Mundöffnung ist also eigentlich prima. Verkrampfungsprobleme habe ich leider immer noch auf einer Seite, wenn ich beim Zahnarzt bin und den Mund sehr lange (nicht mal unbedingt weit) offenhalten muss.

Ich denke, wenn Du gut 4 cm erreicht hast kannst Du problemlos alles essen und bist beim Zahnarzt voll behandlungsfähig, soweit Du dann icht verkrampfst.

Entsprechend also fleißig zum Physio gehen, ich hab am Anfang auch gedacht, dass ich den Mund nie mehr richtig aufbekomm.

Richtig, genauso wurde es mir auch gesagt und wir trainieren auch nur bis ca. 4,5cm. Hatte vorher deutlich über 5cm und selbst da hat der Chirurg schon gesagt, das sei zuviel und ungesund. Dürfte bei 6cm auch der Fall sein.

Wir trainieren mit diesen Spateln und manchmal stretche ich die Kiefer einfach, wenn im Büro keiner guckt :D

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Ui, danke für die Rückmeldungen. Da bin ich mal gespannt, in welche Kategorie ich am Ende gehöre. Das mit den kurzfristigen Erfolgen beim Gummitragen spüre ich morgens nach dem Aufstehen. Da stehen die Zähne (trotz Aufbisshilfen) viel enger zusammen, das verliert sich dann aber schnell, wenn ich die Gummis tagsüber aus beruflichen Gründen nicht trage.

Was meint ihr wozu diese Aufbisshöcker gut sind? Der KFO hat sie direkt nach Splintentnahme angefertigt, weil er meinte es wäre für die Gelenke besser so. Wie schon gesagt, beim nächsten Besuche wurden sie etwas abgeschliffen. Jetzt am Montag war das kein Thema, ich hab es leider auch vergessen. Und da die Dinger aus Komposit sind, sieht man sie ja auch nicht. Ich frage mich, ob er weiß wie hoch die sind und auch nur die dann abschleift... Gut, ich mache mich vielleicht zu sehr verrückt, aber wie man sieht, wird es nicht bei jedem richtig gut. Wobei ich vielleicht noch eine Chance habe, denn ich hab noch nicht ganz die Gewalt über meine Muskeln, sprich ich fühle nicht so richtig, ob ich fest zusammenbeiße, schwer zu erklären. Dass das alles viiiiiiel Zeit braucht, hab ich ja schon die letzten Wochen und Monate erfahren. :317:Warum senken die den OK denn nicht noch ein Stückchen weiter, damit die Zähne Kontakt bekommen? Ich finde die Arbeit der KFC schon unheimlich spannend...

@ Chris: Gestern Abend auf der Couch hab ich immerhin 16 Spatel geschafft...:165: Die 6,2 cm hab ich mir schon abgeschminkt, sieht ja auch nicht so schön aus...

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Hat noch jemand Erfahrung mit Aufbisshilfen und Gummitragen zur Verbesserung der Okklusion gemacht? Ich war so blauäugig und dachte danach stimmt endlich alles...

So blauäugig war ich bei meiner kfo Behandlung auch. Es scheint einige zu geben (nur kfo oder auch kfc), bei denen nach der Behandlung einiges nicht stimmt.

Reine Spekulation, weil ich mich mit Aufbissen nicht auskenne. Vllt sollen oder können sich so bei dir die Zähne, an denen Gummizüge gespannt werden, besser, schneller annähern, und diejenigen, die Aufbisse haben, werden intrudiert?

Mir sagte der KFO, der meine Seitenzähne fehlerhaft verlängert und das Problem falsch als unvermeidbare Nebenwirkung der festen Spange dargestellt hatte, am Besten wäre es, der Biss würde sich durch den "okklusalen Frühkontakt" schließen, weil er mir aus unerklärlichen Gründen, die im HKP vorgesehenen HG nicht einsetzen wollte. Was er auch verschwieg, so wie seine Kollegen, die Risiken: Zahnschmerzen durch Überlastung, Zahnfleischentzündungen, vor allem bei Zähnen mit Bändern u/o schon vorhandenen Kronen, Wurzelauflösungen.

Was meinst mit der OK sei nach der OP in der Front so knapp eingestellt? Kein oder wenig Überbiss?

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Hallo Dagmar,

ich hab mich jetzt nochmal ein bisschen schlau gemacht was Aufbissbehelfe angeht: "Sinn und Funktion dieser Aufbissbehelfe kann entweder eine genaue Bestimmung der Bisslage bei muskulär verspannten Patienten oder die therapeutische Neueinstellung der Unterkieferposition bei Patienten mit internen Kiefergelenksproblemen sein." Das mit dem Schutz des Kiefergelenks hat der KFO mir gesagt. Er hat auf den 7ern jeweils seitlich die Höcker erhöht, leider sieht man das durch das Komposit nicht so gut. Vielleicht kam das rein, damit ich wenigstens irgendwo Kontakt habe? Ich hab am Anfang ja auch über Kiefergelenkschmerzen geklagt. Die sind jetzt seit Wochen weg. Und einmal wurden die ja auch schon zurückgeschliffen. Ich werde auf jeden Fall meinen KFC fragen, da ich erst im neuen Jahr wieder einen Termin beim KFO habe. Bei einer anderen Patientin hier im Forum wurden die Höcker draufgemacht, damit sie sich nicht mit den Frontzähnen auf die Brackets beißt. Das wäre ja im Moment bei mir auch noch so ein Grund. Da bin ich nämlich haarscharf dran. Im OP-Bericht steht, dass die Okklusion sehr knapp eingestellt wurde, fast Kopfbiss-Verzahnung, damit die Neutralität der Zähne zueinander (im Seiten- und besonders im Eckzahnbereich) gewährt werden kann. Was auch immer das heißt. Natürlich beiße ich mit den oberen Schneidezähnen über die unteren, das hat schon seine Richtigkeit. Heute wurden mir dann noch zwei Dinge klar: Zum einen trage ich recht lockere Gummis im Vergleich zu anderen hier (der KFO hatte mir auch zuerst stärkere nahegelegt,aber das war mir alles zuviel, weil es mir nicht so gut ging). Jetzt hab ich mir eben mal stärkere eingehängt. Mal schauen... Zum anderen wurde bei der Physio klar, dass ich rechts noch große muskuläre Defizite hab, aber das soll angeblich in den Griff zu bekommen sein.

Was die Arbeit meines KFO und des KFC angeht: Da bin ich mir ziemlich sicher, dass das bisher alles gut gelaufen ist. Die hatten das OP-Vorgehen ja heiß diskutiert und jeder will jetzt nur beste Ergebnisse vorzeigen ;-) Der Prof. dokumentiert meinen Fall auch nur noch persönlich (Massen an tollen Fotos)... Und bisher waren alle mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nur ich hab davon noch nicht so viel! Die Betonung liegt auf dem NOCH, hoffentlich...

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