Sweetchoc

Bimax+Kinnreduktion am 3.12.2010 bei Dr.K. in Bad Homburg

Hallo ihr Lieben!

Am 3.12. hatte ich meine Bimax und Kinnreduktion in Bad Homburg und wie ihr seht bin ich heute (widerwillig) entlassen worden.

Ok+Uk wurden nach vorne verlagert und geschwenkt und das Kinn etwas reduziert.

Fang ich mal mit dem Tag der Aufnahme an:

Aufnahme am 2.12., Donnerstag

Nachdem ich alles gepackt hatte bin ich um viertel nach zwölf mit meiner Mutter auf nach Bad Homburg gefahren, wir wohnen eher nah dran, zum Glück.

Angekommen gings dann erstmal in die Praxis wo wir so einen Bogen ausfüllen sollten, ich erinner mich grad nicht was das für einer war, weil ich an dem Tag gefühlte zehn Bögen ausfüllen musste. Glaub Vorerkrankungen und so Zeug.

Den musste ich dann vorne abgeben und dann noch kurz ein Gespräch mit einer Zahnarztassistentin und kurze Blutentnahme zur Blutgruppenbestimmung.

Dann gings ab in die Klinik, wo wir gleich hoch auf Station A2 gelatscht sind, weil wir das ja noch von der GNE kannten (war im Juni 09). Haben noch einen Bogen bekommen, dann gings runter zur Aufnahme und dann wieder hoch. Dann zum Narkosearzt dem wir dann auch die Blutwerte zeigten und Oh Schreck!

Der TSH Wert, das ist irgend so ein Schilddrüsenwert, war sehr stark erhöht, wir hatten die Blutwerte auch erst an dem morgen beim Hausarzt abgeholt.

Normalwert lag bis 3,4 und ich hatte scheinbar 11,6 oder so.

Narkosearzt meinte dann, es könnte sein, dass ich Über oder Unterfunktion habe und wenn es so wäre würde er von der Op abraten. Was hab ich mich "gefreut" -.-

Die Schilddrüsenhormone wurden nicht mitgetestet, also hat der Narkosearzt mir auch nochmal Blut abgezapft.

Nachdem wir eineinhalb Stunden bangend auf das Ergebnis gewartet haben, kam dann raus, dass die im Labor beim Hausarzt irgendwas falsch gemacht haben, denn alle meine Werte waren super.

Puh.

Dann ab zu meiner Tante die in BH wohnt und dort noch gegessen.

Gegen halbacht in die Klinik zurück, war sehr traurig, dass meine Mutter gehen musste, ab ins Zweierzimmer, ferngeguckt und geschlafen.

Tag der Op 3.12., Freitag

Wurden um sieben geweckt, Blutdruck und Fieber gemessen, gefrühstückt und noch ein bisschen gelesen.

War erst um zehn dran, daher hatte ich etwas Zeit.

Nochmal ausgiebig Zähne geputzt und dann das Op-Hemdchen, Netzstrümpfe und -unterhose angezogen und keine Ahnnung ich glaub so um zehn abgeholt worden.

Durch die Egal-Tablette, die bei mir Saft war, weil ich Veganerin bin und in der Tablette Lactose drin ist, war ich etwas gaga und kann mich an wenig erinnern.

Nur das kurz vor der Op sich Dr. K. über mich beugte und ich GLAUBE, sagte, dass mein Gesicht so schief sei. Hat er dann mit einer Hand gezeigt.

Ich musste lachen und hab das dann dem Narkosearzt später erzählt, wie dumm. :oops: xD

Dann war Sense. Irgendwann Nachmittags bin ich dann wieder auf der Intensiv aufgewacht.

Hatte keine Schmerzen, mir war nicht schlecht und ich konnte super durch die Nase atmen, nur die Schwellung war unangenehm und mir gings generell einfach nicht so gut und der Patient neben mir hat sich ständig übergeben. Kamen auch dauernd Pfleger rein, die aber sehr nett waren und ich hab denen dann immer gezeigt was ich brauchte, konnt ja nicht Reden.

Ach, ich hatte auch eine Magensonde, die ich nur als Kratzen im Hals gespürt hab und weil mir nicht übel war, ham die die dann gezogen.

Hab mir auch sehr oft Schmerzmittel geben lassen, auch wenn ich nur ganz wenig Schmerzen hatte, ich hatte nur Angst, dass ich welche bekomme. Und Nasentropfen gabs auch. Und die tolle Bettpfanne zum Reinpinkeln.

Die Nacht hat EEEEEWIG gedauert, ich konnt nur ab und zu schlafen.

Am nächsten morgen gings dann auf die normale Station zurück. War sehr geschwollen und mir gings nicht gut, war einfach schwach und so und fertig.

Keine Schmerzen.

1. Tag Post-Op 4.12., Samstag

Nase war frei, hab ein bisschen durch die Spritze gegessen, das Essen war sooooooooo widerlich, ehrlich. Mir war ein wenig übel, die Drainagen ham so sehr genervt, hab ab und zu geschlafen.

Hmmm... viel mehr weiß ich grad gar nicht, der Tag ging halt so rum. Mir gings gar nicht gut. Bin aber auch aufgestanden und aufs Klo gegangen, und meine Eltern haben mich besucht. Musste ständig anfangen zu heulen, ich weiß auch nicht warum. War einfach Stress. Und dann mussten die auch wieder gehen... tja. Bin halt auch erst 19. ;)

Ich weiß noch, dass ich nach der GNE immer so furchtbaren Hunger hatte, diesmal war das nicht so, weil mir eher übel war.

Gegen Abend dann war die Schwellung so schlimm, dass ich schlechter durch die Nase atmen konnte. Immer und immer schlechter.

Mund war ja zu mit Splint und Gummis und ich konnte da auch gar nicht durch atmen.

Hatte dann große Atemnnot und dann hat mich aber eine Schwester beruhigt, danach gings wieder. Hab dann geschlafen, bin aber nachts aufgewacht. Und dann gings los, ich konnte gar nicht mehr atmen, hatte total Panik, alles war verschleimt und Blut im Rachen und hab dann nach der Schwester geklingelt.

Ich hab total gezittert und die arme Schwester, die furchtbar nett war, musste mir dann Gummis durchschneiden, weil NICHTS mehr geholfen hat.

Dann hab ich sie darum gebeten abzusaugen, und danach gings dann wieder besser. Hat aber lange gedauert und ich war fix und alle.

Irgendwann bin ich wieder eingeschlafen, weil ich durch die Mundöffnung einigermaßen atmen konnte.

Nach kurzer Zeit aber schon wieder aufgewacht, tja, warum?

Weil mir hundeelend war. Kotzübel.

Zum Glück waren da ja schon die Gummis durchtrennt und der Splint locker (nur noch an ein, zwei Gummis oder so gehalten), aber dann musst ich mich übergeben, oh, das war Schlimm.

Meine liebe Bettnachbarin hat dann wieder nach der Schwester geklingelt, die dann prompt kam und mir geholfen hat.

Wieder eingeschlafen. Nochmal aufgewacht. Nochmal übergeben. Gezittert wie sonst was.

Das war die aller aller allerschlimmste Nacht meines bisherigen Lebens ehrlich.

Ich war ja am 1. Tag Post-Op so froh, dass ich mich nicht übergeben musste und dann das. Hm.

2. Tag Post-Op, Sonntag

Mir ging es etwas besser, aber mir war die ganze Zeit total schlecht und konnte fast nichts essen. Das Essen war auch... zum Kotzen. Nuja.

Aus Angst mich nochmal übergeben zu müssen hab ich mir dann ein Vomex-Zäpfchen geben lassen, bzw. selbst gegeben.

Das war am späten Vormittag. Bin dann auch nochmal eingeschlafen und danach gings mir viel besser. Nur die Drainageschläuche haben mich soo sehr genervt inzwischen, weil ich ja auch diese dummen Beutel da am Op-Hemd hängen hatte, achja.

Mittags kamen meine Eltern und wollten eigentlich dabei bleiben, bis dann Nachmittags endlich der Arzt kommen sollte. Naja, eigentlich sollte er MORGENS kommen... denkste.

Um drei sind meine Eltern gefahren und um halbvier kam er dann, grade da, als meine Bettnachbarin tausend Leute im Zimmer hatte.

Ich sollte dann schonmal alle Pflaster abmachen außer das Kinnpflaster und dann ging er kurz, kam wieder und hat alle acht Besucher rausgeschickt und mir in den Mund geschaut, die restlichen Gummis durchtrennt, den Splint rausgenommen (juhu!) und die Drainagen gezogen.

War nicht wirklich schmerzhaft, nur auf der linken Seite kurz.

Oh, danach war alles VIEEEEEEL besser, ehrlich. Tausendmal besser.

Hab dann geduscht, weil ich auch nicht mehr am Tropf hing und ohgott war das toll.

Essen ging abends auch ein wenig mehr, war aber trotzdem noch eklig.

Nur die Schwellung war sehr nervig und ich war wirklich sehr angeschwollen.

Konnte in dieser Nacht auch einigermaßen schlafen, mit Kühlmaske und Oropax.

Und ich konnte atmen und der Mund ging auch schon ein wenig auf.

Nase eher zu und lief dauernd, überall Schleim, wurde die nächsten Tage etwas besser.

3. Tag Post-Op

So, der erste Tag an dem es mir wieder einigermaßen gut ging. War bei der Lymphdrainage, das war so herrlich und es gab Kartoffelpüree und Gemüsepüree zu Mittag und ich war endlich mal wieder ein wenig satt. Mit dem Löffel konnt ich da ganz gut essen.

War auch beim Röntgen und danach in der Praxis und meine Mutter war dabei, das war schööön.

Dr. Schulte meinte alles sei in Ordnung, aber ich sei suuuper angeschwollen. War ich auch. Ich sah aus wie ein Kürbis ehrlich :shock:

Rest des Tages verlief gut, hab gelesen, ferngeguckt und dann geschlafen.

Keinerlei Schmerzen.

4. Tag Post-Op

War morgens bei der Lymphdrainage, war wieder supertoll und das Essen ging an dem Tag auch. Mittags gabs ja jetzt immer Püreeartiges oder dickere Suppe, musste ja nicht mehr durch die Spritze passen.

Zähneputzen mit der Kinderzahnbürste ging auch schon gut, auch die Kauflächen, der Mund ging weit genug auf.

Schwellung etwas zurück gegangen, aber dafür ein bisschen grün geworden, hihi.

Meine Zimmernachbarin, die übrigens was am Rücken hatte und etwas älter war, wurde entlassen und es war sooo langweilig.

Dr. Schulte kam, war alles i.O. und sollte am nächsten Morgen in die Praxis kommen. Er meinte eher Donnerstag Entlassung. Hab aber schon für mich geplant Mittwoch zu gehen.

Dann wieder Langeweile ohne Ende, bis dann meine Mutter kam.

Auch der Abend war langweilig, aber ich hab mich gefreut, weil ich wusste morgen gehts nach Hause.

5. Tag Post-Op

Die erste Nacht, die ich völlig durchgeschlafen hab. Yeah.

Ich wurde etwas später geweckt, weil ich ja entlassen werden sollte. Dann gabs Frühstück und dann kam Dr. Pak. Der ist ja soooo nett. :)

Jedenfalls war alles in Ordnung, hab angesprochen, das beim Schlucken manchmal der Gaumen knackt, aber das war an dem Tag auch schon wieder besser und da nichts locker war und nichts an den Bruchstellen knackte...

Ich sollte dann in einer halben Stunde/Stunde in die Praxis kommen.

Gesagt, getan, es war rappelvoll! Um zehn sollte ich nochmal zur Lymphdrainage und ich wollte das ungern ausfallen lassen.

Also Röntgenbild vorne in der Praxis abgeben und zur Klinik, Lymphdrainage, zurück zur Praxis und ewig gewartet.

Als ich dann drangekommen bin, wollte Dr. Pak mich nicht gehen lassen, weil ich zu geschwollen wäre. Naja, hätte er mich mal die beiden Tage davor sehen sollen...

Ich dann so, ja, dann geh ich auf eigene Verantwortung und dann hat er mich doch widerwillig entlassen, weil ich sonst nicht versichert gewesen wäre. Neuer Termin ist am Montag und hab Antibiotika und Schmerzmittel (äh wozu?) aufgeschrieben bekommen.

Dann in die Klinik und gegessen und ferngeguckt.

Dann wurd ich aus dem Zimmer rausgeschmissen, weil da jemand Neues kommen sollte. Hab dann im Flur auf meine Mutter gewartet.

Dann eeeendlich nach Hause.

Hab mir dann erstmal weichgekochte Nudeln mit Tomatensoße gemacht, das war gut, aber macht nicht so Spass zu essen, weil man ja nicht kauen darf, oh man. Und einen Bananenmilchshake (Reismilch, bin ja Veganer).

Jetzt sitz ich hier und schreib.

Mir gehts gut, aber die Schwellung nervt, ist aber schon viel besser. Bin jetzt den ganzen Hals runter grün, hihi. :razz:

Insgesamt waren die ersten zwei Tage am Schlimmsten, besonders die eine Nacht, aber danach gings mir eigentlich immer gut.

Schmerzen hatte ich so gut wie keine.

Wieder machen, äh nee, ich hätts auch nie gemacht, wenn meine Gelenke nicht sonst irgendwann den Geist aufgegeben hätten.

Meine Fehlstellung sah man eher weniger, sah also normal aus und hatte nie Probleme durch die Fehlstellung wie manche hier im Forum, also sozial mein ich jetzt. Funktional hatt ich ja Probleme.

Ich such jetzt mal nach Bildern und stell sie dann ins Bilderforum. Link davon folgt hier.

GLG :)

bearbeitet von Sweetchoc

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Hey! Glückwunsch, daß Du's überstanden hast. Konnte sehr gut nachvollziehen, wie es war, die ersten zwei Tage merkt man einfach brutal, das man da gerade einen Haufen Knochenbrüche im Gesicht eingesteckt hat, auch, wenn es nicht weh tut. Hab nach der ersten Nacht (in der Zwischenintensiv konnte ich auch nur so streckenweise schlafen) auch zwischendurch mal geheult, und ich bin deutlich älter.

Ich glaube, in ein paar Monaten wird es Dir nicht leidtun, daß Du das durchgezogen hast, und zwar so früh wie möglich - heilt bestimmt jetzt alles gut ab, wenn Du die erste Zeit danach überstanden hast. Bist Du noch sehr geschwollen? Gibts Kürbisbilder? *g*

(Frag mich auch, wie Du das mit dem Krankenhausessen überstanden hast - sie sind schon mit vegetarischem Essen nicht so fit. Man kann ja sowieso nicht viel essen, aber das, was ich als Vegetarier bekommen hab, waren zu gut 50 % Sachen mit Milch oder Cremesuppen mit etwas Sahne)

bearbeitet von Foxface

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Hey Foxface, danke für deinen Kommi!

Okay, ich dacht schon ich wär besonders nah am Wasser gebaut xD

Jetzt im Nachhinein hab ich doch ziemlich viele Schmerzmittel gebraucht, weil die Taubheit an den Wangen und Uk weggegangen ist und dann die Schmerzen kamen. Dazu auf der linken Seite innen der Wundschmerz, die rechte Seite innen ist noch taub, genau wie Oberlippe, rechts unter der Lippe+unterlippe und das Mittelgesicht.

Ich bin nicht mehr doll geschwollen, noch ein bisschen Restschwellung.

Kürbisbilder gibt es, im Nachhinein bin ich gar nicht so sehr geschwollen gewesen, aber mir kam es so vor und jeder hat mir gesagt, oooh sie sind aber stark geschwollen :-o

Ich bereus jetzt schon NICHT mehr, es gemacht zu haben, dafür gefällt mir mein neues Profil zu gut.

Bilder gibt es übrigens im Bilderforum, Link ist in der Signatur.

Die Kürbisbilder stell ich gleich mal rein. ;)

Zum Essen: Die haben eben alle Suppen mit Wasser gemacht und ich hab mir Hafersahne dazu gekippt. Also auf dem Kärtchen stand immer "Veganische Kost ohne Milchprodukte und Soja,Nüsse, Hülsenfrüchte" (es heißt Vegan und nicht veganisch xD und gegen Soja, Nüsse, Hülsenfrüchte bin ich allergisch).

Ich kann nicht 100% sagen, dass alles vegan war, aber mir blieb auch nichts anderes übrig als es zu essen.

Ich denke aber schon.

LG!

bearbeitet von Sweetchoc

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So, ich hab die ganze Zeit das blöde Gefühl, dass die Mittellinie sich verschiebt. Vielleicht bilde ich es mir auch nur ein. Aber wenn ich den Mund aufmache, ist der Kiefer zu weit links.

Oder liegt es an den Zähnen im Ok, die noch ein bisschen nach links müssen? Da ist ja noch ein bisschen Platz.

Wenn ich zubeiße kann ich mich entscheiden zwischen gerader Mittellinie oder zu weit links, aber ich hab das Gefühl, wenn ich ohne nachzudenken zubeiße, dass ich zuweit links lande.

Andererseits hat der Arzt am Montag gesagt (Kontrolle), dass die Mittellinie stimmt. Wahrscheinlich stimmt das und ich mach mich nur verrückt.

:-P

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Hallöchen,

auch von mir Glückwunsch zur überstandenen OP :)

Schöner Bericht! Liest sich gut :)

Und was das Essen angeht: Ich glaub das ist überall pfui bäh.

Wenn man morgens um halb acht schon Kräutercremesuppe angedreht bekommt und die Alternative schleimender Schokopudding ist... NEIN DANKE.

Ich schätze, als Veganer hat man noch schlechtere Karten ;).

Viele Grüße,

Jana

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Danke Jana!

Ja ich weiß ja auch nicht, warum Krankenhausessen immer so eklig sein muss, haben diese Lieferanten keine guten Köche oder wie?

Bah, bei mir gabs immer so Haferschleim, wässrig und oh mein Gott SALZIG O.o unfassbar!

LG!

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Hallo!

Um die Mittellinie würde ich mich jetzt mal keine Gedanken machen. Das mit der Tendenz zu einer Seite beim Öffnen hab ich momentan - ok viel länger nach der OP - auch. Die Physiotherapeutin meint, das hängt an der Muskulatur, die noch nicht auf beiden Seiten gleichmäßig entwickelt ist und an den Kiefergelenken, die auch nicht synchron laufen. Ich habe bei anderen Menschen beobachtet, dass sich bei denen auch der Kiefer zu einer Seite schwenkt. Achte mal drauf! Bei mir ist die Mittellinie nach der OP auch noch nicht hundertprozentig, die minimale Abweichung berichtigt jetzt mein KFO im "Feintuning" sozusagen...:P

LG

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Hallo Lothlorine, das beruhigt mich ungemein!

Man macht sich halt so kurz nach der Op noch Sorgen, dass sich doch was verschiebt!

Danke und LG!

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Kenn ich... ich hatte z.B. auch Angst auf der Seite zu schlafen, mal abgesehen davon, dass es lange unangenehm war.

Aber ne Garantie übernehm ich natürlich nicht, besser du fragst bei der nächsten Nachuntersuchung nochmal deinen KFC!

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Ja, ich frag auf jeden Fall nochmal nach!

Die erste Woche ging auf der Seite schlafen auch nicht, aber jetzt schlaf ich schon die ganze Zeit wieder auf der Seite, sonst könnt ich vermutlich gar nicht schlafen.

War im Krankenhaus schon schwierig auf dem Rücken zu schlafen, denn ich bin eigentlich Bauschläfer.

LG

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Hey das ist er ja :P dachte schon dein Bericht taucht nicht mehr auf ;-)

"man" das mit der Luftnot finde ich ja schrecklich davor habe ich auch Angst, denn dabei kann man schnell in Panik geraten und hyperventilieren.

Ist mir schon mal passiert neeeeeeeeeee muss ich nicht nochmal haben.

Aber ist ja alles gut gelaufen.

Ich wünsche dir alles Gute !

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Hallo sherly, ja, anscheinend wurde der Bericht übersehen.

Ohja, die Luftnot war schon schlimm, ich war so glücklich, als die Nachtschwester mir angeboten hat die Gummis durchzuschneiden!

Hoffentlich passiert das bei dir nicht.

Alles Liebe!

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So, jetzt sind es schon 18 Tage post-Op und ich bin wieder mal überrascht, wie schnell man hässliche Erfahrungen verdrängt, höhö.

War also gestern beim KFC zur Kontrolle und Dr. S. war total begeistert vom Ergebnis, "ooh und die Sagittale, suuper!" xD

Fand ich sehr lustig.

Ich muss jetzt jeden Tag die Gummis wechseln und soll sie 16-18 Stunden tragen.

Hatte sie heute für zwei Stunden ab und meine Kiefergelenke und Muskeln haben sowas von geschmerzt! Mussten ja alles allein tragen.

Also schnell Gummis wieder rein, was eine Erleichterung!

Hab nochmal gefragt, wegen der Mittellinie und er meinte n halber mm sei nicht schlimm, sei normal und das gibt sich in der weiteren Behandlung. Naja zum KFO muss ich erst im Januar und auch zum KFC zur nächsten Nachkontrolle erst wieder in zwei Wochen, also auch im Januar, weil alles so super aussieht, laut Dr. S.

Soll mir Recht sein.

Essen ist immer noch dasselbe... weicher Kram. Kauen tu ich nicht wirklich, wenn dann angedeutete Bewegungen aus Gewohnheit.

Wann habt ihr wieder angefangen flach zu schlafen? Weil langsam nervt mich mein erhöhtes Kopflager ziemlich. Hab aber Angst, am nächsten morgen wieder mehr geschwollen zu sein, wenn ich es jetzt schon seinlasse.

LG

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Hey cool! Du klingst ziemlich wiederhergestellt. Hast Du noch nen Splint drin? Klingt als hättest Du keinen - darum beneide ich Dich sehr. Der hat sehr genervt.

Ich glaube, ich hatte ziemlich lange noch die Hoffnung, daß es mir für die Schwellung was bringt, also hab ich mindestens einen Monat mit erhöhter Matratze oben geschlafen. Aber ich schlaf gerne so. Viel schlimmer ist auf dem Rücken liegen müssen, wollte mich immer auf die Seite rollen. Machst Du noch Lymphdrainage?

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Also ich hab sehr, sehr lange auf dem Rücken und erhöht geschlafen, bestimmt 2 Monate. Ich hatte allerdings auch hartnäckigste Schwellungen und es war einfach nicht angenehm auf der Seite zu schlafen. Erst jetzt fühl ich mich so langsam wieder wohl, wenn ich auf der Wangenseite liege. Aber ich hab aufgrund der Dreiteilung und Knochentransplantation auch sehr viel "Material" drin verarbeitet... Da musst du dich auf dein Gefühl verlassen. Dass morgens die Schwellungen mehr sind, ist normal, das hab ich sogar jetzt noch. Es verliert sich allerdings übern Tag hinweg...

Ach, und das mit dem Kauen kenne ich zu gut! Ich trug ja fast 6 Wochen lang den Splint und durfte erst dann anfangen zu kauen. Die erste Zeit musste ich mich auch an frühere Kaubewegungen erinnern. Das wird, heute soll ich sogar Kaugummi kauen - das ist dann eine Herausforderung!

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Hallo! Danke für eure Antworten.

Ja mir gehts eigentlich ziemlich gut!

Ich hab seit dem 2. Tag Post-Op zum Glück keinen Splint mehr drin.

ICh wär glaub ich durchgedreht, wenn ich den 6 Wochen hätte drinlassen müssen, das kann ich mir gar nicht vorstellen!

Nein, Lymphdrainage war nur die 5 Tage im Krankenhaus, aber danach nicht mehr.

Ich hab jetzt gestern ein wenig niedriger geschlafen und ich hab das Gefühl die Schwellung ist ein wenig mehr, aber das nehm ich in Kauf, das geht ja übern Tag weg =)

Also ich schlaf eigentlich seit ich zuhause bin auf der Seite. Ist manchmal etwas unangenehm, weil man die Platten spürt, aber es geht schon. Auf dem Rücken... geht einfach nicht mehr ^^

Eine Dreiteilung ist natürlich schon krass, da ist die Schwellung sicher auch nochmal stärker!

LG!

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Hallo!

Ich wurde auch in Bad Homburg von Dr. K operiert am 12.11 bimax mit Kinnplastik und bin heute noch immer sehr geschwollen! :( Gehe alle 3 tage zur Physio und nehme homöopathische Mittel zum Abschwellen.

Wurdet ihr alle mit Brackets operiert? Ich habe meine kieferorthopädische Behandlung bereits vor 3 Jahren abgeschlossen und mir wurde erst letztes Jahr zu der OP geraten - somit ohne Brackets operiert und ich frage mich ob das unter anderem zu der andauernden Schwellung geführt hat.

Bei mir hat sich doch sehr viel verändert, so dass die meisten Leute mich nicht mehr erkennen und ich sehr mit der Veränderung zu kämpfen habe- mein neues Gesicht zu akzeptieren..

Hat jemand ähnliche Erfahrung damit gemacht?

Mir war nicht klar das die OP so viel ausmachen würde! Ich meine, wenn man 25 Jahre immer das selbe Gesicht vor Augen hat und dann aufwacht und ziemlich anders aussieht, ist dass schon sehr erschreckend...

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Hallo,

ja mir geht es auch ähnlich mit den äußerlichen Veränderungen. Ich meine meine Bimax + Kinnreduktion liegt auch erst 2 1/2 Wochen hinter mir, aber es ist wirklich fremd, wenn ich in den Spiegel schaue.

Was mir auch sehr große Sorgen macht, ist dass mein Freund wirklich Schwierigkeiten hat mein neues Aussehen anzunehmen, aber ich hoffe dass es einfach nur Zeit braucht.

Liebe Grüße

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Hallo!

Wäre eigentlich schöner, wenn du selbst ein Thema eröffnet hättest und nicht meins benutzt, naja nächstes Mal. ;)

Ja, ich wurde auch mit Brackets operiert, aber die Brackets haben mit der Schwellung nichts zu tun. Ich schätze, dass du einfach die Veranlagung hast.

Bist du dir sicher, dass da nichts entzündet ist oder so? Denn das ist ja jetzt schon zweieinhalb Monate her und sagst ja dass du sehr geschwollen bist.

Ein wenig Restschwellung ist allerdings nach der Zeit normal. Ich seh auch noch nicht wieder ganz normal aus, allerdings seh das nur ich ;)

LG

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hallo sweetchoc,

meinen glückwunsch zur überstandenen op :-)

wie geht es dir heute? ist nun schon wieder ein wenig zeit verstrichen :-)

bist du zufrieden? fühlst du dich wohl mit dem ergebnis und würdest du es wieder machen?

schwellung ist fast weg, sagst du. was macht das gefühl? wieder alles da?

gutes verheilen weiterhin!!! :-D

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Oh hallo, danke der Nachfrage :-)

Mir geht es sehr gut. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, alles schön gerade und von der Seite auch viel harmonischer.

Schwellung ist glaube ich fast ganz weg. Also man sieht eig. nichts mehr, ich selbst eig. nur selten.

Ich würde es auch wieder machen, auch wenn die Zeit direkt nach der Op echt blöde war. Und die sechs Wochen ohne richtig essen zu können.

Ich kann jetzt schon wieder viel essen, außer harte Sachen, wie Äpfel, Möhren etc. Man merkt aber auch immer, inwieweit man belasten kann.

Es ist alles wieder da, außer unter/an der rechten unterlippe. aber da kribbelt es inzwischen auch schon wieder, vorher war es ganz weg.

Am besten ist, dass das Mittelgesicht vollständig wieder da ist. Das war schon sehr unangenehm taub.

Lg :-)

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mensch das hört sich echt gut an :-) brauch ein paar aufbauende mitstreiter!

bin zum angsthasen mutiert, aber wenn man liest, dass es vielen hier einfach so viel besser geht, packt mans einfach leichter. :-D

also freut mich, dass bei dir alles so gut verläuft und wünsch dir weiterhin gute besserung!!

bis bald mal wieder! ;-)

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Ja, also sobald die ersten drei Tage geschafft sind, ist es nicht mehr schlimm solange keine Komplikationen auftreten.

Den Rest (6 Wochen nicht kauen, Schwellung, Taubheit) würde ich als nervend bezeichnend, störend, aber nicht wirklich schlimm.

Brauchst dir also darüber nicht allzu viele Sorgen machen.

Eher direkt nach der Op, aber mir gings da schon sehr schlecht, anderen gings wesentlich besser und man weiß vorher nie, wie das bei einem selbst wird, also:

Nicht verrückt machen.

Bald hast du es ja auch hinter dir :-) dafür schonmal alles gute!

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