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miraclarina

Hyperplasie

Hi,

vor einigen Tagen habe ich von einem Professor aus einer Uniklinik die Diagnose erhalten. "kondyläre Hyperplasie". Dies kann man operieren. Da ich deswegen extreme Komplexe habe, möchte ich mich gerne operieren lassen.

Wer hat die gleiche Diagnose erhalten? Könnt ihr mir sagen, was alles auf mich zukommen wird?

Liebe Grüße Miraclarina

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Liebe Miraclarina,

ich habe die selbe Diagnose. Bin aber heute "Gott sei Dank" schon operiert. Bei mir wurde in einer Kiefergelenksoperation die linke Condyle gekürzt. Diese Op war vor ca. 1,5 Jahren. Vor 14 Wochen wurde der Rest während meiner sowieso noch notwendigen Bimax gekürzt und verändert. Ich bin sehr froh, dass ich das machen lassen habe, denn ich habe unter der starken Gesichtsasymmetrie sehr gelitten. Ich kann gut verstehen, dass du dich unbedingt operieren lassen willst. Die Kiefergelenksoperation war überhaupt nicht schlimm, nichts wo vor man Angst haben muss. Die Bimax dagegen war, wie bekannt super unangenehm.

Was haben die Ärzte gesagt, wie soll das bei dir ablaufen???

LG

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Hallo Tina,

schön das du dich auf meinen Beitrag meldest. Meine linke Seite ist länger als die andere. Die Asymmetrie sieht man beim Sprechen und beim Lachen. Im ruhigen Zustand können es nur die Fachärzte sehen.

Mir wurde erklärt, dass Ober- und Unterkiefer komplett voneinander getrennt werden und dann auf der linken Kieferseite der Knochen kürzer gesägt werden muss und wohl auch an der Seite des Kinnes?! Dann setzen sie die beiden Kiefer wieder richtig zusammen. Der Professor meinte, dass man evtl. auch was am Kinn machen müsste. (leicht nach rechts verrückt) Habe totale Angst vor der OP, möchte sie aber unbedingt machen. Gibt es tatsächl. nach der OP rechts u. links an den Wangen kleine Narben? Hat dein Operateur dir vorher gezeigt, wie das Ergebnis aussehen kann? Wie geht es dir jetzt? Ist bei dir nun alles symmetrischer? Hast du noch Schmerzen?

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Bei mir hat man die Asymmetrie auch in Ruhe gesehen. Ich war wirklich sehr unglücklich. Bei mir waren es wie gesagt eben aufgrund der starken Ausprägung 2 Operationen. Ich musste vorher nicht einmal zum Gutachter, weil es eben so stark und offensichtlich war. Mein Kinn wird erst im März oder April 2011 gemacht, obwohl du wirst sehen, dass du nach der ersten Operation schon ganz anders aussiehst und die Asymmetrie nur noch von einem Facharzt gesehen wird. Ich habe von außen keine sichtbaren Narben, denn die Condylektomie wurde durch die Ohren operiert und bei der Bimax wurde alles im Mund geschnitten. Von Innen wurde aber die komplette Schleimhaut sowohl am Ober- als auch am Unterkiefer aufgeschnitten. Und das Kinn wird auch von innen operiert. Die Linke Seite war bei mir ja auch betroffen, hier wurde der Unterkiefer sozusagen nach hinten geschwenkt, dabei hat mein Nerv ein bisschen leiden müssen, welcher sich bis heute noch nicht erholt hat. (Aber nach 14 Wochen könnte noch Hoffnung bestehen, dass die Taubheit nochmal verschwindet.) Mein Oberkiefer wurde etwas nach vorne verlagert. Insgesamt waren die Schmerzen aufgrund der guten Einstellung mit Schmerzmitteln zu ertragen, aber es war eine super unangenehme Tortour. Ich war in Münster, wo man ja anfangs noch verdrahtet wird, welche bei mir aufgrund von Komplikationen während der OP, für 6 Tage bleiben musste. Solange musste ich auch die Magensonde behalten und den Splint musste ich insgesamt 6 Wochen tragen. Aber lasse dich nicht beunriuhigen, denn es hat sich gelohnt. Heute habe ich ab und zu noch mal ein Zwicken, aber richtige Schmerzen nicht. Ich merke eben die Bruchstellen, sowohl am Ober- als auch am Unterkiefer, aber die Knochenheilung dauert ja auchnoch ein paar Monate. Es ist noch normal, dass es ab und zu noch mal etwas zwickt, aber wie gesagt, es sind keine richtigen Schmerzen.

Wo wirst du dich operieren lassen?

LG

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Hallo Tina,

danke für deine Antwort. Du hat ja echt schon sehr viel durchgemacht und richtigen Mut bewiesen. I"Hut ab." Ich freue mich für dich, dass du jetzt viel symmetrischer aussiehst. So kommt die Psyche auch mal zur Ruhe. Ich drücke dir die Daumen, dass dein Nerv sich wieder erholt. Das braucht wahrscheinlich wirklich Zeit. Ist dadurch deine linke Seite taub? Oder wie äußert sich das? Deine letzte OP scheint wirklich sehr schwer gewesen sein. Aber zum Glück warst du mutig und hast nun alles überstanden. Hattest du keine Angst vor den bevorstehenden OPs?

Ich soll im Januar noch einmal zur Uniklinik in Hamburg, dort wird noch einmal über Risiken etc. gesprochen. Dann soll ich zum Kieferorthopäden und der bestimmt dann, wann die OP losgehen kann. Hoffentlich verzögert sich das Ganze nicht so lange. Mein Biss ist in Ordnung. Nur unten sind ein bisschen die Zähne schief. Hoffentlich muss ich erst nach der OP eine Klammer tragen. Wie war es bei dir? Ach übrigens, der Prof. meinte, dass er nur ca. 2 Patienten im Jahr mit dieser Diagnose operiert, weil nicht so viele diesbezüglich in die Klinik gehen. Dadurch habe ich noch mehr Angst vor der OP, weil ja keine Rutine vorliegt.

Liebe Grüße

Miraclarina

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Hallo Miraclarina,

Meine rechte Seite der Unterlippe ist komplett taub. Normalerweise könnte ich die durchbeißen und würde es nur merken, weil es blutet, ansonsten gar nicht.

Ich komme auch aus Hamburg, aber ich wollte mich dort nicht operieren lassen (wurde in der Uniklinik sehr verunsichert, und habe erst jetzt gehört, dass es noch ein anderes KH gibt, welches diese Operationen sehr gut durchführt!!). Ich habe mir vorher sowieso mehrere Meinungen eingeholt und habe mich dann dort operieren lassen, wo ich von der Kompetenz und der Menschlichkeit der Operateure überzeugt war.

Ich hatte sehr große Angst vor der OP, aber ich war super unglücklich und habe mir gedacht, entweder ich nehme mein Glück selbst in die Hand oder ich bleibe unglücklich, also habe ich alle Risiken auf mich genommen. Meine Zahnspange trage ich schon seit 2004 und seit dem wusste ich auch, dass irgendwann, wenn ich ausgewachsen bin ein OP Marathon auf mich zu kommen wird. Diesen habe ich mit therapeutischer Hilfe überwunden. So mutig wie es scheint war ich nämlich nicht. Ich brauchte ganz viel Hilfe um mich zu trauen. Ich habe ganz oft überlegt den Termin abzusagen und am Abend vor der letzten OP wollte ich auch wieder gehen, aber nun bin ich glücklich es nicht gemacht zu haben. (Habe mich immer aufgemuntert, dass die Schwestern zu mir gesagt haben, dass ganz viele gegangen sind und dann sowieso wiedergekommen sind.)

Das diese Eingriffe keine Routine sind ist klar, aber darüber würde ich mich nicht sorgen, denn um so mehr Sorgfalt wird in die Vorbereitung und in die OP gelegt.

Ich habe immer folgendes Gedacht: Ich habe vertrauen in die Ärzte und die anderen vor mir haben das auch geschafft........

Damit habe ich mich selbst aufgemuntert.

Es wird ein "harte Zeit" werden, aber du wirst deine Psyche ganz stark zur Ruhe bringen.

Hast du schon einen KFO?

LG

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Hallo Tina,

auch wenn dein letzter Beitrag schon lange her ist hoffe ich dass du hin und wieder noch aktiv bist.

Bei mir wird in einem halben Jahr das gleiche gemacht.

Wie hat es sich inzwischen mit der Taubheit entwickelt bzw. hast du sonst noch irgendwelche Einschränkungen?

Gruß Andy :)

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