Pepino

Gesichtsanalyse, Computersimulation

Ein nettes Hallo an alle!

Bei vielen von euch wurde eine umstellungsosteotomie durchgeführt bzw. wird noch gemacht so wie auch bei mir (Mandibuläre Retrognathie mit ca.3mm mittellinienabweichung nach rechts,also UK-rücklage und rechtsverschiebung). Bis jetzt hatte ich 3 sehr aufschlußreiche beratungsgespräche bei Prof.Wangerin (Stuttgart),Prof Zeilhofer (Basel) und Prof Ewers (Wien),wobei mir bisher aber nur einer (Zeilhofer) etwas von einer Computertomographie des schädels erzählt hat, die für die 3D-simulation des ergebnisses am computer verwendet wird. Dabei sagte mir Prof.Zeilhofer,daß er durch die eigentliche op auch sehr nahe an das simulationsergebnis herankommt.

Weiters führte er aus, daß er erst am CT sieht,ob auch der ok eine ausmittigkeit hat oder nicht. Jetzt würde mich interessieren, ob das CT standard ist bzw. was bei euch im vorfeld der op gemacht wurde (Simulation, Gesichtsanalyse,Modell-op).

Ich weiß,daß manchmal nur eine eindimensionale profilanalyse gemacht wird, im zuge derer mit einer software am pc ein digitales profilfoto des patienten über ein profilröntgen "gelegt" wird,um dann die verschiebungen des/der kiefer zu simulieren.

Es wäre aber für viele patienten auch von interesse wie man aus dem halbprofil od. von vorne aussehen wird(V.a.für jene die ein frontales problem haben wie z.b. eine ausmittigkeit). Denn dysgnathie-ops haben oft eine eklatante auswirkung auf das äußere und es gibt fälle,da hat der patient massive probleme das neue gesicht anzunehmen.

Was wurde bei euch gemacht,offensichtlich ist eine CT gar nicht so unwichtig? :confused:

LG P. :D

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Genau das ist seit letzten September in Bad Homburg bei Dr. Kater auch möglich. Allerdings wird das nur bei sehr starken Fällen gemacht, so wurde mir es jedenfalls gesagt. Und ist natürlich auch nicht ganz günstig.

Grüßle Andsche

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Hallo,

Genau das CT kostete 300€, die man aus eigener Tasche bezahlt.

Das ist es mir aber wert ;-)

Gut, man kann dann also ein CT als zusätzliche Leistung machen lassen, wenn man irgendeine Asymmetrie befürchtet. Aber inwieweit findet das dann seinen Niederschlag in der OP-Planung? Würde dann irgendwie dahingehend operiert, um ein möglichst (Weichteil-)symmetrisches Gesichtsprofil zu erhalten? Oder kann man eine Kieferasymmetrie korrigieren und dabei die Weichteile irgendwie dahingehend "gestalten", daß es nach außen hin dann auch symmetrisch wirkt?

Weiß da jemand was drüber?

Viele Grüße

Kristian

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Hallo!

Darüber weiß ich nun leider nichts. Aber ich würde auch wirklich nur eine CT machen lassen wenn es für den Behandlungsverlauf von Wichtigkeit ist.

Bei einer CT wird man ja ca. der gleichen Strahlung ausgesetzt wie bei 1000 Röntgenaufnahmen (das hab ich zumindest letztens in einem Artikel gelesen).

Also lieber vorher nochmal gut erkundigen wie die Strahlenbelastung ist und ob es nicht auch ohne CT geht.

Sonnige Grüße

Cat

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Hi,

natürlich ist es für den Patienten interessant, schon vorher zu sehen, wie er nachher aussieht. Aber bei der hohen Strahlenbelastung würde ich mich auch genau erkundigen, ob es für die Operation tatsächlich irgendwelche Vorteile bringt und ob der Chirurg durch die Auswertung des CTs irgendetwas an seinem OP-Plan ändert.

Mal eine andere Frage, an die, die es schon ohne CT hinter sich haben. Inwieweit hat denn die Computersimultation mit dem tatsächlichen Endergebnis übereingestimmt? Kann man wirklich voraussagen, wie die Kieferverschiebung sich anschließend auf das Profil auswirkt?

Gruß

Sarah

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Zur information an alle:

Habe gestern mit einem radiologen gesprochen und er meinte,daß man bei einem transatlantikflug einer höheren strahlenbelastung ausgesetzt ist als bei einer schädel-CT. Es kommt aber auch drauf an wie oft man durch die röhre geschickt wird, bei 1mal ist das jedenfalls zutreffend. Auch die vergleichsmarke lungenröntgen ist relativ (Ein user hat hier von 500mal höher als lungenröntgen gesprochen), weil ein lungenröntgen eine der geringsten (die geringste) strahlenbelastung/en hat.

Bei aufwendigen CT´s mit kontrastmittel und oftmaligem röhrendurchgang etc.(andere CT´s als schädel) kann allerdings die belastung schon erheblich sein.

Abschließend meinte er auf die frage, ob man sich da "sorgen machen müßte", wörtlich: "Vergessen Sie´s, ich könnte es ihnen ausrechnen wieviel milli-rem,aber da zahlt sich die ganze rechnerei gar nicht aus, weil sehr gering".

Muß aber trotzdem sagen,daß man sich das gut überlegen sollte--wenn mir das jemand VORHER gesagt hätte, hätt ichs wahrscheinlich lassen! Ausserdem glaub ich ein facharzt wird seine eigene geschäftsgrundlage eher beschönigen.....

Sarah: "Mal eine andere Frage, an die, die es schon ohne CT hinter sich haben. Inwieweit hat denn die Computersimultation mit dem tatsächlichen Endergebnis übereingestimmt? Kann man wirklich voraussagen, wie die Kieferverschiebung sich anschließend auf das Profil auswirkt?"

...würde mich auch interessieren!

LG :D Pepino

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Hallo Pepino

Also bei mir wurde kein CT gemacht,

Ich würde auch eher ein MRT bevorzugen das schadet nicht so da es Magnetstrahlen sind:-P .

Beccy

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