Pegasos

Erster Beratungstermin?

Aufgrund eines viel zu langen Unterkiefers und weiteren Dingen wie einem dementsprechend nicht passenden Biss würde ich mich gerne genauer beraten lassen, welche Behandlung für mich in Frage kommt.

Mein Zahnarzt hat mir Prof. W. im Katharinenhospital Stuttgart empfohlen.

Da würde ich mich dann wohl auch erkundigen. Hab auf der Homepage allerdings gesehen, dass das ganze als Privatambulanz deklariert ist und das Einverständnis zu privatärztlicher Abrechnung erklärt werden muss.

Bedeutet das für mich, dass ich alle Kosten dann selbst zu tragen habe?

Ich bin über 18 und gesetzlich versichert. So wie mein Zahnarzt meinte (hat auch Wissen im kieferorthophädischen Bereich), würde wohl die Kasse in meinem Fall bezahlen oder zuzahlen oder was auch immer, da das ganze bei mir wohl schon erheblich sei.

Zahle ich also dann auch schon für einen evtl. Beratungstermin?

Werden evtl. höhere Kosten fällig als anderswo, die ich hier dann nicht oder nicht in dieser Höhe erstattet bekommen würde?

Bin derzeit auch nicht in kieferorthopädischer Behandlung, das war ich nur damals als ich noch keine 18 war.

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Das Beratungsgespräch kostet wenn nur 10€ Praxisgebühr sollte es zumindestens frag doch einfach nach wenn du dort anrufs um einen Termin zu machen.

(Bei einer Privatklinik kann es anders sein deswegen vorab klären).

Wenn du über 18 Jahre bist und bei dir die Fehlstellung so groß ist das eine OP nötig ist, zahlt die Kasse in den meisten Fällen, auch das muss vorab geklärt werden und nimmt oft mals etwas Zeit in Anspruch.

Je nachdem bei welchem KFC du bist muss du evt. eine Eigenleistung bringen.

Für die Spange muss du erstmal nur 20% der Kosten selber zahlen, die du aber nach der Behandlung zurück bekommst, die 20% sind nicht für die Gesammtkosten auf einmal zu zahlen, sondern nach Qutalsabrechnung, was immer unterschiedlich ist je nachdem was gemacht wurde, das höchste bei mir waren 90€ aber eigentlich immer weniger so um die 30€ ist, ist aber bei jedem anders.Die Spange wenn du die normalen Brackets nimmst die Silbernen die gehören zur Kassenleistung die Keramikbrackets und einige anderen nicht die kosten so ca. 20-25€ pro Stück.

Hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen ?

bearbeitet von sherly79

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Bedeutet das für mich, dass ich alle Kosten dann selbst zu tragen habe?

Wenn du ohne Zusatzversicherung zum Chefarzt willst, ja.

Du kannst aber trotzdem in die gleiche Klinik als gesetzlich versicherter, dein KFO hat dir wahrscheinlich die ganze klinik empfohlen, wenn er doch weiß wie du versichert bist.

Das Katharinenhospital kenne ich nicht, aber in einer anderen Klinik kostet die privatambulanz ca. 50 EUR pro Termin und für die OP muss eine zusatzversicherung existieren.

Als gesetzlich versicherter wird man vielleicht vom chef operiert, vielleicht von einem anderen arzt. es läuft aber alles unter der leitung vom chef und die anderen ärzte sind auch keine anfänger.

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Vielen Dank schonmal für die Antworten!

Die Sache ist die, dass es, so wie ich es gelesen haben, im Katharinenhospital auch eine Ambulanz für gesetzlich Versicherte Patienten gibt.

Dann zahlt mir vermutlich die Krankenkasse nur einen Termin bei dieser Stelle, da alles andere dann "Sonderwunsch" wäre, richtig?

Es ist eben so, dass mein Zahnarzt mir nicht einfach die Klinik im Allgemeinen empfohlen hat, sondern speziell Prof. W., da ich nicht einfach Zitat "zu irgendjemanden gehen sollte" und mir eben jener Prof. zu empfehlen sei.

Das heisst dann für mich also entweder zur Stelle für gesetzlich versicherte oder selbst zahlen? Müsste ich bei so einer "privatärztlichen Leistung" dann alles selbst bezahlen, oder kommt dort gegebenenfalls ein bestimmter Aufpreis hinzu?

Habe hier ja teilweise auch schon gelesen, dass Krankenkassen bestimmte Behandlungen auch bei solchen privatärztlichen Leistungen bezahlt haben sollen, weiß aber nicht in welchem Zusammenhang.

Zusatzversicherung habe ich übrigens keine!

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Meistens Kulanz der KK, bei mir übernehmen sie auch ein Teil ob wohl sie es nicht müssten von ca. 2000€ (BIMAX-OP/Model-OP) übernehmen sie 900€ :P immer hin.....;-) fast die hälfte. :P

Lg. Diana !

bearbeitet von sherly79

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sheryl, du bist in einer praxis mit nur einem arzt, oder?

das hat also damit nichts zu tun. eine privatbehandlung bimax (d.h. was der chefarzt von der zusatzversicherung bezahlt bekommen würde) beläuft sich auf mehr als 6000 EUR.

ob es auch einen anderen weg gibt, dass er sich selbst für deine OP einteilt anstatt einen seiner mitarbeiter, kann dir nur er selbst sagen. vielleicht findet er dich so interessant oder kompliziert, dass er es selbst machen will ;-)

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Hm okay, dann werde ich mich ohne Zusatzversicherung also nicht direkt an Prof. W., sondern an die Stelle für gesetzlich versicherte wenden müssen, wenn ich nicht gerade ein paar Tausender auf der hohen Kante habe? ;-)

Aber ich denke genaueres kann ich dann ja wahrscheinlich auch noch bei der Stelle für gesetzlich versicherte abklären was machbar ist und zu welchen Kosten...

Interessant oder kompliziert wäre durchaus möglich. Da ich von meiner Kieferorthopädischen Behandlung eh keine genauen Befunde kenne, da die schon ewig her ist und mir da eh nichts genauere erzählt wurde, kann ich da sowieso nur spekulieren.

Aber ich denke eine Kleinigkeit ist es nicht denn:

- Mein Zahnarzt, mit KFO-Wissen, meinte da geht ohne OP sowieso nichts mehr

- Durch den zu langen Oberkiefer (vermute jedenfalls deswegen) ist mein Kinn derart weit nach vorne verschoben, dass es vom Profil her gesehen schon über der Linie der Nasenspitze ist

- Mein Biss ist so wie es aussieht locker um einen halben Zahn seitwärts "verschoben"

- Kann durch die Frontzähne die Zungenspitze fast durchschieben, da der Biss einfach total "offen" ist, während weiter hinten teilweise Zahnspitzen auf Kauflächen treffen

- Laut Aussage des Zahnarzts sind die Zähne des Unterkiefers allesamt "nach innen gekippt"

- Der Unterkiefer muss wohl auch etwas schräg sein

Das sind jetzt alles natürlich nur persönliche Beobachtungen und daher auch etwas laienhaft beschrieben, aber soll ja nur zur verdeutlichung des "Ausmaßes" dienen.

Irgendwie bin ich mir auch garnicht so sicher, ob ich überhaupt hören will, was alles gemacht werden sollte / müsste :mrgreen:

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Hab mich da nicht richtig ausgedrückt ich meinte die Privat/Eigenleistungen die sich aus der Model/OP ect. ergibt die KK nicht trägt, oder nur ein Teil davon, nicht die reine Privatbehandlung. ;-)

Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch und verwechsel da was? :shock:

bearbeitet von sherly79

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Hallo Pegasos,

ich versuch mal was zur Klärung beizutragen, denn ich komme gerade von einer Nachuntersuchung beim Prof. in Stuttgart! Also evtl. hat dir dein KFO das Marienhospital und die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie unter der Leitung von Hr. W. empfohlen. Du kannst dir dort einen ganz normalen Termin geben lassen, dann weißt du allerdings vorher nicht, bei welchem Arzt du vorstellig wirst. Es ist auch nicht sicher, dass du dann bei dem Arzt, der die Voruntersuchungen vornimmt, auch sicher operiert wirst. Das ist nur bei Privatversicherten der Fall, oder du zahlst die Chefarztbehandlung eben aus eigener Tasche (jeden Montag ist Sprechstunde). Kann ich nicht empfehlen, denn die ganzen Rechnungen laufen ja bei mir übern Tisch und das ist nicht ohne, also zumindest für den Normalbürger... Obwohl ich betonen muss, dass die Arbeit schon sehr diffizil ist (OP-Bericht ist der Wahnsinn!) und ich sehr zufrieden bin. Aber die OP-Planungen werden alle mit dem Prof. vorgenommen. Und seine Mannschaft ist sehr kompetent. Manchmal haben sie sogar etwas mehr Zeit zur Beratung. Wenn dir jedoch eine Ersteinschätzung durch ihn sehr wichtig ist, dann frag beim Sekretariat an, was eine Erstberatung bei ihm kostet. Du müsstest dann eben die Differenz zum "Normalpreis" tragen, denn die GKV zahlt ja auch was. Die richtige OP-Vorbereitung (an 3 Terminen, plus Modell-OP) kostet jeden 800,- Euro. Meine PKV hat es übernommen, aber es gibt auch gesetzliche Krankenkassen die das zahlen. Musst mal hier im Forum lesen.

Wenn du noch Fragen hast, her mit! Oder per PN...

Viel Erfolg!

Oh, ich seh grad: Rede ich etwa an dir vorbei? Prof. W. im Katharinenhospital???? Sorry, dann hab ich es umsonst geschrieben, haben die auch einen W-Prof ??? Die Verwirrung ist groß...

bearbeitet von Lothlorine

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So, ich hab mich aufgeklärt, die haben tatsächlich auch einen W-Prof :shock: Im Eifer des Gefechts, weil ich dir weiterhelfen wollte, hab ich das zu spät gemerkt. Dann kann ich dir dazu natürlich nicht viel sagen, aber evtl. lässt sich einiges auf die andere Klinik übertragen oder es hilft jemand anderem weiter...

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Hm, dann frage ich eventuell an, was denn die Mehrkosten für die Beratung durch Prof. W. wären.

Worauf kommt es denn an, ob die gesetzliche solche Sachen wie die Modell-Op usw. bezahlen? Einfach darauf, was die KV vertraglich übernimmt, Kulanz oder auf den individuellen Fall, z.b. nach Schweregrad?

Ich bin gerade auch irgendwie irritiert, weil da irgendwas wirklich nicht passt.

Wollte heute irgendwie zuerst beim Marienhospital anrufen, weil ich das noch vom Zahnarzt im Kopf hatte. Dann allerdings nochmal nachgeschaut, da mir das ganze aufgeschrieben worden ist und da stand dann Katharinenhospital. Von daher bin ich nun auch verwirrt.

Kann das allerdings sein, dass dieser Prof. W. bei beiden Kliniken der selbe ist? Oder eben gerade nicht? Dann müsste ich doch nochmal beim Zahnarzt nachfragen, welche Klinik denn nun gemeint war...

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Frag lieber nochmal nach. Das sind zwei unterschiedliche Professoren! Ganz sicher, ich hab eben nachgeschaut.

Woran die KK das festmachen ist wohl ein Rätsel, manche zahlen, manche nicht, manche nur nach hartnäckigem Dranbleiben... Du findest einiges unter Krankenkassen/Kostenübernahme.

Aber witzig, dass DU jetzt auch verwirrt bist! :351: Gute Nacht!

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So, nachgefragt und es war entgegen dem was ich zuerst dachte das Katharinenhospital.

Habe da jetzt auch erstmal bei der Ambulanz für gesetzlich versicherte angerufen und dort einen Termin für Februar bekommen ;-)

Sind ja scheinbar auch ganz schön ausgebucht...

Werde dann ja auch genaueres wissen und kann da ja dann auch gleich nachfragen, ob eine Behandlung durch Prof. W. zu machen ist und zu welchen Kosten. Halte euch auf jeden Fall mal auf dem laufenden.

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Hatte meinen Beratungstermin und nun gehts weiter.

Hab das volle Programm durch von wegen Röntgenbildern, Abdrücken, Bilder usw.

Hab nun einen Zweittermin ausgemacht, für den das alles dann ausgewertet wird und der Behandlungsplan erstellt wird.

Man konnte mir im vorraus nun noch nicht zu 100 % sagen, was genau gemacht werden muss. Klar ist ja, dass der Unterkiefer so zulange ist und gemacht werden muss. Allerdings hieß es, dass vermutlich auch der Oberkiefer nach vorne soll... daher evtl. Bimax :shock: Hätte da garnicht damit gerechnet. Aber darauf kommts dann wohl auch nicht mehr an :mrgreen:

Positv (?) ist, dass der Fehlbiss so stark ist, dass laut Aussage der Ärzte die Krankenkasse die OP wohl ohne Probleme zahlen müsste.

Auf mich kommen dann im Endeffekt die Kosten für Beratung und Röntgenbilder usw in Höhe von ca. 160 Euro zu und eben bei OP die Kosten für die Modell-OP in Höhe von ca. 800-900 Euro. Scheint mir ja der übliche Betrag zu sein.

Zum Katharinenhospital selbst hatte ich auch ein paar Berichte im Internet gelesen. Da waren teilweise auch unangenehme Schilderungen dabei, dass da zwar alle fachlich sehr kompetent wären, der zwischenmenschliche Umgang aber sehr übel. Das hat sich zu meiner Erleichterung gottseidank nicht bestätigt. Waren alle sehr freundlich. Nur so viel dazu, falls jemand anders auch mal vor der Entscheidung steht und durch verschiedene Berichte eventuell abgeschreckt wird.

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