Tricky87

Blutuntersuchung vor der OP

29 Beiträge in diesem Thema

Also ich werde ja am 12.Juni operiert und muss aber am 9.Juni mit den Ergebenissen meiner Blutuntersuchung zum NarkoseArzt.

Jetzt würd ich gerne wissen ob ich das jetzt schon machen kann bei meinem Hausarzt oder soll ich das kurz vor der OP machen lassen? Wie aktuell müssen die Werte für den NarkoseArzt sein?

Weiss einer eventuell wie lange es in der regel dauert,bis der Hausarzt die Ergebnisse hat,die ich dann abholen kann?

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hi tricky,

natürlich sollten die werte relativ aktuell sein - ich würde an deiner stelle noch einige wochen warten, wenn's geht. sicher iss sicher.

wie lange das beim hausarzt dauert, kann ich dir nicht sagen - ich tippe aber auf ein paar stunden (bei eigenem labor) bis wenige tage.

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Hallo Tricky,

laß die Untersuchung keinesfalls zu früh machen! Die Blutabnahme darf höchstens eine Woche vor der OP gemacht werden. Wenn die Ergebnisse älter sind, kann der Narkosearzt Probleme machen. Habe diese Blutuntersuchung immer vom Hausarzt machen lassen und die Ergebnisse sind auf zwei Tage da.

Viel Glück für die OP!

Grüße

Manuela

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Du brauchst auf jeden Fall: kleines Blutbild, Gerinnung (Quick, PPT), Kreatinin, wichtig wären auch noch E-lyte (Kalium, Natrium und Calcium). TSH wäre auch nicht schlecht. Und wie schon gesagt, so aktuell wie möglich.

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Hi,

Die Blutbefunde sollten nicht älter als 2 Wochen sein! Was auf keinen fall fehlen darf ist auch die Blutgruppe. Muss schriftlich vorliegen. Mündlich sagen zählt nicht. Ein EKG währe auch nicht schlecht für den Anästhesisten. Ganz wichtig st auch das du min. die lezten 2 Wochen vor der Operation kein Aspirin oder so nehmen sollst. Den das beeinflust die Blutgerinnung. bei uns im Krankenhaus werden dan die Pat. nicht operiert.

l.g sabine8)

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ich kann von meiner Seit aus sagen, dass ich von meinem Chirurg einen Vordruck des zu erstellenden Blutbildes erhalten habe. Das Blutbild wollten die 7-14 Tage vor der Operation haben. Ich habs 10 Tage vorher machen lassen und alles war okay... Ich würd dir deswegen anraten noch bis Ende Mai zu warten.

Und ruf mal deinen Chirurgen an, ob er dir nicht einen Vordruck geben kann, so dass der Hausarzt genau weiss was er testen muss. Bei mir wars HIV über Hepatitis über die Mineralstoffe, über die anderen ganzen Werte das Gesamtpaket meines Blutbildes....

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Bei mir wars HIV

dazu muss im übrigen eine separate einwilligung des patienten vorliegen, das wird nicht 'nur mal so' mitgemacht.

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Vielen dank für eure vielen antworten.

@Sollena

Genau das habe ich von meinem Chirurgen bekommen.Hab ne Liste bekommen,wo drauf steht,auf was alles mein Blut untersucht werden soll.

Ich glaub ich werd diese woche erstmal meinen Chirurgen anrufen.Die Damen dort sind nett und können mir sagen,wann es besser wäre die Untersuchung machen zulassen und dann werd ich bei meinem Hausarzt anrufen.

Ich kann es kaum abwarten,bis die OP endlich stattfindet :D

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@all

es wird in jedem Krankenhaus bei der aller ersten Blutabnahme des Patienten Automatisch ein HIV test (schnelltest) gemacht. Wenn positiv wird dieser zur genaueren Untersuchung weitergeleitet. Ich weiß nicht wie das in Deutschland ist aber hier in Österreich ist das so. Es bekommen bei der Aufnahme die Patienten eine Erklährung zu unterschreiben wo draufsteht das der Pat. jeglichen Blutuntersuchungen zustimmt und einen tagessatz von zur Zeit ca. 10 Euro für 28 Tage selbstbehalt hat. Wenn das eine Notaufnahme ist wird auch ohne diese Unterschrift automatisch ein HIV test gemacht.

l.g sabine

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@all

es wird in jedem Krankenhaus bei der aller ersten Blutabnahme des Patienten Automatisch ein HIV test (schnelltest) gemacht. Wenn positiv wird dieser zur genaueren Untersuchung weitergeleitet. Ich weiß nicht wie das in Deutschland ist aber hier in Österreich ist das so. Es bekommen bei der Aufnahme die Patienten eine Erklährung zu unterschreiben wo draufsteht das der Pat. jeglichen Blutuntersuchungen zustimmt und einen tagessatz von zur Zeit ca. 10 Euro für 28 Tage selbstbehalt hat. Wenn das eine Notaufnahme ist wird auch ohne diese Unterschrift automatisch ein HIV test gemacht.

Also in D wird nicht automatisch ein HIV-Test gemacht, dazu ist tatsächlich eine seperate Aufklärung und Einverständnis des Patienten nötig. Auch wird es nicht routinemäßig vor Operationen gemacht, genauso wie auch keine routinemäßige Testung auf Hepatitiden erfolgt. Das wäre auch viel zu teuer auf Dauer, es wundert mich, dass es in A oder CH so gemacht wird.

Beim Betriebsarzt im Krankenhaus muss ich mich z.B. auch nur auf Hepatitis C und B (bzw. der Impftiter) untersuchen lassen, HIV wird nur fakultativ angeboten. Theoretisch wissen die meisten Chirurgen nicht, dass sie evt. HIV-positiv sein könnten (auch wenn die Wahrscheinlichkeit natürlich sehr gering ist). Wirklich sehr merkwürdig :confused: .

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@Kathibaby,

ich find es schon in ordnung so. Außerdem muss der Patient ja scchon bei der Aufnahme einwilligen das er notwendige Untersuchungen durchführen lässt. Außerdem finde ich es keine Geldverschendung, denn es ist meine Geundheit und mein Leben. Denn ich möcht schon wissen ob ich mich bei einem meiner Patienten anstecken kan oder nicht. Schon mal das alleinige hantieren mit dem Blut usw. OK es gibt das sog. Diagnostische Fenster von 3-6 Monaten in dem sich jeder von uns befinden kann. Aber z.b möchte ich nicht auf dem OP Tisch landen wenn vorher ein HIV oder Hep C infizierter dort drauf gelegen ist. Die werden immer zum Schluss Operiert und der ganze Saal wird dan grundgereinigt, damit nichts sein kann. Außerdem sind die HIV schnelltests gar nicht so teuer. Erst wenn der HIV schnelltest positiv ist wird weiter getestet. Also so schlimm find ich das nicht. Aber bitte.

l.g sabine

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hey sabine, du schreibst, dass man keine aspirin vorher nehmen soll, danke für den tipp.......wie sieht es eigentlich mit der pille aus? ausserdem nehme ich noch iod-tabletten.........hat das einfluss auf die op? noch ne andere frage........ich habe oft einen niedrigen hämoglobinwert und überlege ob ich bereits jetzt schon anfange eisentabletten zu nehmen, wenn ich im juli operiert werde........nicht, dass eine woche vor der op der wert zu niedrig ist und die op verschoben wird?!?!

danke!

nicole

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@sabine:

Also bei uns werden Patienten mit HepC, HIV oder anderen Virushepatitiden nicht am Schluß operiert und der Saal wird danach immer ganz normal gereinigt. Klar will man vor der OP evt. wissen, ob der Patient vielleicht infektiös ist oder nicht. Wenn er es ist, ziehe ich halt auch doppelt Handschuhe an und trage eine Schutzbrille. Trotzdem ist es einfach nur lästig mit den zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen zu operieren. Eigentlich muss ja jeder Patient als potentiell infektiös angesehen werden, aber es passiert andauernd, dass einem das Blut irgendwo hinspritzt, einem der Handschuh reißt oder aber der Kittel durchweicht, weil man mit dem halben Arm im OP-Situs hängt. Dann rennt man auch nicht immer zum Betriebsarzt.

@Nicole:

Jod Tabletten kannst Du weiternehmen, aber bei der Pille lohnt es sich nochmal nachzudenken. Eigentlich lautet die Empfehlung sie vor elektiven (also geplanten) Eingriffen schon einige Zeit vorher abzusetzen, da das Thromboserisiko durch eine OP eh schon erhöht ist. Trotzdem wird auch mit Pille operiert.

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hmmmm, naja, einen monat absetzen ist ja schon sch***** ich frag da mal noch meinen chirurgen und dann meine fa, ob ich sie durch nehmen kann...um ein wievieles sit denn die thrombosegefahr höher?....und ich hab n paar besenreisser ;( danke! nicole

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@Kathibaby,ja das stimmt, jeder Patient ist eigentlich potentiel als infektiös zu betrachten. Bin aber trotzdem Froh darüber das bei uns in Österreich Automatisch bei jedem ein HIV schnelltest durchgeführt wird. Ob du zum Betriebsarzt gehst oder nicht wenn du mit Blut Kontaminierst evtl. auch noch in eine Wunde oder offene Stelle an deinem Körper bleibt dir überlassen. Aber ich hoffe doch du triffst zumindest maßnahmen bei Nadelstichverletzungen und dergleichen.@nicoleich würd auch die Pille einige Zeit vor der OP absetzen!l.g sabine

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Aber ich hoffe doch du triffst zumindest maßnahmen bei Nadelstichverletzungen und dergleichen.

Ja klar, zum Glück hatte ich aber noch nie eine Nadelstichverletzung. Dafür gibt es natürlich auch eine Dienstanweisung. Aber bei anderen Sachen, wo man einfach nur irgendwie Blut abbekommt, wird es nicht gemacht. Des Weiteren muss man vor HIv ja eh nicht so viel Angst haben, weil die Übertragungsrate auch bei Nadelstichverletzungen extrem gering ist und es eine PEP gibt. Viel mehr Angst muss man vor HepC haben, da reicht echt ein Blutspritzer im Auge o.ä. und man kann sich infizieren. Eine präoperative Testung auf HepC wäre in meinen Augen daher viel sinnvoller.

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Ja da hast recht, deswegen machen wir bei allen sofort eine Hep. serologie sobald die leberwerte nicht so ganz stimmen! Also die Anzeichen dafür da sind! Hep C bekommst schneller als HIV!

l.g sabine

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Das man eine Hep C schneller bekommt ist nicht wahr.

HIV wird durch Geschlechtsverkehr und Blut übertagen und HCV nur durch direkten Blutkontakt. Das mit dem Tropfen im Auge ist mir neu...

Ob ein Arzt infektiös ist müsste eigentlich auch regelmäßig kontrolliert werden und nicht nur bei Schnitt-Stichverletztungen am Tisch.

olli

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Das man eine Hep C schneller bekommt ist nicht wahr.

HIV wird durch Geschlechtsverkehr und Blut übertagen und HCV nur durch direkten Blutkontakt. Das mit dem Tropfen im Auge ist mir neu...

Ob ein Arzt infektiös ist müsste eigentlich auch regelmäßig kontrolliert werden und nicht nur bei Schnitt-Stichverletztungen am Tisch.

olli

Mit dem Hep C meinte ich auch, dass wenn man mit infektiösem Patientenblut in Kontakt kommt, dann kriegt man HCV schneller als HIV. Deshalb ist HCV für den Operateur und die Assistenten viel gefährlicher. Im übrigen kann HCV auch über GV übertragen werden: http://www.rki.de/cln_006/nn_225576/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber__Mbl__HepatitisC.html

Bei einem Kollegen von mir, dem Blut eines Patienten mit AIDS ins Auge gespritzt ist, wurde eine PEP gemacht, da eben eine Übertragung darüber möglich ist.

Zum Betriebsarzt geht man so 1x Jahr (wie gesagt, HIV ist fakultativ) und bei den Stichverletzungen geht es ja vor allem darum den Patienten und den Arzt zu testen, um 1. festustellen, ob der Patient etwas hat (z.B. um eine PEP im Falle von HIV einzuleiten) und 2. ggf. die Berufsgenossenschaft zu informieren.

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Um mal zurück auf das Thema zu kommen:

Habe beim Hausarzt angerufen und die meinte ich soll einfach vorbei kommen,egal wann.Ergebnisse sind am nächsten Tag bereit. Also werd ich am 5.Juni zur Blutabnahme gehen und am 9.Juni habe ich meinen Termin beim Narkosearzt.

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hab grad voll die Panik. also ich ging davon aus,dass es nur eine Blutuntersuchund sein soll,aber irgendwie steht da noch was anderes auf dieser liste. bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege.

untersucht werden soll folgendes:

BSG

kleines Blutbild

Blutgruppe

Blutzucker

Quick

PTT

Harnstoff

Kreatinin

SGOT

SGPT

Y-GT

Na

Ka

Harnstoff is doch Urin,oder etwa nicht?

Ich habe angst,dass ich morgen zur Untersuchung gehe und das alles nciht bis Freitag fertig ist. Denn am Freitag muss ich zum Narkosearzt.

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Hallo,

also wenn du gesund bist und die Werte in ordnung sind geht sich das locker aus. Der Befund müßte schon morgen spätestens übermorgen fertig sein.

l.g sabine

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Hi Tricky,

Harnstoff is doch Urin,oder etwa nicht?

Harnstoff ist zwar im Urin, aber nur ein recht kleiner Teil davon. Wenn man ihn messen möchte, macht man das vor allem im Blut, da man dadurch zusammen mit dem Kreatinin Wert schauen kann, wie gut die Nieren funktionieren!

Lieben Gruß,

Eve

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