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fuji

Neu - und noch große Fragezeichen

Hallo, ich bin Anfang 20 und habe Probleme beim Kauen (Zähne berühren sich kaum + Unterkiefer hat keine angenehme Lage) und bin unzufrieden mit meinem Profil. Meine Röntgenbilder zeigen ein paar auffällige Kieferwinkel. Hatte früher bereits lose Zahnspangen, von denen ich glaube, dass sie nicht ganz unschuldig an meiner jetzigen Situation sind.

Bin schon länger hier angemeldet, hatte mich aber noch nicht vorgestellt (nur gelesen), da ich selbst noch unsicher bin zu welchem KFO/KC ich mich entgültig begeben sollte. Nun hatte ich Neu-Vorstellungen bei 2 verschiedenen Kieferorthopäden, von der mir bei einer eine Brackets-Behandlung angeboten wurde. Der "Kiefergelenksspezialist" schlug dann allerdings eine kurzweilige Schienentherapie zur Ermittlung einer besseren Unterkieferposition vor der KFO/KC vor. Allerdings sieht man im RB, dass der Unterkiefer im Zubiss jetzt schon zu weit "offen" ist, da er ziemlich vertikal steht, OBWOHL der Kieferwinkel an sich perfekt ist. Eine Schiene würde dies ja eher noch verstärken. Der OK müsste also irgendwie geändert werden.

Große Fragezeichen also.

Ich hoffe, hier mehr Informationen zu finden.

bearbeitet von fuji

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Hallo Fuji :-)

Wenn ich das richtig sehe, bist du nicht ganz sicher bei welchem KFO du deine Behandlung beginnen sollst, weil beide unterschiedlich vorgehen würden. Besteht denn die Möglichkeit sich noch an einen dritten zu wenden? Wenn dir die Geschichte mit der Schiene so suspekt ist, würde ich erstmal genauer fragen, wie das funktionieren soll und letztendlich wirklich zu dem KFO gehen, zu dem du mehr Vertrauen hast und wo die Behandlung auch für dich schlüssig ist.

Gruß, Wiebi

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Hallo fuji,

die Frage ist, was die Schiene bewirken soll - sie kann lediglich die Position des UK zu OK verändern, ob dies durch eine KFO dann auch so umgesetzt werden kann, weiß ich auch nicht. Wenn die Zahnfehlstellungen gravierend sind, kann eine Schiene diese nicht unbedingt ausgleichen (gerade bei starken Asymmtrien im Aufbiss ist dies schwierig). Welche Zähne berühren sich denn noch bei dir?

Bei mir ist es durch eine Schiene (die ich dauerhaft getragen habe) zu einem seitlichen offenen Biss gekommen, also die Situation hat sich noch verschlechtert.

Schöne Grüße,

Heyfisch

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Hallo, ich bin Anfang 20 und habe Probleme beim Kauen (Zähne berühren sich kaum + Unterkiefer hat keine angenehme Lage) und bin unzufrieden mit meinem Profil. Meine Röntgenbilder zeigen ein paar auffällige Kieferwinkel. Hatte früher bereits lose Zahnspangen, von denen ich glaube, dass sie nicht ganz unschuldig an meiner jetzigen Situation sind.

Bin schon länger hier angemeldet, hatte mich aber noch nicht vorgestellt (nur gelesen), da ich selbst noch unsicher bin zu welchem KFO/KC ich mich entgültig begeben sollte. Nun hatte ich Neu-Vorstellungen bei 2 verschiedenen Kieferorthopäden, von der mir bei einer eine Brackets-Behandlung angeboten wurde. Der "Kiefergelenksspezialist" schlug dann allerdings eine kurzweilige Schienentherapie zur Ermittlung einer besseren Unterkieferposition vor der KFO/KC vor. Allerdings sieht man im RB, dass der Unterkiefer im Zubiss jetzt schon zu weit "offen" ist, da er ziemlich vertikal steht, OBWOHL der Kieferwinkel an sich perfekt ist. Eine Schiene würde dies ja eher noch verstärken. Der OK müsste also irgendwie geändert werden.

Große Fragezeichen also.

Ich hoffe, hier mehr Informationen zu finden.

Hi Fuji,

denke, Heyfisch hat Recht. Warst du schon bei KFC oder nur KFO?

Hallo fuji,

die Frage ist, was die Schiene bewirken soll - sie kann lediglich die Position des UK zu OK verändern, ob dies durch eine KFO dann auch so umgesetzt werden kann, weiß ich auch nicht. Wenn die Zahnfehlstellungen gravierend sind, kann eine Schiene diese nicht unbedingt ausgleichen (gerade bei starken Asymmtrien im Aufbiss ist dies schwierig). Welche Zähne berühren sich denn noch bei dir?

Bei mir ist es durch eine Schiene (die ich dauerhaft getragen habe) zu einem seitlichen offenen Biss gekommen, also die Situation hat sich noch verschlechtert.

Schöne Grüße,

Heyfisch

@ Heyfisch,

so, wie es dich verstanden habe, hat sie nur mehr auf den letzten Seitenzähnen Kontakt?

Hatte/n bei dir die Schiene/n überhaupt einen positiven Effekt auf die CMD? Und welche Art/en hattest du?

FG

bearbeitet von DagmarW

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Hallo ihr Lieben,

danke für die Antworten =)

Natürlich besteht noch die Möglichkeit, dass ich mich woanders vorstelle. Bin ja im Moment ganz frei, da noch nichts gemacht wurde (außer damals vor 10 Jahren :D ).

Um meine Probleme noch mal genauer zu schildern:

Richtig. Also ich habe nur 2 Kontaktpunkte im Gebiss und zwar auf den jeweils hintersten Backenzähnen, den 7ern. Alle anderen berühren sich nicht und hängen ein paar mm in der Luft. Mir wurde gesagt, dass sowas eigentlich nur zustande kommt, wenn zB die Zunge oft zwischen den Zahnreihen liegt. Ich habe das beobachtet und ja, meine Zunge liegt eigentlich immer auf den Kauflächen der OK-Molaren/-Prämolaren, aber einfach weil sie nicht anders kann, da der OK zu schmal (evtl zu tief?) ist. Ich müsste meine Zunge miniklein zusammenpressen und fest hochdrücken, wenn sie nur die Zahninnenseiten berühren sollte.

Meine 7er fühlen sich schon ziemlich abgenutzt an. Sie quietschen auch oft beim Kauen, weil sie so "aneinander vorbei" reiben - denn die unteren stehen eher nach innen, die oberen eher nach außen gekippt.

Mein zweites funktionstechnisches Problem ist, dass meine Kiefergelenke einfach keine angenehme Lage haben. Wenn ich meinen Kopf gerade halte, muss ich nämlich zum Zubeißen (Backenzahnkontakt) meinen UK etwas nach hinten ziehen. Oft ist es im Alltag dadurch verspannt und knackt oder tut weh. - Der Kiefergelenksspezialist, zu dem mich die KFO sicherheitshalber schickte vermutete erst einen retralen Zwangsbiss, meinte allerdings dann, dass ich im Zubiss eigentlich meinen UK immer noch um das normale Maß weiter nach hinten ziehen kann, also nicht schon „hinten angeschlagen“ bin.

! Wenn ich aber meinen Kopf leicht nach oben hebe, zubeiße, liegt der UK fast angenehm und „fällt nicht vor“. Muss also auch nicht zurückgezogen werden. Auch die Muskeln sind entspannter. Er fühlt sich nicht so „nach unten abgedrängt“ an.

Da man bei mir auch relativ viel Zahnfleisch sieht, vermute ich deshalb stark, dass der OK den UK irgendwie nach unten drückt und sich das Gelenk so eigentlich nie ganz schließen kann. (Eine Schiene (Kiefergelenksspezialist) würde da ja keine bessere UK-Position testen können und Brackets (KFO) würden dies auch nicht ändern.)

In meinem FRS (da beiße ich ja zu) fällt der vergrößerte ANB-Winkel stark auf. Die erste KFO meinte dass „mein UK eher vertikal als horizontal sei“.

SNA ist perfekt, SNB verkleinert. Der ML-NSL (UK zur Schädelbasis) ist auch wieder vergrößert. Alles bei wohl relativer Normalverzahnung. Und normaler Kieferwinkel.

Ich weiß nicht wie viel ihr damit anfangen könnt, aber ich habe mir die Winkel mal angesehen und für mich zeigt auch gerade dieser ML-NSL bei normalem Kieferwinkel, dass der UK zu vertikal steht, also im Zubiss noch zu weit „offen“ ist. Es würde also zu meiner Vermutung passen!

…-> Zumal ich trotz Schlankheit oft ein Doppelkinn habe und mir so auch mein Profil überhaupt nicht gefällt. Wenn ich lächle sieht mein OK im Profil eher weit zurück aus, vlt auch wegen der steilen Schneidezähne. Dazu ist mein Lächeln von vorne sehr schmal und man sieht kaum Zähne.

Nun stellt sich die Frage, was ich tun kann, zu wem ich gehen soll, damit er/sie die richtige Diagnose anhand der Winkel gestellt und mir sagt, was machbar ist? Auch weiß ich nicht, ob die Kasse was zahlt oder ob die ihre strengen Regeln haben, dass sie nur zB bei eindeutiger Progenie… zahlen und ich dann für die vielleicht zu sehr Sonderfall wäre?

Ich freue mich über ein bisschen Hilfe eurerseits =)

bearbeitet von fuji

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Hallo Fuji,

ich habe wegen der engen Zahnbögen im OK und UK auch immer die Zunge seitlich eingelagert, weil sie ansonsten keinen Platz hatte. Das ist durch das Ausformen der Zahnbögen mit Hilfe der Spange viel besser geworden. Gerade am Anfang der Therapie war es für meine Zunge eine Befreiung!

Auch steil stehende Frontzähne hatte ich, die haben meinen UK noch weiter nach hinten geschoben. Mit diesen ganzen Winkeln kann ich nicht viel anfangen. Selbst wenn der KFO sagt, dass kein retraler Zwangsbiss vorliegt, es geht dir doch nicht gut mit dem aktuellen Zustand - so viel ich weiß sind diese ganzen Normwerte auch kritisch zu sehen, gerade dann, wenn es um die Funktion geht.

@ Dagmar W.

vor meiner KFO-Behandlung hatte ich zwei unterschiedliche Schienen: Die erste - eine "Knirscherschiene" - wegen starker Kiefergelenksgeräusche - das war noch vor der Diagnose CMD - diese habe ich nachts getragen. Durch die Schiene konnte ich morgens nicht mehr richtig beißen und kauen - habe sie also irgendwann nicht mehr getragen.

Dann hatte ich drei Jahre später eine Kiefergelenksklemme, war bei diversen Ärzten und es wurde CMD festgestellt. Ich habe eine Schiene nach dem Dir-System angepasst bekommen. Diese brachte kurzzeitig Linderung, danach tauchten sowohl alte als auch neue Symptome massiv auf. Gleichzeitig entstand der seitlich offene Biss, da diese Schiene nicht über alle Zähne geht (nicht über die 1er, 2er und eventuelle 8er), besteht die Gefahr, dass diese Zähne "herauswachsen" bzw. diese sich verschieben.

Dazu muss ich sagen, dass ich bisher keinerlei Zahnersatz habe, die Probleme also durch die Fehlstellung bedingt sein musste.

Schöne Grüße,

Heyfisch

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