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nelly77

totale Diskusverlagerung ohne Reposition

Hallo an alle Kiefergelenkgeschädigte,

ich möchte jetzt einfach mal etwas positives los werden und ich hoffe, dass es dem ein oder anderem weiterhilft.

Ich konnte 15 Jahre ganz laut mit meinem Kiefer knacken, damit habe ich sogar meinen Zahnarzt beeindrucken können. Auch konnte ich meinen Mund unnatürlich weit öffnen. Schmerzen hatte ich keine. Ich bekam lediglich immer mal wieder eine Knirscherschiene verordnet.ir

Vor etwa 1 Jahr ging es dann los : das Knacken hörte urplötzlich auf, ohne erkennbaren Grund und damit kamen die Schmerzen. Ich konnt den Mund nur noch 2 Finger hoch öffen, Kauen war die Hölle, Brötchen abbeißen ging gar nicht. Nur noch Brei, Joghurt etc. Aller dings war auch das schmerzhaft, denn der Kiefer wird auch beim Schlucken bewegt. Bin dann von Arzt zu Arzt gereist, erst wurde mir wieder eine Knirscherschiene verordnet, dann manuelle Therapie. Kein Erfolg, es wurde schlimmer. Schmerztherapie mit Tilidin, Ibuprofen und Novalgin, nichts gebracht außer Schwindel und Magen/Darmbeschwerden. Dann wurde endlich ein MRT gemacht : Diagnose : totale Diskusverlagerung ohne Reposition, der Diskus war auch an sich schon verändert. Ab in eine Kieferklinik, neue Knirscherschiene. Keine Besserung, Schmerzen wurden immer schlimmer. Dann zur zweiten Kieferklinik : der Diskus muss entfernt werden, dadurch Arthrose, in 10 Jahren künstliches Kiefergelenk. Ich bin jetzt 33 Jahre alt...ich wurde aufgeklärt, dass die Diskusentfernung eine komplizierte OP wäre, mit allen Risiken. Durchfallquote im 2stelligem Bereich. Ein "einrenken" des Diskus wäre nicht möglich, da dieser schon mit der Kapsel verklebt ist und die Bänder hin sind. Ich am Boden zerstört, Schmerzen immer schlimmer. Dann kam ich mal auf die Idee zu googeln : Facharzt für cmd gefunden, Termin gemacht. Dieser Arzt legte innerhalb von wenigen Sekunden manuell meinen Diskus an seine richtige Position, sofort danach konnte ich meinen Mund wieder 3 Finger weit ( also Normwert ) ohne Schmerzen öffnen. Der Termin war um 16Uhr, innerhalb von 2 Stunden wurde in aller Eile eine Repositionsschiene angefertigt, um ein Zurückrutschen des Diskus zu verhindern. Das Ganze ist jetzt 2 Wochen her : keine Schmerzen, kauen ohne Beschwerden, auch härtere Sachen wie Fleisch sind kein Problem mehr. Natürlich ist die Behnadlung noch nicht abgeschlossen, jetzt ist es eine Diskusverlagerung mit Reposition ( wie ich sie ja schon 15 Jahre hatte ), welche behandelt werden muss. Aber die Schmerzen sind komplett weg und ich der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt. Die Lebensqualität ist wieder zurück. Natürlich hat die Therapie eine Menge Geld gekostet, aber sie war/ist jeden Cent wert. Es gibt also eine andere Möglichkeit, Operationen nicht durchführen zu müssen.

Ich kann nur den Rat geben, wendet euch auch an Privatkliniken, das Erstgespräch läuft über die Krankenkasse.

Ich wünsche allen Kiefergelenksgeplagten alles alles Gute.

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Hallo an alle Kiefergelenkgeschädigte,

ich möchte jetzt einfach mal etwas positives los werden und ich hoffe, dass es dem ein oder anderem weiterhilft.

Ich konnte 15 Jahre ganz laut mit meinem Kiefer knacken, damit habe ich sogar meinen Zahnarzt beeindrucken können. Auch konnte ich meinen Mund unnatürlich weit öffnen. Schmerzen hatte ich keine. Ich bekam lediglich immer mal wieder eine Knirscherschiene verordnet.ir

Vor etwa 1 Jahr ging es dann los : das Knacken hörte urplötzlich auf, ohne erkennbaren Grund und damit kamen die Schmerzen. Ich konnt den Mund nur noch 2 Finger hoch öffen, Kauen war die Hölle, Brötchen abbeißen ging gar nicht. Nur noch Brei, Joghurt etc. Aller dings war auch das schmerzhaft, denn der Kiefer wird auch beim Schlucken bewegt. Bin dann von Arzt zu Arzt gereist, erst wurde mir wieder eine Knirscherschiene verordnet, dann manuelle Therapie. Kein Erfolg, es wurde schlimmer. Schmerztherapie mit Tilidin, Ibuprofen und Novalgin, nichts gebracht außer Schwindel und Magen/Darmbeschwerden. Dann wurde endlich ein MRT gemacht : Diagnose : totale Diskusverlagerung ohne Reposition, der Diskus war auch an sich schon verändert. Ab in eine Kieferklinik, neue Knirscherschiene. Keine Besserung, Schmerzen wurden immer schlimmer. Dann zur zweiten Kieferklinik : der Diskus muss entfernt werden, dadurch Arthrose, in 10 Jahren künstliches Kiefergelenk. Ich bin jetzt 33 Jahre alt...ich wurde aufgeklärt, dass die Diskusentfernung eine komplizierte OP wäre, mit allen Risiken. Durchfallquote im 2stelligem Bereich. Ein "einrenken" des Diskus wäre nicht möglich, da dieser schon mit der Kapsel verklebt ist und die Bänder hin sind. Ich am Boden zerstört, Schmerzen immer schlimmer. Dann kam ich mal auf die Idee zu googeln : Facharzt für cmd gefunden, Termin gemacht. Dieser Arzt legte innerhalb von wenigen Sekunden manuell meinen Diskus an seine richtige Position, sofort danach konnte ich meinen Mund wieder 3 Finger weit ( also Normwert ) ohne Schmerzen öffnen. Der Termin war um 16Uhr, innerhalb von 2 Stunden wurde in aller Eile eine Repositionsschiene angefertigt, um ein Zurückrutschen des Diskus zu verhindern. Das Ganze ist jetzt 2 Wochen her : keine Schmerzen, kauen ohne Beschwerden, auch härtere Sachen wie Fleisch sind kein Problem mehr. Natürlich ist die Behnadlung noch nicht abgeschlossen, jetzt ist es eine Diskusverlagerung mit Reposition ( wie ich sie ja schon 15 Jahre hatte ), welche behandelt werden muss. Aber die Schmerzen sind komplett weg und ich der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt. Die Lebensqualität ist wieder zurück. Natürlich hat die Therapie eine Menge Geld gekostet, aber sie war/ist jeden Cent wert. Es gibt also eine andere Möglichkeit, Operationen nicht durchführen zu müssen.

Ich kann nur den Rat geben, wendet euch auch an Privatkliniken, das Erstgespräch läuft über die Krankenkasse.

Ich wünsche allen Kiefergelenksgeplagten alles alles Gute.

Es gibt Leidensgenossen/innen, die haben irgendwann noch einmal Glück im Unglück. Selbst kann ich zu den Problemen auch noch etwas beitragen. Hatte auch einmal eine DV mit Reposition, nach der letzten kfo Behandlung wohl ohne und entsprechende Schmerzen. Dieses fast euphorische Gefühl, wenn eine Schiene passt, kann ich auch gut nachempfinden, aber nach meinen Erfahrungen würde ich trotz eines Anfangserfolges bei der Behandlung vorsichtig sein. Die (Re)position des UK lässt sich oft nur durch die Schiene halten u/o nur mittels ordnungsgemäßen kfo/kfc Behandlung/en. Von irgendwelchen prothetischen Versuchen würden ich jedem abraten.

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hallo nelly77,

wie heisst denn der cdm Facharzt, der Dir so gut helfen konnte, habe ähnliche Beschwerden.

Danke,

liebe Grüße

Ella

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Hallo Nelly,

das sind doch mal tolle Neuigkeiten! Herzlichen Glückwunsch und danke für das Posting. Einige Ähnlichkeiten kann ich von deinem Bericht ableiten: Vor der Bimax konnte ich den Mund wohl auch seeeehr weit öffnen, 6,2 cm hat man vor der OP gemessen. Nun bin ich auch zweimal in der Woche bei einer CMD-ausgebildeten Physiotherapeutin, da ich links eine partielle Diskusverlagerung habe. Da es nicht recht voran geht, soll nun ein MRT zeigen, ob es sich um eine mit oder ohne Reposition handelt. Wobei ich nach der Behandlung heute große Hoffnungen habe, dass sich noch was tut, es tat zwar etwas weh, aber irgendwas war anders als sonst... Dein Bericht macht mir Mut!

Meine Therapeutin war heute auch ganz erstaunt, dass ich den Mund 3 Finger weit öffnen kann. Ich kannte diese Regel bis heute gar nicht. Jetzt freu ich mich umso mehr. Dir und deinem Diskus weiterhin alles Gute! :-D

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Es gibt Leidensgenossen/innen, die haben irgendwann noch einmal Glück im Unglück. Selbst kann ich zu den Problemen auch noch etwas beitragen. Hatte auch einmal eine DV mit Reposition, nach der letzten kfo Behandlung wohl ohne und entsprechende Schmerzen. Dieses fast euphorische Gefühl, wenn eine Schiene passt, kann ich auch gut nachempfinden, aber nach meinen Erfahrungen würde ich trotz eines Anfangserfolges bei der Behandlung vorsichtig sein. Die (Re)position des UK lässt sich oft nur durch die Schiene halten u/o nur mittels ordnungsgemäßen kfo/kfc Behandlung/en. Von irgendwelchen prothetischen Versuchen würden ich jedem abraten.

Hallo an alle Kiefergelenkgeschädigte,

ich möchte jetzt einfach mal etwas positives los werden und ich hoffe, dass es dem ein oder anderem weiterhilft.

Ich konnte 15 Jahre ganz laut mit meinem Kiefer knacken, damit habe ich sogar meinen Zahnarzt beeindrucken können. Auch konnte ich meinen Mund unnatürlich weit öffnen. Schmerzen hatte ich keine. Ich bekam lediglich immer mal wieder eine Knirscherschiene verordnet.ir

Vor etwa 1 Jahr ging es dann los : das Knacken hörte urplötzlich auf, ohne erkennbaren Grund und damit kamen die Schmerzen. Ich konnt den Mund nur noch 2 Finger hoch öffen, Kauen war die Hölle, Brötchen abbeißen ging gar nicht. Nur noch Brei, Joghurt etc. Aller dings war auch das schmerzhaft, denn der Kiefer wird auch beim Schlucken bewegt. Bin dann von Arzt zu Arzt gereist, erst wurde mir wieder eine Knirscherschiene verordnet, dann manuelle Therapie. Kein Erfolg, es wurde schlimmer. Schmerztherapie mit Tilidin, Ibuprofen und Novalgin, nichts gebracht außer Schwindel und Magen/Darmbeschwerden. Dann wurde endlich ein MRT gemacht : Diagnose : totale Diskusverlagerung ohne Reposition, der Diskus war auch an sich schon verändert. Ab in eine Kieferklinik, neue Knirscherschiene. Keine Besserung, Schmerzen wurden immer schlimmer. Dann zur zweiten Kieferklinik : der Diskus muss entfernt werden, dadurch Arthrose, in 10 Jahren künstliches Kiefergelenk. Ich bin jetzt 33 Jahre alt...ich wurde aufgeklärt, dass die Diskusentfernung eine komplizierte OP wäre, mit allen Risiken. Durchfallquote im 2stelligem Bereich. Ein "einrenken" des Diskus wäre nicht möglich, da dieser schon mit der Kapsel verklebt ist und die Bänder hin sind. Ich am Boden zerstört, Schmerzen immer schlimmer. Dann kam ich mal auf die Idee zu googeln : Facharzt für cmd gefunden, Termin gemacht. Dieser Arzt legte innerhalb von wenigen Sekunden manuell meinen Diskus an seine richtige Position, sofort danach konnte ich meinen Mund wieder 3 Finger weit ( also Normwert ) ohne Schmerzen öffnen. Der Termin war um 16Uhr, innerhalb von 2 Stunden wurde in aller Eile eine Repositionsschiene angefertigt, um ein Zurückrutschen des Diskus zu verhindern. Das Ganze ist jetzt 2 Wochen her : keine Schmerzen, kauen ohne Beschwerden, auch härtere Sachen wie Fleisch sind kein Problem mehr. Natürlich ist die Behnadlung noch nicht abgeschlossen, jetzt ist es eine Diskusverlagerung mit Reposition ( wie ich sie ja schon 15 Jahre hatte ), welche behandelt werden muss. Aber die Schmerzen sind komplett weg und ich der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt. Die Lebensqualität ist wieder zurück. Natürlich hat die Therapie eine Menge Geld gekostet, aber sie war/ist jeden Cent wert. Es gibt also eine andere Möglichkeit, Operationen nicht durchführen zu müssen.

Ich kann nur den Rat geben, wendet euch auch an Privatkliniken, das Erstgespräch läuft über die Krankenkasse.

Ich wünsche allen Kiefergelenksgeplagten alles alles Gute.

Hallo Nelly,

Ich habe eine hochgradige sekundäre Kiefergelenksarthrose rechts mit Deformierung des Kiefergelenkköpfchens und links mäßiggradig

Ventralverlagerung des Discus bds, rechts ohne Reposition links mit Reposition.

Könntest du mir bitte diesen Facharzt für CMD nennen, der dir geholfen hat.

Bin schon ziemlich verzweifelt.

Liebe Grüße

Weddy

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Hallo Nelly,

Ich habe eine hochgradige sekundäre Kiefergelenksarthros rechts mit Deformierung des Kiefergelenkköpfchens und links mäßiggradig -Ventralverlagerung des Discus bds. rechts ohne Reposition links mir Reposition,

Könntest du mir bitte diesen Facharzt für CMD nennen, der dir geholfen hat.

Bin schon ziemlich verzweifelt

Liebe Grüße

Weddy

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