Kathi_88

Oberkieferverlagerung in Göttingen

Hallo,

hier ist mal mein Bericht zum meiner OP am 15.12.10 an der Universitätsmedizin (Uniklinik) Göttingen.

Diagnose: Skelettale Dysgnathie mit frontal offenem Biss.

Therapie: Le-Fort-I -Osteotomie und Oberkieferverlagerung

OP: Eine monognathe Umstellungsosteotomie auf Le-Fort-I-Ebene im Oberkiefer mit Cranialverlagerung im distalen Anteil sowie Vorverlagerung und Rechtsschwung.

14.12.2010 Tag der Aufnahme

Trotz der schlechten Wetters waren wir(mein Mutti und Ich) pünktlich um 9:00Uhr in Göttingen. Nachdem ich mich angemeldet hatte, wurde ich auf die Station geschickt und von einer Schwester begrüßt. Sie erklärte mir den Ablauf des Tages und misste mein Puls, Blutdruck und Temperatur. Danach hieß es dann erstmal warten. Ca um 10:00Uhr kam dann eine Ärztin, die mir Blut abnahm (Gleich 5 Spritzen voll). Kurze Zeit später hatte ich dann ein Untersuchung wo meine Lymphknoten untersucht wurden und ob mir einzelne Stellen am Kiefer weh tun. Es war aber alle in Ordnung.

Kurze Zeit später ging es dann zu KFO, zur Splint Probe. Es wurden 3 Splinte angefertigt, zwei die während der OP verwendet werden und einer der für die 6 Wochen nach der OP ist. Den muss ich jetzt auch immer tragen, außer beim essen, da darf ich ihn raus nehmen. Zusätzlich wurden mir dann noch OP-Halter an die Zahnspange gemacht, die für die Gummis sind. Danach bekam ich die Splinte mit und gab sie bei einer Schwester ab.

Als nächstes musste ich dann noch mal Röntgenbilder machen lassen, als vorher nachher Vergleich. Danach würde ich dann von dem Chefarzt persönlich begutachtet, er testete noch mal ob alle Splinte passen, hat aber alles gepasst. Naja, danach folgende dann das Gespräch mit einer der Ärzten die mich operierten. Sie (also war eine Ärztin) erklärte mir dann noch mal genau was gemacht wird und zwar das am OK links und rechts ein Stück Knochen abgeschliffen wird, dadurch rutscht dann der UK ein Stück nach vorne. Danach würde Sie dann den Le-Fort-I machen und den OK nach vorne verlagern (passend zum UK) sowie den Rechtsschwung des OKs. Außerdem würde der OK durch das Abschleifen auch ein Stück nach vorne Kippen, wodurch ich dann meine Lippen richtig schließen kann. Darauf folgend erklärte sie mir noch mal die Risiken und Nebenwirkungen. Sie sagte mir auch genau wo der kritische Punkt war, der ist beim abschleifen des Oberkieferknochen. Auf meine Frage, ob ich eine Magensonde bekomme, sagte sie auch nur nein. Da war ich doch erleichtert.

Am späten Abend kam dann noch die Anästhesistin. Sie sagte mir welche Art von Narkose verwendet wird und welche Risiken es gibt. Danach stellte sie mir noch die typischen Standartfragen, die für die Narkose wichtig sind.

Zwischen durch hatte ich auch noch eine Zimmergenossin bekommen und Mittagessen und Abendbrot gab es auch. Das Essen ging eigentlich, doch da ich beim essen sehr spezielle bin, hat mir nicht alles geschmeckt. Meine Zimmergenossin war schon etwas Älter und gehörte eigentlich auf zu der Station von der Neurochirurgie, doch da war alles voll, sodass sie zur MKG kam.

Zu guter letzt gab es dann abends noch die Thrombose-Spritze und die Schwester sagte mit, dass es an nächsten Tag um 7:00Uhr los geht. War die erste die an diesem Tag von den Kieferchirurgen operiert wurde, was ich natürlich super fand. Die letzte Thrombosespritze bekam ich am 4 Post-OP Tag.

15.12.2010 OP-Tag

Leider habe ich die Nacht kaum geschlafen (höchstens 3 Stunden), da meine Zimmergenossin so laut schnarchte, dass ich einfach nicht schlafen konnte. Hatte aber zum Glück Kopfhörer mit und habe dann über mein Handy die ganze Nacht Musik gehört.

Um 6:00Uhr kam dann die Schwester um mich zu wecken, war aber schon wach, und sagte, dass ich mich langsame fertig machen soll. Sie legte dann das OP-Hemd, OP-Schlüpfer und die Thrombosestrümpfe raus. Ich machte mich also frisch, ging duschen, OP Kleidung anziehen und alles was sonst so dazu gehört.

Danach hieß es dann erstmal warten. Nervös war ich, komischerweise, überhaupt gar nicht. Um gegen kurz vor sieben kam dann die Schwester noch mal rein und bracht die LMAA und meinte, dass ich die dann nehmen sollte wenn ich abgeholt werde.

So um kurz nach sieben wurde ich dann abgeholt und nach unten gerollt. Ich kam erst in so einem großen Raum, wo ich auf die OP-Liege hüpfen musste und dann noch die OP-Haupe aufbekommen habe. Anschließend wurde ich dann in den OP-Vorraum gerollt, wo auch schon die Anästhesist-Assistentin auf mich wartete. Sie hat erst versucht die Braunühle an meiner linke Hand rein zuschieben, doch das hat zweimal nicht geklappt. Dadurch ist dann meine Hand, also die stelle wo Sie rein gestochen hat, dick geworden. Sie wechselte dann auf die rechte Hand und schwupps es hat geklappt. Anschließend wurde ich an EKG angeschlossen und kurz darauf bin ich auch schon eingeschlafen. Weiss nicht ob sie mir schon was von der Narkose gegeben hatte oder die ich einfach von der Nacht kaputt war und ein geschlafen bin oder ob es doch mit an der LMAA lag. Auf jedenfalls war ich dann weg und bin erst im Aufwachraum wieder aufgewacht, dass war so gegen 14 oder 15 Uhr. Ich wusste erst gar nicht wo ich war und bin die ganze Zeit wieder eingeschlafen. Hab irgendwann nur mitbekommen, dass die Schwester zu mir meinte ich solle mehr atmen, obwohl ich so geatmet hatte wie immer.

So gegen 16Uhr kam dann meine Mutti in den Aufwachraum, obwohl das eigentlich nicht erlaubt ist. Doch sie hat höflich gefragt und gesagt, dass sie ganz aus Neustadt am Rbge (bei Hannover) und die Schwestern ihr auch nicht sagen konnte wann ich aufs Zimmer komme. Meine Mutti saß dann neben mir und sagte mir dann, dass sie ob gute 4 ½ Stunden dauerte und 8 Ärzte bei der OP waren. Sie blieb dann gut 20 min., sie wollte nämlich auch nicht, dass die Schwester ärger bekommt.

Zwischendurch würde mir dann noch übel, hatte aber Mittel dagegen bekommen. Außerdem hatte ich jetzt auch ein Braunühle an der linken Hand, durch die ist die Infusion bekam.

Gegen 18Uhr wurde ich dann aufs Zimmer gebracht, wo ich dann eine neue Zimmergenossin hatte. Sie war auch 22 Jahre jung und hatte am nächsten Tag eine Bimax.

Schmerzen nach der OP hatte ich keine, mehr ein Druckgefühl auf den Zähnen durch den Splint. Und als ich dann aufm Zimmer war, ging es mir soweit auch wieder ganz gut. Man ist zwar durch die Narkose noch ein bisschen kaputt, aber es geht. Ich bin auch immer wieder eingeschlafen, aber das ist normal.

1.Post-OP Tag

Um 6 Uhr wurden wir geweckt, denn meine Zimmergenossin hatte ja ihr OP. Außerdem hatte ich einen Blasenkatheter, den die Schwester entfernte. Das tat schon etwas weh, ging aber auch schnell wieder vorbei. Sie fragte mich dann noch ob ich Schmerztabletten haben möchte, was ich aber dankend ablehnte. Ich hatte ja keine Schmerzen also warum sich mit Tabletten voll pumpen.

Gegen 8 Uhr war die tägliche Visite, der Doc schaute kurz in meinen Mund rein und meinte, dass alles gut aussieht und ich gegen 9Uhr zum Behandelungsraum kommen soll.

Bei der täglichen Behandelung wurde dann immer eine Mundspülung durchgeführt und geschaut ob alles passt.

Schwellung nahm natürlich langsam zu und Durst oder Hunger hatte ich am morgen auch nicht. Bis zum 4 Post-OP Tag konnte ich nichts essen, ich hatte einfach keinen Hunger auf Brühe und hatte bei dem Geruch auch immer schon kotzen können. Aber im laufe des Tages hatte ich dann angefangen was zu trinken und zwar mit Hilfe einer Schnabeltasse. Das war zwar auch ein Experiment für sich, aber es hat mit ein bisschen Übung ganz gut geklappt. Des Weiteren bekam ich 3-mal täglich Antibiotika und zwar bis zum 4 Post-OP-Tag über den Tropf und ab den 5 Post-OP Tag als Tablette.

Im laufe des Tages wurde mir dann auch die Braunühle an der linke Hand gezogen, da ich keine Infusion mehr bekam und deshalb nur noch eine benötigte. Leider tat das ziehen der Braunühle doch etwas weh, es war die dickere, da die Schwester etwas unsanft war.

Zwischendurch war ich dann auch noch beim Röntgen. Irgendwann war dann auch meine Zimmergenossin wieder da.

Leider konnte ich alle nicht, bis auf der letzten nicht schlafen, da meine Nase immer abends dicht war und das Atmen durch den Splint mir eine ganze Zeit recht schwer fiel. Dadurch das die Nase dicht war, war dass Atmen natürlich sehr laut und dadurch konnte ich dann nicht schlafen. Meiner Zimmergenossin erging es genauso, wodurch sie dann auch schnarchte und kaum schlafen konnte. Ich hab in der Regel nie mehr als 4 Stunden die Nacht geschlafen, wodurch ich vor allem morgens immer recht kaputt aussah.

2.Post-OP Tag

Der Tag verlief eigentlich genauso wie der erste, es war Visite, danach dann die tägliche Behandelung und Frühstück.

Die Schwellung nahm weiter zu und der Doc sagte auch, dass es am dritten Tag am schlimmsten sei und dann recht schnell wieder abschwollen wird. Er hatte auch recht ;)

Abends war dann auch noch Chefarzt-Visite. Der Chefarzt hatte meine Röntgenbilder dabei und erklärte kurz seinem Gefolge was gemacht wurde. Er schaute in meinem Mund rein und meinte, dass alles sehr gut aussieht und die Schwellung bei mir gar nicht so schlimm wäre. Des Weiteren sagte er auch, dass das bei mir ein sehr schönes Ergebnis werden wir, wenn alles durch ist.

Kurze Zeit nachdem er dann weg war, kam eine andere Kollegin mit einem Messegerät, dass den Blutdurchfluss und so misst. Dadurch wird überprüft, dass die Gefäße usw. nicht verletzt wurden und genug Blut durch das Zahnfleisch fließt. Sie kam dann auch immer täglich um ihre Messungen durchzuführen, ab den 4 Post-OP Tag dann immer ohne Splint.

Zwischendurch bin ich dann auch auf Flur spazieren gegangen und hab auch die Thrombosestümpfe augezogen.

3.Post-OP Tag

Der Tag verlief so wie die beiden vorherigen. Bei der täglichen Behandelung wurden dann alle Gummis raus gemacht und mir wurde gezeigt wie ich den Splint eigenständig wieder einsetzten muss. Der Doc zeigte mir wie der Splint sitzen muss und an welchen Häkchen die Gummis rankommen. Jetzt musste ich nur noch drei Gummis einsetzte. Am Anfang viel mir das einsetzten recht schwer, da ich kleine Zähne habe sitzen die Häkchen sehr nah am Zahnfleisch und dadurch ist es schwere die Gummis einzusetzen. Mittlerweile kann ich es aber und ich brauch nur noch 2 Minuten für das Einsetzen, Übung macht den Meister ;)

Die Schwellung wurde noch etwas schlimmer, sah jetzt auch wie, O-Ton meiner Mutti, ein verprügelter Boxer.

4.Post-OP Tag

Es war der erste Tag seit der OP, an dem ich wieder was essen konnte.

Es war auch der einzige Tag, an dem ich Kopfschmerzen hatte und mir etwas schwindelig war. Ich denke, dass es daran lag, dass ich seit vier Tagen nichts gegessen hatte und auch nicht ganzen Nächte nicht viel geschlafen habe.

Am Mittag Am Abend gab es dann die erste Dusche seit vier Tagen juhuuuuuu!!!!

Also das war echt ein schönes Gefühl. Meine rechte Hand hatten wir mit einer Tüte abgebunden, da ich ja noch die Braunühle hatte und diese nicht nass werden sollte/durfte. Die Haare zu waschen habe ich mich deshalb auch noch nicht getraut, außerdem sollte nicht kein Wasser an die Fäden kommen. Aber allein das Gefühl, dass der Körper gewaschen ist, war schon schön.

Kurze Zeit später wurde mir die letzte Braunühle gezogen, dadurch das ich den Splint eigenständig rein- und rausnehmen konnte, konnte ich nun das Antibiotikum klein gemacht schlucken. Als Tablette hatte ich leider nicht runter bekommen, außerdem gab es an diesem Tag die letzte Thrombosespritze. Das Antibiotikum hat übrigens total widerlich geschmeckt.

5.Post-OP Tag

Morgens gab es wieder die tägliche Behandelung, also Mündspülung und Kontrolle das alles noch passt. Des Weiteren hat mir der Doc gesagt, dass ich am nächsten Tag zwischen 10:00 und 11:00 Uhr entlassen werde, genauso wie meine Zimmergenossin.

Danach sollte ich dann noch mal zur KFO. Sie fand auch, dass alles gut aussieht und bat mich darum das Gummi an den Schneidezähnen etwas anders an den OP-Häkchen zu befestigen. Anschließend sollte ich noch mal zum Röntgen, allerdings diesmal ohne Splint.

Am Mittag war dann die Abschlussuntersuchung bei Chefarzt. Er schaute noch mal in mein Mund rein und sagte wieder, dass alles wunderbar aussieht und das ende Ergebnis super wird.

Den Rest des Tages verbrachte ich dann mit spazieren gehen auf dem Flur bzw. bin ich auch ins Foyer gegangen und zum Kiosk.

6.Post-OP Tag Entlassung

Ich hatte die Nacht so gut und lange geschlafen wie die ganze Woche nicht, hab gute 6-7 Stunden geschlafen.

Bei der Visite machte diesmal die Ärztin die meine Zimmergenossin und mich operierte und wir nutzen beide die Gunst der Stunden und stellten ihr dann noch ein paar Fragen. Danach war dann wieder die täglich Behandelung und die Ärztin meinte, dass alles gut aussieht.

Danach erstmal Sachen packen und anschließend warten, bis unsere Unterlagen fertig waren und pünktlich um 11 Uhr bracht uns dann die Schwester den Ärztebrief für den Hausarzt.

Leider stand meine Mutti im Stau und war erst um 11.30 Uhr in Göttingen, dass war dann aber auch nicht so schlimm. Ich war dann noch kurz beim Kiosk und setzte mich dann ins Foyer.

Fazit

Alles im Allen, kann ich das UMG nur weiterempfehlen. Das Arzt- und Pflegepersonal ist sehr nett und zugleich auch kompetent. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, wobei ich bei so was eh nie Probleme habe. Ich fühl mich meistens schnell heimisch. Auch beim KFO und Röntgen war das Personal super nett.

Was mir auch gut gefiel ist, dass es im UMG nur 2-Bettzimmer gibt, zumindest für gesetzlich Versicherte. Ich persönlich finde 2-Bettzimmer ideal, man ist nicht ganz allein und andersrum nicht zu viele Leute in einem Zimmer. Außerdem versuchen sich die Patienten passend in die Zimmer zu verteilen, so dass in der Regel meistens gleichaltrige in den Zimmer waren.

Natürlich ist es keine einfache OP, aber es hat sich hoffentlich gelohnt. Denn bis jetzt kann ich noch nicht wirklich sagen, ob mir das Ergebnis gefällt, denn ich habe noch eine Schwellung rund um die Nase. Aber viele Bekannte haben schon gesagt, dass es wohl besser aussehe als vorher, auch wenn ich das noch nicht ganz so empfinde. Ein endgültiges Fazit werde ich erst dann ziehen, wenn ich in einem halben Jahr die komplette KFO-Behandelung abgeschlossen ist.

Und zum Schmerzempfinden, es kommt immer auf die Person selber an, die einen vertragen mehr Schmerzen, die anderen weniger. Ich habe Gott sei dann das Glück, dass ich ein geringes Schmerempfinden habe. Bei meiner Zimmergenossin war es genau andersrum, sie braucht 3-Mal am Tag Schmerzmittel um es überhaupt auszuhalten.

Leider ist bei mir noch die Operlippe und alles um die Nase taub, also genau die Stellen, die noch angeschwollen sind. Ich hoffe, dass die Schwellung so in 3-4 Wochen komplett weg ist und die Taubheit kann bis zu einem Jahr da sein.

Am 22.12.2010 hatte ich dann noch ein Termin bei meinem KFO, der mich gerne noch mal vor Weihnachten begutachten wollte. Er sagte mir nur, dass es gut aussieht in beim nächsten Termin (am 11.01.) wohl möglich der Splint schon raus kann und wir dann für die restlichen zwei Wochen nur noch mit den Gummis weiterarbeiten.

Das einzige was mich stört ist, dass man kaum etwas essen kann. Zurzeit ernähre ich mich nur von Nudeln, Suppen mit Nudeln, Joghurts, Weißbrot, Milchbrötchen und Eis. Leider mag keine Kartoffel, Grießbrei usw. . Aber es sind jetzt nur noch gute 2 Wochen bis ich wieder festere Sachen essen kann, und die werde ich jetzt wohl auch noch schaffen.

Im laufe des Tages werde ich auch noch ein paar Bilder reinstellen, wo bei jeweils ein Bild den verlauf in der Zeit des Krankenhausaufenthalts zeigt sowie ein aktuelles.

Falls ihr fragen, etwas unverständlich ist oder sonst irgendwas wissen wollt, einfach fragen :wink:

bearbeitet von Kathi_88

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Hey hey :)

Vielen Dank für deinen Bericht und natürlich auch herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Sehr ausführlicher Bericht (im Gegensatz zu dir, kann ich mir die ganzen medizinischen Details immer nie merken, eher nur das drumherum ;) ).

Grüßchen,

Jana

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@Jana

danke schön. ich hab mir den ärztebrief kopiert, da steht die diagnose, therapie und was gemacht wurde drin :wink: und ohne fachbegriff wurde es dann ja bei der op-besprechung erklärt

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hallo kathi 88

herzlichen glückwunsch zur überstandenen op

du kommst aus Neustadt am Rbge (bei Hannover) .

ich muss dich fragen warum hast du die op in umg göttingen gemacht und nicht in mhh hannover

.lg

ps ich komme aus der nähe

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@manni: bei kfo aus neustadt hat mir empfohlen die op entweder in der umg zu machen oder bei eine kc in hannover. bei dem kc hatten wir aber ca 800€ selbst zu zahlen für die zeit, die man dann in der praxis ist.

mein kfo meinte nur das die mhh nicht so gut sei, da man dort nie weiss wer operiert und anschließend zuständig ist. bei der umg sind die op-ärzte auch die, die die morgentliche visite und behandelung machen. außerdem hatte der kfo da schon viele paitient hingeschickt und nur positive erfahrungen gemacht. der chefarzt kannte sogar meinen kfo, was auch von vorteil ist.

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hallo kathi 88 du hast 100% recht ich habe dich auch das wegen gefragt ,weil ich habe meine op in hannover mhh gemacht was ich naturlich bereut habe und das weil meine kfo mir das empfohlen hat. sie kommt aus rinteln

nun es ist alles so wie es ist auf deutsch gesagt scheisse.

ich werde nie wieder was in hannover machen, und werde die mhh hannover niemanden emphehlen

ich suche mir jetzt für die plattenentnahme einen guten klinik. und ich glaube umg göttingen haben gute ruf.

es dauert alles noch weil die schwellungen sind noch da und tabe liepe und kinn und und und .

ich habe alles hier geschrieben (kiefer op in mhh hannover)

lg manni

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Hallo Kathi88,

vielen Dank fuer dein ausfuehrlichen Bericht und herzlichen Glueckwunsch zur ueberstandenen OP. Ich steh naemlich genau for der selben Op. Ich hab auch nen offenen biss und habe jetzt nur noch mit dem letzten Backenzahn kontakt. Bei mir ist auch eine LeFort1 geplant, aber bin mir halt immer noch unsicher ob das das Problem mit der Zunge løst, die sich immer zwischen die Zaehne presst. daher bin ich sehr gespantn wie dein Resultat aussieht und ob der Biss jetzt auch zu bleibt oder wieder aufgeht (was wir ja alle nicht hoffen wollen :-? )

War bei dir auch die Ursache, dass sich die Zunge zwischen die Zaehne gedrueck hat?

Bin halt super skeptisch, da vor 5 jahren ne Bimax geplant war (hab dann die Behandlung abgebrochen, weil zu viel Schiss) und jetzt halt gesagt wurde, dass eine Oberkiefer op reicht (obwohl mein Biss sich ja deutlich verschlechtert hat in den letzten Jahren )

Dazu muss man sagen, dass ich jetzt im Ausland wohne und hier sowieso einiges anders gemacht wird :-(

z.b. soll ich vor der op nur oben ne feste Spange bekommen und postoperativ ist nichts mit Gummis oder Verdrahtung geplant wie vor 5 Jahren.

Der Splint von dem du schreibst, wie genau sieht der aus? ISt das so eine durchsichtige plaste "Spange", die den genauen Abdruck deiner Zaehne hat, oder ist das ein Draht um den OK mit dem UK zu verbinden damit der Kiefer sich an die neue Stellung gewøhnt?

ich wuensch dir auf jeden Fall weiterhin gute Genesung und drueck dir die Daumen, dass der Kiefer in einer guten Stellung bleibt

lg

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@manni: hab dein bericht gelesen und war dann doch froh, dass ich mich für die UMG entschieden hatte. Konnte mich nämlich lange nicht zwischen der UMG und der MHH entscheiden. Für die Plattenentnahm werde ich definitiv wieder zur UMG fahren, da ich mich bei denen wirklich wohl gefühlt habe, fast wie Zuhause.

@Haihappen25: bei mir drückte bzw. drückt die Zunge auch gegen die Schneidzähne. Ich achte aber darauf, dass die Zunge am gegen den Gaumen drückt. Zudem wird ich noch mal zur Logopädin gehen und wir ein paar Übungen mitgeben lassen. Die Logopädin werde ich aber leider aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Und wie der Splint aussieht ist schlecht zu erklären. Also meiner ist rosa und er hat oben und unten jeweils die abdrücke der Zähne des Ober-und Unterkiefers. Weiter weis ist auch nicht wie ich den beschreiben soll. Da musst du mal Googln ;)

Kleines Update: Die OP ist jetzt ja schon gute 10 Wochen her. Essen ging bereits nach den 6 Wochen schon wieder super und ohne Probleme, es hat sich nur am Anfang ein bisschen komisch angefühlt. Auch mit dem Sport hab ich nach 6 Wochen wieder angefangen, bzw. durfte ich nach 6 Wochen anfangen mit Joggen, dass lief auch ohne Probleme. Und nach 8 Wochen fing ich wieder mit dem Torwarttraining an, was auch ohne Probleme funktionierte.

Nach der OP musste ich 4 Wochen den Splint tragen und anschließend 3 Wochen Gummis, wodurch zwischen den beiden Schneidezähnen eine recht große Lücke entstanden ist. Aber die wird jetzt wieder geschlossen. Der KFO meinte bei meinem letzten Termin, Anfang Februar, dass die Verzahnung super ist und dass wir jetzt nur noch die einzelnen Lücken schließen müssen. Wenn ich Glück habe, bin ich schneller fertig als das halbe Jahr, dass er mir nach den 4 Wochen Post-OP versprochen hatte.

Es tut mit leid, dass ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe, die Bilder Hochzuladen. Ich musste in der Uni bisschen was nachholen (hab ja eine Woche vor der Weihnachtspause gefehlt) und hab jetzt Prüfungsphase. Vielleicht schaffe ich es die Bilder am Wochenende zu posten.

Lg

Kathi

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Liebe Kathi,

auch wenn es schon ein bisschen her ist - alles Gute zur überstandenen OP!!!

Da ich auch überlege die OP in Göttingen vornehmen zu lassen, würde ich gerne von dir wissen, ob du nach der OP eine Verdrahtung bekommen hast oder ob die Kiefer mittels "Platten" fixiert wurden ?

P.S. Vielleicht kannst du ja wieder ein kleines update geben ? ;)

LG

Christian

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