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lulu40789

Dysnagthie OP - Probleme danach

Wir, daß heißt meine Tochter bereits erwachsen, wurde am 03.12.2010 opereriert. Ok und UK;

die OP ist soweit gut verlaufen, aber bereits die Nachsorge im Krankenhaus war unmöglich, sodaß wir ein regelrechtes Kliniktrauma haben.

Jetzt kommt ein Problem zum Anderen. Bis letzte Woche durfte sie nur flüssiges zu sich nehmen. Zähne werden noch mit Gummis in der richtigen Stellung gehalten. Jetzt dürfte sie theoretisch wieder essen, bekommt den Mund aber nur 7 mm weit auf. Bei dem heutigen Nachsorgetermin wurde uns mehr oder weniger vorgeworfen, dies sei nicht normal - der Mund müßte mindestens 4 cm aufgehen, dann müsste man wohl mit Gewalt nachhelfen.

Keine Info's, wie wir öffnen und schließen etc. üben können, oder was zu tun ist. Nächste Woche wieder kommen. Das war's. Dieses Verhalten ist bereits passend zum Klinikaufenthalt. Wer kann uns hier Hilfestellungen geben?

Gibt es eine Klinik oder einen Chirugen, der die Nachbehandlung auch vernüftig mit entsprechender Anleitung weiterführt oder ein Logopäde?

Wir sind aus dem Großraum Köln-Düsseldorf. Für jeden Tip sind wir sehr dankbar, da unsere Nerven mittlerweile blank liegen.

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Ohje, das hört sich ja nach einer wirklich sehr einfühlsamen Betreuung an. In welcher Klinik wurde der Eingriff denn gemacht?

Ich habe hier schon öfter gelesen, dass gerade Physiotherapie dabei hilft die Muskulatur an die neue Kieferstellung zu gewöhnen. Sucht doch mal diesbezüglich nach Beiträgen hier im Forum. Gerade die Mundöffnung muss glaub ich echt trainiert werden, bin da aber auch leider kein Experte. Ich selber hab die O.P. (OK und UK) jetzt gerade zwei Wochen hinter mir. Diese Woche wollte ich meinen Chirurgen auch nach einem Rezept für den Physiotherapeuten fragen. Logopädie ist bestimmt zusätzlich auch eine super Idee. Ich selber hatte auch schon Logopädie vor der O.P. und werde diese Woche auch einmal nachhören wann ich damit wieder anfangen darf. Ich denke deine Tochter sollte jetzt alles "mitnehmen was sie kriegen kann", was mögliche Therapien betrifft, oder? Da sieht man mal wie wichtig einfach eine gute Vor- und Nachbetreuung ist. Man ist ja auch so verunsichert, hat soviele Fragen. Habt ihr denn einen guten Kieferorthopäden? Rezepte für Physiotherapie und Logopädie bekommt man auch gut vom Kieferorthopäden oder Zahnarzt, sollte sich der Chirurg da irgendwie quer stellen, obwohl ich mir das nicht vorstellen kann. Das der nicht schon von alleine auf die Idee mit Physiotherapie gekommen ist, sehr merkwürdig.

GAnz liebe Grüße und Genesungswünsche

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Nach meiner UKVV und Entfernung der Verdrahtung (10 Tage nach OP) ging mein Mund gerade so weit auf, dass ich einen Kaffeelöffel mit Ach und Krach zwischen die Frontzähnen schieben konnte.

Vom KK erhält Deine Tochter eine Heilverordnung für Physio (ich erhielt ein Rezept über 12 Anwendungen).

Es ist ratsam, zuvor bei der Physio vorbeizuschauen, um dort anzufragen, welche Schlüsselnummer auf's Rezept geschrieben werden soll.

Ansonsten hab' ich mich nach meiner OP beim KFO gemeldet, um dort die weitere Behandlung in Angriff zu nehmen.

LG Würmchen

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Hallo,

meine Mundöffnung war auch stark eingeschränkt, bei mir hat es der KFO "bemängelt". Daraufhin habe ich mir manuelle Therapie verschreiben lassen und mir eine spezialisierte Physio-Praxis gesucht. Die Therapeuten begannen mit Lymphdrainage (aufgrund der noch ausgeprägten Schwellungen) und mit Osteopathie. Mittlerweile "arbeiten" wir im Mund. Die Praxis rechnet die Rezepte intern um, bin allerdings privatversichert. Die Rezepte habe ich vom KFO und KFC, aber auch mein Hausarzt hätte es mir verschrieben.

Meine Mundöffnung ist mittlerweile bei ca. 3,5 cm angekommen. Die KFCs meinten das wäre ok (4 Monate post-op), 4 cm wären das Ziel. Angefangen hab ich mit der Physio bei kläglichen 1,7 cm. Also es bringt auf jeden Fall etwas! Noch ein Buchtipp für die Übungen zuhause (von meiner Physiotherapeutin für gut befunden): "Entspannungstraining für Kiefer, Nacken, Schultern" im Trias-Verlag erschienen.

Viel Erfolg! :-D

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