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Nikita82

Bimax am 26.01.2011 in Rostock

Hallo liebes Forum,

eigentlich wollte ich mich ja mit doofen Fragen zurückhalten, aber nun halte ich es doch nicht mehr aus :mrgreen:

Also bei mir ist es am 26.01. (also nicht mal mehr 5 Tagen, weil heute ist ja schon fast um und zählt eigentlich gar nicht mehr...:-?) soweit. Es ist eine Bimax, also es wird ein OK- und UK-Gemetzel.

Der Chirurg meinte schon, dass es nach der OP definitiv verdrahtet wird. Die Kieferorthopädin meinte, dass ich keine Magensonde bekäme. Nun bin ich ziemlich unsicher, weil ich hier gelesen habe, dass es ja doch häufig gemacht wird-gerade wenn beide Kiefer betroffen und auch noch verdrahtet sind. Ich habe mir schon immer Gedanken gemacht wie es dann mit der Mundhygiene gehen soll? Wenn ich verdrahtet bin, wie soll ich dann Nahrung zu mir nehmen und die Reste wieder entfernen? Das ist doch sicher nicht vorteilhaft für die Wundheilung oder?

Mal davon abgesehen, dass ich bei meinen 176 cm Körpergröße jetzt auch nur zarte 55 kg wiege-da kann ich mich doch nicht nur von Wasser ernähren?!

Und dann beschäftigt mich da noch was. Ich habe irgendwie Angst danach in den Spiegel zu schauen und das "neue" Gesicht zu sehen. Die Mimik verändert sich ja sicher auch?

Ich weiß, Fragen über Fragen-aber der Termin rückt näher und ich habe soooo Aaaaangst! :-?

bearbeitet von Nikita82

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Ich komme auch aus Rostock, habe ich dort aber nicht operieren lassen. Musste aber wegen Komplikationen 8 Tage nach meiner BIMAX dort in die Uni und ich hatte zu dem Zeitpunkt noch ein paar Kilo weniger als du bei gleicher Körpergröße. Und ich bekam sofort wieder eine Magensonde. Bist du dir also sicher, dass du keine bekommst?

Du bekommst nur Flüssignahrung (Brühe, Suppen, Fresubin, usw.). Desweiteren solltest du dir keine Gedanken machen. Dir wird gezeigt, wie du deinen Mund ausspülen kannst. Meistens bekommst du auch Clorhexamed zur besseren Mundhygiene.

Ich hatte auch Angst in den Spiegel zu sehen. Ich muss aber sagen, dass ich mich ganz schnell daran gewöhnt habe. Mache dir vorher nicht allzu viele Gedanken und lasse dich nicht verrückt machen. Die sind da alle ganz nett und helfen dir. Kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Lag dort auf der MKG schon öfter.

Achja und nimm dir eine ganz kleine Kinderzahnbürste mit, damit kann man schon etwas mit der Zahnpflege wieder beginnen.

LG und mache dich nicht verrückt

bearbeitet von tina86

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Danke für deine schnelle Antwort :)

Hm ja, ich glaube ich mache mich wirklich ein bißchen arg verrückt. Ich hatte noch nie eine OP, vielleicht habe ich deshalb so Angst. Bisher konnte immer alles ambulant bei örtlicher Betäubung gemacht werden. Wobei ich in diesem Fall ganz froh darüber bin, dass es unter Vollnarkose geschieht :smile:

Naja, ich muss ehrlich sagen, dass ich den Chirurgen letztens nicht nochmal nach der Ernährung gefragt habe-ich war n bissl überfordert mit den ganzen Informationen und da wuselten 9 Menschen an meinem Gesicht rum, es ging alles ziemlich schnell.

Na vielleicht war die Kieferorthopädin auch nur nicht so im Bilde, was die OP angeht-denn sie meinte ja, dass ich normal Flüssignahrung zu mir nehmen kann.

Sie meinte auch, dass ich gleich nach der Entlassung, also 7 Tage nach der OP, schon zur Physiotherapie gehen muss. Kann das möglich sein?! Denn so wie ich dass hier lese, kann ich dann den Mund noch gar net richtig öffnen, geschweige denn den Kiefer groß belasten.

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Physiotherapie kann auch einfach nur Lymphdrainage bedeuten. Das sind Gesichtsmassagen, die beim Abschwellen helfen und super gut tun!

Und das sollte man so früh wie möglich nach der OP in Angriff nehmen.

Alles Gute :)

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Ich war 7 Tage verdrahtet. Und dann hatte ich den Splint für 6 Wochen noch am OK befestigt. Und den Mund mit ganz vielen Gummis fest zu. Also ich glaube nicht, dass du Physiotherapie nach 7 Tagen machst. Und vielleicht brauchst du gar keine. Das würde ich mal ganz entspannt abwarten, denn das entscheidet sowieso der Operateur. Die Mundöffnung wird nach der OP etwas eingeschränkt sein, aber das Bedarf nicht sofort einer Physiotherapie. Also lass dich von deinem KFo nicht verrückt machen. Das mit den vielen Leuten fand ich leider auch immer sehr schrecklich. Ich war ganz viele Jahre dort in Behandlung. Bis die mich ein bisschen verärgert haben.

Ich kann verstehen, dass man vor der ersten Narkose aufgeregt bist und dann darfst du dich nicht erschrecken, wenn du mit verschnürrtem Mund aufwachst. Ich wurde vorher schon ganz oft operiert, aber das mit dem verschnürrten Mund war ganz komisch.

Das mit der Lymphdrainage kann ich nicht beurteilen. Ich habe Bromelain genommen und war kaum geschwollen. Ich sah bei meiner Entlassung aus, als wäre meine OP schon mehrere Wochen her oder mir wurde nur ein Zahn gezogen. Ich bin im Krankenhaus umgekippt und dann wurde ich gefragt, welcher Zahn mir gezogen wurde. Als ich dann nicht sprechen konnte, wusste man, dass ich eine BIMAX hatte.

bearbeitet von tina86

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Ohje Tina, ich hoffe die haben dich dort nicht in dieser Angelegenheit verärgert?! Ich glaube, es ist besser, wenn ich das nicht weiß :)

Ja meine KFO ist schon witzig... ich sollte sogar jetzt schon in der Phsyio anrufen und Termine für übernächste Woche machen...

Gut, dass ich das noch nicht getan habe! Na, da werde ich erstmal abwarten. Oder sie meinte wirklich nur, dass ich zur Lymphdrainage soll, wie JanaxX schreibt?! Na, ich werde es ja sehen.

Jedenfalls muss ich mal feststellen, dass ich mich irgendwie schlecht aufgeklärt fühle-auch wenn die dort alle nett sind. Irgendwie weiß ich gar nicht so richtig was auf mich zukommt! Schlauch ja oder nein?! Physio sofort oder nicht?! Essen ja oder nein?! Sehr wirr alles. Ich ging auch naiv davon aus, dass ich zuhause gleich wieder richtig futtern kann, zumindest weiche Kost-aber nun lese ich hier (und es ist ja auch verständlich bei gebrochenem Kiefer), dass ich bis auf weiteres erstmal nur Breie löffeln kann...

Als ich den KFC fragte, wie es denn mit Essen aussieht, meinte er nur, das ginge schon. Pustekuchen.

Ohje und ich muss auch noch nach nicht ganz 4 Wochen nach der OP schon wieder arbeiten gehen! HILFE!

Bin ganz schön überfordert gerade-ich glaube ich gehe besser schlafen, damit ich diesen Tag auch wieder überstanden habe! Ich habe ziemliche Angst davor, aber langsam will ich auch nicht mehr warten-ich will es nur noch hinter mir haben! Heute in einer Woche habe ich es schon geschafft : Juhuuu! Zumindest den Eingriff :mrgreen:

Danke nochmal für eure schnellen Antworten-hilft mir ja schon ein wenig bei meiner Angst! Das scheinen ja doch viele Menschen zu überleben-dann schaffe ich das auch! :)

bearbeitet von Nikita82

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Ich habe mir auch immer gedacht, alle anderen vor mir haben das auch irgendwie geschafft.

Ich meinte übrigens v.a. die Schwestern auf der Station. Einer der Gründe, warum ich Rostock gemieden habe, war genau der, dass ich einen Termin hatte und überhaupt nicht wusste, was überhaupt passiert. Und wie alles danach aussieht. Nach 4 Wochen arbeiten ist realistisch. Ich bin sogar, obwohl ich noch eine Antibiose hatte und eine kleine Wundinfektion, nach 4 Wochen wieder arbeiten gegangen.

Lasse dich nicht verrückt machen, das wird alles.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen.

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Ich glaube mir geht es jetzt auch schon bissl besser. Es ist irgendwie alles so verrückt! Ich kann das noch gar nicht glauben. Ich werde bestimmt erst total neben mir stehen und wenn mir dann wirklich bei klaren Kopf endlich bewusst wird, dass ich es wirklich getan und endlich geschafft habe, werde ich wohl schon n paar Erleichterungstränchen dort verdrücken :)

Ach, so langsam freue ich mich doch... auf das danach...

Aber ich werde bestimmt vorher nochmal bissl in Panik ausbrechen :)

Aber dann komm ich einfach wieder hierher :)

So und nun werde ich schnell schlafen, solange ich noch ruhig bin ;)

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Morgen ist schon Sonntag... da muss alles fertig gepackt sein. Ich fahre gleich nach Arbeit am Montag nach Rostock. Dort muss ich Abends noch zur Splitanprobe. Was ist, wenn die nicht passen? Was, wenn ich falsch zusammen gebissen habe, als sie die Abdrücke machte?! Mein UK baummelt ja irgendwie total orientierungslos in der Luft, weil der Biss durch die Spange gar nicht mehr passt.

Und dann werde ich Montagabend bei meinen Eltern nochmal sooo richtig fressen, jawohl, ich werde mir so den Bauch vollschlagen! Und Dienstag Früh muss ich dann schon ins KH und Mittwoch (ich hoffe so, dass ich gleich die erste OP bin!) dann ZONG! Einschlafen, Aufwachen-endlich geschafft!

Uiui, die Zeit fliegt, ich bin noch immer nicht ruhiger.

Da habe ich jahrelang auf diese OP gewartet und nun habe ich so Muffensausen. Ich kann mir das alles irgendwie noch gar nicht vorstellen. Ich kann es mir einfach noch nicht vorstellen, dass nach der OP einfach alles normal und symetrisch zusammen soll.

So, heute ist die letzte Chance noch ein paar Dinge zu besorgen, wenn noch was fehlt-ich fange dann mal das packen an... noch 4 Tage...

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Ach Mensch, ich glaube du wirst super erleichtert sein, wenn du aufwachst. Jetzt machst du dich ganz doll verrückt, aber wenn du aufwachst, wirst du dich sehr freuen. Ich glaube auch, dass wenn man schon solange auf die OP wartet, dass man die Schmerzen eher ertragen kann. Ich musste nach meinem ersten OP Termin in Rostock, der ja nicht stattgefunden hat. Noch 6 Jahre auf den OP Termin warten. Und das war eine schrecklich lange Zeit. Heute bin ich einfach nur glücklich es geschafft zu haben. Ein wenig Respekt und Angst ist manchmal gar nicht so verkehrt und glaube mir, jeder hatte Bammel davor.

Der Splint wird so bearbeitet, dass er richtig auf die Zahnreihe des UK und des OK passt. Du kannst mit dem Splint nicht zusammenbeißen, denn der Splint ist ja am Modell erstellt, nachdem die am Modell die OP simuliert haben. Der wird also nur an die Zahnstellung im Ober- und Unterkiefer angepasst/geschliffen. Man könnte dir den heute nicht einsetzen, und den Mund verdrahten, dass passt eben noch gar nicht. Aber nach der OP dann. An dem Modell/Artikulator kannst du dann sehen, wie es hinterer aussehen wird. Ich drücke dir wie gesagt ganz doll die Daumen. Ich konnte es auch kaum glauben, als ich am Vortag der OP den ganzen Tag von 8:00 bis 19:00 durch das KH gelaufen bin zu den Voruntersuchungen und zur Splintanprobe, dass am nächsten Tag mein großer Tag wäre. Und sage dir immer, alle anderen haben das auch schon geschafft. Hoffentlich bist du wirklich die erste. Ich war gleich morgens um 7:00 dran. Das war echt super. Da hatte ich keine Zeit zum Nachdenken. Obwohl bevor ich eingschlafen bin, liefen mir echt die Tränen, weil ich gedacht habe ich werde in 5 Stunden aufwachen und das Schlimmste ist dann schon geschehen.

Also ich drücke dir ganz doll die Daumen und immer Kopf hoch.

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Noch 3 Tage... :?

6 Jahre kommen bei mir auch hin, seit ich damals gekniffen habe und niemehr dorthin gegangen bin. Ich hielt es damals über übertrieben und unnötig, gleich so radikale Maßnahmen zu ergreifen. Eine Zahnspange wollte ich auch in keinem Fall wieder haben, immerhin wurde ich ja als Kind/Teenie schon fast 8 Jahre damit "beschmückt"...

Nunja und in 3 Tagen ist es nun soweit. Ich hoffe, dass ich heute in 3 Tagen schon auf dem OP-Tisch liege!

Ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich auch ein Nervenbündel sein werde und nur weinen werde-einfach vor Erleichterung, wenn diese ganze Anspannung endlich abfällt! Und wenn ich dann irgendwann das Ergebnis bewundern kann und die Schmerzen langsam nachlassen, dann hat sich der ganze Kampf all die Jahre gelohnt! Darauf freue ich mich so, einfach diese Erleichterung! Dann habe ich endlich einen Meilenstein in diesem Jahr bewältigt-dann muss ich nach der OP nur noch meine ganzen Abschlussprüfung bestehen und dann geht es endlich los! Wenn dann im Sommer auch die Spange raus kommt-dann werde ich nur noch feiern! :D

Gestern war ich mit meinem Bruder noch einmal richtig "schick" Burger essen :mrgreen:

Ich glaube heute muss ich auch nochmal irgendwas Tolles essen, was dann länger nicht mehr geht-vielleicht Shushi?! Ohjeee, ich könnte vorher noch soviel futtern, ich kann mich gar nicht entscheiden!!! Hab ja nur noch heute und morgen... wuahhhh!

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So, nun ist es soweit. Die Tasche ist gepackt, ich bin bereits in Rostock und morgen früh geht es ins Klinikum.

Heute hatte ich noch einen Termin bei der KFO. Dort wurden die Splinte nochmal angeprobiert und schon diese kleinen fiesen Häckchen an die Spange gebastelt.

Heute war mir den ganzen Tag richtig schlecht. Ich dachte immer, ich müsse mich gleich übergeben und mein Kreislauf bricht gleich zusammen-ganz schlimm.

Jetzt allerdings bin ich die Ruhe in Person, jetzt komme ich langsam runter. Es ist als wenn mein Ich auf Sparflamme arbeitet-ich denke kaum. Klingt total doof, aber ich denke wirklich kaum. Ich funktioniere gerade einfach nur-irgendwie fühl ich mich wie ein Roboter. Aber so bin ich irgendwie immer, wenn was Großes passiert, was mir nicht geheuer ist und ich Angst habe. Erst bin ich ganz aufgeregt und kurz vorm Kollaps und dann kurz davor werde ich gaaaanz mucksmäuschenstill und lebe nur noch so vor mich hin :)

Das beruhigt mich irgendwie :)

Nun ja und morgen ist der letzte Tag und ich werde sicher noch viel durch das Klinikum gescheucht. Ich habe noch Termine beim KFC, KFO und beim Anästhesisten. Und diese ganzen Voruntersuchungen und so. Ich werde also sicher schön auf Trab gehalten. Ich versuche heute auch wenig zu schlafen, damit ich morgen schön müde bin und die letzte Nacht vor der OP wenigstens ein wenig schlafen kann :)

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Ich werde an dich denken. Aber eher du dich versiehst, hast du allesüberstanden. Die letzten 2 Tage vergehen schnell. Obwohl ich habe gut reden. Ich habe im Sommer das ganze WE vor der OP auf der Hanse Sail verbracht und Montag war es soweit.

Also ich drücke dir die Daumen. Du solltest dich von keinem verrückt machen lassen und auch nicht, wenn du jemanden siehst der vielleicht am Freitag operiert wurde und dir morgen ganz schreckliche Sachen erzählt. Mache deine eigene Erfahrung.

Nimm dir für morgen ein paar Zeitschriften mit, du wirst viel Zeit zum Lesen haben.

LG

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So, da bin ich wieder... unoperiert.

Gestern bin ich nun mit Sack und Pack ins Krankenhaus gezogen. Nach etlichen Stunden Warterei und diversen Untersuchungen und Gesprächen durfte ich dann erstmal wieder heim fahren...

Mein Krankenhausbändchen habe ich schon um, meine Tasche steht auch schon auf meinem Zimmer, aber die OP für heute wurde abgesagt. Sie ist auf Morgen (27.01.) verschoben worden, 7 Uhr.

Ist schon doof, aber irgendie habe ich mit sowas gerechnet. Ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass noch irgendwas dazwischen kommt. ABer gut, 1 Tag geht ja noch-ich hatte schon Angst, dass es um eine Woche verschoben würde... dann hätte ich die ganze OP näcmlich abbrechen können für dieses Jahr.

Nun bin ich noch eine Nacht bei meiner Mutti gewesen und fahre irgendwann heute am frühen Abend ins Krankenhaus und morgen ist es dann nun endlich soweit!

Ich bin aber mittlerweile ruhiger was die Narkose und so angeht, dadurch dass ich nun gestern schon alle Gespräche hatte und auch schon die ganze Station kennenlernen konnte-bzw. beide Stationen. Denn ich liege auf der Neuro-Chirurgie, weil auf der MKG kein Mädchenbett mehr frei ist :)

Die Ärzte und Schwestern sind alle total lieb und ich bin da jetzt schon bekannt wie ein bunter Hund :)

Ja, soviel von mir-es dauert also doch noch einen Tag... aber morgen um diese Zeit habe ich die halbe OP schon hinter mir ... ;)

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.....

Ist schon doof, aber irgendie habe ich mit sowas gerechnet. Ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass noch irgendwas dazwischen kommt. ABer gut, 1 Tag geht ja noch-ich hatte schon Angst, dass es um eine Woche verschoben würde... dann hätte ich die ganze OP näcmlich abbrechen können für dieses Jahr.

Hei - wieso hättest du es dann "für dieses Jahr" abbrechen müssen? Das Jahr hat doch eben erst begonnen?

Ich halte dir auch die Daumen, dass alles gut wird & morgen alles nach deinen Wünschen klappt.

LG Sanne

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So-ich habe nun mein Zimmerchen bezogen und mich im Schrank häuslich eingerichtet...

Hey Sanne,

ich hätte es dann aus arbeitstechnischen Gründen abbrechen müssen, weil ich es schon jetzt kaum mit meinem Job vereinbaren kann. Habe dadurch schon riesig Stress. Ursprünglich sollte die OP auch schon vor Weihnachten stattfinden-das wäre dann ideal gewesen. Ich muss halt für den ganzen Kram komplett Urlaub nehmen und ich habe nur 20 Tage und habe ja auch noch ne Nach-OP, von daher ist alles ziemlich schwierig.

Aber egal, morgen ist es ja nun soweit... ich hoffe, es kommt jetzt nichts mehr dazwischen!

bearbeitet von Nikita82

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Oh menno, jetzt warte ich schon seit fast 3 Stunden auf den Arzt... irgendwas wollte der noch zu meinem Krankheitsverlauf wissen...

Super, wie soll ich da schlafen?!

Die OP-Klamotten liegen auch schon bereit... ich bin morgen früh gleich die Erste...

Hoffentlich ist diese Nacht bald rum! Die Oma auf meinem Zimmer jammert auch nur! Ich liege ja auf der Neuro-Chirurgie und die Arme hat nen schlimmen Bandscheibenvorfall...

Ich will auf die MKG-Chirurgie... die können net soviel jammern :)

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Hey Nikita82 ich wünsche dir alles erdenklich gute für deine OP morgen und liebe Grüße in die Hansestadt Rostock aus der Hansestadt Greifswald :D

Aber warum musst du dafür Urlaub nehmen? Du wirst doch normals krankgeschrieben.

Eine Gute Nacht und lass dich nicht ärgern vom Onkel Doc, der kommt schon noch.

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Huhu...

da bin ich wieder. Heute habe ich endlich mal zum Schrank geschafft, den Lappy zu holen...

Ich bin die letzten Tage sogar beim SMSen immer immer wieder eingeschlafen.

Nunja, nun habe ich es hinter mir. Die OP wurde ja nochmal um einen Tag verschoben, wie ihr wisst-also noch einen Tag länger Krankenhaus :(

Also ich kann nur sagen "NIE WIEDER" würde ich sowas tun!!!

Vielleicht denke ich ja mal anders, wenn alles wieder funktioniert, aber bisher---never ever!

Die OP hat schon 8 Stunden gedauert und war wohl nicht so einfach. Mein Kopf und mein Hals waren so zugeschwollen, dass sie mich nicht extubieren konnten-ein Arzt wollte sogar schon nen Luftröhrenschnitt setzen, hat er aber zum Glück nicht!

Ich habe dann wohl ne Menge Medikamente bekommen, dass der Hals wieder bissl abschwoll und dann konnte ich auch wieder selbst atmen.

Meine erste Erinnerung ist die, wie sie mir was aus der Nase zogen (ich denke mal den Beatmungsschlauch) und ich das so scheiße fand, dass ich einfach im Bett (war schon Intensivstation) einfach mal eben ganz fix nach unten zusammen gerutscht bin :) Ich weiß auch noch, dass es sehr weh tat, als sie mich wieder hoch zogen.

Ansonsten waren die letzten Tage ziemlich mies. Ich kann nichts essen, bekomme nur Wasser und Saft in großer Kleinarbeit runter, dementsprechend geht es mir auch körperlich. Und ich habe ne schöne Erkältung-Schnupfen, Niesen und der Reizhusten kommt nachts... was sich bei verschnürtem Mund echt toll macht.

Ja und mein Gesicht komplett taub. Das einzige was funktioniert ist meine Stirn. An einigen winzigen Stellen kribbelt es ein wenig, wenn man drüber fährt-aber der Rest ist komplett taub. Vor allem die rechte Gesichtshälfte, samt Lippen.

Ich hoffe, dass das Gefühl in den nächsten Tagen langsam wieder kommt, wenn die Schwllung zurück geht. Ich hoffe wirklich, dass es nicht allzu lange so großflächig taub sein wird.

Am Donnerstag darf ich endlich heim und vorher werden dann auch die Verschnürungen gelöst (die auch erst einen Tag nach OP gesetzt wurden-sehr unangenehm). Der Splint ist am OK befestigt und bleibt auch erstmal dort.

Ja soviel erstmal von mir... ich werde jetzt erstmal wieder bissl schlafen, bin noch ziemlich kaputt.

Liebe Grüße aus'm Krankenhaus!

bearbeitet von Nikita82

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Hey Nikita82 wie ist der Stand der Dinge bei dir? Wie gehts dir? Und wie gefällt dir dein Ergebnis? Würde gerne mal wieder von dir hören. Halte uns auf dem Laufenden! lg

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Hallo Sanne,

nun ist es bissl über 3 Wochen her und ich bin schon wieder mitten im Leben. Seit 2 Tagen gehe ich nun auch schon wieder arbeiten. Körperlich geht alles irgendwie... es fällt mir alles noch sehr schwer. Bei jeder Anstrengung bumperts im Kopf... und die Schwellungen werden wieder größer, statt kleiner... Mein Gesicht ist schon wieder ziemlich geschwollen.

Aber gut, dass ist die Anstrenung und das alles... das vergeht.

Ansonsten nimmt meine Psyche mir das alles sehr übel... Ich bin eigentlich kein Jammerlappen, aber ich bin momentan sehr emotional. Ich könnt ständig heulen, weil ich mich so unwohl fühle. Ich hasse dieses Gesicht, es ist nicht meins. Es ist starr und tot, keine Mimik-nur aufgedunsen... Ich weiß, es geht vorbei und irgendwann wird die Schwellung ganz weg sein...

Ich mag nicht vor die Tür gehen und auch keine Freunde treffen-ich will mich eigentlich nur verstecken und warten bis alles vorbei ist.

Am schlimmsten ist für mich aber diese Taubheit. In der linken Gesichtshälfte kehrt das Leben langsam zurück. Zumindest kribbelt es schon und ist nur noch teilweise taub und ich bekomme den Mund zu. Rechts hingegen ist noch komplett alles taub-vom Auge bis zum Kinn... meinen Mund bekomme ich rechts auch nicht zu. Wenn ich unterwegs bin versuche ich die rechten Lippen immer anzusaugen, damit es nicht allzu blöd aussieht... aber das tut es trotzdem.

Leider kann ich noch nichts positives berichten... auch nicht vom Ergebnis, da ich noch nicht weiß, ob die Schmerzen von vorher weg sind, weil es eben noch permanent überall pocht und piekst...

Und optisch hatte ich nie ein Problem mit mir... ich mochte mich... Jetzt ist irgendwie alles anders, auch meine Nase... Optisch gefiel ich mir vorher 1000mal besser! Vielleicht wird es ja noch, wenn die Schwellungen ganz weg sind. Der Arzt meinte aber schon, dass sich meine Nase nicht mehr groß ändern wird...

Egal, im moment will ich nur, dass das Gefühl im Gesicht endlich wieder kommt ... wenigstens die Gewissheit, aber diese Ungewissheit macht mich mürbe.

Liebe Grüße

bearbeitet von Nikita82

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