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Holly82

OP eventuell nicht notwendig-was nun mit der Kostenübernahme??

Hallo Leute,

seit einem halben Jahr trage ich eine Spange und habe ein fliehendes Kinn. Zu Beginn sah alles so aus, als bräuchte ich eine BIMAX.

Mittlerweile zieht meine KFO auch in Erwägung, eine OP müsse nicht notwendigerweise stattfinden, weil sich mein Biss so gut verändert hat, dass allein durch die Spange mein Unterkiefer bis zu einem Zentimeter nach vorn geschoben worden ist.

Da ich jedoch zu jenen gehöre, deren Behandlung die Kasse bezahlt, wenn ich sie in Verbindung mit einem chirurgischen Eingriff stattfinden lasse, stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich im Nachhinein wirklich alles selbst bezahlen muss.

Es ist ja völlig unsinnig und kann nicht im Interesse der Kasse liegen, jemand gesundes unsinnigerweise zu operieren! Auch die Kosten sind ja ohne OP wesentlich angenehmer als mit OP.

Im Notfall müsste man es dann auf einen handfesten Rechtsstreit ankommen lassen, da ich mich sicher nicht einer nicht notwendigen BIMAX unterziehen werde!

Gibt es unter Euch jemanden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie ich??

Liebe Grüße,

Holly

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Das ist eine sehr gute Frage und würde mich auch interessieren.

Bei mir hat die Kasse geschrieben, dass ab dem Zeitpunkt wo keine OP

gemacht wird nichts mehr übernommen werden kann.

Daraus schließe ich, dass die Zeit bis zur geplanten OP gezahlt wird und

wenn man sich dann dagegen entscheidet nichts mehr.

Auch die Rückerstattung der 20% geht dann flöten so wie ich das interpretiere.

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Also bei mir meinten sie damals (da stand die OP auch noch nicht 100%) fest, dass wenn sich eben raustellt, dass sie nicht nötig ist, die Kasse ab dem Zeitpunkt auch nichts mehr bezahlt und man die Spange eben selbst bezahlen muss. Da sollte es aber Mittel und Wege geben, dass man dies bequem auf Ratenzahlung machen kann-man muss es also nicht auf einen Schlag bezahlen. Am Besten einfach mal ganz direkt bei der Krankenkasse nachfragen.

Mit nem Rechtstreit wirst du nicht weit kommen, warum auch, du wurdest darüber ja aufgeklärt. Und die Kasse finaziert ohnehin keine OP, die in deren Augen nicht notwendig (selbst wenn der Arzt das anders sieht), also musst du keine Angst haben, dass sie dich zu der OP zwingen, das wird nicht passieren ;) . Du bleibst allenfalls allein auf KFO-Kosten sitzen.

Ich vervollständige nochmal: Also ab dem Zeitpunkt der Feststellung, dass keine OP mehr nötig ist, musst du dann die KFO-Kosten selbst tragen. Ich meine, dass rückwirkend nichts mehr gezahlt werden muss (den Kostenbeitrag bekommst nur nicht wieder, aber der ist ja ohnehin weg). Wie lange dauert denn deine Spangenbehandlung noch ungefähr?

bearbeitet von Nikita82

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Oh, vielen Dank für die Antworten!!!

Also ich trage sie seit 7 Monaten und ich werde voraussichtlich in 14 Tagen erfahren, ob nun eine OP notwendig ist oder eben nicht.

Das letzte Wort hat ja ohnehin der Chirurg was das angeht. Ich bin jedenfalls gespannt!!! Natürlich würde ich wenn nicht nötig, auf eine OP verzichten, vorallem auf eine BImax oder OK-VV!

Und in Hinblick darauf, dass man bei einem solchen Eingriff sicher ohnehin gute 8 Wochen (??) nicht arbeiten gehen wird können, hätte ich sogar noch den Nachteil des Verdienstausfalles! Wären dann auch mal eben 800 Euro!

Nun ja, zunächst bin ich gespannt, was die Herren und Frauen der Uniklinik Münster zu sagen haben!!

@Nikita: Wie hast du deine Bimax überstanden und was meinst du, wielange Du aus dem Verkehr gezogen bist?

Liebe Grüße

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Hallo Holly,

ich werde nun morgen entlassen und die Verschnürung kommt höchstwahrscheinlich schon raus.

Von den Schmerzen her geht es eigentlich langsam. Mein Kreislauf ist auch noch sehr wackelig, bin heut früh beim röntgen erstmal umgekippt :)

Das einzige was mir eben Sorgen bzw. Angst macht, ist diese Taubheit im Gesicht. Ich hoffe sooo sehr, dass es sich schnell erholt. Es ist eben alles taub, von Kinn bis zu den Augen. Einfach alles, ausser die Stirn.

Arbeiten gehen muss ich in 18 Tagen wieder. Wenn es nicht klappt, bin ich meinen Job los-aber ganz ehrlich, das ist mir gerade sowas egal. Die können mich mal. Es geht hier um meine Gesundheit und ich lasse mich von denen so unter Druck setzen für so nen ollen Beamtenjob ;) ... dann bleib ich eben Angestellte... wäre mir eh viel lieber :)

Von daher, mach dir keinen Druck wegen der Genesung. Ich denke, dass ist bei jedem anders. Ich glaube schon, dass es bei mir aber klappt-wenn ich morgen daheim bin, wird mein Kreislauf auf fix wieder ins laufen kommen.

Und das ist ja das wichtigste, dass man eben einfach wieder auf den Beinen ist. Also ich bin guter Dinge ;)

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