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Jack Bauer

Kiefer OP - Wie soll ich vorgehen?

Hi,

ich bin neu hier und habe schon viele interessante Beiträge und Berichte hier gelesen und bin froh, dass es so ein Forum wie das hier gibt :)

Allerdings habe ich gerade auch ein paar Fragen und bin im Moment ein bisschen verzweifelt, was meinen Kiefer angeht. Kurz zu meiner Geschichte:

Leider bin ich schon Mitte 20 und habe mir bisher nie Gedanken gemacht ob mein Kiefer schief wäre und bis jetzt so durchs Leben gekommen. Ich habe zwar einen schiefen Mund, was auch sichtbar ist, aber ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht. Leider.

Jedenfalls war das bis letzten November so. Da hatte ich einen Termin beim Kieferorthopäden und habe mal meinen ganzen Mundbereich untersuchen lassen. Es wurden Röntgenbilder, Abdrücke und auch ein Kostenvoranschlag für eine kieferorthopädische Behandlung gemacht.

Der KFO riet mir zu einer OP und hat mir einen Arzt in der Nähe von Frankfurt am Main empfohlen (ich denke, dass viele hier wissen, wen ich meine) da dieser einen exzellenten Ruf hätte.

Eine OP kam für mich aber nicht wirklich in Frage weil ich ziemliche Angst davor hatte und deshalb habe ich meinen KFO gebeten, einen Kostenvoranschlag für eine Kieferothopädische Behandlung anzufertigen, in dem ich auch ohne OP auskommen würde.

Dies hat er dann auch gemacht und als Alternative zu einer OP wurde dann eine Spange genannt, mit der der Unterkiefer in Position gebracht werden könnte. Allerdings könnte man bei erwachsenen Patienten keinen Behandlungserfolg damit garantieren und außerdem würde sie nur den Unterkiefer ein bisschen zentrieren und mein schiefer Oberkiefer würde so bleiben wie er ist.

Also habe ich mir jetzt mal in Ruhe verschiedene Behandlungsmöglichkeiten angesehen und mich durch die Homepage von besagtem Chirurgen aus der Nähe von Frankfurt am Main gelesen. Bei mir würde eine Bimax nötig sein, da wie gesagt Ober- und Unterkiefer schief sind. Und bevor ich ein Dreiviertal Jahr mit einer zusätzlichen Spange herumlaufe, die sowieso nichts bringt, möchte ich lieber den direkten Weg gehen.

Durch die ganzen Informationen bin ich gerade komplett überfordert und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich weiß, dass ich diesen Schritt gehen will und mich lieber ein paar Monate lang quäle anstatt mein ganzes Leben lang mit diesem schiefen Kiefer durch die Weltgeschichte zu laufen. Aber ich weiß gerade einfach nicht, wo ich anfangen soll und wollte deshalb mal ein paar Fragen loswerden:

1) Ich habe gelesen, dass eine Bimax bis zu 19.000 € kosten kann und ich habe absolut keine Ahnung, wie ich das bezahlen sollte... Das zieht mich gerade so unglaublich herunter. Die Lösung für mein Problem ist so nah aber wenn ich dann dieses Preis lese, könnte ich einfach nur noch heulen! Wie war das denn bei euch? Habt ihr das selbst bezahlt?

2) Leider bin ich gesetzlich versichert und mein KFO hat von einer freiwilligen Zusatzversicherung gesprochen, die das abdecken würde. Allerdings habe ich absolut keine Ahnung, wie ich in der Sache jetzt vorgehen soll.

Auf der Homepage des Chirurgen steht auch: "Es empfiehlt sich daher vor Behandlungsbeginn eine Zusatzversicherung für Krankenhausbehandlung ("ärztliche Wahlleistung") abzuschließen, da Sie dann auch Anspruch auf minimal-invasive Techniken haben." - Könnt ihr mir da etwas empfehlen?

- Wie viel Prozent der Kosten deckt denn so eine Zusatzversicherung?

- Wann muss man die abschließen und worauf muss man achten?

3) Mein KFO sagte mir auch, dass man so eine Versicherung abschließen müsste, bevor man überhaupt mit einem Chirurgen spricht. Und ich frage mich, was jetzt die richtige Reihenfolge bei mir wäre... Soll ich erst mit meinem KFO sprechen und ihn nach der richtigen Reihenfolge fragen oder erstmal eine ordentliche Zusatzversicherung finden? Mich überfordert das gerade alles ein bisschen und ich würde mich sehr freuen, wenn jemand mit Erfahrung mir helfen könnte...

Danke und liebe Grüße!

JB

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Hallo,

wenn die OP wirklich notwendig ist, wird eine Kombi aus Spange und OP normalerweise auch von den Gesetzlichen gezahlt. Das könnte sich ja keiner leisten. Es gibt wenige Ausnahmefälle, wo diese KIG-Einstufung wohl nicht greift. Hast du schon mal in "Krankenkassen/Kostenübernahme" gestöbert? Der richtige Weg ist sich beim KFO und beim KFC einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen und diesen bei der Krankenkasse einzureichen. Was diese Zusatzversicherung angeht, kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da ich privatversichert bin. Aber auch hierzu gibt es Beiträge im Forum.

Viel Erfolg!

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