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Antje-sb

Step1 Aufbissschiene - Step? OP UKVVL

Hallo,

heute hatte ich meinen zweiten Termin beim KFO. Ich bekam eine Aufbissschiene. Sie soll dazu dienen, zunächst einmal meine Kiefergelenke zu entlasten und den Kiefer sozusagen auf Null zu fahren.

Der KFO meinte, erst einmal müssten wir sehen, wo der Kiefer hinmöchte, bevor man anfängt, Zähne zu bewegen und zu ziehen.

Leider gab es kein ausführliches Gespräch bezüglich dem weiteren Beandlungsverlauf, was genau alles gemacht wird und der Erstellung eines Heil- und Kostenplanes, weil der KFO, er sich um micht kümmert, krank ist. Nächster Termin ist erst wieder in 3 Wochen - So lange warten ist sooo übel :cry:

Viele sonnige Grüße an alle

Antje

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Hallo Antje,

find ich toll, dass Dein KFO zuerst mal prüfen will, wo Dein Kiefer in entspannter Lage überhaupt hin möchte. Mit dem Ergebnis kann er die für Dich optimale Behandlung ausarbeiten. Und Deine Zähne werden in die Position gebracht, in der Du später mal mit entspanntem Kiefer durchs Leben gehen kannst.

Ich merke erst jetzt im Laufe meiner Behandlung, dass ich eigentlich schon mein Leben lang mit verkrampftem Kiefer unterwegs bin. Mein KFO hat sich nicht die Mühe gemacht, das im Vorfeld zu prüfen, vielleicht kommt er auch gar nicht auf so eine Idee. Viele denken nicht über ihren Tellerrand hinaus.

Aber wenn ich hier so im Forum lese, gibt es doch etliche mit einer Kieferfehlstellung, die sich eine Art Zwangsbiss angeeignet haben, um überhaupt die Zähne aufeinander zu bekommen.

Also sei froh, dass Du eine eingehende Voruntersuchung bekommst, auch wenn Du deswegen etwas länger auf Deinen Behandlungsplan warten musst.

Ich drück Dir die Daumen, dass es bald los geht.

Liebe Grüsse

Mauto

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Hallo,

ich verstehe das nicht.

Die meisten Fehlstellungen werden doch direkt behoben, ohne, dass vorher mit Schiene eine andere Kieferposition getestet wird. - Und meistens klappt das bei den Leuten hier auch gut so! Wenn dann die Maße und Winkel stimmen, ist nachher auch am Gelenk etc. meist alles in Ordnung.

Warum gibt es dann Ausnahmen, wo die Ärzte meinen, zuerst eine Schiene machen zu müssen?

Ich verstehe sowieso nicht, wie die Schiene etwas ändern oder ermitteln soll, wenn man sie nur nachts und zwischendurch trägt. (Außer man ist jemand, der ständig die Zähne zusammenpresst, auch ohne zu kauen.) Denn wenn durch die falsche Zahnstellung das Gelenk in eine unvorteilhafte Position gedrückt wird, dann ist das ja hauptsächlich beim Kauen der Fall, und dabei trägt man die Schiene ja meistens sowieso nicht.

Grüße

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Bei vielen Menschen, die eine Kieferfehlstellung haben,ist die Okklusion der Zähne nicht im Einklang mit einer entspannten Kaumuskulatur. Man gewöhnt sich eine gewisse Spannung an, weil man dadurch den Kiefer ein eine andere Stellung bekommt. Wenn Du nun Nachts die Schiene trägst wirkt das wie ein Puffer und der Kiefer und die Kiefermuskulatur können sich entspannen. Und schon nach kurzer Zeit kann es sein, dass Dein Kiefer am morgen plötzlich in einer ganz anderen Stellung ist als zuvor, was sich natürlich am veränderten Biß bemerkbar macht. Und aus der Position heraus sollte man die Zähne richten, damit man die entspannten Kiefermuskeln möglichst immer beibehalten kann.

Gruss - Mauto

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Hallo Mauto,

vielen Dank für eine Nachricht - genau so hat es auch der KFO erklärt. Mit deiner Aussage hast du mich nochmals bestätigt, dass ich den richtigen KFO habe :razz:

Ja ich denke auch, lieber alls mit Ruhe machen als sich im Nachhinein ägern. Aber ich bin eben jemand, der nicht gerne wartet.

Hallo Fuji (Mauto natürlich auch ;-) )

wie Mauto in seinem Bericht ja auch schon erwähnt hat, dient die Schiene zur Entspannung der Muskulatur. Und meine Muskulatur ist ordentlich verspannt :?

Beim Zahnarzt bekam ich vor einigen Jahren auch schon 2 Aufbissschienen wegen meinem Kieferknacken. Diese Schienen hatte ich noch keine Woche im Mund, da hatte ich sie schon in die Ecke geschmissen.

Die Schiene vom KFO hingegen ist völlig anders. Die Fläche des Unterkiefers bzw. der Schiene ist fast flach, d.h. die Zähne meines Oberkiefers können sich hinstellen, wo sie wollen und werden nicht in die Form der unteren Zähne gepresst.

Sie ähnelt schon fast einer Zahnspange was mir auch von der Größe her das Sprechen etwas erschwert. Aber daran werde ich mich noch gewöhen. (mein Sohn 8, ebenfalls mit Zahnspange hat gleich mit mir das Sprechen geübt:"Susi sag mal Saure Sahne" und "Fritz frisst Fische")

Ich soll die Schiene 24 Stunden tragen und nur zum Essen herausnehmen.

Die erste Nacht habe ich hinter mir und ich konnte durchschlafen, ohne dass mich irgend etwas gestört hat :razz:

Die Schienen vom Zahnarzt hatten mich immer so gestört, dass ich sie Nachts ausziehen musste.

Also ich bin guter Dinge und total gespannt, was sich jetzt die nächsten Tage so tut.

Viele Grüße

Antje

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Bei vielen Menschen, die eine Kieferfehlstellung haben,ist die Okklusion der Zähne nicht im Einklang mit einer entspannten Kaumuskulatur. Man gewöhnt sich eine gewisse Spannung an, weil man dadurch den Kiefer ein eine andere Stellung bekommt. Wenn Du nun Nachts die Schiene trägst wirkt das wie ein Puffer und der Kiefer und die Kiefermuskulatur können sich entspannen. Und schon nach kurzer Zeit kann es sein, dass Dein Kiefer am morgen plötzlich in einer ganz anderen Stellung ist als zuvor, was sich natürlich am veränderten Biß bemerkbar macht. Und aus der Position heraus sollte man die Zähne richten, damit man die entspannten Kiefermuskeln möglichst immer beibehalten kann.

Gruss - Mauto

Ich verstehe dieses Prinzip schon. Die Muskeln sollen sich langsam entspannen, sodass man sieht, wo der Unterkiefer wirklich hinwill, wenn alles entspannt ist. Er wird dann wahrscheinlich nicht in der habituierten Position stehen, sondern so, wie eigentlich eben keine Okklusion möglich ist (zu weit/zurück/links/rechts). Nur warum wird das bei den ganzen Leuten mit größeren Kieferfehlstellungen hier auch nie gemacht? Diese Leute können doch genauso Verspannungen/Kiefergelenksprobleme haben, die aus einer unentspannten Lage resultieren. Warum muss man bei Ihnen nicht die perfekte UK-Lage ermitteln, bevor man die Zähne und den Kiefer richtet?

Zudem muss ich bei meiner Aussage bleiben, dass das Schienen-Prinzip nur bei jemandem Sinn macht, der nachts oder im Alltag ständig zubeißt, sodass er sosehr verspannt ist, dass er gar nicht mehr willkürlich seine unentspannte Unterkieferposition einnehmen kann. Diesem jemand würde die Muskelspannungsreduktion helfen die "richtige" Unterkieferposition zu finden (auch wenn er zur Nahrungsaufnahme noch in seiner habituellen Okklusion kaut).

Jemand, der aber lediglich zum Zerkleinern der Nahrung die Zähne in (Zwangsbiss-)Okklusion bringt - sie sonst aber, allein schon wegen der Unannehmlichkeit, nicht zusammenbringt - der hätte nichts davon. So jemand kann aber vlt seine angenehme Unterkieferlage bewusst auch schon selbst einstellen, ohne je eine Schiene gehabt zu haben (und tut dies im Alltag wahrscheinlich schon häufig unbewusst). Hier könnten die Zähne doch gleich umgestellt werden.

Bei einem bestimmten Problem können aber beide Fälle ihre angenehme Unterkieferposition nie einnehmen: Wenn der Unterkiefer eigentlich gern weiter Richtung Oberkiefer rotiert wäre, der Oberkiefer ihn aber davon abhält, weil dieser zB zu tief sitzt und dies zu Kiefergelenksproblemen führt (ob es auch zu Verspannungen führen kann weiß ich nicht?), dann würde die Schiene die Probleme hier nicht lindern sondern sogar verschlimmern, da sie ja zwischen den Zahnreihen sitzt und den Unterkiefer noch ein Stück weiter nach unten rotiert.

Letzteres vermute ich bei mir.

Stimmt doch alles, oder?

Liebe Grüße, Fuji

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Mein Kfo hat auch als einziger bei der Untersuchung sich genau angeschaut, wie ich zusammenbeiße. Also den Vorgang an sich- Ob man den Kiefer vielleicht irgendwie schief bewegt. Und ordentlich in alle Richtungen rumgedrückt wurde am Uk.

Auf meinem Behandlungsplan steht auch was von Berücksichtigung der Kiefergelenke. Denke, dass das normal ist, dass man das berücksicht. Wenn der KFO sieht, dass man irgendwie den Mund komisch schließt oder die Zähne irgendwie dafür verantwortlich sind, dass man komisch beißt, dann ist das vielleicht ne ziemlich gute idee, das erst mal aufzulösen.

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Vllt sollte der KFO, der mich zuletzt behandelte, hier einmal (nach)lesen, Probleme mit den Kiefergelenken, Funktionsstörungen, Aufbissschienen usw oder sich von Kollegen ein wenig (nach)helfen lassen. Bei mir hatte er sich mit einer einfachen klinischen Funktionsanalyse so viel "Mühe gegeben und Arbeit gemacht", dass er sie gar nicht erst versuchte, sondern gleich in seiner Dokumentation vermerkte, extreme Verspannungen, Funktionsanalyse kaum möglich, Rechts-/Linksbewegungen möglich. Diesem Menschen war alles sch...egal, leider habe ich es nicht bemerkt.

Mit Zwangsbiss ist es so ein Problem; es gibt angepasste und unangepasste Zwangsbisse. Nur bei letzteren kann Pat noch die angenehme, zentrale Lage des UK finden. Aber Verspannungen gibt es so oder so, wenn ich es richtig verstanden habe, da die Muskulatur den UK in dieser Position halten muss.

bearbeitet von DagmarW
Nachtrag

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Hallo Dagmar,

das tut mir aber leid, dass du Pech mit deinem KFO hattest. Tja, man geht zu einem Arzt und geht davon aus, dass der sein Handwerk versteht, aber manchmal ist das eben nicht der Fall. Bis man das dann herausgefunden hat ist es oftmals zu spät. Aber irgendwem muss man doch vertrauen. Ich habe die Empfehlung, zu meinem jetzigen KFO zu gehen, von meinem Zahnarzt bekommen. Dort wird auch mein kleiner Sohn, 8, behandelt.

Wie geht es dir denn heute? Ist deine Behandlung abgeschlossen?

Viele Grüße

Antje

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Das war mein fataler Fehler. Den Kfo aufzusuchen, den mein Zahnarzt (mit dem ich seit 10 Jahren mehr als zu frieden bin) mir empfohlen hat...

Ich denke, es ist auch nicht ganz einfach rauszukriegen, ob ein kfo was drauf hat. mein erster wirkte immer sehr resolut, man dachte, der weiß was er tut. zack mund auf mund zu in 8 wochen wiederkommen, tschüss. Man hatte ja keine Ahnung... Nicht ein bischen. Heute kann man sich an den Kopf fassen. Nie wieder lasse ich mich von einem Arzt jahrelang behandeln, ohne zu hinterfragen. Das ist nämlich beim letzten mal eine sehr teure Geschichte geworden und man kann nur hoffe, dass diese ohne Op sich beheben lässt. Man sollte vor allem drauf achten, ob der Mensch eine Ahung hat, was er in welcher Reihenfolge wie machen will. Er sollte am Anfang schon die ganze Behandlung planen können und einem auch verraten können, was wie gemacht wird. Und auf Fragen sollte er auch immer eine logische Antwort finden können. Auch dann kann man sicher auf die Nase fallen, aber ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit geringer ist..

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Was das Hinterfragen angeht, bin ich "on Top". Was ich nicht weiß oder was ich meine, wissen zu müssen, frage ich nach.

Grundsätzlich bin ich aber schon der Meinung, dass man zunächst mal auf den Rat des Zahnarztes hören kann. Ich sage dann immer, dass es mir nicht drauf ankommt, ob der Arzt in der Nähe meines Wohnortes ist, sondern dass er gut ist und was kann.

Wenn man aber ein Greenhorn ist, muss man doch irgendwo mal anfangen. Und Freunde und Bekannte nach ihren Erfahrungen fragen - neine danke! Jeder Mensch ist anders und jeder hat andere Vorstellungen, wie sein "Traumarzt" aussehen soll.

Ich denke, dass das innere Gefühl auch sehr wichtig ist. Mein Gefühl sagt mir, dass ich bei dem jetzigen KFO in guten Händen bin.

Aber klar, täuschen kann man sich immer ... ich glaub einfach dran und bin zuversichtlich :-P

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