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Erstberatung, Behandlungsdauer, Kosten, Zweifel...

Hallo.

Immer wieder, phasen- und schubweise, plage ich mich mit dem Gedanken, in Kieferorthopädische Behandlung zu gehen. Momentan überlege ich ernsthafter als sonst, da ich nun, mit 22, endlich den Mut hätte, sogar eine feste Spange zu tragen. Denn was sind schon zwei Jahre (oder so) Unannehmlichkeiten, im Vegleich zum Rest des Lebens?

So weit so gut. Die Sache ist nur die, dass ich Student bin. Sprich, ich müsste eine ganze Weile sparen und wäre auch dann nicht sicher, ob ich eine Behandlung bezahlen könnte. 'OP-Kandidat' bin ich, glaube ich, nicht. Ich habe daher mehrere Fragen.

Ich kann es mir nicht leisten, hunderte von Euro für Röntgenaufnahmen etc. zu bezahlen, bevor ich eine etwaige Einschätzung der eventuellen Kosten bekomme. Ich bin mir darüber im Klaren, dass dies für eine genaue Diagnostik unerlässlich ist, allerdings frage ich mich, ob eine ungefähre Einschätzung der Kosten und der Behandlungsdauer bereits möglich ist, wenn mir der KFO 'bloß in den Mund guckt'?

Tut er dies bei der Erstberatung? Kostet mich das etwas?

Eine weitere Sache ist die, dass ich vor etwa 10 Jahren bereits in 'Behandlung' war, die allerdings nicht über Diagnostik (mit Abdrücken, Röntgen, etc.) und Planung hinausging, da ich sie vorher abgebrochen habe (eines meiner größten Versäumnisse). Damals hätte die Behandlung, laut KFO, mit einer festen Spange (mit 'Kassen-Brackets') ein Jahr gedauert. Ich würde gern wissen, ob dies annähernd Rückschlüsse auf eine eventuelle Behandlungsdauer im Erwachsenenalter zulässt? Soweit ich es beurteilen kann, ist die Fehlstellung seitdem allenfalls minimal schlimmer geworden... Würde mich für Damon 3 Brackets interessieren, die ja noch etwas schneller arbeiten sollen...

Ich weiß, dass ich euch eine Menge 'vager' Vermutungen abverlange, aber es geht mir lediglich um Einschätzungen und Erfahrungen, keine Diagnosen.

Vielen Dank!

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Weshalb glaubst du, dass du kein OP-Kandidat bist?

Passt einfach nur der Biss nur nicht ganz genau oder nur ein bisschen schiefe Zähne?

Von der Behandlungsdauer her kann sich das schon UNGEFÄHR von der früheren Diagnose ableiten. Von daher weiß man ja circa den Schweregrad. Wenn sich da also nicht viel verändert hat, bleibt das wahrscheinlich ähnlich.

Ja und dann zu den lieben Kosten. Billig wirds sicher nicht.

Eine Behandlung ohne die Röntgenbilder und Abdrücke wird wahrscheinlch nicht möglich sein. Die Kosten muss man schon einplanen, wenn man die Behandlung denn auch wirklich anfangen will.

Bei mir sind das Kosten von ca. 160 €.

Wenn du wirklich nur eine erste Einschätzung brauchst hilft dir vielleicht folgendes: Ich persönlich habe zur ersten Beratung GAR NICHTS bezahlt oder unterschrieben. Die Röntgenbilder, Abdrücke usw wurden gemacht und eine UNGEFÄHRE Beratung. Man hat mir eben erzählt was wahrscheinlich gemacht werden muss und was für Kosten auf einen zukommen.

Bezahlen muss ich erst, sobald ich einen weiteren Termin mache und mich für die Behandlung entschieden habe. Wenn dir das reicht, wäre das schonmal was. Ist aber auch die Frage wie genau die Diagnose ist, die Auswertung der Bilder usw. wird erst für den zweiten Termin vorgenommen.

Richtig teuer wirds natürlich, wenn man die Spange usw selber zahlen muss.

Da kannst du dich ja erstmal hier im Forum auch einlesen, aber da gehen schnell einige Tausender drauf.

An deiner Stelle würde ich wirklich bei einem KFO anrufen und nach einem kostenlosen Beratungstermin fragen. Sollen scheinbar genug sein, die das erste Gespräch kostenlos anbieten. Muss man eben etwas suchen.

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Weshalb glaubst du, dass du kein OP-Kandidat bist?

Passt einfach nur der Biss nur nicht ganz genau oder nur ein bisschen schiefe Zähne?

Naja. Habe vor allem rechts oben, sowie unten ziemlich schiefe Schneidezähne. Außerdem ist quasi die Linie der Vorderzähne nicht wirklich mittig, was ich nicht so gravierend finde, der KFO damals jedoch behoben hätte. Vor allem die Schneidezähne sind aber wirklich offensichtlich. Ich wäre also niemand, der auf Unverständnis stoßen würde, wenn er den Leuten mitteilen würde, dass er sich in KFO-Behandlung begibt.

Von der Behandlungsdauer her kann sich das schon UNGEFÄHR von der früheren Diagnose ableiten. Von daher weiß man ja circa den Schweregrad. Wenn sich da also nicht viel verändert hat, bleibt das wahrscheinlich ähnlich.

Das wäre ja schön. Ein Jahr, auch zwei, könnte die eigene Eitelkeit sicher verschmerzen.

Eine Behandlung ohne die Röntgenbilder und Abdrücke wird wahrscheinlch nicht möglich sein.

Das ist klar! Mir geht es ja, wie gesagt, um eine erste Einschätzung. Eine Behandlung kann ich bloß in Betracht ziehen, wenn ich weiß, dass die ungefähren Kosten im Rahmen sind. Hunderte für Röntgen etc. zu bezahlen, um dann zu erfahren, dass ich mir eine Behandlung doch nicht leisten kann, wäre eben mehr als ärgerlich.

Ich weiß ja, was es kosten kann, da bin ich realistisch. Allerdings gibt es da ja starke Unterschiede, sowohl von KFO zu KFO, als auch von Fall zu Fall. Wenn ich lese, dass manche eine Kostenvoranschlag von 10.000 € bekommen, zeigt sich mir, wie schlimm es sein kann. Habe ich allerdings Glück und ich liege vielleicht unter 5000 (Man darf ja hoffen), hätte ich eventuell die Möglichkeit es zu machen.

Vielen Dank erstmal für deine Antwort!

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Ja dann kommt eine OP vermutlich auch nicht in Frage, was zumindest für die Kostenübernahme schon "Schade" ist :wink:

Ansonsten gehe ich auch mal davon aus, dass solche "kleineren" Sachen eben nicht die sind, die 10000 Kosten.

Wenn es dir wirklich nur darum geht, die Kosten zu erfahren und dann das ganze planen zu können würde ich definitiv ein erstes kostenloses Beratungsgespräch aufsuchen. Und das gibt es definitiv, war bei mir ja auch der Fall. Da kommt dann sogar extra jemand der sich nur damit beschäftigt, dir die Kosten zu erklären. Da kann man dann auch genauer nachfragen.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass es bei dir im bezahlbaren Rahmen bleibt.

Und ansonsten ist es gerade bei solchen Summen ja auch üblich, dass in Raten bezahlt wird. Irgendeine Lösung wird sich da schon finden lassen.

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Ich habe schon ziemlich schlimme Zahnfehlstellungen, aber meine Spange wurde auf knapp 2.000 Euro kalkuliert. Ich hab allerdings auch normale Kassenbrackets genommen und nicht noch was besonderes (und eben teureres).

Im Quartal zahl ich 50 Euro Behandlungskosten (wobei meine Spange von der Kasse übernommen wird und die Gesamtkosten bei ca. 200 Euro im Quartal lägen). Hinzu kommen noch mal Privatleistungen von jeweils 150 Euro im Monat, auf die du aber verzichten kannst. Im Quartal komme ich also auf etwa 200 bzw. 400 Euro, was pro Monat umgerechnet 70-120 Euro wären. Das ist sicher nicht wenig Geld, andererseits denke ich, dass man das auch mit einem Studentenjob noch bestreiten kann. Wenn du im Quartal 1000 Euro loswürdest, sähe das sicher anders aus. Aber da du die Spange häppchenweise zahlst und nicht alles auf einmal, denke ich schon, dass du das bewältigen kannst. Kommt natürlich auch auf deine persönliche Situation an.

Teurer wirds eigentlich nur, wenn die Zahnspange eingesetzt oder rausgenommen wird, weil dann eben auch mehr Aufwand da ist.

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Ich habe schon ziemlich schlimme Zahnfehlstellungen, aber meine Spange wurde auf knapp 2.000 Euro kalkuliert. Ich hab allerdings auch normale Kassenbrackets genommen und nicht noch was besonderes (und eben teureres).

Im Quartal zahl ich 50 Euro Behandlungskosten (wobei meine Spange von der Kasse übernommen wird und die Gesamtkosten bei ca. 200 Euro im Quartal lägen). Hinzu kommen noch mal Privatleistungen von jeweils 150 Euro im Monat, auf die du aber verzichten kannst. Im Quartal komme ich also auf etwa 200 bzw. 400 Euro, was pro Monat umgerechnet 70-120 Euro wären. Das ist sicher nicht wenig Geld, andererseits denke ich, dass man das auch mit einem Studentenjob noch bestreiten kann. Wenn du im Quartal 1000 Euro loswürdest, sähe das sicher anders aus. Aber da du die Spange häppchenweise zahlst und nicht alles auf einmal, denke ich schon, dass du das bewältigen kannst. Kommt natürlich auch auf deine persönliche Situation an.

Teurer wirds eigentlich nur, wenn die Zahnspange eingesetzt oder rausgenommen wird, weil dann eben auch mehr Aufwand da ist.

Wow, bei 'nur' 2000€ würde ich es sofort machen! Du hast recht, mit einem Job nebenbei wäre das durchaus zu finanzieren. Und wert wäre es das allemal. Allerdings hast du deine Spange dann sicher nur in einem Kiefer, oder? Und von was für einer Behandlungsdauer sprechen wir bei dir?

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Ich habe oben und unten eine Spange - und muss operiert werden. Die dafür notwendigen Kosten im fünfstelligen Bereich zahlt aber die Krankenkasse. Meine Behandlungsdauer wurde auf grob zwei bis zweieinhalb Jahre geschätzt. Meine Zähne bewegen sich aber sehr schnell, daher gehe ich eher von zweien aus.

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Ich habe oben und unten eine Spange - und muss operiert werden. Die dafür notwendigen Kosten im fünfstelligen Bereich zahlt aber die Krankenkasse. Meine Behandlungsdauer wurde auf grob zwei bis zweieinhalb Jahre geschätzt. Meine Zähne bewegen sich aber sehr schnell, daher gehe ich eher von zweien aus.

Du machst mir echt Mut! Vielen Dank für dein Input!

Werde, sobald es die Zeit erlaubt, einen Termin beim KFO machen (oder eben mehreren). Vielleicht habe ich ja Glück und mir gefällt, was die zu sagen haben. Werde hier, für Interessierte, Bericht erstatten, wenn es so weit ist.

Freut mich übrigens für dich, dass deine Behandlung so gut verläuft!

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Ja.. also ich denke, auch wenn die Gesamtkosten natürlich wichtig sind, für die finanzierbarkeit ist wichtiger, wie die monatlichen Kosten liegen. Und abgesehen vom Einsetzen der Spange (wo du etwa 2-3 Stunden für benötigst, außerdem einen hohen Materialaufwand, der sich natürlich in den Kosten wiederspiegelt), sind die in meinen Augen vertretbar. Wenn du natürlich 4 Jahre behandelt wirst, dann sind auch die Gesamtkosten höher, vielleicht bei 4.000 Euro oder so. Aber deshalb zahlst du pro Quartal ja nicht mehr.

Mehrkosten entstehen wirklich nur dadurch, dass du zum Beispiel besondere Bracket willst, individuelle Bögen benutzt - eben Leistungen, die nicht zwingend notwendig sind, aber die Behandlung schon erleichtern. Das liegt aber auch in deiner Entscheidung, ob du das willst und dann eben noch was draufzahlst.

Wenn deine Rechnung wirklich zu hoch wird, so dass du nicht mal deine Quartalskosten bezahlt bekommst, lässt sich dein Kieferorthopäde ja vielleicht auch auf eine Ratenzahlung ein. Ich habe schon öfter gelesen, dass das einige machen.

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Habe heute einen Termin zur Erstberatung am 28.02. vereinbart...

War ein ziemlich großer Schritt für mich... so albern das auch klingt.

Nun bleibt abzuwarten, was man mir sagen wird.

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Nein, das ist keineswegs albern, denn wie so oft im Leben ist der erste Schritt der schwerste, auch wenn es "nur" ein Anruf ist, um einen Termin zu vereinbaren. Es kostet schon große Überwindung, weil man insgeheim weis, dass man sich auf einen langen und nicht immer einfachen Weg begibt.

Du kannst stolz auch Dich sein, dass Du das Thema nun anpackst.

Ich wünsch' Dir alles Gute für das, was kommt.

Liebe Grüsse

Mauto

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Danke für all die unterstützenden Worte... In sechs Tagen habe ich nun meinen ersten Termin... bin schon nervös.

Habe noch eine Frage: Wenn ich Röntgenbilder und Abdrücke machen lassen sollte, bekomme ich diese dann ausgehändigt, sodass ich, sollte ich noch einen weiteren KFO aufsuchen (was ja empfohlen wird), das Ganze nicht noch einmal machen (bezahlen) muss?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar!

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Hm von sich aus wird der KFO die nicht rausrücken. Er behält die in seiner Praxis, um an Hand der Bilder eine Behandlung zu planen und die Fortschritte vergleichen zu können. Ob du die Sachen auf Anforderung ausgehändigt bekommst, kann ich dir nicht sagen. Da du sie bezahlst, müsste das ja eigentlich. Aber sicher bin ich da nicht.

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dazu gibts verschiedene Ansichten und Meinungen und auch Aussagen von KFOs.

Beim ersten Termin macht der KFO normalerweise nicht gleich Abdrücke und Röntgen, sondern schaut sich deine Zähne bzw. die Fehlstellung und den Kiefer mal an und erklärt dir die Möglichkeiten und auch den ungefähren Zeitrahmen und schätzt auch ganz grob die Kosten. Evtl. bekommst du auch noch Infobroschüren etc.

Danach kannst du dir dann mal alles überlegen und machst dann den Termin für Abdrücke etc. für den Behandlungsplan aus.

Doch vorher solltest du dir einfach noch 1-2 andere Kieferdocs zur Erstberatung anschauen. Die Erstberatung kostet ca. 30-40 Euro, manchmal auch nichts.

Meist weiß man dann schon, in welche Richtung man gehen möchte und geht zum Abdruck dann bereits zum "Favoriten". Wenn du danach wirklich wechseln möchtest, musst du es versuchen, manche haben aber schon aufgegeben.

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Okay... das heißt, dass man Abdrücke und Röntgen nur bei dem KFO machen sollte, für den man sich letzten Endes entscheidet -- das ist gut zu wissen.

Wollte bloß vorbereitet sein, sollte er anbieten, direkt Aufnahmen und Abdrücke machen zu wollen.

Der KFO, den ich nun aufsuchen werde, bietet die Erstberatung übrigens kostenlos an. Anständig, wie ich finde :-) .

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Hallo!

Mein Kfo konnte mir im bei der ersten Beratung vorm Röntgen usw. sagen, was es am Ende kosten würde.Das war auch bei allen anderen, die ich aufgesucht habe so. Seine geschätze Summe lag nur 80 Euro entfernt vom Behandlungsplan, der letztlich dabei raus kam. Die Anfangsuntersuchung hat mich mit Modellen, Röntgen, Behandlungsplan, Fotos usw 400 Euro gekostet. Das ist schon heftig. Das heißt, man sollte das wirklich nur machen, wenn man den Arzt auch als Behandler will. Bin auch Student und muss es wegen Ü18 selbst zahlen. Aber ich bin ein paar Monate jobben gegangen, damit ich es bezahlen kann, weil ich keine Op wollte. Die wäre ja bezahlt worden. Ein KFO kann dir durch gucken allein eigentlich immer ca. sagen was es kostet und wie lange es dauern wird. Nur kann es sein, dass er dir nicht zu hundert Prozent sagen kann, wie er es am Ende macht. Das hängt dann oft an den Röntgenaufnahmen usw. Mein Plan liegt bei etwas über 5000 Euro. Geplant ist eine lohse Klammer zur Bissumlagerung und eine Feste mit Keramik Brackets oben. Also sehr umfangreiche Behandlung. 2 Jahre aktive Behandlung Ps. die erste Beratung hätte 20 Euro gekostet und war sehr informativ bei allen besuchten Kfo´s.

Man sollte den Arzt mit ordentlich fragen löchern und darauf achten, ob einem die Ausführungen des Arztes auch logisch erscheinen und ob man nachvollziehen kann, warum der was macht. Und wenn du ein schlechtes Gefühl hast, dann lieber eine zweite oder dritte Meinung suchen. Ich hab am Ende mehr KFO´s gesehen, als irgendwelche andern Ärzte. Die Preise können auch sehr stark schwanken von Arzt zu Arzt. Gern wollen sie einem zuerst auch das teuerste aufquatschen.

bearbeitet von leviathan

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Hey!

Hatte nun gestern mein erstes Beratungsgespräch. Vom Zwischenmenschlichen her passte es alles optimal. Untersuchung wurde gemacht -- keine großen Überraschungen; Engstäne in Ober- und Unterkiefer, was zu aus der Reihe tanzenden Eckzähnen führt. Zähne ziehen müsse man allerdings bei mir dennoch nicht.

Ich wäre ein "Musterbeispiel" dafür, was mit Damon zu erreichen ist. Diese Aussage kann man nun nehmen wie man möchte, ich zumindest habe mich darüber gefreut, denn im Vorfeld habe ich Damon bereits als meine bevorzugte Behandlungsmethode ausgesucht.

Dann ließ er allerdings ganz non-chalant den Preis mit in die Konversation einfließen: um die 6000 € verteilt auf zwei Jahre. Das überraschte mich ein wenig, da in der Besprechung des Öfteren die Worte "garkein Problem" und "ruckzuck sind sie da durch" fielen. Dann hätte er mit mir auch gleich noch die Diagnostik gemacht, für 550€, die er allerdings später von der Gesamtsumme wieder abziehen würde und die auch die von ihm verrichtete Arbeit bis dahin vergüten würden.

Ich sagte ihm, dass ich diesbezüglich nochmal auf ihn zurückkommen würde.

Jap.

Nun werde ich erst noch einmal weitere KFOs aufsuchen und vergleichen. 550€ allein für die Diagnostik schien mir dann vergleichsweise viel. Zwar wusste ich, dass es so teuer sein kann, aber die Regel schien mir bei der Recherche doch eher bei 200-300€ zu liegen... ist da dann die Arbeit des KFOs nicht enthalten?

Nun hoffe ich ganz einfach, dass ich an einen sehr netten, allerdings auch teuren KFO geraten bin (Die Tatsache, dass die Praxis in einem sehr reichen Stadtteil liegt, spricht dafür) und andere mir ein günstigeres Angebot machen werden.

Wenn ich DANN erfahre, dass es 6000 kosten muss, werde sehen, ob ich das berappe. Bis dahin verbleibe ich in der Hoffnung, jemand günstigeren zu finden.

Dazu auch gleich wieder eine Frage: Es heißt ja immer (naja, meistens) die Erstberatung sei "kostenlos". So war es bei mir ja auch. Heißt das, dass der KFO die Erstuntersuchung dann tatsächlich zwecks Eigenakquise unentgeltlich macht, oder heißt das, dass DAS meine Krankenkasse übernimmt?

Wenn ja, wie ist es denn, wenn ich jetzt eine zweite Meinung einhole? Steht "Erstberatung" für "Erste Beratung in der Praxis von Dr. XYZ" oder für "Eine erste (generelle) kieferorthopädische Beratung"?

Wie immer bin ich dankbar für eure Antworten!

bearbeitet von TwoToGo

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Meine Erstberatung war nicht kostenlos, da hat man mich schon drauf hingewiesen, als ich den Termin gemacht habe. Nach der Beratung war allerdings sofort klar, dass ich ein Kassenfall bin, deshalb haben die die Beratung doch nicht abgerechnet (zumindest nicht bei mir). Die kam dann wohl direkt mit auf die erste Rechnung an die Krankenkasse, sobald meine Behandlung genehmigt war.

Erstberatung dürfte für "je Praxis" stehen, da es ja bei dir nicht über die Kasse abgerechnet wird und die andere Praxis ja trotzdem die Kosten hat, auch wenn du vorher schon woanders warst.

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Also einige machen es für dich kostenlos und rechnen mit deiner Kasse dann eine zahnmedizinische Kontrolle oder so ab. Im Prinzip wird die Kasse dabei behupst würde ich sagen. Andere tun das nicht und du musst 20-30 Euro blechen für die Erstberatung.

Ich war auf Kassenkosten bei mehreren Kfo zur Beratung. Was kann ich dafür, wenn keiner vorher meine Beschwerden erklären konnte:-P

Lass dich von deinem Zahnarzt überweisen, wenn der Kfo so abrechnen will. Aber ich würde mich auch nicht vor 20 Euro scheuen. Denn immerhin könnte das der beste Arzt sein und dann hat man sich wegen so einer (im Vergleich zur Sache) lächerlichen Summe vielleicht einen gesucht, den man nicht hundertprozentig wollte.

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Also einige machen es für dich kostenlos und rechnen mit deiner Kasse dann eine zahnmedizinische Kontrolle oder so ab. Im Prinzip wird die Kasse dabei behupst würde ich sagen. Andere tun das nicht und du musst 20-30 Euro blechen für die Erstberatung.

Ich war auf Kassenkosten bei mehreren Kfo zur Beratung. Was kann ich dafür, wenn keiner vorher meine Beschwerden erklären konnte:-P

Lass dich von deinem Zahnarzt überweisen, wenn der Kfo so abrechnen will. Aber ich würde mich auch nicht vor 20 Euro scheuen. Denn immerhin könnte das der beste Arzt sein und dann hat man sich wegen so einer (im Vergleich zur Sache) lächerlichen Summe vielleicht einen gesucht, den man nicht hundertprozentig wollte.

Wusste nicht, wie da die Mechanismen für die Abrechnung sind! Komisch :-) .

Ansonsten bin ich überrascht, dass das ohnehin nur 20-30 € sind. In dem Fall ist es ja eh fast hinfällig, sich diesbezüglich solche Gedanken zu machen, da hast du Recht!

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ich wüsste nich, woher sonst die tatsache sonst herrühren soll, dass einige es auf kosten der kasse machen und andere nicht..

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Hey! War heute bei meinem zweiten Termin! Ganz anders als beim ersten.

Die Untersuchung war deutlich kürzer, brachte jedoch die gleichen Ergebnisse (soweit ich das beurteilen konnte). Danach stellte man mir Behandlungsformen vor. Hatte im Vorfeld ja eigentlich zu Damon tendiert, da ich der Meinung war, dass das bei den Brackets das kleinere Übel ist und ich mir eine unsichtbare Behandlung ohnehin nicht würde leisten können. Das war vor dem Termin heute, wo man mir sagte, dass das preislich kaum einen Unterschied machen würde. So hatte ich also die Wahl zwischen Damon, Invisalign und In-Line. In-Line stellte man mir als die "deutsche Variante von Invisalign" vor, zeigte mir die Schienen etc.. Damon und In-Line würde mich beides um die 3500 € kosten (inkl. Retention), was ich geradezu 'billig' fand, nachdem der letzte KFO mich für 6000-6500 mit Damon behandeln wollte! Invisalign würde etwa einen Tausender mehr kosten, "weil Amerika ja immer ein bischen teurer ist". Vor- oder Nachteile hätte weder das eine, noch das andere. Da es ja auch preislich gleich ist (zu diesem Zeitpunkt schwankte ich dann zwischen Damon und In-Line), habe ich auch nicht das Gefühl, dass man mir was aufschwatzen wollte.

Eitel wie ich bin, habe ich dann mein Interesse an In-Line bekundet (war zudem überrascht, dass das bei mir überhaupt möglich ist) und auch Abdrücke und Röntgen gemacht. Dafür zahle ich etwa 150,- (beim letzten KFO hätte mich das 550,- gekostet!). Jetzt werden meine Abdrücke nach Rastede geschickt (da sitzen die In-Line Leute) und ich bekomme für 28,- einen genauen Kostenvoranschlag. Dann kann ich mir überlegen, ob ich die Behandlung will. Nur um meine Weisheitszähne solle ich mich vor Behandlungsbeginn kümmern - so das Ergebnis des Röntgenbildes. Wie ich es immer vermutet habe, ist es nämlich vor allem mein unterer rechter Weisheitszahn, der da nach und nach die Zähne verschiebt (der liegt nämlich).

Naja... mal sehen was der Kostenvoranschlag ergibt. Bis dahin verbleibe ich definitiv skeptisch.

Hat jemand Erfahrungen mit In-Line?

bearbeitet von TwoToGo

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