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Floresk

Eure Einschätzung?

Hi,

ersteinmal ein freundliches Hallo an alle Mitleidenden, schön dass man nicht alleine ist.

Habe lange gesucht aber leider nicht wirklich Antwort auf meine Frage gefunden, deswegen dann doch ein neues Thema.

Mein Fall:

Bin Jahre lang davon ausgegangen, dass eine Behandlung in meinem Alter selbst zu zahlen wäre und ich habe es auch sehr gut verstanden, mir jahrelang einzureden, das ist alles gar nicht so schlimm, es sieht zwar nicht gut aus aber die Anderen merken das sicher nicht.

Habe nach meinem Umzug nach Oldenburg den Zahnartz wechseln müssen, dieser meinte dann direkt bei ersten Behandlung: "ob dieser Überbiss in Behandlung wäre" und na ja, da hat es mich echt erwischt, denn er war der Einzige in bestimmt 12 Jahren der es wirklich ausgesprochen hat. In diesem Moment fiel meine Welt der Selbstlüge in sich zusammen und ich wusste, jetzt wird es Zeit sich diesem Problem zu stellen.

Nach einem kurzen Gespräch wurden dann Preise genannt die beinahe in Größenordnung eines Kleinwagens heranreichten. :shock:

Habe mich jetzt die letzten Tage mit einer OP. auseinander gesetzt und wäre auch bereit diese auf mich zu nehmen, da die Folgen eines Überbisses ja dann doch auf Dauer sehr komplizeirt sind. Bisher habe ich nur mit Knirschen, gelegentlicher Kiefersperre und Muskelkrämpfen im Kiefermuskelbereich zu kämpfen. Der Zahnarzt meinte nur: "wie NUR?" und das dass bestimmt nicht besser wird.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Ab wann übernimmt die Krankenkasse (AOK PLUS; Studenten- Status), also Voruntersuchungen, OP. etc., also reicht ein Überbiss von 11mm (Selbstmaß) schon aus um eine solche Behandlung finanziert zu bekommen? ich war auch bereits schon als Kind in Behandlung, das Ergebnis waren wirklich gerade Zähne die aber mit der Zeit eine leicht Schrägstellung nach vorne bekommen haben aber gegen den Überbiss hat die Behandlung nicht geholfen.

Der Gang zum KFO. steht def. in den nächsten Wochen an aber es ist wie auf heißen Kohlen, denn im Grunde habe ich mir all die Jahre nichts sehnlicher gewünscht endlich diesen Makel loszuwerden und jetzt soll es wirklich eine realistische Mgl. geben, ich kann es einfach nicht glauben. Soll diese verdammte Zeit der Selbstlüge endlich ein Ende haben?

Also wie seht Ihr das, reicht es aus oder könnte es Probleme bei der Kostenübernahme geben?

Vielen Dank für Euer Verständnis

Viele Grüße

Lars

bearbeitet von Floresk

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Jetzt zu meiner eigentlichen Frage. Ab wann übernimmt die Krankenkasse (AOK PLUS; Studenten- Status), also Voruntersuchungen, OP. etc., also reicht ein Überbiss von 11mm (Selbstmaß) schon aus um eine solche Behandung finaziert zu bekommen? ich war auch

ja, wenn du nicht komplett daneben gemessen hast bekommst du damit ohne probleme eine genehmigung.

die kassen übernehmen trotzdem einiges nicht, zum teil notwendiges.

je nach kieferorthopäde, kieferchirurg und ob eine kinnplastik notwendig wird kann das grob überschlagen zwischen 1000 und 6000 euro sein.

an den kosten für OP-simulation und retainer kommst du höchstwahrscheinlich nicht vorbei, alles andere ist mehr oder weniger optional.

zu den einzelnen punkten findest du schon viel im forum.

bearbeitet von relative

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Überbiss von 11mm (Selbstmaß)

Hi Lars,

mit diesen Angaben kann hier nur spekuliert werden. Wenns wirklich 11mm sind, dann wirds sicher übernommen. Gute Fotos wären natürlich hilfreicher für die Einschätzung, aber letzten Endes musst Du warten, bis Du beim Fachmann bist.

ciao

ps. zu langsam, Mist. :D

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Danke an Euch, Ihr macht mir wirklich Hoffnung.

Für die Kosten die die KK. nicht übernimmt könnte ich evtl. meine private Denatlversicherung in Anspruch nehmen, muss man halt schauen.

Habe mal noch ein paar Bilder angehangen, bei denen man das Ausmaß ganz gut erkennen kann.

Grüße

Lars

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bearbeitet von Floresk

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Danke an Euch, Ihr macht mir wirklich Hoffnung.

Für die Kosten die die KK. nicht übernimmt könnte ich evtl. meine private Denatlversicherung in Anspruch nehmen, muss man halt schauen.

Habe mal noch ein parr Bilder angehangen, bei denen man das Ausmaß ganz gut erkennen kann.

Grüße

Lars

Hallo,

das sieht mir schon nach einem eindeutigen Distalbiss (Angle Klasse II/1?) aus. Auffällig ist auch die obere Mittellinienverschiebung. Wirklich bestätigen kann dir das aber nur ein KFO. Für mich sieht das schon wie eine KIG D4 (oder sogar D5) aus und das sollte auch bezahlt werden.

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Danke ersteinmal an alle, für die Einschätzung.

Wie bereits erwähnt, steht der Termin beim KFO. in der nächsten Zeit an und dann wird sich zeigen was der Fachmann sagt.

Ich werde mich auf jeden Fall nochmal melden und darüber berichten wie es ausgegangen ist.

Viele Grüße

Lars

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Hallo Lars!

Wohne gar nicht so weit weg von OL ;)

Bei mir hat meine KK abgelehnt (aber da habe ich vielleicht noch andere Möglichkeiten), aber ich denke dass du keine Probleme mit der Kostenübernahme haben solltest, erst Recht wenn eine OP geplant ist.. Wünsche dir viel Glück und drücke dir die Daumen dass alles klappt ;)

PS: Wäre nett, wenn du mich auf dem laufenden halten könntest, in welcher Klinik dann die OP gemacht werden sollte, mein KFO hat mir nämlich zu Hannover geraten, aber bin ja noch an meinem Fall dran ;)

Liebe Grüße

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Hi,

so der Termin ist gemacht (28.02), der KFO. meinte sogar, dass es in der Regel bereits nach dem ersten Termin möglich sei zu sagen ob die Kasse evtl. die Behandlung übernimmt. :P

@ Sybille

kein Problem, werde Dich auf jeden Fall auf dem laufenden halten, was wurde dir denn als Grund genannt für Deine Ablehnung?

Viele Grüße

Lars

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Hallo Floresk!

In der Ablehnung steht nur dass die festgestellte Gebisslage nicht zu Lasten der KK erfolgen kann..

Mein KFO meinte beim ersten Gespräch auch dass die KK übernimmt, da ja ein OP geplant ist, musste aber ja eines besseren belehrt werden :(

(schreibe dir noch eine PM dazu)

Drück dir die Daumen für deinen Termin ;) Dauert ja nicht mehr lang

LG

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Hallo Floresk!

In der Ablehnung steht nur dass die festgestellte Gebisslage nicht zu Lasten der KK erfolgen kann..

Mein KFO meinte beim ersten Gespräch auch dass die KK übernimmt, da ja ein OP geplant ist, musste aber ja eines besseren belehrt werden :(

(schreibe dir noch eine PM dazu)

Drück dir die Daumen für deinen Termin ;) Dauert ja nicht mehr lang

LG

Das ist LEIDER nicht so - nur wenn es als KIG 3 oder mehr eingestuft wird, bezahlt die Kasse die Behandlung komplett (damit ist die übliche Kassenleistung gemeint). Ich musste mich da auch eines besseren belehren lassen. :-(

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Hi ProgiBoy81, echt doof dass wir Patienten eines besseren belehrt werden müssen, eigentlich sollte ja der KFO wissen was genehmigt wird und was nicht und nicht einem die Hoffnung geben auf Übernahme und dann gibt es einen herben Rückschlag :(

Wie bist du nun weiter verfahren? Hast du privat eine Spange?

LG

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Hi ProgiBoy81, echt doof dass wir Patienten eines besseren belehrt werden müssen, eigentlich sollte ja der KFO wissen was genehmigt wird und was nicht und nicht einem die Hoffnung geben auf Übernahme und dann gibt es einen herben Rückschlag :(

Wie bist du nun weiter verfahren? Hast du privat eine Spange?

LG

Hallo Sibylle,

die KFOs wimmeln da auch oft ab, weil ihnen die Arbeit mit diesem Genehmigungs-Hickhack mit den KK zuviel ist. Mittlerweile werden auch klassische OP-Fälle in der ersten Instanz abgelehnt, was natürlich auch wieder mehr Schreibkram für den KFO bedeutet. Schuld ist in erster Linie der Gesetzgeber, der den Kassen diese "Richtlinien" vorgeschrieben hat.

In meinem Fall gab es keine Möglichkeit das SO über die Kasse zu regulieren. Das wurde auch von einem Kassen-Gutachter (nicht im Auftrag der KK!) so bestätigt, dass dieser Fall nicht durchgehen würde. All diese Anomalien sind nicht über KIG 2 hinausgekommen, trotz beidseitigem Klasse 3 Biss und ANB -5,3 Grad.

Tja, ich trage jetzt seit ca. 1 Jahr ne feste Spange im UK....auf eigene Kosten, um das zu erfüllen, was rein medizinisch schon immer da war - eine Progenie kombiniert mit Latheroganthie. :roll:

P.S. Ich wurde im Jugendalter auch schon kieferorthopäisch behandelt - da wurde das "versteckt", was mir jetzt für die Kostenübernahme fehlt. :-(

LG

bearbeitet von ProgiBoy81

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Hi,

so den Termin habe ich hinter mich gerbracht. :-o

Einschätzung des KFO war, dass die Übernahme durch die Kasse kein Problem ist, da eine 11mm große Lücke def. Kassenleistung ist.

Angeraten ist eine UKVV, OK ist aufgrund der Behandlung im Kindesalter ein Glücksfall, da der damals behandelnde KFO wohl ganze Arbeit geleistet hat. :razz::razz::razz:

Er meinte jedoch auch, dass die Kasse nicht alles übernimmt, der Eigenanteil würde so bei ca. 2500€ liegen. Für mich ist das durchaus eine adäquate Lösung, zumal es monatlich abzuzahlen wäre und zwar über die Dauer der Behandlung. (ca. 3 Jahre)

Vielen Dank an alle, die ihre Einschätzung zu meinem Fall abgegeben haben und ihre Kompetenz unter Beweiß gestellt haben.

Viele Grüße und bis bald

Lars

bearbeitet von Floresk

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Hi,

so den Termin habe ich hinter mich gerbracht. :-o

Einschätzung des KFO war, dass die Übernahme durch die Kasse kein Problem ist, da eine 11mm große Lücke def. Kassenleistung ist.

Angeraten ist eine UKVV, OK ist aufgrund der Behandlung im Kindesalter ein Glücksfall, da der damals behandelnde KFO wohl ganze Arbeit geleistet hat. :razz::razz::razz:

Er meinte jedoch auch, dass die Kasse nicht alles übernimmt, der Eigenanteil würde so bei ca. 2500€ liegen. Für mich ist das durchaus eine adäquate Lösung, zumal es monatlich abzuzahlen wäre und zwar über die Dauer der Behandlung. (ca. 3 Jahre)

Vielen Dank an alle, die ihre Einschätzung zu meinem Fall abgegeben haben und ihre Kompetenz unter Beweiß gestellt haben.

Viele Grüße und bis bald

Lars

Na Gratulation zur (wahrscheinlichen) Übernahme der Kosten! :razz:

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Hallo Floresk,

hier mal ein Link aus diesem Forum, wo ich meine genaue Kostenaufstellung angegeben habe.

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?p=114462#post114462

Mein Kfo. hatte mir damals gesagt, und das war auch die Meinung meiner Krankenkasse (Tk), dass eine reine Kfo. Behandlung nur mit Zahnspange von mir selbst getragen werden müsse, da es dann als reine kosmetische Behandlung diene. Da aber bei mir mindestens 2 OP`s erforderlich sind, wovon eine schon erfolgt, gab es keine Probleme bei der Zusage der Kostenübernahme der Krankenkasse.

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@Cobra

Danke für Kostenübersicht. Eine genaue Übersicht wurde bei mir bisher nicht erstellt, da Heute nur Beratung vorgesehen war. Der Folgetermin ist Ende März. Geplant sind beim Folgetermin Abdrücke, Photos etc., Kostenbesprechung erfolgt dann ca. zwei Wochen nach den Abrücken. Der KFO meinte, dass die 2500€ wohl der Komplettbetrag wären (Vor- Op., Splint, etc.).

Aber wie gesagt spruchreif bzw. offiziell ist bisher (leider) noch nichts, denke aber mit einer KIG5 sollte es keine Probleme geben, jedoch ist und bleibt alles nur wahrscheinlich.

Wobei mir die Aussage des KFO wirklich Grund zur Hoffnung gibt, seine Worte waren: "100%tige Kostenübernahme", es ist für ihn aufgrund dieser Tatsache auch kein Problem in Vorleistung zu gehen.

Trotzdem abwarten und cool bleiben.;-)

Manchmal bewahrt ein wenig Pessimismus einen vor der großen Entäuschung.

Viele Grüße

Lars

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