student

Hat jemand Erfahrung damit?

Hallo zusammen,

bin ganz neu hier und total glücklich, dass es so ein Forum überhaupt gibt.

Ich hoffe ich poste hier and er richtigen Stelle, wenn nicht bitte ich um Verweis.

Da im Laufe der Zeit eine ganze Menge an Fragen bei mir aufgekommen sind,

was die Behandlungsmöglichkeiten angeht, werde ich sie nicht sofort alle stellen.

Ich denke seit längeren darüber nach etwas an meinem Kiefer zu ändern weil ich sehr stark darunter leide. Bin mir aber bei den Risiken net sicher.

Mein Problem ist, dass ich zunächst einen klein ausgeprägten Kinnknochen habe. Also vor allem das seitliche Profil sieht sch**** aus. Der Unterkiefer ist einfach zu kurz, so dass der Übergang zwischen Hals und Kinnspitze nicht in einem 90° Grad Winkel verläuft, sondern durch den geringen Abstand die Haut in einem Bogen verläuft(wobei ich kein fliehendes Kinn habe vll minimal). Das ist besonders dann sehr sichtbar, wenn ich das Kinn nach unten drücke bzw. dann den Kopf gerade halte. Es gibt da den Trick, wenn man die Zunge gegen den Gaumen drückt dann wird das Profil besser. In die Richtung würde ich auch mich behandeln lassen wollen.

Nun gibt es für mich 3 Möglichkeiten und die für mich wichtigsten Risiken dabei

(Vll kennt ihr noch andere Möglichkeiten?!)

1. Eine Kinnvorverlagerung bei der der Unterkieferknochen getrennt wird und

vorgezogen und verschraubt wird.

Kontra dieser Behandlung:

- Vollnarkoserisiko

- Infektionsrisiko im Mund

- Verletzung eines Gesichtsnervs (>Gesichtslähmung)

2. Kinnimplantat bei der ein Implantat eingesetzt wird am Kinnknochen.

Kontra: s.o.

Frage: Ist das Risiko genau so hoch einen Gesichtsnerv zu treffen wie bei einer Kinnvorverlagerung?

Frage2: Man kann den Schnitt außen führen, ist dies ohne Vollnarkose möglich?

3. Kinnvergrößerung ohne Op mit Hyaluronsäure. Für mich die Behandlung die von mir am liebsten vorgezogen werden würde. Risiken sind wohl eine Allergie bzw Unverträglichkeit diese kann man wohl durch Test's ausschließen. Auch dass die Form ca. 2 Jahre hält finde ich gut. Jetzt nun die Frage. Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Wie ist das Ergebnis? Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass man durch eine Unterspritzung, die man gewöhnlich für die Unterspritzung von Falten nimmt, ein schönes Kinn modelieren könnte.

Ich würd mich über ein paar Antworten freuen.

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Hallo student

Bevor du rumspekulierst, solltest du zum Kieferorthopäden oder zum Chirurgen gehen und dein Problem begutachten. Wenn eine schwere Anomalie vorliegt, dann wird dir nämlich langfristig nicht dadurch geholfen sein, dass du dein Kinn vergrößern lässt. Ein falsch stehender oder zu kleiner Kiefer kann deine Gelenke und Zähne falsch belasten, was in höherem Alter zu Schwierigkeiten führen könnte.

Ich selber bekomme im Sommer eine Unterkiefervorverlagerung, daher kann ich dir da ein paar Infos zu geben. Was das Procedere (Vollnarkose, Knochen zersägen) angeht, bist du richtig informiert. Du musst dir aber keine Sorgen machen, dass ein wichtiger Nerv verletzt wird. Mein Chirurg erklärte mir, dass im Unterkiefer nur fühlende Nerven verlaufen. Werden die verletzt, wäre das schlimmste, das dir passieren könnte, dass du am Kinn oder an der Lippe dauerhaft nichts mehr spürst. Es gibt meines Wissens nach keine Möglichkeit, bei dieser Operation einen Nerv zu verletzen, der dich entstellen würde. Ebenso gering ist das Risiko, dass du verblutest oder so, weil an der Stelle, wo operiert wird, keine größeren Blutgefäße sind. Ich hoffe, das beruhigt dich etwas. Am ehesten besteht wohl die Gefahr, dass eine der Schrauben, die eingesetzt werden, einen deiner Zähne kaputt macht. Das kommt aber wohl auch eher selten vor.

Das Entzündungsrisiko ist natürlich immer gegeben, allerdings bleibst du nach der Operation eine Woche im Krankenhaus, so dass man sofort einschreiten kann, wenn es schlecht verheilt. Ich persönlich bekomme übrigens eine Magensonde verpasst (ist individuell je nach Krankenhaus), über die ich ernährt werde. So kommen keine Speisen in den Mund, die die Wunde dann ja tatsächlich verschmutzen könnten.

Wie gesagt: Letzten Endes solltest nicht du entscheiden, was genau mit deinem Kiefer passiert, sondern dein Arzt. Geh deshalb auf jeden Fall mal zur Beratung und informiere dich, auch wenn du bei deinem aktuellen WIssensstand eine bestimmte Behandlung bevorzugst oder ausschließt.

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Erstmal danke für die Antworten.

Vorweg um vll ein Missverständnis auszuräumen. Mein Gebiss, so hat es mir mein Kieferchirurg gesagt, sei tadellos genauso wie meine Zähne. Ich hab weder eine Anomalie noch ein falsch stehenden Kiefer der irgendwas bei mir belasten würde noch eine Fehlstellung. Mein Kiefer ist sehr beißstark und die Zähne sind alle im sehr gutem Zustand. Also außerhalb meiner Veränderungswünsche was Schönheit angeht bin ich kerngesund.

Mietzie hat geschrieben:

PS schnitt aussen führen??? das kann nicht stimmen!!

implantate erforden übrigens loslösung der muskulatur und somit ausfall dieser, der knochenschnitt ist schonender!!! bedenke das!!!!

Also für ein Kinnimplantat ist es auch möglich dieses von Außen einzusetzten sprich Schnitt am Unterkiefer (so habe ich es auf einer Seite für Kieferchierurgie gelesen). Allerdings ist das ja nebensächlich, ob es innen oder außen geschieht, da bei beiden Methoden das Risiko der Muskelverletzung gegeben ist (Bzw. bei dem Schnitt im Mund kommt das Infektionsrisiko hinzu).Soweit ich weiß muss aber auch der Muskel bei einer Kinnvorverlagerung abgetrennt werden.

Ela 81 hat geschrieben:

Du musst dir aber keine Sorgen machen, dass ein wichtiger Nerv verletzt wird. Mein Chirurg erklärte mir, dass im Unterkiefer nur fühlende Nerven verlaufen. Werden die verletzt, wäre das schlimmste, das dir passieren könnte, dass du am Kinn oder an der Lippe dauerhaft nichts mehr spürst.

Danke also dann bin ich jetzt besser informiert. Ehrlich gesagt ist mir aber auch das Risiko dass ich an Kinn oder Lippe nie wieder was spüren werde auch noch zu groß.

Wie gesagt: Letzten Endes solltest nicht du entscheiden, was genau mit deinem Kiefer passiert, sondern dein Arzt. Geh deshalb auf jeden Fall mal zur Beratung und informiere dich, auch wenn du bei deinem aktuellen WIssensstand eine bestimmte Behandlung bevorzugst oder ausschließt.

Das stimmt sicherlich. Nur bevor ich zum Arzt gehe möchte ich was aus dem Leben erfahren. Denn ein Arzt wird nie so neutral bei seiner Beratung sein, wie jemand der es selbst erlebt hat.

Zuletzt wäre ich natürlich froh wenn jemand mir die Eingangs gestellten Fragen beantworten könnte.

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Wenn du die Unterkiefervorverlagerung nur aus ästhetischen Gründen in Betracht ziehst, hast du Recht. Die Strapazen und Risiken würde ich dann auch nicht auf mich nehmen.

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Irgendwie passt da was nicht zusammen:

"...

Ich hab weder eine Anomalie noch ein falsch stehenden Kiefer der irgendwas bei mir belasten würde noch eine Fehlstellung.

..."

und

"1. Eine Kinnvorverlagerung bei der der Unterkieferknochen getrennt wird und

vorgezogen und verschraubt wird."

Für micht klingt das wie eine simple UKVV, die ja bekanntlich auch Einfluss auf das Kinn hat. Wenn du KEINE Fehlstellung hast, wieso empfielt dir deine Chirurg dann sowas als Möglichkeit? :confused:

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progiboy hat geschrieben:

Für micht klingt das wie eine simple UKVV, die ja bekanntlich auch Einfluss auf das Kinn hat. Wenn du KEINE Fehlstellung hast, wieso empfielt dir deine Chirurg dann sowas als Möglichkeit?

Wo hab ich das behauptet?

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"...

Ich hab weder eine Anomalie noch ein falsch stehenden Kiefer der irgendwas bei mir belasten würde noch eine Fehlstellung.

..."

und

"1. Eine Kinnvorverlagerung bei der der Unterkieferknochen getrennt wird und

vorgezogen und verschraubt wird."

:

Doch, das passt zusammen. Das ist das klassische Vorgehen bei einer Genioplastik - ein Teil des Kinnknochens wird abgesetzt (es wird weiter vorne "abgesägt" als bei einer UK-Verlagerung, nämlich am Kinn), in die gewünschte Position verschoben und dort fixiert.

Eine "Gesichtslähmung" riskierst du dabei nicht, weil die Nerven, die die Muskulatur innervieren (N. facialis), ganz woanders verlaufen. Betroffen sind eher die Nerven, die für das Gefühl verantwortlich sind (N. mentalis, ein Ast des N. trigeminus), evtl. hast du nach dem Eingriff einige Zeit (meist nur ein paar Wochen) ein taubes Kinn.

@student: nutz mal die Suche, es gibt schon mehrere Threads, in denen die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren genauer erklärt werden.

bearbeitet von Annawake

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Doch, das passt zusammen. Das ist das klassische Vorgehen bei einer Genioplastik - ein Teil des Kinnknochens wird abgesetzt (es wird weiter vorne "abgesägt" als bei einer UK-Verlagerung, nämlich am Kinn), in die gewünschte Position verschoben und dort fixiert.

Die Methode kenne ich auch - das klang mir nur jetzt ein wenig nach UKVV wegen dem "Unterkieferknochen getrennt" usw.

Wenn damit jetzt das Vorgehen wie bei einer Genioplastik gemeint war, dann ist das ok. :-)

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