würmchen

Umfrage: CMD-Symptome - wer hat's?

CMD-Symptome: Wer hat was?   150 Stimmen

  1. 1. CMD-Symptome: Wer hat was?

    • Ich habe öfter einen Beckenschiefstand
      31
    • Ich habe öfter Blockaden von: HWS, BWS, LWS
      32
    • Ich habe Ohrgeräusche/Ohrschmerzen
      29
    • Ich leide an Muskelverspannungen
      50
    • Ich muss mich oft Räuspern („Frosch im Hals“)
      17
    • Ich presse/knirsche mit den Zähnen
      38
    • Ich schlafe am liebsten auf dem Bauch
      22
    • Meine Arme "schlafen" ein/ich habe kalte Hände
      30
    • bei Deck-/Tiefbiß: Ich habe eine sog. Kopfvorhaltung
      17
    • bei Deck-/Tiefbiß: Ich habe massive Aufstehprobleme
      8

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39 Beiträge in diesem Thema

Hallo Foris,

nachdem mich die eine oder andere PN bezüglich CMD (Cranio-mandibuläre Dysfunktion) erreicht hat, habe ich mich dazu entschlossen, eine Umfrage bezüglich CMD zu starten.

Kurze Info meinerseits: Nach erfolgter UKVV und der anschließenden Feineinstellung durch den KFO, sollte nach Entfernung der Spange im Sommer 2010 noch der Biss mittels Okklusionsschiene eingestellt werden, um im Anschluss daran den offenen, seitlichen Biss durch Teilkronen zu schließen.

Leider währte meine überaus große Freude an den nun geraden und strahlend weißen Beißerchen nicht lange, denn kaum war die Okklusionsschiene drin, waren sie wieder da: „alte Freunde“, die wirklich niemand haben will:

Beckenschiefstand, Ohrgeräusche und -jucken, ausgerenkte Wirbel, eingeschlafene Arme, Blockaden der BWS/LWS, ... und als „Dreingabe“ unerträgliche Schmerzen im Schultergürtelbereich, die mich monatelang Nacht für Nacht aus dem ohnehin kurzen Schlaf holten sowie - auch neu - Ohrschmerzen (vielmehr Ohrziehen) beim Mundöffnen oder bei körperlichen Anstrengungen (z.B. Sport, Schleppen von Einkaufstüten usw.).

Bei der Auswahl der 10 Symptome hab’ ich „meine“ genommen. Wer andere Symptome hat, kann vielleicht eine weitere Umfrage starten.

Also, wie es der Titel schon sagt: CMD - wer hat’s?

LG Würmchen

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Ich hab zwar keine Ahnung, ob ich eine CMD hab oder nicht, aber ich schlafe immer auf dem Bauch und muss mich oft räuspern (hat das echt was damit zu tun?), und kalte Hände hab ich auch (wobei das wohl nicht an meinem Kiefer liegt) und ein Knacken beim weiten Öffnen des Mundes. Ich hab gerade im Internet nachgelesen, was eine Kopfvorhaltung ist, aber ich bin nicht so ganz nachgekommen... Kann mir das vielleicht jemand einfach erklären?

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Verstehe und stelle es mir so vor, dass man den Kopf zur Entlastung etwas vorhält und uU zusätzlich nach hinten oder nach vorne neigt, so dass man auch noch Probleme (Verspannungen u/oa?) mit dem Hals und den Schultern bekommt.

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Verstehe und stelle es mir so vor, dass man den Kopf zur Entlastung etwas vorhält und uU zusätzlich nach hinten oder nach vorne neigt, so dass man auch noch Probleme (Verspannungen u/oa?) mit dem Hals und den Schultern bekommt.

s. nachfolgenden Link, dort ist auch ein Bild, was unter Kopfvorhaltung zu verstehen ist (wobei ich nicht die Person bin, die dort abgebildet ist, auch wenn es von der Statik her so aussieht ;).

http://www.zahnarzt-scheele.de/cms/upload/3._Muskelsymposium_Mnster_Vortrag_Dr._Rainard_Scheele.pdf

Würmchen

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Hallo,

finds gut, dass du das mal alles aufgelistet hast - da ist mir bewußt geworden, welche Beschwerden alle da sind...und das alles vom Kiefer - es ist einfach wahnsinn....aber leider tun dies halt immer noch viele als Humbug ab....leider

Der Link ist ja echt interessant

bearbeitet von Spangenlissy

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Hmm, sieht aus als hätte ich so eine Kopf-Vorhaltung -.- Ich erkenne mich jedenfalls in diesem Schema wieder...

Nur was ich mir nicht vorstellen kann, ist, dass meine Schlafposition, Räuspern und all das andere Zeugs nur von meinen Kiefergelenken kommt bzw. abhängt...?

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Hmm, sieht aus als hätte ich so eine Kopf-Vorhaltung -.- Ich erkenne mich jedenfalls in diesem Schema wieder...

Nur was ich mir nicht vorstellen kann, ist, dass meine Schlafposition, Räuspern und all das andere Zeugs nur von meinen Kiefergelenken kommt bzw. abhängt...?

Ob eine Fehlstellung/Fehlbelastung der Kiefergelenke die Schlafposition vorgibt bzw. ursächlich ist für das Räuspern usw., mag dahingestellt sein. Fakt ist, dass ich mich jahrelang räuspern musste, bevor ich den Telefonhörer in die Hand nahm, um den eingehenden Telefonanruf anzunehmen - sonst hätte der Gesprächsteilnehmer echte Probleme gehabt, mich mit meinem Frosch im Hals zu verstehen.

Sowohl der Physiotherapeut als auch der Doc, der die CMD-Behandlung bei mir macht, waren einer Meinung, dass schlafen auf dem Bauch tunlichst vermieden werden soll, zumal ich zu allem Elend auch noch die Fußstellung "große Zehe li. Fuß "küsst" große Zehe re. Fuß" dabei innehatte (versteh' gar nicht, was die haben, die Schlafstellung war doch mega angenehm ;)).

Wenn ich bei meinem früheren Hausarzt das Thema "Frosch im Hals erwähnte" war die lapidare Antwort: "Ja, wir haben doch alle mal einen Frosch im Hals." (mal wäre ja auch für mich okay gewesen, aber vor jedem Telefonat ...).

Auch meine nach vorne gekippten Schultern, ausgerenkte Wirbeln, Blockaden der Wirbelsäule usw. verwunderten weder meinen früheren Hausarzt noch diverse Orthopäden, bei denen ich in den letzten 30 Jahren zum Einrenken war.

Würmchen

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Hallo würmchen,

die Symptome die du da beschreibst, habe ich seit ca. 25 Jahren. Nur ist leider erst der 5.! Orthopäde vor gut 3 Jahren drauf gekommen, das es CMD ist und hat mich dann zum Kfo. geschickt.

Seit meiner GNE im Februar 2011 haben sich die Beschwerden noch nicht gebessert, aber mit der Physiotherapie 2 mal pro Woche (bekomme ich vom Kfo. auf Rezept), wird es einigermaßen erträglich. Meine Wirbel (meistens sind es LW) springen leider immer noch raus, aber die Halswirbel und die Brustwirbel bleiben seit dem letzten Einrenken und der Therapie da, wo sie hingehören. Meinen Mund bekomme ich nicht richtig auf, und nach jedem Gähnen, was ich meist unterdrücke, springt mindestens 1 Kiefergelenk raus und knackst dann bei jedem Mund öffnen einige Stunden vor sich hin.

Da meine Physiotherapeutin endlich mal alles ganzheitlich betrachtet und von einem Osteopaten unterstützt wird, bin ich auch seit dieser Woche noch mit Einlagen versorgt;).

Es ist trotzdem erschreckend was eine CMD alles auslösen kann und auf Dauer für Probleme macht. Ich hoffe nun, das nach meiner Bimax am 31.3.2011 alles sich noch etwas verbessert - aber mit der Therapie werde ich noch bestimmt 1 Jahr weitermachen müssen.

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Hallo würmchen,

die Symptome die du da beschreibst, habe ich seit ca. 25 Jahren. Nur ist leider erst der 5.! Orthopäde vor gut 3 Jahren drauf gekommen, das es CMD ist und hat mich dann zum Kfo. geschickt.

Seit meiner GNE im Februar 2011 haben sich die Beschwerden noch nicht gebessert, aber mit der Physiotherapie 2 mal pro Woche (bekomme ich vom Kfo. auf Rezept), wird es einigermaßen erträglich. Meine Wirbel (meistens sind es LW) springen leider immer noch raus, aber die Halswirbel und die Brustwirbel bleiben seit dem letzten Einrenken und der Therapie da, wo sie hingehören. Meinen Mund bekomme ich nicht richtig auf, und nach jedem Gähnen, was ich meist unterdrücke, springt mindestens 1 Kiefergelenk raus und knackst dann bei jedem Mund öffnen einige Stunden vor sich hin.

Da meine Physiotherapeutin endlich mal alles ganzheitlich betrachtet und von einem Osteopaten unterstützt wird, bin ich auch seit dieser Woche noch mit Einlagen versorgt;).

Es ist trotzdem erschreckend was eine CMD alles auslösen kann und auf Dauer für Probleme macht. Ich hoffe nun, das nach meiner Bimax am 31.3.2011 alles sich noch etwas verbessert - aber mit der Therapie werde ich noch bestimmt 1 Jahr weitermachen müssen.

tzz, da kann man doch echt nur den Kopf schütteln, was der Eine oder Andere hier so berichtet ... (auf CMD-Symptome bezogen, die mitunter schon jahre-/jahrzehntelang bestehen)

Auch mein Physiotherapeut arbeitet ganzheitlich - ich hab schon große Fortschritte gemacht. Zurzeit wird an einer "neuen" Statik gearbeitet (ich absolviere hierfür ein umfangreiches Sportprogramm).

Mein großes Ziel ist es, nach ca. 2 Jahren (1/2 Jahr hab ich ja erfreulicherweise schon hinter mir) die Operation "Aufrechter Gang" erfolgreich abzuschließen - denn nicht die CMD schafft mich, sondern ich die CMD. ;)

Würmchen

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Macht mir bitte keine Angst!! Ich hatte noch nie irgendwelche ausgerenkten Wirbel oder Kiefergelenke (was mir hoffentlich auch erspart bleibt!) oder sonst irgendwie was Schlimmes abgesehen von einigen Patellaluxationen, aber dass die mit meinem Kiefer zusammenhängen, will mir jetzt hoffentlich keiner weismachen ^^

Was auch immer das "Zehen-Küssen" genau sein mag, hört sich tatsächlich seeehr bequem an =) Ich hasse Nicht-auf-dem-Bauch-schlafen...

Wie kann man denn so eine CMD behandeln? Also die Ursache, nicht die Symptome, mit diesen könnte ich ja leben (ein bisschen Räuspern und ein bisschen Knacken stören mich jetzt nicht soo), aber wenn ich da lese, was man nach 25 Jahren für Probleme haben kann, finde ich das doch nicht so wahnsinnig toll ehrlich gesagt... *schauder*

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Hallo!

Bei mir wurde vor ca. zwei Jahren CMD diagnostiziert. Die meisten der Symptome, die hier aufgeführt wurden, hatte ich auch. Ein wichtiges Symptom fehlt jedoch in der Liste: Kopfschmerzen. Jahrelang habe ich unter unerklärlichen Kopfschmerzen und Sehstörungen gelitten.

Erst durch eine Kieferklemme ist überhaupt aufgefallen, dass die Ursache meiner Beschwerden die Zahnfehlstellungen sind. Obwohl mich mein Hausarzt schon vorher, als ich die massiven Kopfschmerzen hatte u.a. auch zum Zahnarzt schickte - diese jedoch nichts feststellte!!!

Nicht alle CMDler haben eine Kopfvorhaltung (man kann auch Schildkröte dazu sagen) - andere haben eine Steilstellung der HWS (also keine natürliche Krümmung).

Mir hat eine spezielle KFO geholfen, dazu Osteopathie und Chi-Gong-Übungen. Seit Oktober 2010 (also ein Jahr nach der Bebänderung) habe ich keine Symptome mehr.

Schöne Grüße,

Heyfisch

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Schildkröte? Oh Gott! =)

Mit "Osteopathie" bezeichnen man doch Knochenerkrankungen, wie können die denn helfen...?

Verstehe ich das richtig, dass man nach vollständiger KFO-Behandlung keine Beschwerden mer hat? Dann besteht ja noch Hoffnung =)

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Hallo Musiker,

Osteopathie ist eine alternative Heilmethode, die insbesondere bei starken Muskelverspannungen und -blockaden angewendet wird. Ihr Erfolg ist wissenschaftlich bisher nicht / nur in kleinen Teilen nachgewiesen (wie so oft bei alternativen Heilmethoden).

Schöne Grüße,

Heyfisch

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Hallo Musiker,

auch deine öfteren Patellaluxationen haben was mit der gesamten Statik deiner Haltung zu tun, wie mein Osteopat mir jetzt auch sagte. Ich hatte das mehrere Male (insgesamt 8 Mal in 25 Jahren), und dadurch verdreht sich dein Knie nach innen, was dann wieder einen Beckenschiefstand auslöst, und die ganze Sch.... zieht sich dann weiter nach oben bis zur HWS und den Kiefergelenken. Bei einigen Leuten liegt halt die Ursache beim schiefen Kiefer oder Aufbiss, bei anderen fängt die Fehlstellung unten bei den Füßen an, was man aber durch Einlagen gut in den Griff bekommen kann. Nochmal zur Erklärung, ein Osteopat betrachtet im Gegensatz zu den meisten Ärzten immer das Ganzheitliche, also auch z.B. OP`s die du hattest, von denen Verwachsungen entstehen können, die auch wieder das ganze Gleichgewicht aus dem Konzept bringen können.

Solche Behandlungen musst du zwar privat bezahlen, aber es lohnt sich.:razz:

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... dadurch verdreht sich dein Knie nach innen, was dann wieder einen Beckenschiefstand auslöst, ...

Jawohl ja, meine Knie waren vor der Physio/Krafttraining nach innen gedreht - mittlerweile geht es Richtung Mitte (wo das Knie hingehört). Gottseitdank bin ich bislang von Patellaluxationen verschont geblieben (ich kann ja schließlich nicht überall als Erste in der Reihe stehen, wenn's ums Verteilen von Symptomen geht, die die Welt nicht braucht.) ;)

Würmchen

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@ würmchen- auch ich reiße mich nicht um das "HIER" schreien, aber manche Dinge kann in seinem Leben kann leider nicht selbst beeinflussen:-|

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x Ich habe öfter einen Beckenschiefstand

x Ich leide an Muskelverspannungen

x Ich presse/knirsche mit den Zähnen

x Ich schlafe am liebsten auf dem Bauch

x bei Deck-/Tiefbiß: Ich habe eine sog. Kopfvorhaltung

x bei Deck-/Tiefbiß: Ich habe massive Aufstehprobleme

x ich aber auf keinem Seitenzahn kontakt

x meine Verdauung rebelliert

x ich bin dauermüde

und mir reichts jetzt !! Das geht so niemals weiter. Das ist kein Leben mehr.

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Wenn man das hier so ließt, könnte ich fast anfangen zu heulen. Mach ich aber nicht ; )

Die meisten, der hier aufgeführten Symptome habe ich auch.

Das schlimmste von allen sind aber diese üblen Kopfschmerzen.

Fast jeder Tag fängt damit an und ich zwinge mich ständig, keine Tabletten mehr zu nehmen, denn das kann ja auch nicht gesund sein.

Dazu kommen noch Rückenschmerzen, die in die Knie ausstrahlen, an die ich mich schon fast gewöhnt habe.

Vom Zustand der Dauermüdigkeit mal abgesehen.

Wenn ich aber daran denke, dass kein einziger Arzt bis jetzt, weder zivil noch bei der Bundeswehr auf die Idee gekommen ist, dass die Schmerzen andere Ursachen haben könnten, dann werde ich richtig zornig.

Da wurden mir dann lieber wochenlang Spritzen in den Rücken gesteckt oder ich musste besch...ene Fangopackungen über mich ergehen lassen, nach denen ich auf dem Rücken aussah, wie Freddy Krüger.

Auch bei meiner Zahnarztwahl habe ich wohl ausnahmslos Pech gehabt.

Ich habe einem ZA geschildert, dass ich eine Knirscherschiene brauche, weil ich mit den Zähnen knirsche und er meinte nur, dass das Quatsch ist. Das war allerdings beim noch beim Bund.

Das ganze geht jetzt schon gut 15 Jahre so und ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass es für diese Art von Problemem eine Lösung gibt.

dann habe ich dieses Forum entdeckt und bin mega froh darüber.

Ich habe hier bestimmt schon 20 Stunden gelesen und bin über jeden Beitrag, der mir irgendwie hilft dankbar.

Achja, eins noch, beim Bund waren nicht alle schlecht^^. Ein Kamerad von damals war als Kraftfahrer eingestellt und hatte aber vorher im zivilen Bereich als Chiropraktiker gearbeitet. Zufällig kam ich mit ihm ins Gespräch und erzählte ihm von meinen Rückenschmerzen und er war bis dahin DER EINZIGE, der mich gefragt ob ich einen Beckenschiefstand habe oder meine Schuhe ungleichmäßig abgelaufen sind etc.etc....

Da hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass mir jemand die richtigen Fragen stellt und bis heute kann ich das schwer begreifen. Und es entbehrt ja auch nicht einer gewissen Komik, dass der Kraftfahrer mehr Ahnung zu haben scheint als die Ärzte vorher.

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Ich find die Idee, dass mein Kiefer an all dem Schuld sein soll, an sich ganz praktisch (ein Problem müsste sich ja leicht lösen lassen), aber ich kann das irgendwie doch nicht ganz glauben. Meine Knie sind perfekt gerade (wie meine Füsse) und mein Becken und alles andere auch. Und dass mein Kiefer irgendwas mit meinen Knien zu tun hat, kann ich nicht wirklich verstehen... Dann müsste ich ja nach der KFO-Behandlung nie wieder eine Patellaluxation oder kalte Hände haben (auch wenn man dafür an sich schon andere Ursachen gefunden hat) und auch nicht mehr auf dem Bauch schlafen? Find ich irgendwie unlogisch...

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Meist sieht man die Schiefstellungen gar nicht....zumindest nicht als Laie....

Und wenn man nach dem Prinzip von Dorn/Breuss geht - der besagt, das es mit dem Körper genauso ist - wie mit einem Hausbau....ist der Keller nicht in der Waage, dann ist der Rest auch schief....und wenn der Kiefer generell der Punkt ist, der falsch sitzt - dann wirkt sich das nach oben wie auch nach unten aus....

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Meine Ärzte finden mich aber auch nicht schief...

Wenn es nach dem Prinzip von mir geht, ist diese CMD-Geschichte irgendwie unlogisch und "Möchtegern-Nocebo-Placebo". Wenn ich mir einrede, dass alle Probleme von meinem Kiefer kommen hab ich sie, und wenn ich das dann behandeln lasse, geht's besser...

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@Musiker,

keiner behauptet, dass alle Probleme die man hat, alleine vom Kiefer kommen.

Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass sich Fehlstellungen des Kiefers/der Zähne auf die komplette Statik des Menschen auswirken und dort so einiges aus dem Lot bringen können.

Bei mir ist der Atlas ständig blockiert,ebenso Halswirbel, Brustwirbel und das ISG. In Folge dessen kippt das Becken und mein linkes Bein ist leicht nach innen gedreht. Dadurch habe ich oft Schmerzen im Knie. Und durch die insgesamt schiefe Haltung verknackse ich mir beim Joggen oftmals das Sprunggelenk.

Die ständigen Blockaden sind therapieresistent, an mir sind schon etliche Phyisiotherapeuten verzweifelt. Erst jetzt habe ich überhaupt gehört, dass diese Symptome auf CMD hinweisen und werde mich nun mal von jemanden behandeln lassen, der sich darauf spezialisiert hat. Die Symptome und speziell auch die therapieresistenz, was herkömmliche Behandlungen anbelangt, sind sehr häufig bei Menschen mit Kieferfehlstellungen anzutreffen.

Wenn bei Dir alles im Gleichklang ist und Deine Patellaluxationen nicht mit dem Kiefer in Zusammenhang stehen und Du auch keinen Zusammenhang sehen willst, ist das ok.

Zum Glück betrachtet nicht jeder seinen Körper als ein Sammelsurium einzelner, vollkommen isolierter und autarker Organe.

Allerdings ist Deine Aussage bezüglich "Möchtegern-Nocebo-Placebo" ein ziemlicher Schlag ins Gesicht der Menschen mit CMD, die oftmals einen recht langen Leidensweg hinter sich haben und viel Lebensqualität einbüßen.

Schöne Grüsse

Mauto

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Nichts gegen CMD und die Behandlung mit Alternativmedizin, ich kann damit nur nicht wirklich was anfangen. Wenn ich mit dieser Aussage jemanden verletzt habe, tut mir das leid, das war nicht meine Absicht... *sorry*

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Denke nicht, dass der Ansatz so alternativ ist. Habe aber auch meine Schwierigkeiten bei Hüft-, Knie- und Fussproblemen eine Verbindung zu den Kiefergelenken herzustellen - im Gegensatz zu Schmerzen im Ohr-, Hals- und Schulterbereich; vllt auch noch Kopfschmerzen, die mich allerdings nicht plagen.

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