vanilleeis

kurze Vorstellung

Hallo,

gestern abend habe ich dieses Forum gefunden und mich heute morgen angemeldet.

Ich bin nicht direkt betroffen, nur Mama einer 17-jährigen Tochter, der eine Kiefer-Op im Marienhospital in Stuttgart im Juni bevorsteht.

Bisher dachte ich, o.k. Op, das wird nicht einfach, aber ist machbar. Nachdem ich mir hier einige Berichte durchgelesen habe, sehe ich das anders. Da kommt ja der absolute Hammer auf meine Tochter zu! Und ohne Gewähr, dass nachher nicht noch ein Taubheitsgefühl bleibt, Nerven zerstört wurden, monatelange Ess- und Sprechgewohnheiten bestehen!!!

Gerade frage ich mich, ob es das alles wert ist.... Bei meiner Tochter muss auch der Oberkiefer nach vorne verlagert werden, da er zu weit hinten sitzt (ebenfalls mit einer Dreiteilung), auch der Unterkiefer soll minimal verschoben werden. Dann ist beim allerersten Vorgespräch im letzten Jahr den Chirurgen noch einiges eingefallen, was man auch im ästhetischen Bereich (wenn man schon mal dabei ist) noch machen kann.

Vorerst werde ich ihr nichts von dieser Seite erzählen. Ich muss erst einmal ganz ausführlich mit meinem Mann darüber reden und wir werden uns hier weitere Infos holen.

Eine Frage habe ich zu 3 Begriffen:

Was heißt Bimax?

Was ist ein Gne?

Wie sieht ein Splint aus/was ist das/wie funktioniert das?

Vielen Dank und liebe Grüße,

vanilleeis

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mitzie, vielen Dank!!

Dein positiver Bericht hat mir gut getan! Danke auch für die Begriffserklärungen.

Ein Lehrer meiner Tochter hatte vor 1,5 Jahren auch eine Kiefer-OP im MH. Er ist damals sicher ein halbes Jahr ausgefallen, allerdings ist er auch schon über 50.

LG, vanilleeis

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Hallo vanilleeis :)

Ich hatte vor zwei Wochen auch 'ne Bimax im MH, nach GNE vor nem Jahr

und war wirklich sehr zufrieden dort und bin es jetzt auch noch. (bin übrigens 20 J.) Das ästhetische ist auch neben dem funktionellen nicht außer Acht zu lassen, klingt halt erst mal krass, wenn man hört, WAS gemacht werden KANN.

Das mit dem Taubheitsgefühlen kann ich nachvollziehen, das war auch meine große Sorge, schon bei der GNE. Die Nervenregeneration kann aber bis zu 1 1/2 Jahren dauern wurde mir gesagt.

Jetzt nach zwei Wochen hab ich immer noch ein großes Minderempfinden in den Lippen/Kinn etc, aber es ist nirgends mehr ganz weg, lediglich noch nicht komplett wiederhergestellt, aber ich bin da ganz optimistisch.

Ein halbes Jahr auszufallen ist sicherlich die Ausnahme. Im MH wird man 6 Wochen insgesamt krankgeschrieben, die meisten hier waren nach dieser Zeit auch wieder fit.

Viele Grüße,

Jana

P.S.

Das MH veranstaltet regelmäßig einen Informationsabend rund um die OP, der nächste ist meines Wissens nach im April.

Ist sehr interessant und es lohnt sich auf jeden Fall.

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Hallo Vanilleeis,

auch ich bin eine zufriedene MH-Patientin, obwohl ich eher zu der Kategorie 10 Wochen krankgeschrieben gehöre. Aber das hängt wohl auch mit meinem Alter zusammen, ich hätte das im Alter deiner Tochter sicher besser weggesteckt - das hört man ja nicht gerne, aber vielleicht ist es wirklich so. Zumindest mein KFO meinte, die jungen Mädels wären schnell wieder fit. Und schließlich hat sie durch dich eine tolle Betreuung, find es prima, dass du dich so gut informierst! :P Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne auch per PN melden.

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Ich auch. Ich hatte nach der OP massive Probleme mit Mimik und Sprache, das lag aber eher daran, dass durch die Fehlstellung meine gesamte Gesichtsmuskulatur falsch "trainiert" war und sich (aufgrund dessen und aufgrund der sehr großen Verlagerungsstrecke) komplett umstellen musste.

Insgesamt war ich sowieso einer der "Katastrophenfälle" (sehr schwere Fehlstellung, sehr große und komplizierte OP + jede mögliche Komplikation mitgenommen - nimm meinen Fall also bitte nicht als Maßstab), aber ich würde es auf jeden Fall wieder machen (wenn auch mit viel "Bammel". Und ich würde wieder ins Marien gehen.

Ich denke, deine Tochter ist im Marienhospital wirklich in sehr guten Händen.

PS: das mit dem Essen ist kein sooo großes Problem, du kannst normal kochen und es dann pürieren.

bearbeitet von Annawake

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Hi, also erstmal finde ich es gut, dass du es als große op ansiehst denn das ist es ja auch. aber wie du hier siehst sind sehr viele auch mit dem ergebnis zufrieden. ich für meinen teil hatte ne bimax vor ca 10 monaten und bin vorraussichtlich in 2 monaten soweit, dass ich wirklich gar keine probleme mehr habe. man muss sich schon drauf einstellen das das ne längere sache werden kann und beispielsweiße lange zeit kein sport mehr betrieben werden kann. nicht zu vernachlässigen sind auch probleme für die psyche. deine tochter ist erst 17 und ich hab mich in dem alter davor gedrückt (hab es mit 23 machen lassen). ich konnte praktisch nicht mehr essen und wurde somit gezwungen es zu machen.wenn man erlich ist werden die ersten tage echt hart, ich kenn niemand bei dem das nicht so war. da gilt es nur sie zu überstehen. ich kann mich den vorrednern nur anschließen ich würde es wieder machen (bin aber froh es vorbei zu haben). wirklich arbeits/oder schulunfähig war ich ca 3 wochen.

gruß rob

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@ vanilleeis,

ich denke auch, dass man den Beruf des Lehrers nicht als Maßstab ansetzen darf. Manche kosten hier ihre Stellung sehr aus. In der freien Wirtschaft ist das ja nun nicht möglich - ebenso wenig als Schüler/in.

Mein KFO aus Ulm schickt mich auch ins MH nach Stuttgart, da er da die besten Erfahrungen und Ergebnisse erzielt hat. In Ulm gäbe es auch das BWK und die Uni.

Vielleicht sollten sich die progenica Mitglieder doch nen Sticker zulegen, dass man sich auf dem KH-Flur kennen lernen kann. :-D

Und es ist auch meine Meinung, dass man das in jungen Jahren viel besser wegsteckt. Ich bin 40+ und gehe es auch mit einer Bimax an.

Viel Erfolg,

Sanne

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Danke nochmal für eure Rückmeldungen. Am 7. April ist ein Infoabend im MH, da werden wir auf jeden Fall hingehen. In den Osterferien ist dann der Termin im MH und dann hoffe ich, dass es mit dem Wunschtermin in der 2. Pfingstferienwoche klappt.

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