fronnie

Meine Bimax am 23.02. in MS

Hallöchen,

ja, ich weiß, der 23. ist erst übermorgen, aber da ich wahrscheinlich morgen nicht mehr zu viel fähig sein werde, wollte ich hier schon mal den Anfang meines OP - Berichts hinlegen und den dann später immer wieder erweitern..

Also, bei mir wird der Oberkiefer nach oben und der Unterkiefer nach vorn verlagert. Hab auch ein leichtes Gummysmile und deswegen wird der OK auch vorn leicht nach oben geschwenkt (3mm).

Hab das Gefühl, dass ich ganz gut vorbereitet bin. Essen, Trinken ist besorgt, heute noch 6 DVDs bei Saturn erstanden, alle Freunde und Verwandten informiert, dass ich evtl. die nächste Zeit etwas jammerig sein werde, und natürlich.. hier das ganze Forum durchkämmt :)

Bin jetzt darauf eingestellt, dass die ersten Tage mega schrecklich werden, hatte aber so das Gefühl, dass es den meisten nach relativ kurzer Zeit wieder ganz ok ging (oder?)

Uah, ich bin so aufgeregt!

Hab ein bisschen Angst, dass die LMAA-Tablette nicht wirkt und ich vom OP-Tisch abhau..

Naja, guck jetzt gleich erstmal gemütlich noch ein bisschen fern oder so. Mogen dann ausschlafen und in aller Ruhe packen und die allerletzten Erldigungen und dann.. ab ins Bett und (nicht) schlafen :)

Demnächst mehr, LG an euch, fronnie

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Da ich deine Ankündigung leider eben erst gelesen habe, hoffe ich für dich, dass du deine OP bereits gut überstanden hast und nun beginnen kannst, dich durch die ersten Tage zu wühlen.

Alles Gute - gedanklich sind wir bei dir - und halt uns dann auf dem Laufenden. Du weißt ja: alle die die OP's noch vor sich haben, beneiden diejenigen, welche sie schon hinter sich lassen konnten.

**daumenheb**

LG Sanne

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Hallo Fronnie,

ich laß Deinen Beitrag auch gerade eben erst und hoffe natürlich auch dass Du die OP gut überstanden hast und Du uns schon bald von Deinen Erfahrungen und Erlebnissen berichten kannst!

Vorallem bin ich auch deshalb gespannt, weil ich mich auch in MS operieren lassen werde!

Ich wünsche Dir bis dahin alles Gute und ganz ganz viel gute Besserung!

Liebe Grüße

Holly

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So,

ich weiß, es ist schon etwas zeit vergangen, aber jetzt wollte ich euch doch meinen erfahrungsbericht nicht vorenthalten..

Also, am Mittwoch morgen (23.02.) kam ich um 07.00 Uhr in der Klinik an.

Nach dem Einchecken ging ich auf die Station, bekam mein Zimmer, konnte noch ein paar Sachen einräumen und hab mich dann umgezogen..

Dann stand ich da und dachte eigentlich, ich würde jetzt meine sehnlich erwartete scheiß-egal-tablette bekommen, offensichtlich war das aber nicht usus und so bekam ich sie erst auf nachfrage... aber immerhin.

Naja, hatte nicht das gefühl, dass die tablette wirkt, im nachhinein denk ich aber, dass sie es doch tat.. man kriegt irgendwie noch alles mit und denkt, man wär noch mega aufgeregt, ist es aber wohl irgendwie doch nicht.. komisch.

ok, jedenfalls wurde ich dann mit bett zum OP gefahren, bin dann noch auf eine andere Liege umquartiert worden und kam schließlich zum einleitungsraum.

Die anästhesitin war sehr nett. ich konnte nochmal ein paar fragen loswerden.. ob man auch WIRKLICH nicht stirbt :) .. dann hab ich mir noch einen traum aussuchen dürfen, bekam die sauerstoffmaske aufgesetzt und ab da kann kann ich mich nicht mehr erinnern.

Irgendwann wachte ich dann im aufwachraum wieder auf. kann mich da auch nicht mehr so gut dran erinnern, nur, dass dauernd eine blutdruckmanschette an meinem arm surrte..

die nächste erinnerung setzt erst wieder im zimmer ein.

Weiß noch, dass ich echt überrascht war, wie unspektakulär dieser wesentliche einschnitt im leben so abgelaufen ist.. ankommen-umziehen-einschlafen- und zack, fertig ist s..

hatte das gefühl, mein unteres gesicht ist ein holzklotz in mundform. alles war taub und ungewohnt. da dachte ich zm ersten mal: warum hast du das gemacht..? Aber keine panik, man gewöhnt sich doch recht schnell an alles.

Hatte dann noch netten besuch von zwei freundinnen. ich war zwar dauernd im halbschlaf und konnte mich nicht wirklich in die unterhaltung mit einbringen, dafür musste ich noch zwei mal blut ko...n, was für beide sicherlich genau so ein highlight war, wie für mich...

Die tage im KH waren ok. Schmerzen hatte ich kaum, da man doch auf ein üppiges angebot an schmerzmitteln zurückgreifen konnte. Im zweifelsfall bekam man eine spritze dipidolor, ein opiat, welches nicht nur die schmerzen, sondern einen auch sonst recht schnell ausknockte.

Die Schwestern und Pfleger waren alle wirklich sehr nett und jeden tag kam der einmal der chirurg vorbei und sah nach dem rechten. Also eine wirklich sehr gute betreuung!

was mir die größten probleme bereitete, war Übelkeit. Vielleicht bin ich auch ein bisschen anfällig dafür, aber den zweiten, dritten und vierten tag war mir fast durchgängig schlecht.

durch die medikamente war ich mega müde, aber wenn ich flach lag, wurde mir super schlecht. dann hab ich mich aufgesetzt, weil ich dachte, ich müsste mich übergeben, aber es kam nichts und ich bin fast über der schüssel eingeschlafen... so ging es immer hin und her. Durch die viele flüssigkeit über den tropf waren meine arme angeschwollen und ich musste dauernd aufs klo..

also das waren wirklich die schlimmsten tage der letzten monate. ich hab mir gewünscht, dass man mich einfach ins koma legt, bis alles vorbei ist oder mir mit ner keule aufn kopf haut oder so...

naja, besser wurde es dann, als samstags meine eltern zu besuch kamen. Meine mutter fühlte sich direkt an meine kindheit erinnert, wo ich dauernd magen-darm hatte und so hat sie einfach wie früher kleine portionen tee in mich reingeflößt und mich gezwungen, ein bisschen aufzustehen und zu gehen und was soll ich sagen.. es wurde echt besser. tja, mama ist die beste, was?! :D

also zusammenfassend ein tip: versucht, direkt zu essen und euch zu bewegen..

und was mir auch geholfen hat: von diesem dauernden joghurt in der klinik wurde mir irgendwann schon vom angucken schlecht und so haben meine eltern mir leberwurst besorgt. hab echt was salziges gebraucht.

ach ja: sobald es geht: den mund ausspülen!! Habe zwei tage mit einem blut-schleim-joghurt-propf am gaumen gelebt, bevor ich auf diese idee kam... (hatte angst, dass was kaputt geht, aber nein, es klappt sehr gut)

von da an hab ich ca 10 mal pro tag gespült

Am montag wurde ich dann entlassen und ich fühlte mich direkt besser. Zuhause ist es doch schöner als in einer klinik.

Essen war eigentlich überhaupt kein problem. Hatte im vorfeld ja schon lauter breie gekauft und was ich sonst noch empfehlen kann ist "weetabix".. wird mit viel milch zu einer leckeren und gut zu essenden pampe.

Heute ist die OP genau zwei wochen her.

der splint kam gestern raus und im moment tun mir vom gummi-hängen ein bisschen die zähne weh (gefühl wie nach neuem bogen). Die schwellung ist zwar schon deutlich zurückgegangen, aber bis zum ausgangszustand dauerts wohl noch ein bisschen.

nachdem nun die ganzen "großen" sachen.. OP, krasse schwellung, Splint etc. .. geschafft sind, kommt jetzt die geduldsprobe, wo man kein großes krankheitsgefühl mehr hat, aber noch lange nicht wieder fit ist.

Das Taubheitsgefühl nervt extrem, die restschwellung auch und inzwischen will ich nur noch, dass es weiter voran geht und der "normalzustand" bald wieder erreicht ist..

naja, die semesterferien gehen ja zum glück noch ein bisschen...

so, das wars erstmal.. ist leider ein bisschen unstrukturiert geworden.

hier nochmal meine persönlichen tips aufgelistet:

- direkt essen und sich bewegen, duschen gehen!

- nicht zu viel kühlen

- auf den bauch hören --> ich war heiß auf cola und leberwurst

- Mund ausspülen!!! nix geht kaputt und es tut sooo gut!

- nicht zu viel besuch: vom reden schwillt man wieder an und ich fands später nur noch sehr anstrengend (obwohl alles liebe freunde von mir)

- zuhause erstmal tage mit NICHTS tun einplanen (ich hab mich wieder direkt mit lauter treffen und unternehmungen zugeplant und das war nicht gerade toll)

- essen: weetabix, pürierstab besorgen (gut z.b. nudeln ganz weich kochen, pesto dazu u joghurt/sahne u dann pürieren, mjam)

hoffe, es hilft jemandem. wenn ihr noch fragen habt, meldet euch einfach.

LG, fronnie

bearbeitet von fronnie

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Hey Fronnie!

Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!!!;-)

Sehr schön, dass Du es endlich hinter Dir hast und sicher geht es jetzt von Tag zu Tag immer weiter bergauf!

Ich war schon sehr gespannt auf Deinen Bericht, da auch ich mich in MS operieren lassen werde! Das klingt ja schon alles sehr sehr aufregend! Aber dass Du so gut wie keine Schmerzen hast, beruhigt mich schonmal sehr!

Davor hat man doch irgendwie auch am meisten Angst...

Vielen vielen Dank für den tollen Bericht jedenfalls und für die sehr hilfeichen Tipps! Ich werde darauf zurückkommen!

Wielange genau warst Du im KH und warst Du auch auf der Intensivstation?

Dann wünsche ich Dir erstmal noch eine gute Erholung und ganz sicher kommst Du Deinem Ziel immer näher! Aber ich bin auch so ein tierisch ungeduldiger Mensch, von daher kann ichs voll verstehen!;-)

Bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht!

Liebe Grüße

Holly

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Hey,

danke ihr Lieben.

Also mein rechter Nasenflügel und die Lippen sind noch leicht taub, das Kinn etwas stärker.

Die Wange fühlt sich innen auch etwas komisch an, glaube aber, dass das an der Schwellung liegt (die IMMERNOCH da ist!!).

Insgesamt könnte man sagen, dass ich noch nicht wieder ein Gefühl für meinen Mundraum habe.. auch der Oberkiefer ist bis auf eine kleine Stelle noch ziemlich taub, obwohl ich da seit Kurzem zumindest Druck oder sowas in der Art spüre, wenn ich mit der Zahnbürste drüber schrubbe.

Was mich wirklich fertig macht, ist die noch andauernde Schwellung..

Von außen geht es zwar einigermaßen, aber alles spannt und der Mundschluss klappt noch nicht und ich hab das Gefühl, ich hätte mir fünf Marshmallows in jede Wange gestopft..

Werd noch ein paar andere Berichte durchforsten, aber habt ihr was gelesen, wann die meisten so das Gefühl hatten, dass sie im Großen und Ganzen wiederhergestellt sind?!? Also jetzt nicht Schnitzel und Storck-Riesen mampfen und so, aber so, dass sie dachten "jo, fühlt sich alle wieder ganz ok und ABGEHEILT an" ?!

Bitte um Antwort, bin nämlich langsam kurz vorm Durchdrehen!!

Liebe Grüße, fronnie

p.s. war nicht auf der Intensivstation, sondern ganz normal (was auch vollkommen gereicht hat).

ach ja, wäre einem Münster - Operierten - Treffen (egal, ob schon überstanden oder ob s noch aussteht) nicht abgeneigt.. falls ihr auch lust habt, können wir ja mal was machen und uns ein bisschen persönlicher austauschen..

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Liebe Fronnie,

nicht verzweifeln ;-) ich weiß das sagt man immer so einfach... ich kann dich total gut verstehen, bei mir ist die OP jetzt 11 Tage her und ich bin auch total ungeduldig. Bei mir ist auch so einiges noch taub. Kinn, Unterlippe komplett, auch der rechte Nasenflügel. Und einen Mundschluss bekomme ich leider nur mit Kraft gerade so hin.

Ich glaube es ist insgesamt sehr unterschiedlich, ab wann sich die Menschen nach der OP wieder abgeheilt fühlen. Denke das hängt auch von der Schwellung ab. Meine geht nur langsam weg. Konntest du etwas genaues finden?

Liebe Grüße

HappySmile

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Hey HappySmile

Wo wurdest du denn operiert? auch in münster?

Bezüglich der Schwellung und Taubheit hab ich leider nicht so gute News: Hab ein bisschen in den Berichten gestöbert und es waren doch einige dabei, die noch 8 Wochen nach der OP angeschwollen waren, von Taubheit gar nicht zu sprechen..

In drei Wochen geht das Semester wieder los und ich hoffe einfach nur, dass man mir dann nichts mehr ansieht (oder nur, wenn man wirklich ganz genau hinguckt).. Naja, die Berichte machen mir da nicht gerade Mut, aber ich versuche, mich zu einer positiven Einstellung zu zwingen, da ja erwiesen sein soll, dass sich das auch gut auf den Heilungsprozess auswirkt.

Außerdem fangen vom Heulen meine Zähne wieder an zu pulsieren ;)

Wie sehen deine Nähte aus? Ist alles schon zugewachsen?

Bei mir ist die Naht leider an einer Stelle wieder aufgegangen, was mich sehr belastet, da ich so das Gefühl habe, dass es noch eine "Baustelle" mehr in meinem Mund gibt.

Eigentlich würde ich den Chirurgen gerne bitten, das wieder neu zu vernähen, aber er sagt, das heilt auch so ab und jetzt weiß ich nicht, ob ich ihn da weiter nerven soll oder nicht..

Ich mein, klar, ich glaub ihm das schon, irgendwann wird das auch zu sein, aber für mich ist das im moment eher so eine psycho-sache. Ich wär einfach sau froh, wenn im Mund alles zumindest äußerlich verheilt wär und ich nicht bei jedem essen panisch daran denken müsste, dass es sich der joghurt gerade in meiner Wange gemütlich macht, was dann in exzessiven Spül - Aktionen endet..

Überteib ich?! Oder soll ich ihn einfach nochmal fragen, auch wenn er mich für ein bisschen durchgedreht hält?

Liebe Grüße

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Mit der Spülaktion kann ich dich voll verstehen!

Geht mir ja auch ohne sichtabr offene Wunden noch so.

Ich fang jetzt erst an, das Ganze auf einmal täglich, nämlich abends zu reduzieren.

Aber selbst wenn er das doch nochmal vernähen würde, ist die Wunde ja trotzdem da. Spülen müsstest du ja so gesehen so oder so, oder?

Ich glaub ich würd mir da die zusätzliche Vernähgeschichte sparen, tut bestimmt auch weh, so ganz weg wird das Gefühl ja nicht mehr sein...!?

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