Araun

Hallo, sind hier noch andere Mütter, Väter, Geschwister usw?

Ich bin begeistert, wie viel es hier zu lesen gibt und danke allen für ihre Berichte.

Nun frage ich mich, bin ich als Mutter hier unerwünscht? Oder gibt es andere Mütter, Väter, Geschwister, Partner, die interessiert sind, wie sie ihren Liebsten helfen können die schwierige Zeit zu überstehen?

Ich stelle mir z.B. vor, dass es angenehm ist, wenn man in der ersten Zeit nach der OP möglichst nicht alleine ist. Ich stelle mir jetzt mal vor, dass wir einen familiären Hütedienst organisieren werden. Oder ist das völlig übertrieben?

Mein Sohn wird zwar 17 Jahre alt sein, wenn seine OP gemacht wird. Aber vielleicht ist man in solchen Krisenzeiten doch wieder ganz froh um Eltern?

Gerne höre ich eure Vor- und PostOP Erfahrungen bezogen auf das Thema Familie.

Danke

Araun

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Ich bin auch Mutter und nicht selber betroffen;-)

Welche OP wird denn gemacht?

Meine Tochter war am Anfang der Behandlung 11 und jetzt 13, wir hatten GNE-OP, dann GNE vom Kieferorthopädenh und 2 1/2 Jahre Spange. Am 4.2.2011 war sie endlich raus! Jetzt grinst sie bis zu den Ohren und zeigt gerne ihre Zähne. Das Problem ist, wir haben eine 8-jährige Tochter, die hat den ganzen Leidensweg hautnah miterlebt, wird aber auch wohl eine Spange brauchen, ob mit oder ohne GNE ist noch nicht klar. Aber sie hat heute schon echt Angst. Und ich ehrlich gesagt auch.

LG

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@ Araun,

Grüß dich,

zu deiner Frage wegen des Hütedienstes:

Ich persönlich bekam mit 18 Jahren die Mandeln raus. Im Krankenhaus selbst ging es mir hervorragend - ich wusste mich in Sicherheit. Zu Hause angekommen, war ich plötzlich ganz kleinlaut, denn da waren dann keine Schwestern oder Ärzte greifbar. Meine Mutter hat mich damals abgeholt und lediglich zu Hause abgesetzt. Sie musste wieder zur Arbeit.

An deiner Stelle würde ich schauen, dass jemand zu Hause ist, wenn dein Sohn nach dem KH Aufenthalt nach Hause kommt. Rund-um-Betreuung ist sicher nicht notwendig, aber es sollte einfach jd Erwachsenes greifbar sein. Das gibt doch die Sicherheit: hei- es ist jemand da, der sich um mich kümmert, falls plötzlich was sein sollte (Kreislauf, eine Naht blutet....).

Die ganze "Aufsicht" kann man ja von Tag zu Tag lockern und nach Bedarf anpassen.

Fazit: Ich (als Mutter eines ebenfalls 17 jährigen) würde auf alle Fälle frei nehmen und zu Hause greifbar sein.

Es signalisiert deinem Spross auch: ich bin da wenn du mich brauchst. ;-)

Alles Gute & viel Erfolg.

Sanne

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Danke, dass ihr euch gemeldet habt, ich bin hier also in guter Gesellschaft!

Mein Sohn wird eine Bimax haben, geplant rund um seinen 17. Geburtstag. Die Zahnspange kriegt er nächstens, er ist jetzt 15 1/2. Er will die OP nicht unbedingt, die Ärzte finden es aber nötig, da er den Mund nicht schliessen kann und völlig assymetrisch ist. Wegen seinem Feuermahl (ein dunkelroter Fleck mit zu vielen Blutgefässen in der Haut) hat sich eine Partie am Oberkiefer in alle Richtungen überdimensioniert entwickelt. Man wird sein Gebiss nie "perfekt" richten können, da auch der Kiefer an dieser Stelle viel dicker gewachsen ist als auf der andern Seite. Ausserdem weiss niemand, was passiert, wenn man in diese vielen Blutgefässe hineinschneidet. Eigenblutspende wäre hier sicher sinnvoll.

Seine "kleine" Schwester (13) hat schon seit 2 Jahren eine Brackets-Zahnspange oben und unten und ist eigentlich ein ermutigendes Vorbild. Sie freut sich immer auf den Zahnarzttermin (!!!) und will einfach eine schöne Zahnstellung haben. Von daher besteht keinerlei Angst bezüglich Zahnspange, unsere grosse Sorge ist die OP.

Ich grüsse euch herzlich!

Araun

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Hallo,

also ich denke schon, das er dich brauchen wird.....#

Ich muß sagen - ich war heilfroh, das mein Mann sich 2 Wochen für mich freigenommen hatte als ich vom KH heim kam. Es gab mir Sicherheit und ein Gefühl, das jemand da ist wenn was wäre....

Mich hat es rein psychisch sehr positiv unterstützt!

von daher denke ich ist das auf jedenfall ok!

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Hallo,

ich hatte meine Bimax kurz nach meinen 18. Geburtstag.

Meine Mutter hat sich extra Urlaub genommen und das war auch gut so.

Da ich schon einen Tag nach der OP die Klinik verlassen durfte,

war ich sehr froh über meine "persönliche Krankenschwester".

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Hallo Mieze

Tatsächlich, einen Tag nach der Bimax konntest du schon nach hause?? Das ist aber ganz erstaunlich, ich dachte eine Woche Spital ist das Minimum! Kann ich mir vorstellen, dass du da noch intensive Betreuung gebraucht hast.

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Hallo Araun,

bei meinen KC ist das eigentlich so üblich, und war vorher auch so abgesprochen.

Ich denke man erholt sich in seiner eigentlichen Umgebung am Besten.

Außerdem hatte ich die Handynummer der Klinik und des KC,

somit ich bei einen Notfall sofort reagieren hätte können.

LG Mieze18

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Hallo.

Ich werde im Sommer operiert und meine Mutter wird sich auch Ferien nehmen,damit ich nicht alleine zu Hause sein werde. Darüber bin ich auch ziemlich froh, jedenfalls für die erste Zeit. Ich bin auch 17 und sehe gerade du bist auch aus der Schweiz : )

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psychisch sind sicher die ersten beiden wochen nach der op die schwersten... aber richtig bergaufgeht es erst, wenn man ohne splint essen darf :) (also nach ca 6wochen) ich denke da ist es gut, wenn jemand da ist. allerdings sollte man es auch nicht übertreiben mit der fürsorge... weil es kann auch nerven wenn man alle 5min gefragt wird ob alles in ordnung ist usw... man will eigentlich nur ruhe und ein bisschen sicherheit, die einem eine andere im haus / der wohnung anwesende person gibt.

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Jo Xora - da geb ich dir voll und ganz recht....die ersten 2 Wochen wars echt ok, das mein Mann daheim war (aber auch nicht rund um die Uhr ) - aber ich war auch immer froh, wenn ich mal ganz alleine hab um mich wirklich auszuruhen - und nicht in die Verlegenheit komme zu reden...

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Hallo Araun !

Ich habe dein Thema auf Grund deiner Frage mal hier her verschoben.

Ich finde es super von dir das du dich so mit den Thema beschäftigst, meistens sind nur die hier die selber davon betroffen sind.

Man leidet immer mit sein Kind, aber mach dich nicht verückt damit.

Ach noch was glaub mir wenn man so eine OP macht ist man immer froh die Mama zu haben auch wenn man schon 17 Jahre ist :wink:

Wünsche dir und deinen Sohn alles Gute !

Das wird schon :wink:

bearbeitet von sherly79

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Meine Tochter ist 17 und wird voraussichtlich im Juni operiert. Bin hier also auch "betroffene" Mutter und versuche mich gerade ausführlich zu informieren.

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Hallo Vanilleeis

Du kannst dich freuen, wir werden hier auch "nur" als Mütter sehr nett behandelt! Ist deine Tochter am Mitlesen, oder möchte sie auch so wenig wie möglich mit dem Thema zu tun haben?

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Hallo Araun,

bisher möchte sie eher wenig darüber wissen und sie liest bisher hier auch nicht mit. Allerdings werde ich ihr das Forum schon noch zeigen, wenn die OP näher rückt.

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Ich glaube Kinder und junge Erwachsene stecken das alles besser weck.

Ich hatte meine Bimax ja erst vor kurzem und bin 31 Jahre man sollte meinen ich würde es besser verkraften aber ne ich bin voll der Jammerlappen geworden :oops: genau das gegenteil zu früher, ich hatte einmal mit 4 Jahren eine Herzop und einmal mit 21 Jahre eine Herzop ich habe alles gut überstanden und jetzt......ne,ne,ne

Ich habe einfach das Problem das ich mich jetzt in alles reinsteigere........ das war frühe nicht so.

Ich glaube man nimmte es leichter wenn man jünger ist und setzt sich nicht so viel damit ausseinander...... das ist auf einer Art auch besser bevor man sich schon vor der OP verrückt macht :wink: die Sorgen können sich ja immer noch die Mama´s machen :wink: *nicht ganz ernst gemeint*

Schön das ihr hier seit !

Lg. Diana !

bearbeitet von sherly79

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Ja, ich denke auch, dass die Kids das besser wegstecken. Vielleicht informieren sich einige auch nicht, weil sie wissen, dass ihre Eltern das schon für sie erledigen und sie es deshalb nicht mehr selber tun müssen?

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