85 Beiträge in diesem Thema

Hallo Leute, hallo Marco,

Diese Fragen richten sich überwiegend an dich. Ich denke du bist der Fachmann auf diesem Gebiet:

Wenn man sich für die Bad Homburger-Methode entscheidet, muß man dabei etwas dazu zahlen? Der Schnitt bei der UK-Vorverlagerung verläuft doch anders. Dauert die OP dann auch länger als bei dem "Standardschnitt"? Ich habe mich nämlich immer noch nicht so richtig entschieden, wo ich mich operieren lasse. Das Risiko, dass mein Kinn und Unterlippe eine lange Zeit taub bleiben oder sogar für immer, beängstigt mich schon. Hat man da auch so ein hängendes Gesicht wie z. B. nach dem Zahnarzt? Bis die Spritze beim Zahnarzt nachlässt dauert ja auch ca. 2 Std. In dieser Zeit hat man Probleme beim trinken und das sieht auch sehr komisch aus wenn man z. B. lacht. Beeinflusst die Dehnung des Nerves nach der OP die Gesichtszüge? Fragen über Fragen.

Grüße Annemarie

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Hallo Annemarie,

ich hatte vor 6 Wo. meine Bimax in Bad Homburg. Kinn und Unterlippe sind noch recht taub, wenn ich auch schon etwas wieder spüre. Es beeinflusst die Gesichtszüge schon, also man kann das Kinn nicht so "runzeln", beim Trinken stört es schon am Anfang, wenn man nichts an der Lippe spürt. Insgesamt ist man beim Essen eingeschränkt, da man eben nicht merkt, wenn man sich vollkleckert. Also, Essen gehen ist erstmal nicht angesagt. Inzwischen gehe ich aber auch wieder in die Mensa und esse in der Öffentlichkeit.

Ich bin mit dem Ablauf der OP und allem ganz zufrieden, nur die Beratung fand ich nicht gut denn Dr. Kater war bei der OP-Simulation nicht persönlich da und die Risiken der OP kenne ich aus dem Forum und nicht durch ein persönliches Gespräch.

Liebe Grüße

Imke

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Hallo,

Herr Kater verwendet ein neues Verfahren, welches aber noch nicht wissenschaftlich erprobt ist. Die "alte" und standardisierte Methode ist erprobt und bietet ehr weniger Nebenwirkungen als sein. Die neue Method hat somit keine Vorteile, ausser dass vielleicht der Schnitt etwas kleiner ist.

Zudem muss man bei Herrn Kater eine Menge Geld zahlen, das man sich eigentlich sparen kann, denn alle andere bieten die Kiefer OP als Kassenleistung an.

Grüße

Susanne

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Hallo Susanne,

die in Bad Homburg entwickelte OP-Technik wird seit Jahren dort angewendet und hat sich bei mehreren tausend Patienten bewährt.

Die Schnitte sind kürzer, Schwellung und Nervschädigung erheblich weniger als bei der `klassischen`Technik. Der Klinikaufenthalt deutlich verkürzt, ebenso wie die Krankschreibung hinterher.

Da der Eingriff zwar nahe am Gelenk, aber doch durch die Mundhöhle erfolgt, braucht es spezielles Instrumentarium, spezielle Plättchen etc. Daß dies nicht für die 300 € zu machen ist, die die gesetzliche Krankenkasse für eine bimaxilläre Kieferumstellung zahlt, läßt sich nachvollziehen.

Wer spezielle schonende Techniken als Wunschbehandlung haben möchte, muß eben für den Mehraufwand etwas beisteuern, sofern er nicht Privat zusatzversichert ist. In Bad Homburg werden auch die klassischen Methoden angeboten, die aber aus verständlichen Gründen keiner (mehr)haben will, wenn es was Besseres gibt.

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Da der Eingriff zwar nahe am Gelenk, aber doch durch die Mundhöhle erfolgt, braucht es spezielles Instrumentarium, spezielle Plättchen etc. Daß dies nicht für die 300 € zu machen ist, die die gesetzliche Krankenkasse für eine bimaxilläre Kieferumstellung zahlt, läßt sich nachvollziehen.

Also dass die GKV nur 300 Euro für eine Bimax zahlt, halte ich ja nun wirklich für ein Gerücht :roll: . Auch da läuft die Bezahlung sicherlich über DRGs und wird wahrscheinlich wie bei den meisten OPs im (höheren)4stelligen Bereich liegen. Ich halte es für höchstgradig unseriös mit solchen Zahlen zu hantieren, um eine hohe Zuzahlung zu rechtfertigen.

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Hallo Kathibaby,

traurig aber wahr: Belegärzte müssen nach dem neuen EBM 2000 plus abrechnen, der selbst für bimaxilläre OPs incl. Kinnplastik, Entfernung der Weisheitszähne und Sanierung der Nasenwege (als Maximaleingriff) ca. 300€ vorsieht für den Operateur incl. Assistenten. DRGs dürfen NUR die Kliniken berechnen für ihre Klinikskosten, NICHT die Belegärzte, die außerhalb der Kliniken stehen und durch den EBM 2000 Plus "vergütet" werden.

DU GLAUBST ES IMMER NOCH NICHT? FRAGE NACH BEI DER INFO-HOTLINE DER ZUSTÄNDIGEN KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG

WMK

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Hmm... versteh ich dich da richtig? Du meinst die Kasse übernimmt nur 300€ der gesamten OP?

Das würde ja bedeuten, dass eine OP bei Dr. Kater enorm teuer wird... :?:

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass ich dort nur die MOdell OP bezahlen muss + paar kleine Nebenkosten.

Kann mich mal jemand aufklären?!!

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Hallo Kathibaby,

traurig aber wahr: Belegärzte müssen nach dem neuen EBM 2000 plus abrechnen, der selbst für bimaxilläre OPs incl. Kinnplastik, Entfernung der Weisheitszähne und Sanierung der Nasenwege (als Maximaleingriff) ca. 300€ vorsieht für den Operateur incl. Assistenten. DRGs dürfen NUR die Kliniken berechnen für ihre Klinikskosten, NICHT die Belegärzte, die außerhalb der Kliniken stehen und durch den EBM 2000 Plus "vergütet" werden.

Wenn Du es so schreibst, hört es sich natürlich auch anders an. Denn dann heißt es ja nicht, dass die GKV 300 Euro für eine Bimax zahlt, sondern dass ein Belegarzt unterm Strich nur 300 Euro für eine Bimax bekommt. Das ist ein entscheidender Unterschied ;-) Des Weiteren ist es z.B. in unserer Klinik so, dass die Belegärzte Assistenten aus den Klinikärzten der jeweiligen Abteilung gestellt bekommen, diese müssen also nicht zusätzlich vergütet werden.

Klar will man als Arzt auch etwas verdienen, schließlich ist man nicht zwangsläufig ein Philantrop, aber ich persönlich halte es für bedenklich dies mit neuen Methoden zu rechtfertigen, die man unbedingt bräuchte um danach keine bleibenden Schäden davonzutragen bzw. schneller zu genesen. Ich habe mich gerade mal auf der Seite von Herrn Dr. Kater umgeschaut und habe Folgendes gelesen:

Die Vorteile unserer Operationstechnik im Überblick

* keine Blutkonserven

- durch weiterentwickelte Op-Techniken und den optimierten OP-Ablauf ist der Blutverlust so gering, dass wir schon seit Jahren auf die Gabe von Blutkonserven verzichten können

* keine sichtbaren Narben

- der operative Zugang erfolgt ausschliesslich durch die Mundhöhle, es gibt keine Narben im Gesicht!

- es finden minimal invasive OP-Techniken Anwendung zur maximalen Gewebescho-nung

- es wird ausschließlich resorbierbares (=selbstauflösendes) Nahtmaterial verwendet.

* keine "Verdrahtungen"

- Durch die Verwendung von kleinen Titanplatten und Schrauben, die den Kiefer in seiner neuen Position halten, muss der Mund nach der OP nicht mit Drähten fixiert werden. Sie können direkt nach der Operation den Mund öffnen.

- Sie können sich nach der Operation mit zunächst noch weicher Kost normal ernähren.

* kurze Liegezeiten

der stationäre Aufenthalt beträgt bei:

- Gaumennahterweiterung und transversaler Unterkieferweitung 2-3 Tage

- Ober- oder Unterkieferverlagerung 5 Tage

- Zwei-Kiefer-Umstellung (bimaxillär) 6 Tage

* kurze OP-Zeiten

- die durchschnittliche OP-Zeit pro Kiefer liegt bei ca. 1 Stunde

- Die kurzen OP-Zeiten haben einen wesentlichen Einfluss auf Blutung, Schwellung und Infektion; Je kürzer die Operation, desto geringer die Beeinträchtigung.

Dazu kann ich nur feststellen, dass ich vor 6 Jahren nach der "konventionellen" Methoder operiert worden bin (genaue OP findet sich unter "Zahnspangengeschichten") und:

1. keine EKs brauchte

2. keine sichtbaren Narben habe

3. keine Verdrahtungen hatte, weil auch alles mittels Platten und Schrauben fixiert worden ist

4. gleich Flüssigkost bekommen habe

5. nur war die OP tatsächlich länger, aber auch in den meisten Erfahrungsberichten von Dr. Kater habe ich länger OP-Zeiten gelesen

Ich will damit vor allem sagen, dass es auch anders geht, nämlich ohne dass man zusätzlich für andere vermeintlich bessere Techniken zur Kasse gebeten wird.

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die in Bad Homburg entwickelte OP-Technik wird seit Jahren dort angewendet und hat sich bei mehreren tausend Patienten bewährt.

Die Schnitte sind kürzer, Schwellung und Nervschädigung erheblich weniger als bei der `klassischen`Technik. Der Klinikaufenthalt deutlich verkürzt, ebenso wie die Krankschreibung hinterher.

In Bad Homburg werden auch die klassischen Methoden angeboten, die aber aus verständlichen Gründen keiner (mehr)haben will, wenn es was Besseres gibt.

Die klassische methode, wie du sie nennst, hat sich allerdings bei noch viel mehr patienten bewährt und dass die schwellungen geringer sind kann ich zumindest anhand der geposteten bilder absolut nicht feststellen-Denke auch das hängt sehr stark vom patienten ab. Dass der krankenhaus aufenthalt bei der klass. methode länger wäre stimmt sicher auch nicht, im smz-ost in wien ist er z.B 3 tage aufwärts, eben je nach patient und mindestens genauso kurz. Genau das selbe gilt für die op-dauer: Prof Watzke z.B. benötigt ca. eine halbe stunde fürs UK, eine viertel stunde fürs kinn---> Einige patienten hier im forum bestätigen diese zeiten durch ihre berichte,also hat das offensichtlich NULL mit der op-methode zu tun,sondern eher mit der fähigkeit des KC!!

Der einzige punkt in dem ich dir recht gebe ist, daß die gefahr der nervschädigung minimal geringer ist(bei einem erfahrenem KC nach der klass.methode aber wahrsch. genauso gering ),dafür gibt es aber andere nachteile der Kater-methode die das mMn aufwiegen: Zur optimalen verheilung der knochen ist man bestrebt einen breiten(großflächigen)knochenkontakt der abgetrennten teile herzustellen und da ist die bad homburger methode eindeutig im nachteil.

Übrigens ist die bad homburger methode keineswegs neu, sondern ganz im gegenteil uralt(Angeblich 150 jahre).Die literatur kennt noch dutzende andere methoden, doch es gibt mMn einen grund warum 99% der kieferchirurgen nach der methode von obwegeser-dalpont operieren, oder denkst du die operieren alle nach einer schlechteren methode:?: Hatte mittlerweile auch schon mehrere beratungen bei KC die sicher zur ersten liga in europa zählen (einer wurde erst kürzlich als erster nicht-amerikaner mit der höchsten US-kieferchirurg. auszeichnung "belohnt") und die operieren ALLE nach obwegeser-dalpont und zwar besten wissens und gewissens!

Also ich wäre da sehr vorsichtig, die bad homburger methode als die bessere darzustellen und die nach obwegeser-dalpont als jene die niemand haben will!

Werbungsmäßig ist allerdings die Kater-methode wirklich überlegen :mrgreen:

LG Pepino

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Persönlich find ich die HP von dr.Kater wirklich sehr gut und auch die zahlreichen vorher-nachher bilder helfen einen besseren eindruck von der materie zu gewinnen.Nur sollte man sich der fairness halber immer vor augen halten, daß es dutzende andere KC in D/Ö/CH gibt, die mindestens genauso viele patienten gut operiert haben,aber keine HP haben und keine werbung im TV und internet machen! 8-)

PS: Siehe auch mein posting: "Beratungsgespräch bei Prof. Ewers in Wien"

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Hallo Kathy,

ich stimme dir zu. Es kann nicht sein, dann man tausende selbst zahlen muss, nur weil es eine andere Methode ist, die noch gar nicht (ausser vielleicht bei Herrn Kater) etabliert ist. Die ganze Welt operiert anders...und das aus gutem Grund. Warum sollte eine bewährte Methode, die es schon Jahrzehnte gibt durch eine andere ersetzt werden, dessen Nebenwirkungen mindestens genauso hoch sind, wie bei der gewöhnlichen Methode. Die Liegezeiten sind bei der anderen OP genauso lange. Ich hatte selbst eine Liegezeit von nur 3 (!) Tagen! Es kann ja nicht sein, dass sich tausende von Ärzten irren, oder?

Die neue Methode rechtfertigt auch lange nicht die Zuzahlungen.

Zwar ist Herr Kater vielleicht bekannt und er reist viel herum. Das heisst aber dann lange nicht, dass er der Dysgnathiepapst ist...

Susi

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Hallo Ihr,

also ihr habt micht echt total überzeugt. Ich werde nicht nach Bad Homburg fahren. Ich denke auch, dass die klassische OP genauso erfolgreich sein wird, wie die des Doc Katers. Das Risiko mit dem evtl. mehr gefährdeten Nerv ist eben da, aber ich denke, erfahrene Chirurgen kriegen das schon hin. (Ich hoffe, ich gerate an einem) haha:( ! Auch bei den anderen Punkten, die genannt wurden, z. B. Krankenhausaufenthalt, Schwellung, Verdrahtung etc. stimme ich Pepino und Susanne? zu. In dem KH, in dem ich mich operieren lasse, wird man auch nach 5-7 Tagen entlassen und verdrahtet wird man dort auch nicht. Darüber habe ich mich schon erkundigt. Außerdem ist die Klinik ganz in meiner Nähe. Eine Person aus dem Forum habe ich auch schon kennengelernt, die sich dort hat operieren lassen und sie war auch sehr zufrieden. Es spricht eigentlich alles dafür es in einer Universitätsklinik machen zu lassen. Das kleine Risiko mehr, nehme ich in kauf.

liebe Grüße Annemarie

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Hi Susanne,

mal den anderen Thread lesen und Fragen beantworten :=)

Uebrigens kann von "tausenden" die man selbst zusätzlich zahlen muss, nicht die Rede sein. Hört sich an als wären im Vergleich zu anderen Ärzten 5k+ fällig.

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Hallo Leute und hallo Annemarie!

Kennst mich ja schon ;)

Also ich denke es gibt viele Meinungen über den jeweiligen Arzt und das Krankenhaus....hierbei kann man wohl kaum zwischen Richtig und Falsch entscheiden...

Ich bin zum Beispiel in Recklinghausen operiert worden und fand es sehr cool, dass jeden Tag der Prof. persönlich ins Zimmer kam um sich nach mir zu erkundigen..was man ja eigentlich sonst nur von Privatpatienten kennt... Bin aber eindeutig Kassenpatient ohne Zusatzversicherung :lol:

Auch die täglichen Nachversorgungen erfolgten vom Prof. persönlich..

Denke man sollte selber entscheiden zu welchem Krankenhaus man geht..das ist reine Gefühlssache,wenn man sich dort nicht gut aufgehoben fühlt,will man sich auch nicht dort operieren lassen oder hat die ganze zeit kein gutes Gefühl dabei. Nunja andere Meinungen schaden trotzdem nie!!

Somit allen weiter gute Besserung oder viel Glück für die OP :D

Lg,Maya

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Hallo Marco,

ich weiss ja nicht, wie viel Geld Du verdienst, aber selbst wenn man 3-4000 Euro sparen kann ist es nicht wenig....

Ich bin lieder für eine Methode, die etabliert ist und 1000fach täglich weltweit angewendet wird.

Klar, dass Du mir nicht recht gibst, Du bist ja der Admin und musst Doc Kater unterstützen, da es seine HP ist und wahrscheinlich noch dafür bezahlt wirst :-)

Grüße Susanne

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Hallo Susanne,

tut mir Leid, aber bei jedem Posting wird es noch ein wenig unqualifizierter.

Seit wann ist unser Forum Teil von Dr. Katers Homepage? Sorry, wir sind unsere eigene Page www.progenica.net . Und ehrlich gesagt kannst du gerne einmal auf mein Konto schauen und mal sehen wieviel tausende Euro Doktor Kater monatlich auf mein Konto schiebt. Das sind schiere (imaginaere) Unmengen.

Was ich von dir wissen will ist, ob du genau weisst wieviel man bei Kater draufzahlen muss, anscheinden weisst du es aber nicht. Noch dazu ist die "Kater" Methode doch kein besondere Abart. Im Endeffekt schneidet er auch "nur" Knochen. Wenn du zahlen vergleichen willst, Kater hat sicherlich einige Tausende mit "seiner" Methode operiert, da haste doch schon deinen statistisch wissenschaftlichen Effekt, dass es funzt.

Der einzige Grund warum ich ihn verteidige ist, dass er mein Kieferchirurg war und es bestens gemacht hat. Ich fange aber nicht an ueber deinen "Geheimtipp" aus Frankfurt herzuziehen und zu sagen er kostet abertausende Euro mehr ohne genaue Zahlen zu kennen. Und ja Kater ist nicht der einzige gute Kieferchirurg, es gibt noch ne Menge mehr die es draufhaben und zu denen gehen hoffentlich auch ne Menge Patienten.

Aber bei deiner Argumentation kommt es mir vor , als wuerdest DU von jemandem bezahlt werden.

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Naja Marco,

Du musst eben auch andere Meinungen ertragen können. Ich werde von meinem Arbeitgeber bezahlt und das ist kein Arzt oder jemand in der Richtung.

Aber wenn du wirklich Ahnung hättest, müsstest du mir zustimmen, dass die Anzahl der OPs, die Kater operiert mit der Anzahl, die nach der erprobten Methode operiert wird, noch nicht einmal 1 Promille ausmacht.

Es kann ja sein, dass er gut operiert, das habe ich ja nie in Frage gestellt. ich habe mich eben auch operieren lassen und war hoch zufrieden und hatte mit Kater eben schlechte Erfahrungen gemacht. Das ist eben meine Meinung und heisst ja nicht, dass er ein schlechter Arzt ist. Ich hatte eben das Gefühl, dass er mich abzocken wollte und war von der Methode nicht überzeugt.

Das ist wie gesagt meine Meinung.

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Hallo Susanne,

möchte Marco beipflichten. Wenn er als Miterfinder von "Progenica" sich für Bad Homburg entschieden hat, dann wird er sicher vorher gut recherchiert haben und seine Gründe haben, warum er gerade dorthin gegangen ist.

Ihm zu unterstellen, er ließe sich dafür bezahlen,um für Bad Homburg Werbung zu betreiben, finde ich schon grob verletzend.

Das Engagement für "Progenica" -von dem wir alle profitieren- kostet Unmengen an Zeit und (vermutlich) auch Geld. Wenn hier jemand mit Enthusiasmus unter Aufopferung der Freizeit die Sache so konsequent betreibt wie Marco und Rainer, dann sollte man dies mal würdigen anstatt hier billig zu diffamieren.icon13.gif

BITTE MARCO UND RAINER LASST EUCH NICHT ENTMUTIGEN!!!icon14.gif

Ich hoffe, ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da.

WMK

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Hallo,

ok, so hab ich es nicht gemeint. Hab mich eben nur über die Kooperation mit www.dysgnathie.de gewundert. Das riecht ja schon etwas nach Werbung.

Ich finde es ja auch toll, dass es diese HP gibt.

Marco und Rainer macht weiter so!

Grüße Susi

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Hallo Susanne,

die klassische Methode nach Obwegeser Dal Pont wird in Bad Homburg jedem Kassenpatienten angeboten OHNE JEDE ZUSATZKOSTEN.

Die Alternative mit extrem kurzen Knochenschnitten von innen in minimal invasiver Technik hingegen entspricht nicht dem Wirtschaftlichkeitsgebot nach 12 SGB V der gesetzlichen Krankenkassen, da Spezalintrumentarium mit Gitterplättchen etc. gebraucht wird, was eben teurer ist.

Wenn sich dennoch fast alle Patienten, ob kassenversichert oder privat, dafür entscheiden, dann tun sie das wohl nur, weil sie die Vorteile klar erkannt haben- oder hälst Du ALLE für doof? Es wird doch niemand gezwungen dorthin zu gehen oder sich für diese Technik zu entscheiden.

WMK

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Das ist DEINE Meinung, aber 99,99% derjenigen, die sich operieren lassen haben eine andere :-)

Es heisst noch lange nicht, dass diese Methode besser ist, nur weil der Schnitt kleiner ist...oder meinst Du, dass die Unikliniken z.B. die die herkömmliche Methode anwenden und wissenschaftlich engagiert sind, irren?

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@WMK:

Interessieren würde mich nun schon, warum Du nichts zu meinen sehr sachlichen Argumenten sagst? Oder ist dem nichts entgegenzusetzen ;-) ?

EDIT:

Wenn sich dennoch fast alle Patienten, ob kassenversichert oder privat, dafür entscheiden, dann tun sie das wohl nur, weil sie die Vorteile klar erkannt haben- oder hälst Du ALLE für doof? Es wird doch niemand gezwungen dorthin zu gehen oder sich für diese Technik zu entscheiden.

Das Problem ist dabei aber vor allem, dass die meisten Patienten keinerlei medizinsche Vorbildung haben. Daher ist es schwer sich für dieses oder jenes Verfahren zu entscheiden, da man die medizinische Tragweite nicht erkennen kann. Aus diesem Grund verlässt man sich natürlich auf die Aussagen des Arztes, vor allem wenn einem die Vorzüge der Methode so eindringlich geschildert werden, wie es auf der HP von Herrn Dr. Kater der Fall ist. Wenn ich von Medizin keine Ahnung hätte, würde ich das Ganze höchstwahrscheinlich auch glauben und mich natürlich sofort für die neue Methode entscheiden, ist doch klar und das hätte nichts mit Dummheit zu tun.

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Hallo Susanne,

in Deuschland werden 1800 Dysgnathie-OPs im Jahr durchgeführt (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie), davon über 400 in Bad Homburg. Einfacher Dreisatz ergibt:nicht 0,01% ,sondern mehr als 22% aller Dysgnathie- Patienten Deutschlands strömen nach Bad Homburg- soweit die Fakten- jetzt Deine Fiktion: um dort freiwillig Tausende von Euros (-es sind tatsächlich ca.1100€-) für eine OP-Technik zu bezahlen, die es angeblich seit 150 Jahren gibt.....

Bitte laß Dich beraten oder erkundige Dich erst, bevor Deine Phantasie ganz mit Dir durchgeht.

Gute Besserung

WMK

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Hallo Susanne,

als Vater von Marco möchte ich kurz zu Deinem Beitrag, „ich weiß ja nicht, wie viel Geld Du verdienst“, Stellung nehmen:

Ich gehe davon aus, dass Du eine interessierte und aufmerksame Leserin der Progenica Beiträge bis, deshalb wundert es mich, dass Du Dir nicht ganz im Klaren bist, wieviel Geld Marco verdient. Noch müssen wir, also seine Eltern, die Studiengebühren für Marco bezahlen und Du darfst sicher sein, dass dies ein ganz erheblicher Betrag ist.

Ebenso erstaunt mich Deine Feststellung, dass der Admin, also Marco, Doc Kater unterstützen muß, da es ja seine HP ist und wahrscheinlich noch dafür bezahlt wird. Als Empfehlung für Deinen weiteren Lebensweg möchte ich Dir folgenden Rat geben

„Stell Behauptungen grundsätzlich nur auf, wenn Du auch das entsprechende Wissen davon hast, sonst könnte leicht sein, dass Du Dich lächerlich machst.“

Ich wünsche Dir im Forum Progenica weiterhin viel Spaß und hoffe, dass Du für Dich die nötigen Informationen und Erfahrungen nutzen kannst.

Gruß Dad

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Gast
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