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Schnecke1810

Brauche euren Rat...

Hallo,

ich bin neu hier und bisher habe ich leider noch keinen Beitrag über meine Fragen gefunden. Ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich habe seit einen halben Jahr meine feste Spange und mir wurde bei dem Beratungsgespräch mit meinem KFO gesagt, wenn ich die Behandlung mit OP mache, dann übernimmt die Krankenkasse die Behandlung (außer die 20%), mache ich die Behandlung ohne OP muss ich die Kosten allein tragen. Ist das denn richtig so? Allein kann ich das nicht bezahlen!! Also habe ich mich für die Behandlung mit OP entschieden.

Ich habe mit meiner Kieferstellung keinerlei Probleme, es ging mir nur darum dass meine Zähne wieder richtig gestellt werden, eigentlich ging es mir nur um meine Weißheitszähne! Mir wurden im Kindsalter die 4 äußeren Backenzähne gezogen damit meine Weißheitszähne an die Stelle kommen wo die Backenzähne waren. Das meine Weißheitszähne (Ich bin inzwischen 27 Jahre) erst mitte 20 rauskommen hat mir damals keiner gesagt. Außerdem stellen sich die WEißheitszähne natürlich nicht richtig in die Reihe sondern hängen total schief in der Ecke. Zudem sind 2 Weißheitszähne noch immer nicht richtig raus!! Mir blieben somit 2 Möglichkeiten, die Weißheitszähne so vergammeln zu lassen wie sie stehen (die Pflege gestaltete sich sehr sehr schwierig) oder sie raus zu nehmen. Da habe ich aber Angst das sich die restlichen Zähne wieder nach hinten verschieben und außerdem habe ich viel zu wenig Zähne im Mund, warum sollte man denn dann noch gesunde Zähne raus nehmen???

Ich habe ein offenes Gebiss, also die Zähne berühren sich nicht überall, was aber kein so großes Problem für mich darstellt.

Jetzt bin ich wohl kurz vor meiner OP, am 8.3. bekomme ich die Unterlagen für das Krankenhaus und dann kann ich dahin gehen zwecks Beratung.

Ich habe aber von sehr vielen Leuten gehört dass, wenn die OP nicht so notwendig ist, man die lieber nicht machen sollte, da man noch Jahre nach der OP mit den Nebenwirkungen rechnen muss. Es empfielt sich nur bei Leuten bei denen der Unterschied extrem groß ist und bei mir ist wie schon gesagt so gut wie gar nichts!! Außerdem wurde gesagt das wohl nur der UK weiter nach vorn gestellt werden muss... Mitterweile glaub ich jedoch das auch der OK gespalten wird...

Nun bin ich am Überlegen die Behandlung abzubrechen, da ich mir diesen Streß nicht antun wollte. Ich werde wohl keine OP zusagen und die Klammer wieder rausnehmen lassen und die Zähne können so bleiben wie sie jetzt sind.

Oder sollte ich den KFO wechseln oder ihn fragen ob er die Zähne nicht einfach so einigermaßen hinstellen kann, aber selber bezahlen kann ich das leider nicht, darum hatte ich ja vor dem halben Jahr zugestimmt das mit der OP zu machen. Da wusste ich aber auch noch nicht das das mit der OP so heftig sein soll und es so gut wie jeder bereut der die OP gemacht hat...

Wenn ich die Behandlung abbreche muss ich die 80 % die die Krankenkasse bisher bezahlt hat wieder zurück bezahlen??

Ich musste auch 1500 Euro bezahlen für die Materialien, die werde ich auch weiter zahlen müssen, komme ich ja nicht drum rum.

Wer kann mir denn weiter helfen?

Freue mich über eure Infos.

Danke Sabrina

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Also hier im Forum haben bisher die wenigsten die Operation bereut, eher das Gegenteil ist der Fall :-) bedenke auch, dass durch die Zahnspange die Zähne ja jetzt so gerichtet wurden, dass der Biss nach einer Operation passt. Wenn man jetzt die Behandlung abbricht, passt das natürlich nicht und die Zähne würden sich dann vermutlich wieder zurückverschieben. Bei einer Behandlung ohne Operation müsste man anders vorgehen soweit ich weiß.

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Hallo Sabrina,

ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Hier im Forum gibt es kaum eine Meldung über eine nicht gelungene OP oder ein unzufriedenes Ergebnis.

WEnn du für dich aber noch so unentschlossen bist, dann höre dir doch auf alle Fälle das Beratungsgespräch im Krankenhaus an. Hier kannst du alle deine Fragen stellen und sie werden mit Sicherheit ausreichend beantwortet. Schreib dir alles auf einen Zettel, damit du kein Detail vergisst.

Im Zweifelsfalle berate dich noch mit deinem KFO über eine Behandlungs-Umstellung - das ist garantiert besser als ein Abbruch. Natürlich musst du dies dann mit deiner Krankenkasse klären. Eventuell ist ja eine Ratenzahlung möglich.

.....und die von dir beschriebenen "jahrelangen" Probleme findest du hier im Forum auch nicht. :confused:

Wie gesagt, lass dich im Krankenhaus beraten & aufklären.

Viel Erfolg,

Sanne

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Hallo Sabrina,

also vorweg ersteinmal, ich bin kein Fachmann und kann hier nur meine Sicht der Dinge zum Besten geben.

Ich dachte immer, dass die Kasse das Ganze nur dann übernimmt, wenn es nur noch durch eine Op. in den Griff zu bekommen ist. In Deinem Falle, so wie Du es geschildert hast, scheint das ja nicht so zu sein, da Du ja geschrieben hast, dass du Dich entscheiden kannst, zwischen Op. oder Spange. Richtig?

Des Weiteren hast Du ja auch geschrieben, dass es wirklich nicht viel ist (die Größe Deiner Fehlstellung). Also soweit ich weiß übernimmt die Kasse erst ab KIG3 (ab 2mm), nicht viel ist natürlich relativ.

Was mich ebenfalls stutzig macht, ist die Tatsache, dass Du noch nicht weißt ob es die Kasse übernimmt. Eigentlich solltest Du das doch schon längst wissen, da ein Heil- und Kostenplan ja in der Regel vor einer Behandlung erstellt wird, und auch genehmigt wird, oder nicht.

Ansonsten teile ich die Meinung der Vorgänger, wenn es nicht unbedingt notwendig ist eine Op. durchzuführen, sollte man es sich lieber sparen, vorallem wenn es wie bei Dir fast Nichts ist. (Deine Darstellung)

Ich hoffe ich bin jetzt hier Niemanden auf den Schlipps getreten, und habe keine Halbwahrheiten in die Welt gesetzt. Sollte dies jedoch der Fall sein bitte ich natürlich um Verbesserung.

Viele Grüße

Lars

bearbeitet von Floresk

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Ich habe aber von sehr vielen Leuten gehört dass, wenn die OP nicht so notwendig ist, man die lieber nicht machen sollte, da man noch Jahre nach der OP mit den Nebenwirkungen rechnen muss. Es empfielt sich nur bei

was hatten diese leute jahre nach der OP für nebenwirkungen?

Leuten bei denen der Unterschied extrem groß ist und bei mir ist wie schon gesagt so gut wie gar nichts!! Außerdem wurde gesagt das wohl nur der UK

man macht die OP wenn man ohne OP kein vernünftiges ergebnis erreichen kann. das muss nicht unbedingt nur mit dem abstand zu tun haben.

nur um 3000 euro zu sparen würde ich die OP auch nicht machen lassen. auch wenn dir hier jeder sagen wird dass die risiken gering sind, es bleibt dann eine unnötige operation im gesicht.

ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dir dein KFO nur wegen der kostenübernahme die OP angeboten hat, er hatte höchstwahrscheinlich noch andere gründe.

mein rat ist daher dich mit deinem KFO zu beraten, in die sprechstunde ins krankenhaus zu gehen, und dich erst dann zu entscheiden.

Wenn ich die Behandlung abbreche muss ich die 80 % die die Krankenkasse bisher bezahlt hat wieder zurück bezahlen??

die frage gab es schon öfters, durchsuch mal das krankenkassenforum danach.

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Ich danke euch schonmal für die Infos, ich wollte mir auch auf jeden Fall das Gespräch im Krankenhaus anhören und danach entscheiden ob ich die OP machen würde oder nicht...

Die Krankenkasse übernimmt meine Behandlung, das läuft ja schon soweit alles und der Unterkiefer wird schon so 2mm nach vorne müssen (das find ich aber schon als sehr gering). Ich guck mir hier die ganzen Beiträge nochmal genau an und hoffe das ich mich doch noch traue die OP zu machen und nicht die Behandlung abzubrechen. Immerhin bin ich ja schon mittendrin!!

Danke schonmal!!

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Wenn deine Kasse die Behandlung übernimmt, dann definitiv mit OP. Ohne OP bezahlen die bei Erwachsenen grundsätzlich keine Behandlung. Und auch mit OP übernehmen die das nur, wenn dazu eine medizinische Notwendigkeit besteht. Da Krankenkassen mit der Bewilligung eher pingelig als großzügig sind, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass die OP dir wirklich anzuraten ist und sie auch schon fest eingeplant ist.

Was die Kosten angeht: MEINE KK habe ich so verstanden, dass ich die Behandlung alleine weiterbezahle, wenn ich das mit der OP hinschmeiße. Ich muss also nichts zurückzahlen (bekomm aber auch meine 20% nicht wieder) und muss den Rest alleine zahlen. Wie bereits erwähnt wurde, solltest du aber bedenken, dass deine Zähne jetzt für die OP vorbereitet werden. Brichst du dieses Ziel jetzt ab, müssen deine Zähne unter Umständen noch einmal ganz neu gestellt werden, was weitere Kosten und eine längere Tragezeit mit sich zieht. Und da die OP wie erwähnt ja vermutlich notwendig ist könntest du in 10-20 Jahren auch zu spüren bekommen, dass du die OP nicht gemacht hast. Du solltest dich da von einem Chirurgen beraten lassen.

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