Cobra

PRP Anwendung von Knochenwachstumsfaktoren bei Kiefer-OP

Hallo,

ich möchte hier mal ein neues Thema eröffnen, da ich im gesamten Forum noch nichts von PRP (Plated Rich Plasma) gelesen habe.

Dieses Verfahren ist mir von meinem Kieferchirurgen empfohlen worden. Aus dem eigenen Blut sollen Teile herausgefiltert werden, die dann während der OP in die entstandenen Knochenspalten eingegeben werden um das eigene Knochenwachstum anzuregen. Leider übernimmt die Krankenkasse diese Kosten von 600 Euro nicht.

Da weder der Blutspendedienst in Kassel, bei dem ich gefragt habe, diese Anwendung kennt, bin ich echt am zweifeln, ob es sich lohnt.

Mir wurde es nur empfohlen, da ich ja schon älter (45 Jahre) bin, und in meinem Alter es nicht mehr so schnell mit der Knochenheilung ginge.

Bei mir wird am 31.3.2011 eine Bimax OP durchgeführt.

Da ich aber weder Osteoporose habe, im Gegenteil mein Wert ist sehr gut - kann ich mich nicht dazu entschließen, diese hohe Summe wirklich auszugeben.

Über Meinungen und Erfahrungen wäre ich echt dankbar.

Eure Cobra:razz:

bearbeitet von Cobra

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War 44 Jahre jung, als die OP durchgeführt wurde. Knochen ist gut zusammengewachsen und ich kann alles wieder mit Kraft so abbeißen/kauen wie vor der OP.

Würmchen

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Danke für deine Antwort- so ähnlich hatte ich mir das auch gedacht, das es auch ohne funktioniert. Denn sonst müsste man diese Wachstumsfaktoren ja nach jedem Knochenbruch eingeben. Das schreit echt mal wieder nach einer kleinen Nebenverdienstquelle für die Ärzte- denn die gehen bei dem Beitrag von 600 Euro bestimmt nicht leer aus :wink:

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Da weder der Blutspendedienst in Kassel, bei dem ich gefragt habe, diese Anwendung kennt, bin ich echt am zweifeln, ob es sich lohnt.

Hm. Nur weil die mit Blut zu tun haben heißt das ja nicht, dass sie sich mit Medizin auskennen. Lustige Idee :-?

Hintergrund von PRP ist, dass die aus dem Eigenblut gefilterten Thrombozyten den Prozeß der Wundheilung beschleunigen sollen. Das Verfahren wird seit einigen Jahren in der zahnärztlichen Implantologie verwendet und viele Behandler schwören drauf.

Studien die den Erfolg belegen gibt es aber meines Wissens immer noch nicht. Nur ist es mit Studien auch immer so eine Sache. Manche Dinge funktionieren einfach, ohne das man weiß warum.

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Hallo Steve,

der Tipp mit dem Blutspendedienst kam von meinem Hausarzt und von meinem Orthopäden, die beide meinten, das der Blutspendedienst sich bestimmt mit der Aufbereitung auskennen würde.

Allerdings hatten beide Ärzte auch noch nie davon gehört, dass man nach der operativen Richtung von Knochenbrüchen solche Wachstumsfaktoren eingibt.

Außerdem schreckt mich die Summe von 600 Euro echt ab! Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich entscheiden soll.

Deinem Beitrag nach verstehe ich dich aber so, dass du nicht darauf schörst ? ;-)

bearbeitet von Cobra

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