Araun

Geht es euch wirklich besser, seit ihr auf Progenica seid??

37 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Progenica-Leute

Zuerst war ich so begeistert, diese Seite gefunden zu haben und die vielen Erfahrungsberichte zu lesen, zu erfahren was alles auf meinen Sohn zukommen könnte. Fast fieberhaft habe ich soviel Information wie nur möglich gelesen.

Doch nun muss ich feststellen, dass, ganz nüchtern betrachtet, der psychische Effekt schrecklich ist. Seit ich hier die erschütternden OP Berichte, die vielen unerwünschten Folgen, die vielen Enttäuschungen, die vielen ungeahnten Probleme lese, bin ich voller Angst und Misstrauen. Ich werfe dem Chirurgen, der mir vorher einen kompetenten, vertrauenswürdigen Eindruck gemacht hat, vor, mir ganz viel verschwiegen zu haben. Ich bin mir unsicher, ob der Entscheid zur OP richtig war, ich träume jede Nacht von verstopften Nasen, geschwollenen Gesichtern und Blutverlust. Ich belästige meine Freunde und Familie, die vorher zuversichtlich waren mit Schreckensgeschichten zu Gefühlsstörungen im Gesicht und Kreislaufschwächen nach der OP.

Meinen Sohn, den es ja betrifft, verschone ich mit meinen Sorgen, er hat sich für die OP entschieden und sucht keine weiteren Informationen dazu (momentan). Natürlich ist es jedem überlassen so genau hinzuschauen wie er oder sie will, oder eben nicht. Doch frage ich euch. Geht es euch besser, seit ihr mehr wisst darüber? Schreiben hier nicht überdurchschnittlich viele Leute mit schlechten Erfahrungen, sehr sensiblen Seelen? Bekomme ich einen falschen Eindruck? Hat nicht der grösste Teil der Patienten die ganze OP mit Leichtigkeit überstanden und damit ist die Sache für sie zur Zufriedenheit erledigt, würden also nicht noch jahrelang auf Progenica mitschreiben?

Diese Gedanken beschäftigen mich momentan

Araun

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Seit ich hier die erschütternden OP Berichte, die vielen unerwünschten Folgen, die vielen Enttäuschungen, die vielen ungeahnten Probleme lese, bin ich voller Angst und Misstrauen.

[...]

Schreiben hier nicht überdurchschnittlich viele Leute mit schlechten Erfahrungen, sehr sensiblen Seelen?

Hä??

Lesen wir das gleiche Forum???

Ich denke, Du solltest Dich entspannen. Du hast Dich zu sehr reingesteigert.

Die Operation verläuft in den allermeisten Fällen gut, die meisten würden es direkt wieder tun. Chirurgen sind gerne bereit, den Fragenkatalog des Patienten (sofern vorhanden!) abzuarbeiten, aber warum sollen sie von sich aus jede Eventualität erwähnen, die vorkommen könnte... das verunsichert gewaltig und ist kontraproduktiv. Was nichts mit einer kompetenten Beratung zu tun hat... die sollte man immer bekommen und ich denke, die wichtigen Risiken (Taubheit, Blutung, etc.) wird man auf jeden Fall vorher zu hören bekommen.

Wie gesagt, mal paar Tage mit anderen Dingen beschäftigen. Sich-sorgende Mütter können schon mal gewaltig irrational werden ;) Meine hatte auch viel mehr Angst vor allem als ich, obwohl ich derjenige war, der es auf sich nehmen musste.

ciao

PS: ja, das Gesicht wird derbe anschwellen, die Nase wird verstopft sein, man kann nur flüssig essen, man kann nicht auf der Seite schlafen, etc.

aber das sind 2-4 Wochen, also was solls, geht so schnell rum

bearbeitet von duke nukem

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Hallo duke nukem

Da hast du auf jeden Fall recht:

<Ich denke, Du solltest Dich entspannen. Du hast Dich zu sehr reingesteigert.>

Vielleicht spinne ich wirklich und habe eine verzerrte irrationale Optik. Gestern habe ich in einem Thread gelesen, dass jemand schreibt, hier seien die meisten glücklich, dass sie die OP gemacht haben. Ich dachte, wo steht denn das, das habe ich noch nicht gelesen? Die meisten sind einfach erleichtert, dass alles überstanden ist. Aber glücklich? Natürlich war ich so blöd und habe Suchworte wie "bleibende Schäden" "Gefühlsstörungen", "Probleme nach der OP" eingegeben. Dies habe ich gemacht, weil der Chirurg auf meine Frage nach Nebenwirkungen gesagt hat: "selten gibt es nach der OP etwas Sensibilitätsstörungen, die gehen aber alle wieder weg". Mein Zahnarzt hat dann von anderen Erfahrungen berichtet und ich wollte hier lesen, wie es wohl wirklich ist.

Hast du mir eine Idee für einen andern Suchbegriff, der mich auf positivere Berichte und beglückende Ergebnisse leitet?

Ciao

Araun

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Naja, ich denke ganz einfach, dass man sich über Glück und Zufriedenheit seltener äußert als wenn was schief gelaufen ist.

Vielleicht kommt es dir deswegen so vor.

Und ich würde ein Forum wirklich nicht für repräsentativ halten sondern einfach nur um Infos zu erhalten und Antworten auf Fragen, die man den Ärzten oft nicht stellen kann weil sie unter Zeitdruck stehen oder einen auf die schnelle nicht einfallen.

Als ich eine Knieop hatte hab ich auch nach einen Forum gesucht und fast nur negative Beispiele von Lähmungen usw. danach gelesen. Denn diejenigen denen es danach gut ging, was haben die für einen Grund noch ein Forum aufzusuchen? Bis auf die wenigen die ihre Erfahrungen teilen möchten, aber ich denke das ist die Minderheit. Und so wird es hier auch sein. Wobei hier schon mehrere auch nach der Op noch schreiben..

Anfangs hab ich mir alles durchgelesen, von jeder Komplikationen, jeden Ablauf. Aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass es mir besser geht, wenn ich mich nicht zu sehr damit auseinandersetze, weil man kann sich auch wirklcih verrückt machen

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Hallo duke nukem

Da hast du auf jeden Fall recht:

<Ich denke, Du solltest Dich entspannen. Du hast Dich zu sehr reingesteigert.>

Vielleicht spinne ich wirklich und habe eine verzerrte irrationale Optik. Gestern habe ich in einem Thread gelesen, dass jemand schreibt, hier seien die meisten glücklich, dass sie die OP gemacht haben. Ich dachte, wo steht denn das, das habe ich noch nicht gelesen? Die meisten sind einfach erleichtert, dass alles überstanden ist. Aber glücklich? Natürlich war ich so blöd und habe Suchworte wie "bleibende Schäden" "Gefühlsstörungen", "Probleme nach der OP" eingegeben. Dies habe ich gemacht, weil der Chirurg auf meine Frage nach Nebenwirkungen gesagt hat: "selten gibt es nach der OP etwas Sensibilitätsstörungen, die gehen aber alle wieder weg". Mein Zahnarzt hat dann von anderen Erfahrungen berichtet und ich wollte hier lesen, wie es wohl wirklich ist.

Hast du mir eine Idee für einen andern Suchbegriff, der mich auf positivere Berichte und beglückende Ergebnisse leitet?

Ciao

Araun

Hi,

also Zahnärzte dramatisieren ganz gerne... das hängt aber auch immer davon ab, wie viel Erfahrung der jeweilige Arzt mit dem Thema Kiefer-OP hat. Ich habe ungern mit einer Zahnärztin drüber gesprochen, weil sie nur davon geredet hat, was für ein Held ich sei, diesen Eingriff zu machen, der mit einem Auffahrunfall bei 60km/h vergleichbar sei... blablabla, wollte ich aber gar nicht hören - mir war da das ruhige, optimistische "Wir kriegen das hin, das wird gut." meines Kieferorthopäden und Chirurgen deutlich lieber.

Und am Ende ist es gut geworden und kaum etwas negatives ist passiert.

Ich gehöre übrigens zu den sehr glücklichen. Das hängt bei den meisten davon ab, wie unzufrieden sie vorher waren. Alle, die eigentlich keine Probleme hatten (optisch/funktional)und die OP aus Vernunftsgründen angegangen sind ("sollte man machen, um Problemen im Alter vorzubeugen") sind eher gefährdet, die Veränderung bzw. die Komforteinbussen post-OP nicht zu mögen.

Die Leute, die Leidensdruck hatten, bekommen nach der OP im allergrössten Fall ein grosses Plus an Lebensqualität.

Du solltest mal im Bilderforum suchen und vor allem die Themen mit vielen Antworten lesen.

cheers

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Hallo Araun,

auch für mich ist seit Januar klar, dass ich operiert werden soll, und das mit 40.

Aber dieses Forum hier finde ich sehr gut. Hier bekommt man zu allen Fragen eine Antwort und wenn sie einem noch so doof vorkommt.

Natürlich wird alles kein Zuchkerschlecken werden, aber dickes Gesicht, Schlafmangel, Taubheitsgefühl, Gewichtsabnahme (was in meinem Fall sicher ein großes Problem wird, weil ich recht dünn und zierlich bin) usw. sind doch Dinge, die wieder verschwinden.

Dieses Forum hat mich eher noch bestärkt, dass ich die richtige Entscheidung - FÜR die Op getroffen habe.

Ich selbst bin auch Mutter eines Sohnes und ich weiß, dass wir Mütter uns oftmals etwas zu sehr in bestimmte Dinge reinsteigern.

Sieh es positiv.

Ich wünsche dir starke Nerven und wie schon von meinen Vorgängern erwähnt wurde: lies nicht alles durch und mach mal paar Tage Pause von dem Forum. Es hilft :razz:

Liebe Grüße

Antje

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Hallo liebe Antje !

Bitte mach dich nicht verrückt und sehe nicht nur das negative hier im Forum es gibt doch so viel positives, klar ist es ein großer Eingriff, den ich persönlich auch unterschätzt habe, aber wenn alles erst mal überstanden ist dann kann man sich auch darüber freuen.

Warum muss die OP denn bei deinem Sohn gemacht werden ?

Es ist auch ein Unterschied ob nur ein Kiefer oder beide operiert werden müssen und vorallem kann ich dir sagen kommt es auch auf die Strecke an die verlagert wird, mit mir wurde zum Beispiel ein junger Mann operiert, der alles super überstanden hat, er hatte aber auch nur eine UKvv von wenigen mm,

bei mir wurde eine BIMAX+Kinn und Nasennebenhölenbegradigung gemacht und auch über eine große Strecke und ich fand die OP schon heftig, also wie du sieht kann man nicht alle OP´s mit einander vergleichen.

Auch hast du Recht das die meisten Leute die glücklich sind und die OP gut überstanden haben sich nicht unbedingt ewig mit dem Thema bescheftigen möchten...... was ich gut verstehen kann.

Andere die viele Wehwehchen haben sind öfter hier, also mach dir da keine Gedanken, klar domenieren eben solche Beiträge, aber wenn man die Threads bis zum Ende verfolgt sieht man fast immer eine Besserung und viele zufriedene Personen.

Liebe Grüße : Diana !

bearbeitet von sherly79

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Ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen und einen weiteren Aspekt zu bedenken geben: Das Forum hilft vor allen Dingen den Menschen, die selbst betroffen sind! Das ist nicht böse gemeint, aber ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass mein Umfeld mit vielen Dingen nichts anfangen konnte. Hier finden Betroffene Antworten auch auf die klitzekleinsten Fragen, die auch für die engsten Familienangehörigen nicht nachvollziehbar sind bzw. irritieren können - eben weil es nicht nachfühlbar ist. Operierte, die weniger Interesse dran haben, tummeln sich hier auch nicht. Für die anderen ist es jedoch eine große Hilfe. Und was das "Negative" angeht: Jeder von uns kennt die Höhen und Tiefen, die man während der ganzen Prozedur (OP-Vorbereitung, erste Zeit post-op, Zeit bis zur Entbänderung) durchmacht. Daher erscheinen uns manche hier angesprochene Probleme vielleicht nicht ganz so negativ. Ich finde es gut, wenn du für deinen Sohn mitdenkst und das Ganze unterstützt, aber hierbei sollten seine Fragen bzw. Emotionen im Mittelpunkt stehen. Vielleicht hilft dir das weiter... Alles Gute für euch beide!

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Ich kann nur sagen, dass die Entscheidung FÜR die OP (Bimax: UKVV, Genioplastik, OK hochgesetzt) die beste Entscheidung meines Lebens war. Ich bin so glücklich damit! Ich habe beispielsweise lediglich eine winzige Stelle am Kinn die sich etwa wie ein eingeschlafener Arm anfühlt aber das merk ich nur, wenn ich bewusst drüber streiche. Alles andere ist, dank des besten Kfo und Chirurgen der Welt, wirklich perfekt-symetrisch, der Biss stimmt, ich hab keine Kieferschmerzen mehr, der Nacken tut nicht mehr weh, ich kann in der Bahn sitzen ohne dass Leute mich angucken weil ich irgendwie anders aussehe...! Und was OP, Narkose und die Zeit danach angeht- das war alles so gut wie so etwas eben sein kann. Ich hatte ne traum-Narkose ohne Übelkeit usw.,keine schlimmen Schmerzen und die Op verlief so gut, dass ich keinen Splint im Mund hatte als ich aufgewacht bin und die 6Wochen Brei essen sind schneller vorbei gewesen als zuvor befürchtet. Alles in allem also ein eher positives Erlebnis! Das schlimmste für mich war die lang anhaltende Schwellung- und die tat ja nicht weh! Du musst dir also keine unbegründeten Sorgen machen. Und behalte nicht die wenigen schlimmen Berichte im Kopf sonern die Guten! Good luck:wink:

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Vielen Dank für eure netten Antworten!

Ja, langsam beruhige ich mich wieder. Offenbar hatte ich nur ein Ohr für die Schwierigkeiten.

Warum ich mich hier als Mutter so intensiv herumtreibe? Der Wunsch nach der Operation kommt nicht von meinem Sohn oder von mir. Es sind die Ärzte, die alle finden, er müsse sie machen. Wir waren unterdessen bei 3 Orthopäden, die mit verschiedenen Methoden arbeiten und einem Chirurgen. Alle finden sein Gebiss im Frontbereich viel zu schief. Der Biss im Backenzahnbereich hingegen stimmt. Also kann man kein Arthrose-Risiko oder so als Grund anfügen.

Er hat seit Geburt ein Hämangiom im Gesicht, welches er sehr erfolgreich mit ca 30 Laserbehandlungen reduziert hat. Die IV bezahlt bis 20 jährig sämtliche damit zusammenhängende Behandlungen, auch die Kiefer-OP, die oben und unten gemacht werden muss. Sein Gebiss hat sich so schief entwickelt, da das Feuermahl auch im Zahnfleisch Bereich ist, es ständig intensiv durchblutet und daher die Kiefer- und Zahnentwicklung überdimensioniert geschehen ist. Der Unterkiefer hat sich der Schieflage perfekt angepasst.

Eigentlich hätte es uns nicht gestört, wenn sein Gebiss so geblieben wäre, eventuell die Zähne mit einer Zahnspange etwas zusammengerückt. Doch das scheint für die Behandler einfach kein Thema zu sein. Sie wollen den Mundschluss und eine gewisse Symmetrie erreichen. Momentan ist eine Schaufel genau in der Mitte seines Gesichtes und nicht der Zwischenraum....

Also, bleibt uns nichts anderes, als uns mit der Operation anzufreunden. Natürlich gibt es grosse Vorteile des korrigierten Gebisses. Mein Sohn kann danach hoffentlich einigermassen anständig Essen, deutlicher reden, verliert nicht unwillkürlich Speichel und sieht "normaler" aus. So hat er auch ganz klar in die Operation eingewilligt und macht sich nun keine Sorgen. Er will keine näheren Infos haben, es einfach auf sich zukommen lassen.

Ich fühle mich aber als Mutter verantwortlich, mich allenfalls gegen die Meinung der Ärzte zu stellen, um meinen Sohn vor einem Schritt zu bewahren, den er bereuen könnte. Daher suche ich hier möglichst viel Info zusammen und bin euch allen sehr dankbar, dass ihr das hier ermöglicht.

Ich versuche mal ein Foto einzustellen, hoffentlich erkennt man was. Ihr müsst die Lage der Nasenlöcher (= gerade) mit der Lage der Zähne vergleichen. Dann erkennt man die Schiefe. Leider habe ich noch kein Passwort für den Bildbereich erhalten. Warte seit 5 Tagen auf eine Antwort....

Er ist jetzt 15 1/2 Jahre und soll in den nächsten Wochen mit der Zahnspange beginnen. OP Termin ca in 1.5 Jahren.

post-7873-130132876241_thumb.jpg

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Also ich habe mich bei diesem Forum angemeldet weil ich mich noch nicht endgültig entschieden habe ob ich die OP machen lassen möchte.

Mir haben die OP-Berichte sehr geholfen, und mir kommen sie keineswegs schrecklich vor.

Ich meine klar, es ist eine mittelschwere OP und nicht zu unterschätzen, aber die Berichte haben mir eher gezeigt, dass es nicht ganz so schlimm ist wie ich dachte.

Hat mir alles sehr geholfen!

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Liebe Aaraun,

ich denke du solltest das possitiv sehen.

Ich habe sehr viel Angst verloren, weil ich hier einfach schon so viel gelesen und gesehen habe. Ich kann mir nun einfach wirklich vorstellen, wie das ganze verlaufen soll. Wie das aussieht.

Ich hoffe, dass nimmt mir viele schreckensmomente, weil ich einfach sagen kann: Habe ich auch schon gelesen, gesehen...

Und das beste ist, seit ich hier bin, weis ich, dass ich nicht alleine bin!

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Hallo Araun,

ich kann mich auch nur den Vorschreibern anschließen....

Ich hab es jetzt fast 8 Wochen hinter mir - und ich würde es wieder tun....das Forum hat mir sehr geholfen mich darüber zu informieren was mit mir passieren wird und was gemacht wird...das war mir sehr wichtig - dadurch war nichts von dem was war überraschend für mich....

Meine Mutsch hatte auch Angst ohne Ende....(ich bin 35) - aber ich bin wirklich ohne Angst ins KH gefahren und hatte zu keiner Zeit Angst.

Mütter reagieren da wohl etwas anders....ist wohl ein Schutzreflex.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft und Mut....

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Hallo Araun,

staune, nicht jede Mutter macht sich so viele Gedanken. Dein Sohn ist doch erst 15/16. Kann man in diesem Alter nicht noch rein kieferorthopädisch, also ohne OP, einiges erreichen?

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Hallo Araun,

meine KFO sagte letztens zu mir (aber nur in Bezug auf Spange):

die Kinder nehmen das alles viel lockerer und aufgeschlossener als die Eltern, die machen sich nicht über alles die ärgsten Gedanken!

Ich kann dir zwar nachfühlen- hab selber 3 Kinder- andererseits ersparst du damit deinem Sohn in späteren Jahren vielleicht einiges?

Und ganz ehrlich- ich bin 43 und glaub nicht, das mir alles sehr leicht fällt!

lg Andrea

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Hallo,

ich finde die Berichte überwiegend positiv. Ohne das Forum hätte ich mich wahrscheinlich nicht für die OP entschieden. Ich hatte vor 8 Wochen eine Bimax.

Allerdings finde ich auch, dass die Ärzte diese OP eher als ziemlich einfach darstellen und gar nicht so sehr auf Risiken und mögliche Probleme eingehen. Das erfährt man dann eher, wenn man sich mit Betroffenen austauscht.

Gefühlsstörungen nach der Op sind normalerweise vorübergehend. Und Kreislaufstörungen hat man sicher nach jeder Narkose, das geht ja auch vorbei.

Klar sind auch manche Sachen erschreckend, die man hier liest. Aber ich finde, es ist besser, zu wissen, was einen erwarten kann, und dann froh zu sein wenns doch nicht so schlimm ist.

Letztlich muss dein Sohn entscheiden, wie weit er sich informieren will. Das handhabt jeder unterschiedlich. Aber das Forum ist eine gute Möglichkeit, sich auszutauschen, weil man erfahrungsgemäss mit Menschen, die es nicht betrifft, darüber schwer reden kann.

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Ohne das Forum würde/hätte ich mich nie operieren lassen. Die Informationen beim ersten Ärztebesuch für dieses Problem waren nichtmal als dürftig zu bezeichnen und ich hatte das Thema wieder ein Jahr beiseite geschoben. Nur durch dieses Forum bin ich auf die richtigen Ärzte und Ansprechpartner gestoßen und konnte ausreichened Info sammeln, dass ich ruhig und ohne Angst in die OP gehen kann.

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Hallo :-)

Ich kann deine Sorgen auf jeden Fall verstehen... Hier im Forum wird eben nicht nur der einwandfreie Verlauf diskutiert (auch wenn ich finde, dass es hier überwiegend positive Berichte gibt), sondern eben auch auf den Tisch kommt, wenn etwas nicht nach Plan gelaufen ist. Dass Ärzte diese Eingriffe leider immer wieder gerne verharmlosen, finde ich auch nicht gut. Durch Progenica habe ich einen realistischeren Blick auf die Dinge bekommen.

Für mich war es glaube ich genau richtig mich vorher so genau zu informieren. Natürlich klingen einige Dinge ziemlich erschreckend, aber mir (und das ist je nach Mensch verschieden) hat es irgendwie geholfen...weil ich nicht blind in die ganze Geschichte hineingelaufen bin. Um nur ein Bsp. zu nennen. Als ich nach der Plattenentnahme aufwachte, spuckte ich Blut. Da ich aber gelesen hatte, dass dies ganz normal ist, blieb ich ruhig dabei.

Bei mir ist zum Glück alles soweit gut verlaufen und ich bin trotzdem noch öfter mal hier im Forum, weil mich die Geschichten der anderen interessieren und weil es für mich eben wichtig war, dass man mir Fragen beantwortet und das kann man nunmal oft am besten, wenn man auch so eine Behandlung hinter sich hat.

Viele Grüße und alles Gute für deinen Sohn...mach dich nicht verrückt.

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Hä??

Lesen wir das gleiche Forum???

Ich denke, Du solltest Dich entspannen. Du hast Dich zu sehr reingesteigert.

Die Operation verläuft in den allermeisten Fällen gut, die meisten würden es direkt wieder tun. Chirurgen sind gerne bereit, den Fragenkatalog des Patienten (sofern vorhanden!) abzuarbeiten, aber warum sollen sie von sich aus jede Eventualität erwähnen, die vorkommen könnte... das verunsichert gewaltig und ist kontraproduktiv. Was nichts mit einer kompetenten Beratung zu tun hat... die sollte man immer bekommen und ich denke, die wichtigen Risiken (Taubheit, Blutung, etc.) wird man auf jeden Fall vorher zu hören bekommen.

Wie gesagt, mal paar Tage mit anderen Dingen beschäftigen. Sich-sorgende Mütter können schon mal gewaltig irrational werden ;) Meine hatte auch viel mehr Angst vor allem als ich, obwohl ich derjenige war, der es auf sich nehmen musste.

ciao

PS: ja, das Gesicht wird derbe anschwellen, die Nase wird verstopft sein, man kann nur flüssig essen, man kann nicht auf der Seite schlafen, etc.

aber das sind 2-4 Wochen, also was solls, geht so schnell rum

2 bis 4 Wochen? Bist Du Dir sicher, dass Du Deinen Kiefer hast operieren lassen und nicht nur den Blinddarm?

Ich habe meinen Ober- und Unterkiefer operieren lassen und nach 2 Wochen war ich noch sehr stark angeschwollen und habe meinen Mund gerade mal 1 Centimeter aufbekommen, nach 4 Wochen sah es genauso aus. Nach 8 Monaten konnte ich langsam anfangen Weintrauben zu kauen, nach 1,5 Jahren kann ich zwar kauen, aber jemals wieder in einen Apfel zu beißen kann ich vergessen.

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Naja, scheint bei jedem anders zu laufen...

Nach 8 Monaten konnte ich langsam anfangen Weintrauben zu kauen,

Ähm, das ist NICHT die Regel, sondern eine sehr krasse Ausnahme.

ciao

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Um mal noch eine mittlere Dauer hinzuzufügen :mrgreen:: Ich konnte nach 5 Monaten alles wieder kauen. Dabei war ich sehr lange krankgeschrieben (10 Wochen) und habe lange mit einer eingeschränkten Mundöffnung und Schwellungen gekämpft. Anfangs dachte ich auch, das wird nie wieder. In den Apfel beiß ich nach wie vor nicht, aber das hab ich auch vor der OP nicht, das kommt hoffentlich nach der Entnahme der Spange wieder. Aber kaubar ist nun wirklich alles.

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Hallo,

als ich vor einigen Jahren in dieses Forum kam, da gab es selten kritische Kommentare und Aussagen. Man wurde ermuntert und ermutigt, vielleicht wurde auch manchmal verniedlicht, was so eine OP bedeutet.

Heute lese ich wesentlich mehr kritische Berichte, teilweise auch Horrormeldungen und ganze Frustthreads.

Damals wurde immer wieder mal bemängelt, auch von mir, dass zu wenig auf die Risiken eingegangen wurde, heute geht einem das Gekeife und Negativgeschreibe auf die Nerven. Ich habe damals mal den Begriff "Werbeforum für Kieferoperationen" verwendet. Heute müsste man eher sagen, dass manche dieses Forum dazu nutzen den Berufsstand der Kieferorthopäden schlecht zu machen und ihre Depressionen auszuleben.

Was ist nun besser? Früher oder heute?

Ich finde es persönlich gut, dass mehr darüber geschrieben wird, was schief gehen kann und dass klare Erfolge nicht garantierbar sind. Ein guter Kieferorthopäde wird gleiches tun.

Nicht gut finde ich Jammer- und Elendsbekundungen und das immer gleiche "ich kriege keine Frau ab" (oder keinen Mann). Ebenso generelle Abwertungen von Berufsgruppen.

Der Grundtenor in so einem Forum kann letztlich nur ermutigend und unterstützend sein, denn Angst hat man ja nun genug und verunsichert wird man an jeder Ecke sowieso. Gerade Zahnärzte sind Meister darin dem Patienten eine Horrorvision aufzutischen und von einer OP abzuraten. Freunde und die Familie sowieso.

Erfahrungen und Informationen sollten das sein, was man hier sucht und findet. Durchaus kontroverser Natur, aber nicht verzerrt von Enttäuschung und Hass. Dies ist kein Psychologie- oder Lebenshilfe Forum, sondern ein Fachforum für Kieferorthopädie- und Chirurgie.

Überhaupt können Internetforen kein Ersatz sein für das Vertrauen in Ärzte und in sich selbst. Früher gab es doch auch keine Foren und die Menschen trafen ihre Entscheidungen, lebten ihr Leben.

Grüße

stefan

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Vielleicht ist es auch einfach häufiger geworden, dass bei Leuten das Gebiss verpfuscht wird. Vielen Leuten geht es leider ums Geld. Und klar ist das eine Minderheit, aber wer einmal gegen die Wand gelaufen ist, der ist sowas von ängstlich und misstrauisch. Wenn man jahrelang vorsätzlich falsch behandelt wurde und einem hinterher gesagt wird, das sei ja stadtbekannt wie besagter KFo arbeitet, dann hat man von dem gesamten Berufsstand ein grausam schlechtes Bild. Das ist zwar nicht immer richtig, aber passiert automatisch.

Und bei den Op Berichten.. Ich glaube, dass es direkt nach der OP innerhalb dieser Situation ein ziemlicher Horror ist. Und einen Monat später, wenn man zurückguckt, kommt es einem, wie immer wenn man krank war, deutlich weniger schlimm vor. Wer 40 Fieber hat, denkt das es ihm so schlecht geht, wie es nur ginge. 2 Wochen später ist das ne Lachnummer rückblickend. Soll heißen, heute ist man viel häufiger online, die Leute schreiben, sobald sie schreiben können und da ist vllt ihre Einschätzung noch deutlich furchtbarer, als sie vllt 3 Monate nach dem Eingriff gewesen wäre. Man vergisst ziemlich schnell und wenn alles vergangen ist, dann überwiegt bei vielen sicherlich der positive Aspekt.

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Nicht gut finde ich Jammer- und Elendsbekundungen

Da muss ich Stefan zustimmen! :wink:

Ich dachte bisher immer ich wär ne Mimose und besonders empfindlich wenn es um Schmerzen geht oder an mir rumgedoktort wird... nur wenn ich hier einige Berichte lese stelle ich für mich fest, dass ich doch recht hart im Nehmen sein muss! Mein Gewicht lag schon immer unter dem Normalgewicht und ich muss täglich Medikamente nehmen... trotzdem hat mich die OP nicht umgebracht. :mrgreen:

Es ist eben doch so: je größer das Leid desto mehr Aufmerksamkeit bekommt man. Vielleicht neigen deshalb einige Leute zu Übertreibungen... das ist meine persönliche Meinung und soll kein Angriff auf irgendjemanden sein.

Ohne eine Kieferverlagerung verharmlosen zu wollen... doch es gibt weitaus schlimmere Eingriffe. Was nicht so toll ist ist die Einschränkung beim Essen danach... aber auch daran gewöhnt man sich. Man weiß schon nach kurzer Zeit was man essen kann, was von alleine rutscht und wie man das, auf was man Appetit hat, in den Bauch bekommt. Die Not macht eben erfinderisch! 8-)

Außerdem kommt der Mensch nicht so schnell an seine Grenzen als er vorher denkt!

Und der psychische Aspekt: Man geht Schritt für Schritt und ist stolz wenn man zurück blickt!! Das baut eher auf!

Also mir gehts definitiv besser seit ich hier im Forum bin! Ich habe mich vor meiner Behandlung gründlich informieren können, sämtlichen Leuten per PN Löcher in den Bauch gefragt und die Entscheidung pro Behandlung und OP fiel mir danach nicht mehr schwer. Also Daumen hoch fürs Forum!

So... ich habe fertig. :wink:

Liebe Grüße

inmabella

bearbeitet von inmabella

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