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guitarmanuel

Bimax und Kinn am 11.02.2011 in Bad Homburg

So nun ist die ganze Sache schon 3 Wochen her, Ich schreib mal was drüber:

Do.10.02.2011 Tag vor der OP

Mittags sollte ich erst in die Praxis, nochmal Blut abnehmen und dann auf die Station. Dort angekommen bekam ich mein Zimmer und sollte auf den Anästhesisten warten. Problem dieses Tages: Mein Studium ist fertig und Heute soll ich mein Diplom bekommen. Also nervte ich die Schwestern minütlich, wo der nette Doc denn bleibt, denn ich wollte um 15:00 Uhr wieder in Der FH Frankfurt sein! 2. Problem: Notfall und kein Anästhesist für mich verfügbar. Also musste ich Warten bis 17:00 Uhr, schnell alles mit dem Doc abgeklärt und auf zur FH, wenigstens die Urkunde holen. Dort den Abend verbracht mich nett unterhalten und auf zurück nach HG. Im Auto hab ich meine Freundin angerufen und in dem Moment wurde mir erst bewusst: SCHEIBE es ist soweit, du wirst morgen operiert. Ich hatte einfach nur Panik und sehnsucht. Irgendwie hab ich mich beruhigt und ich bin zurück ins Krankenhaus. Dort die selbe Geschichte. Wieder Panik. Meine Freundin konnte mich irgendwie beruhigen, die Nacht war dann entsprechend schlecht.

Fr. 11.02.2011 Tag der OP

Morgens kein Früstück und kein Kaffee. Laune noch tiefer im Keller. Nach einem weiteren Panikanfall beruhigte mich meine Freundin wieder einigermaßen und die Berhigungstablette tat ihr übriges. Toll waren die Anästhesisten. Ich hab noch die Hälfte meiner Betäubng mitbekommen und mich nett über Blues mit denen unterhalten :lol: Irgendwann war ich weg und wachte dann auf der Intensivstation wieder auf. Meine Eltern waren da und auch wenn ich so gut wie nichts sagen konnte, war ich irgenwie beruhigt. Der Abend und die Nacht waren OK. Immer mal wieder geschlafen und immer mal wieder ein Schmerzmittelchen. Ich bezeichne mich mal als Wehleidig ;-)

Sa. 12.02.2011 1. Tag nach der OP

Irgendwann früh aufgewacht und nachdem ich brav ein zweites mal in die Flasche gepieselt habe war die Schwester beruhigt. Ich durfte mich dann irgendwann ein wenig waschen und was zu Trinken gabs auch. Im laufe des Vormittags kam ich dann auf die normale Station. Mittags dann das erste mal was essen. Es ging erstaunlicherweise ganz gut mit Strohhalmen und Spritzen mit schlauch dran. Den Tag mit schläfchen verbracht. Dr. S. kam noch und hat mich von einigen Gummis erlöst. Meine Freundin kam auch extra noch und mir gings ganz gut. Plötzlich merkte ich aber wie ich irgendwie weiter zuschwelle. Die fäden, an denen die Drainage hing, spannten unheimlich. Diverse Schwestern haben sich um mich gekümmert, ich bekam Schmerzmittel und was gegen die Schwellung. Dann gings wieder. Das tollste Erlebnis des Tages: Ich hing noch am Tropf und musste mal. Sagte meiner Freundin, sie soll doch bitte das Gestell mit der Flasche schieben, während ich mich und die Drainagebeutel halte. Keiner merkte, dass die Decke auf einmal einen Absatz hatte und ich lief, wie in einem schlechten Film weiter und BUMM hing ich mit dem Tropf oben fest.:mrgreen: Ein Homer-Simpson-Gedächtnis NEIN erheiterte die Situation.

So. 13.02.2011 2. Tag nach der OP

Mir gehts ganz gut, irgendwann bekam ich die Drainage gezogen, was ein wenig ziepte, aber nicht schlimm war. Ansonsten im Wechsel: Fernsehen, lesen, essen, schlafen, schmerzmittel. Toll war die Lymphdrainage. Da hätt ich glatt bei einschlafen können, so entspannend war das.

Mo. 14.02.2011 3. Tag nach der OP

Eigentlich genauso wie Tag 2. Nachdem ich rausbekommen habe, dass man auch ein schlafmittelchen für nachts bekommen kann hab auch die nacht zum Montag durchgeschlafen.

Di. 15.02.2011 4. Tag nach der OP

Siehe die Tage zuvor. Heute noch röntgen, rüber in die Praxis, eine Schraube raus. Bis hierhin hab ich nichtmal gemerkt, dass da 5 Schrauben durch mein Zahnfleich in meinen Kiefer gehen.

Mi. 16.02.2011 5. Tag nach der OP

Heute sollte ich entlassen werden. Nochmal in die Praxis rüber, mein Vater war schon da und ich hatte schon gepackt. Drüben angekommen, merkten wir gemeinsam, dass auf der rechten Seite irgendwas schief ist. Das Röntgenbild verriet: Die Platte ist irgendwie verdreht. Man wollte aber Dr. K noch fragen, der steckt aber noch 2 Stunden im Op. Schlimmstenfalls müsste die Platte raus und eine neue rein. Ich war aber relativ ruhig und wartete auf meinem Zimmer, bis ich 2 Stunden später wieder in die Praxis musste. Natürlich war das schlimmste eingetreten: Ich habe wohl, wie man mir sehr nett und freundlich erklärte, beim Aufwachen ungemerkt einen Kraftschub in den Kiefer geleitet und dabei mit Gewalt die Platte verdreht. Nun heißt es: Dableiben, morgen früh kleine 20 minüige OP und Freitag wahrscheinlich heim. Meinen Vater konnte ich wieder heim schicken und irgendwann war ich wieder am Ende. Meine Freundin kam netter weise noch zu mir und wir haben den Tag zusammen verbracht. Das hat echt geholfen. Das Krankenhausbett mit den Knöpfen ist ihr neues lieblingsspielzeug :D Dr. K. kam noch, erklärte uns nochmal alles, entschuldigte sich obwohl beide Parteien nichts für das Missgeschick konnten, versicherte mir aber, dass ich morgen gleich als erster oder zweiter dran käme. Abends und nachts keine schmerzen gehabt, die Schlaftablette vom Ansthesisten tat gute Wirkung und ich schlief recht gut.

Do. 17.02.2011 6. Tag nach der OP

Ich war früh auf, hab mich geduscht und nochmal nach dem genauen Zeitpunkt der OP gefragt: 14:00 Uhr.

Ich meinte, dass das nicht sein kann und man mir von diversen Stellen was anderes versichert hat. Nachdem ich das ganze Krankenhaus wohl wahnsinnig machte, hieß es aber nun: SICHER 14:00 Uhr, aber evtl. wird ja intern was umgemodelt.

Naja ich sauer aufs Zimmer und gelesen, halb 10 kamen die netten Schwestern: In 5 Minuten gehts los, machen sie sich doch bitte fertig:razz: Ich glaubs ja nicht, war aber lustig drauf und meinte nur, dass ich noch keine OP Drogen bekommen hab, worauf mir ein kleines Döschen hingestellt wurde. Ich sagte noch, ich bin kein Mediziner, aber das hilft doch jetzt vorher auch nix mehr. Naja das kleidchen angezogen, schnell auf Toilette und volkommen klar und wach in die Anästhesie. Ist lustig, wenn man das mal alles mitbekommt, was da im Voraus abgeht und wo man langfährt. Diesmal hab ich das kleidchen auch richtigrum angezogen und dieses Förderband kurz vor dem abgeriegelten Bereich hab ich bis heute nicht verstanden.

Die Anästhesistin kam auch irgendwann und die Prozedur war recht lustig.

Dr. K. kam auch wieder mal (in grün sieht der echt zum schießen aus) und irgendwann war ich weg und wachte beim reinschieben ins Zimmer wieder halb auf. Wurde wieder vollgequatscht von wegen NICHT AUFSTEHEN OHNE UNSERE ERLAUBNIS. Ich hatte aber keinen Bock auf einen Sarkastischen Spruch, brummelte ja ja und schlief wiedermal.

Irgendwann war ich wach und musste mal. Gebimmelt. Es kam eine nette, aber zierliche Schwester um mich zu geleiten. Natürlich wollte sie mich stützen, natürlich konnte sie mich nicht packen mit meinen 83Kg, also meinte ich: "Lass gut sein, ist lieb gemeint, aber ich geh alleine. Mach ruhig deine andere Arbeit" Lächelnd ging sie von dannen :-)

Abends dann nach Visite noch was gegessen die nette Nachtschwester mit der nervigen Stimme beigeholt und mir meine Schlafdroge geben lassen.

Fr. 18.02.2011 7. Tag nach der OP Nr. 1, 1. Tag nach der OP Nr. 2

Heute gehts mir gut, das Frühstück ungeniesbar und ich freute mich auf die Praxis. Nach langem warten kam die neue Drainage raus, kurz röntgen, alles passt, ein Pack Gummis und ab nach HAUSE!!! Dort angekommen erstmal geduscht, Schmerzen hatte ich so gut wie keine und Abends endlich in mein Bett. Hach was ein herrliches Gefühl.

Mitlerweile war ich nochmal in Bad Homburg zur Kontrolle, die nervige Schraube an der Unterlippe ist jetzt weg und diese Woche war ich bei meinem Kieferorthopöden. Der war sichtlich gut gelaunt, freute sich wie ein Schneekönig, dass ich mit meiner Schwellung im Gesicht nicht bei den 100 schlimsmten, sondern 100 besten wäre. Die Gummi Anordnung fand er doof und meinte ich solle nur rechts einen senkecht tragen, den aber doppelt. Dann wiedermal Fotosession bei ihm, für die Nachwelt und die Unterlagen, nettes schwätzchen mit einer Leidensgenossin, die auch Bimax hatte und in der Praxis arbeitet und das wars.

Heute muss ich sagen: Hätte ich das vorher gewusst, hätte ichs nicht gemacht. Ich bin aber sehr glücklich über mein Gesicht und meinen Biss und daher kann ich die Geschichte positiv beurteilen. Als große Empfehlung für alle die das noch vor sich haben: Einen Freund oder Partner oder sonst wen zu haben, der für einen da ist hilft mehr als 1000 Meidkamente. Ohne meine Freundin hätte ich es nicht geschafft und wäre womöglich am Abend vor der OP nach Hause gefahren und hätte mich eingemauert.

So drei, bzw. 2 Wochen danach gehts mir recht gut, habe eigentlich keine Schmerzen nur hab ich mir wohl ne Erkältung oder zumindest einseitige Mandelentzündung geholt. Essen ist für mich als Mensch der Essen, wie Obeix, als Hobby und Leidenschaft ansieht, recht gwöhnungsbedürftig. Ich sehne mich nach einem schönen Fleischstück oder einem Brötchen mit Schinken. Man kann sich aber mit Gemüse und Fisch ganz gut austoben sowie mit diversen Suppen.

Wenn Fragen da sind, einfach fragen. Ich freu mich über jede Rückmeldung.

Ach ja: Ab wann konnten die, die es hinter sich haben, denn wieder was festes einschmeißen? :mrgreen:

Liebe Grüße Manuel

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Hallo Manuel !

Danke für deinen OP Bericht man das ist aber doof mit der Platte das so was passieren kann :roll:

Naja scheint ja noch alles gut gegangen zu sein.

Wünsche dir alles Gute !

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Hallo Manuel,

lustiger OP-Bericht! Glückwunsch, du hast es auch geschafft.

Zu deiner Frage: Ich durfte erst nach Splintentnahme mit Kauen anfangen, das ging anfangs so gut wie gar nicht, nur auf und ab und auf und ab, wie eine alte Oma. Der glückliche Moment kam nach 7 Wochen: Erstes Putenschnitzel auf einer Taufe gefuttert! :D

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Hallo Manuel

Danke für deinen lustigen Bericht. Du erzählst alles mit Leichtigkeit und Humor, da passt dein Satz:

<Hätte ich das vorher gewusst, hätte ichs nicht gemacht>

nicht ganz rein. Was meinst du damit?

Liebe Grüsse und gute Besserung!

Araun

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Danke für die positiven Rückmeldungen. Ich denke eben, dass man mit Humor leichter durch solche Situationen durchkommt.

Mit meinem Satz meinte ich, wenn ich die ganzen Umstände und Gefühle vor und nach der OP sowie die Genesungsphase mit ihren Begleiterscheinungen vorher gekannt hätte, dann hätte ich mich wahrscheinlich gegen die OP entschieden.

Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis bis jetzt schonmal sehr zu Frieden. Wenn mein großes Problem, der offene Biss, jetzt beseitugt ist und ich ENDLICH ein Schinkenbrötchen abbeißen kann, bin ich vollends glücklich.

Was es noch zu erwähnen gibt und oben vergessen wurde:

Bei der OP wurde auch meine Nasenscheidewand korrigiert. Dadurch bekomm ich jetzt viel besser Luft.

Die erwähnte Kinnkorrektur ist praktisch eine Verkürzung meines sehr langen Kinns.

Nach der OP und eigentlich auch bis 2 Wochen danach war meine Nase praktisch nur zu und verstopft. Außerdem hab ich ziemliche Probleme mit Schleim im Rachen gehabt.

Meine Selbsttherapie: Soledum Kapseln. Allerdings sind diese Dinger, auch wenn sie Pflanzlich sind, mit vorsicht zu genießen. Sie wirken Schleimhautabschwellend, aber auch ein wenig blutverdünnend. Wenn man kleine verletzungen vom Sauerstoffschlauch oder der Magensonde im Rachen oder in der Nase verusachen Blut im sich lösenden schleim.

Außerdem:

Die Schwestern und Pfleger sind allesamt sehr sehr freundlich, wie üpberhaupt das ganze Klinikpersonal. Ich glaube denen war ich als lustiger Patient auch mal ne gute Abwechslung:razz:

Nochmal wegen der Frage zum Essen: Splint trage ich glücklicherweise keinen.

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Hallo Manuel,

toll, dass du alles gut überstanden hast. Wirklich bewundernswert, wie locker du das alles so schreibst. Ich bin in ca 4 Wochen dran und wenn ich solche Berichte lese wird mir immer ganz schlecht... Genau vor dem Problem das du hattest, als sich die Platte verschoben hat, habe ich echt Angst. Wie ist das denn nachts wenn man knirscht? Gibts da irgendwelche "Muskelentspanner"? Da mach ich mir echt Gedanken drüber.

Wie ist es denn mit Taubheitsgefühl bei dir?

LG

Dani

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Als Grundsatz würde ich mal sagen, dass die Angst vorher riesig ist. Die 5 Brocken die man von Ärzten und Schwestern ans Hirn geknallt bekommt klären kaum die Situation. Jetzt, 9 Wochen später, bin ich froh mich für die Geschichte entschieden zu haben. Das Kaugefühl und Mundgefühl ist a) noch nicht komplett wieder so wie gewohnt und B) eben anders. Ein leichtes Taubheitsgefühl ist immer noch da, aber Brötchen gehen schon seit 3 oder 4 Wochen :-)

Über die Geschichte mit der verschobenen Platte würde ich mir wenig Gedanken machen. Das ist wohl äußerst selten und im Zweifelsfall kann man das mit dem Knirschen vorher ja melden. Schlimmstenfalls wird man eben verdrahtet für ein paar Stunden, wie Ich nach OP Nr.2!

Wärmsten zu empfehlen ist Seelisch/Moralischer Beistand. Das Medizinische finde ich äußerst unbedenklich, das funzt eigentlich immer so wie es soll. Ich finde nur, dass man über psycische Folgen schlecht aufgeklärt wird und auch wenig Hilfe bekommt. Daher ist es gut, wenn man nicht allein gelassen wird mit seinen Sorgen. Ich hätte im Vorfeld besser auch hier ins Forum schreiben sollen.

Bei mir war es ja noch so, dass mit dem Tag der OP ein Stress den ich eigentlich Pausenlos bwzüglich Studium, Diplomarbeit, Prüfungen und Bewerbungen hatte abgefallen ist und ich mir da erst bewuust wurde was eigentlich passiert.

Aber man ist spätestens 2 Wochen nach der OP äußerst glücklich mit dem Ergebnis.

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Hi Manuel,

trotz des 'Ärgers' mit der verschobenen Platte finde ich, dass es insgsamt bei dir so positiv klingt - allein dein letzter Satz

"Aber man ist spätestens 2 Wochen nach der OP äußerst glücklich mit dem Ergebnis" klingt echt beruhigend. Ich wünsche mir so, dass ich das auch nach der OP behaupten kann. Bin in 5 Tagen dran (Bimax, ebenfalls BH) und bekomme langsam aber sicher weiche Knie...

Über psychische Folgen habe ich hier im Forum im Vorfeld schon so einiges gelesen - aber was es genau bedeutet merkt man wahrscheinlich eh erst wenn man es selbst erlebt. Ich bin auch sehr froh, dass mein Freund mitkommt - allerdings kann er erst einen Tag nach der OP anreisen - hoffe also dass ich mich am Vorabend der OP nicht noch heimlich vom Acker mache wenn keiner aufpasst :-)

Alles Gute weiterhin!

Lg Koddi

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Ich denke 2 Wochen sind sehr optimistisch ;-)

Man sollte sich vielleicht auf etwas mehr Zeit einstellen.

Natürlich kann es sein, dass man nach 2 Wochen schon so fit und abgeschwollen ist, dass man zufrieden ist.

Aber es kann durchaus auch länger dauern. Und jeder geht mit den Umständen ja auch anders um.

Manchen macht es nicht viel aus 6 Wochen lang nur Brei und Suppe zu essen, anderen schon.

LG

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Hallo Manuel,

seit mittwoch hab ich es auch hinter mir. Ist alles gut gelaufen, Gott sei dank. Hoffe drauf, dass ich vielleicht morgen schon heim darf. Auch die Platten haben wohl stand gehalten, bis jetzt zumindest. Morgen geht's dann nochmal in die Praxis und dann freue ich mich auf zu Hause

Taubheitsgefühl und Schwellung halten sich echt in Grenzen, daher bin ich echt guter Hoffnung.

Weißt du schon wann die Platten bei dir raus sollen?

LG

Dani

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Hi Manuel,

trotz des 'Ärgers' mit der verschobenen Platte finde ich, dass es insgsamt bei dir so positiv klingt - allein dein letzter Satz

"Aber man ist spätestens 2 Wochen nach der OP äußerst glücklich mit dem Ergebnis" klingt echt beruhigend. Ich wünsche mir so, dass ich das auch nach der OP behaupten kann. Bin in 5 Tagen dran (Bimax, ebenfalls BH) und bekomme langsam aber sicher weiche Knie...

Über psychische Folgen habe ich hier im Forum im Vorfeld schon so einiges gelesen - aber was es genau bedeutet merkt man wahrscheinlich eh erst wenn man es selbst erlebt. Ich bin auch sehr froh, dass mein Freund mitkommt - allerdings kann er erst einen Tag nach der OP anreisen - hoffe also dass ich mich am Vorabend der OP nicht noch heimlich vom Acker mache wenn keiner aufpasst :-)

Alles Gute weiterhin!

Lg Koddi

Von 2 Wochen werde ich wohl auch nur träumen können. Seit der OP sind bei mir nun 9 Tage vergangen. Der Gaumen ist nach wie vor taub, das Kinn und die

Lippen machen aber am meisten Kummer, da man mit tauben Lippen nicht vernünftig sprechen und essen kann ( es geht eben nur Brei und das mit einem

kleinen Löffel mit einer Drehtechnik....Löffel grade rein, Löffel im Mund umdrehen und mit der Zunge den Löffel ablecken.). Trinken

aus einem Glas ist auch ohne Gefühl in den Lippen nicht wirklich gut möglich. Es klappt inzwischen zwar meist unfallfrei, aber leider nicht immer.

Ich hoffe mal, die Lippen haben bald wieder Gefühl.

Grüße

Rainer

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