Hallo an alle,

momentan knobel ich etwas über kfo Kräfte und hoffe sehr, dass mir jm helfen kann, damit ich diese Sache endlich aus dem Kopf bekomme. Wie viel Kraft muss aufgewendet werden, um mit einem geraden durchlaufenden (ohne Schlaufen) Bogen Stahl 19x25 die mit Kronen versehenen 7er als letzte Backenzähne (8er fehlen) um schätzungsweise 4 mm (halbe Kronenhöhe) zu erhöhen? Ist das bei jm gemacht worden? Oder nur mit Gummizügen?

Danke für jede Antwort!

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Die Frage enthält einen logischen Fehler. Einen Bogen in der Stärke kann man nicht so "drücken" dass er in einen Bracketslot passen würde, wenn der so weit vom Idealpunkt entfernt ist.

Ich glaub auch kaum, dass du jemanden findest, der sich auf sowas einlassen würde.

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Die Frage enthält einen logischen Fehler. Einen Bogen in der Stärke kann man nicht so "drücken" dass er in einen Bracketslot passen würde, wenn der so weit vom Idealpunkt entfernt ist.

Ich glaub auch kaum, dass du jemanden findest, der sich auf sowas einlassen würde.

@Steve,

oh je, jetzt kann ich noch mehr knobeln. Könntest du oder andere das bitte etwas - hmm - entfachlichen? Was heisst "drücken"? Meinst du biegen? Aber nett, dass auch wieder einmal ein KFO antwortet!

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Könntest du oder andere das bitte etwas - hmm - entfachlichen? Was heisst "drücken"?

Naja, wenn du einen dicken Draht durch Rohre schieben willst, die fast den gleichen Durchmesser haben als der Draht selbst, der Draht dann noch aus Stahl ist, dann sollten die Rohre (also die Tubes und Brackets) auf einer Höhe sein. Bei 4 mm Höhenunterschied bekommst du da maximal einen .014 oder .016 Rundbogen rein.

Hinzu kommt, dass der Zahn diese Kraft sicher nicht überlebt

Und Kieferorthopäde bin ich nicht :-)

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Ist das bei jm gemacht worden?

nicht in der größenordnung, aber bei mir wurde ein segmentbogen - wie steve schon sagt dünn, rund, und elastisch - verwendet, bis der zahn in den hauptbogen eingegliedert werden konnte.

Willst du dich selbst behandeln? ;-)

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Puh, also das Problem ist k e i n Höhenunterschied zwischen den Zähnen, die alle auf einer Höhe waren, regelgerecht eben, sondern dass die letzten Molaren bei der Behandlung in dieser Größenordnung erhöht wurden und die Kaukurve sich natürlich auch vertiefte und Stufen im Zahnbogen entstanden. Denke, dass die Kraft, Anspannung (Aktivierung?) zu hoch war, da sich ua die Bänder der 7er auf beiden Seiten lösten.

Ja, würde mich selbst behandeln, wenn es ginge. Ein "alter" Freund hat sich als angehender ZA selbst behandelt, allerdings "nur" mit losen Spangen. In der Zwischenzeit sehe gegenüber festen den ungemeinen Vorteil, dass man sie herausnehmen kann und so dem KFO nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.

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Irgendwie scheint das Thema etwas zu entgleiten. Versuche es noch einmal mit anderen Worten. Hier sind doch einige mit einem seitlich offenen Biss. Wie wurde der bei euch geschlossen? Was ich bisher gelesen habe ausschliesslich mittels Gummizügen, oder gibt es vllt Ausnahmen von dieser Regel? Dann meldet euch doch bitte!

Danke!

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Ich hab so den Eindruck, du möchtest hier eine Bastelanleitung für etwas, was

a) keiner mangels Diagnostik beurteilen kann und

B) selbst nicht zu basteln ist.

Nicht mal Jean Pütz oder MacGyver könnte das..:P

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Suche n u r eine Antwort auf meine Frage. Und sie ist eher theoretischer als praktischer Natur. Bzgl. Diagnostik: Reicht es nicht, wenn ich gerne wissen würde, wie normalerweise ein seitlich offener Biss geschlossen wird - bzw. eigentlich, wie hoch die Kraft sein muss, um 7 er als endständige Zähne zu extrudieren?

Jedenfalls bin ich nicht auf der Suche nach einer Bastelanleitung!

Werter, lieber Steve, auf den Arm nehmen kann ich mich selber; Basteln weniger, weil ich zwei linke Hände habe.

Da ich schon (wieder) dabei bin, kann mir vllt jm wenigstens sagen, welche Stärken es bei intermaxillären Gummizügen (maximal) gibt?

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Also bei mir ist ja geplant, durch das Vorrücken des UK einen seitlich offenen Biss zu erzeugen, welcher dann mit fester Klammer geschlossen wird. Das soll wohl komplett mit Brackets passieren. Im Prinzip gleicht sich doch durch die feste Klammer die Höhe aller Zähne dem Bogen an. Die höheren werden weiter reingeschoben und die kürzeren etwas rausgezogen. Und im Bereich der kleinen Backenzähne dachte ich immer, dass man dort einfach die Retentionsplatten freischleift und sich die Zähne von alleine das letzte Stück setzen. 4mm Höhenunterschied zwischen 2 Zähnen? Ich stelle mir das wirklich schwierig vor.Da wird der KFO wohl sicher härtere Geschütze auffahren müssen.. Ich frage mich, wie der Zahn überhaupt dahingekommen ist..

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Hallo,

leider etwas spät, aber trotzdem eine Antwort: Aus den bisherigen Diskussionen kann man von der Ferne natürlich nicht so viel entnehmen. Häufig werden solche Einzelzahnbewegungen mit sogenannten Teilbögen durchgeführt. Diese Bögen müssen eine gewisse Stärke besitzen, um stabil genug zu sein. Um aber nicht zu viel Kraft auf den Zahn zu bringen, werden kleine Schlaufen eingebogen (Fummelarbeit ...). Man kann das am besten mit einer Sicherheitsnadel vergleichen (ohne Pieksspitze!).

Viel Glück

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Also bei mir ist ja geplant, durch das Vorrücken des UK einen seitlich offenen Biss zu erzeugen, welcher dann mit fester Klammer geschlossen wird. Das soll wohl komplett mit Brackets passieren. Im Prinzip gleicht sich doch durch die feste Klammer die Höhe aller Zähne dem Bogen an. Die höheren werden weiter reingeschoben und die kürzeren etwas rausgezogen. Und im Bereich der kleinen Backenzähne dachte ich immer, dass man dort einfach die Retentionsplatten freischleift und sich die Zähne von alleine das letzte Stück setzen. 4mm Höhenunterschied zwischen 2 Zähnen? Ich stelle mir das wirklich schwierig vor.Da wird der KFO wohl sicher härtere Geschütze auffahren müssen.. Ich frage mich, wie der Zahn überhaupt dahingekommen ist..

Hoffe, es funktioniert auch so! Kommt vllt auf das Ausmaß an? Die meisten scheinen (zusätzlich) Gummizüge zu benötigen? Aber du hast, wenn ich es richtig verstanden habe, noch Restwachstum? Tja, wie der Zahn dahin gekommen ist ... Ich denke, durch Brachialgewalt, zu hohe Kraft und deren Größe habe ich ja versucht zu erfragen. Na ja ...

Oh, und härteres Geschütz wollte sich der KFO ersparen ... Zum Schluss meinte er, vllt haben Sie Glück und die Zähne senken sich (wieder) durch okklusalen Frühkontakt ...

Dieser KFO hatte wirklich von Beginn seiner Behandlung an sehr großes Interesse zu helfen und bemühte sich nach KRÄFTEN ... Vom Eid des Hippokrates hatte er wohl noch nie etwas gehört oder seiner Art entsprechend ein Lippenbekenntnis abgegeben ...

@ Orthobite,

danke für die Antwort!

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