und erstmal ein Hallo in die Runde werfen :D

Ich bin Mama eines süssen 6 jährigen Mädels das seit heute die Diagnose Progenie vom Kieferorthopäden bekommen hat.

Nu ja, die Kieferorthopädin meinte heute, nach Leas Untersuchung, sie hätte noch nie so ein ausgeprägten Befund gehabt.... Was macht den Progenie ausgeprägt???

Versteht mich bitte nicht falsch.... Ich war immer seit Lea 1 Jahr alt war beim Zahnarzt, durch einen Unfall fehlen Lea die oberen 4 Zähne, also Schneidezähne und die daneben... desweiteren war Lea tagsüber bei Ihrer Oma, da ich arbeiten musste und sie gab Lea Ihre Flasche zum Dauernuckeln... :( daher fehlen Ihr nochmals oben 2 Zähne...

nun haben wir vor 4 Wochen den Zahnarzt gewechselt da wir umgezogen sind... Dieser hat uns gleich zum Kieferorthopäden geschickt... Ich habe die Fehlstellung aber beim alten Zahnarzt immer angesprochen und er meinte abwarten bis alle Zähne da sind und heute meinte die Kieferorthopädin warum ich so spät komme, man kann Progenie schon mit 4 Jahren behandeln :( Daraufhin meinte ich der Zahnarzt hätte vorher keine Notwendigkeit gesehen, worauf Sie mich sehr komisch ansah...

Ich mach mir gerade massiv Vorwürfe... sie bekommt nun in 3 Wochen eine lose Spange, wobei sie mir nicht versprechen kann das diese hilft da Lea wie gesagt zuviele Zähne oben fehlen und sie nicht weiß ob die Spange hebt... genauso wie die feste Spange in ein paar Jahren und falls das alles nichts bringt wird Lea mit 18 Jahren operiert...

Ich hab mich versucht einzulesen, aber alles was ich lese sind OP´s... Was ist das für ne OP... Oder gibts andere Behandlungen? Wird Progenie in Graden unterteilt.... Ich weiß nicht mehr weiter... vielleicht könnt ihr mir etwas dazu erzählen????

Liebe Grüße von der verzweifelnden Mutti

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Hallo !

Ich kann dir zu den OP´s sagen das es verschiedene gibt. Einmal wäre da eine GNE (Gaumennahterweiterung) das wird gemacht wenn der Oberkiefer zu klein/schmal ist.

Dann gibt es eine UKVV (Unterkiefer vorverlagerung) das wir gemacht wenn der Unterkiefer zu weit hinten ist (fliehend) er wird also durch die OP nach vorne geholt oder eine UKRV (Unterkiefer rückverlagerung) da ist der Unterkiefer zu weit vorne und wird gekürzt.

Das gleiche gibt es dann auch für den OK (Oberkiefer) der kann auch vor oder zurück gesetzt werden

und auch nach oben das wir meistens gemacht wenn zu viel Zahnfleisch zusehen ist beim lachen (Gummysmile)

Wenn man bei Kiefer operiert nennt man es BIMAX-OP

Was gebau für eine Fehlstellung deine Tochter hat weiß ich ja nicht aber es gibt einiges was man da machen kann auch gerade in dem alter da müsste es doch auch ohne OP klappen.

Also eine Freundin von mir hat auch eine Tochter die ein große Fehlstellung hatte die ganz ohne OP zubeheben war ich war auch erstaunt das es ohne geklappt hat aber gerade wenn man jung ist sollte einiges zu machen sein.

Mach dir auch bitte keine Vorwürfe, wenn dein ZA dir gesagt hat, das erst die Zähne da sein müssen, dann trifft dich doch keine Schuld, ich wäre jetzt auch davon ausgegangen, das die Zähne erst alle da sein müssen.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen.

bearbeitet von sherly79

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Hallo,

lass dich nicht so verunsichern, in diesem Alter eine Prognose abzugeben, was mit 18 sein wird, halte ich für sehr gewagt. Die Kiefer verändern sich noch unheimlich durch das Wachstum, mein Sohn z.B. hatte mit etwa 10 Jahren eine große Unterkieferrücklage (ca. 9mm), die kieferorthopädisch behandelt wurde. Mit 15 hatte er die erste Behandlung erfolgreich hinter sich und 1 Jahr später hatte er plötzlich (innerhalb von Monaten!) eine Progenie entwickelt, vermutlich durch den starken Wachstumsschub. Da folgte die zweite Behandlung mit festsitzender Zahnspange, die er dann mit 18 abschliess - mit mittelmäßigem Erfolg (leicht offener Biss, kein Mundschluss)...eigentlich wäre er ein OP-Fall, aber er weigert sich.

Da frage ich mich manchmal auch, ob es so gut war, die Unterkieferrücklage so früh zu behandeln, vielleicht hätte es sich durch das Wachstum von alleine ausgeglichen, so dass er sich 8 Jahre Behandlung hätte ersparen können...und heute evtl. sogar ein besseres Ergebnis hätte und kein OP-Fall wäre. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen habe ich meine Kinder schon sehr früh zum Kieferorthopäden geschliffen, um Ihnen meinen Leidensweg zu ersparen. Bei meiner Tochter hat es funktioniert, bei meinem Sohn nicht...

Mach dir also keine Vorwürfe, wer weiß vorher schon so genau, was richtig oder falsch ist. Frag 3 Ärzte und du hast 3 Meinungen. Auf jeden Fall aber würde ich mir eine zweite (bei so "ausgeprägter Progenie" vielleicht sogar eine dritte) Meinung einholen!

Liebe Grüße,

ldw

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