Mila_83

Kostenübernahme Kinnplastik

Hallo ihr Lieben,

bei mir ist es bald soweit und meine lang ersehnte OKRV und UKVV wird in BH druchgeführt. Die Kosten für KO und OP werden von meiner KK übernommen. Wie es mit der Modell-OP jedoch aussieht weiß ich leider noch nicht da der OP-Termin um knapp 2 Monate vorverlegt wurde und ich erst vor 2 Wochen überhaupt erfahren habe, dass Zusatzkosten im Rahmen dieser Modell-OP auf mich bzw hoffentlich meiner KK zukommen. Bin immer davon ausgegangen dass das ja doch ein Teil der Haupt-OP ist aber gut, dank diesem Forum bin ich schlauer ;-)

Meine eigentliche Frage ist jedoch, wie es mit der Übernahme der Kosten für die Kinnplastik ausschaut. Ich hab ein längliches, flaches Kinn und mein KC meinte, das könnte man jetzt gleich mit korrigieren. Die Kosten belaufen sich laut Kostenvoranschlag auf knapp 2.000 €, also doch schon ein ordentlicher Batzen, vor allem auch da mich mein Kinn nie wirklich gestört hat. Aber nun hab ich einmal diesen Floh im Ohr und will diese Kinnplastik auch machen lassen.

Bei einigen Beiträgen hatte ich gelesen, dass die Kosten hierfür im Zusammenhang der Bimax nicht übernommen wurden, aber in einzelnen Fällen wenn man sie mit der ME machen lassen hat. Hat hier jemand Erfahrungen damit oder Tipps für?

Vielen lieben Dank schonmal...

Liebe Grüße

Mila

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huhu,

ja, bei mir wurden die kosten der kinnplastik übernommen, weil ich es gleich mit der materialentfernung machen lassen habe :) keine ahnung warum und wieso, aber ist natürlich schon echt genial :)

lg

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... na da hattest du wohl Glück gehabt. Hatte von meiner KK ja schon die Absage bekommen und für die wird es wahrscheinlich irrelevant sein ob ich´s bei der Bimax oder später bei der ME machen lasse...

Warum hattest du die Kinnplastik eigentlich erst mit der ME zusammen? Und wie lange musstest du nach der OP zu Hause bleiben? Wie war der Heilungsprozess? Sorry für die ganzen Fragen... Bin mir nur total unsicher...

Überleg hin und her ob ich sie jetzt mitmachen lasse oder das Ergebnis der Bimax abwarte und bei der ME die Kinnplastik hinter mich bringe...

Viele liebe Grüße

Mila :)

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bin jetzt 2 wochen post op und wieder gesellschaftsfähig... heilungsprozess ist spitze ... :) geht immer recht schnell bei mir... schmerzen hatte ich auch nicht...

das ist so gang und gebe in der uniklinik bei metallentfernung... und wenn sie eh schon mal öffnen, war es kein problem das kinn noch zu bearbeiten... :)

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Wenn Dich das Kinn nie gestört hat, dann lass es doch wie es ist?! Dass man Dir Extras mitverkaufen will ist eine Sache, aber Du solltest doch dahinter stehen und davon überzeugt sein. Wir sind ja schließlich keine Lego-Baukästen, wo man einfach hier und nach Lust und Laune schrauben sollte.

Wenn es Dich nach der OP dann mal ernsthaft stören sollte, kannst Du Dir den Schritt ja bis zur Materialentfernung noch überlegen und ggf. dann durchführen lassen.

Klingt bei Homburg immer so wie bei meinem Friseur, der will mir auch immer noch Shampoos und Extras verkaufen, von deren Sinnhaftigkeit ich auch nicht überzeugt bin. Allerdings bedeutend billiger und unblutiger.

Ich wäre bei solchen Themen "Extras" in der OP an Nase und Kinn nicht so leicht zu überzeugen. VG

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also ich dachte auch nach der uk-vv, dass mein kinn nun schon ganz gut aussieht ... aber jetzt nach der kinnplastik bin ich mehr als froh, dass ich es machen lassen habe ;)

würde dir raten, dass wenn auch erst bei metallentfernung machen zu lassen ... das machen sie z.b. bei mir in der uniklinik immer erst so ... manchmal reicht z.b. schon eine bimax... danach kannst du immer noch entscheiden ... :)

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Klingt bei Homburg immer so wie bei meinem Friseur, der will mir auch immer noch Shampoos und Extras verkaufen, von deren Sinnhaftigkeit ich auch nicht überzeugt bin. Allerdings bedeutend billiger und unblutiger.

Entscheiden muss letztendlich der Patient.

Man kann dem Patienten durch dieses Vorgehen (Kinnplastik sofort während der Bimax mitmachen) auch den vielleicht aufkommenden Frust mit dem eigenen Spiegelbild nach dem Eingriff ersparen, denn bis zur Plattenentfernung ziehen schließlich mindestens 6 Monate ins Land. Eine lange Zeit, wenn man sich unwohl oder "unfertig" fühlt.

bearbeitet von lapassante

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unabhängig davon wer es ist, würde ich dringend empfehlen die kinnplastik dem KFC zu überlassen.

das ist keine zusatzoption, die man irgendwann immer noch machen lassen kann, sondern wird schon in die planung der kieferverlagerung einbezogen. die notwendigkeit ist für uns laien nicht immer einzuschätzen, z.b. wenn man eine unterkieferrücklage aber dafür ein kräftiges kinn hat.

wenn man seinem KFC zutraut, dass er eine unnötige kinnplastik wegen des geldes macht ist man eh an der falschen addresse.

ja, in bad homburg wird für eine OP-methode, die keine erkennbaren vorteile hat, extra geld verlangt. aber unnötige eingriffe denke ich definitiv nicht.

ich würde mich an die empfehlung halten.

was die kostenübernahme angeht kann ich nur wiedergeben, was ich im forum gelesen habe: selten wird es übernommen, interessanterweise bei mehreren von der uniklinik münster.

von einer kostenübernahme in bad homburg habe ich noch nicht gelesen.

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was die kostenübernahme angeht kann ich nur wiedergeben, was ich im forum gelesen habe: selten wird es übernommen, interessanterweise bei mehreren von der uniklinik münster.

von einer kostenübernahme in bad homburg habe ich noch nicht gelesen.

Richtig, ich habe hier auch noch nie gelesen, dass in Bad Homburg die Kosten für eine Kinnplastik übernommen wurden.

Wird die Kinnplastik denn eigentlich gesondert abgerechnet oder ist das in der Pauschale mit drin, die die Klinik bekommt? Vielleicht ist das ein Grund, wahrscheinlich kann ein Belegarzt seine Kosten durch die Pauschale, die er von der KK für die OP bekommt, nicht decken? Den Löwenanteil erhält vermutlich ohnehin die Klinik. Würde mich wirklich mal interessieren.

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jepp, interessanterweise ist es in der uniklinik münster so :) habe echt glück gehabt ... und bin sehr sehr zufrieden mit deren arbeit dort :)

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Hallo !

Du muss egal was für Kosten ob nun für die Model-OP OP oder Kinnplastik alles an die Ärtztlichverrechnungstelle zahlen. Dafür hast du 4 Wochen Zeit kannst aber auch anrufen falls es länger dauert und du das Geld noch nicht hast.

Ich habe für die Kinnplastik 1700€ zahlen müssen aus gegangen bin ich von 1400€ aber da es wohl doch eine größere Verlagerung war ist es dann 1700 € geworden von der Model OP ca. 900€ hat meine KK ca. 200€ übernohmen und von der BIMAX die ca. 1100€ gekostet hat ca.700€ .

Wenn du mit den Kinn zufrieden bist warum möchtest du es denn dann operieren lassen ? Ich meine so eine Plastik ist schon sehr teuer und sollte gut überlegt sein ich hatte sehr viele Meinungen eingeholt bevor ich mich dazu entschlossen hatte von ZA,KFO,KFC und Freunden auch die Meinbungen aus dem Forum alle sagen es wäre besser.

Also würde ich dir auch raten dir mehrere Meinungen einzuholen gerade wenn es evt. nur ein paar mm sind sprech mal mit deinem KFO darüber ich kann dir sagen das Dr. K sehr genau ist und eine schönes Ergebniss möchte deswegen machte er auch oft das Kinn mit in meinem Fall war es auch gut, aber wie es bei dir ist kann ich leider nicht sagen.

Hinzu kommte das der Eingriff auch nochmal größer ist, darf man auch nicht unterschätzen wenn mal gleich alles auf einmal macht.

Ein Möglichkeit wäre ja auch das Kinn erst bei der ME mit machen zulassen.

Lg. Diana !

bearbeitet von sherly79

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...

Man kann dem Patienten durch dieses Vorgehen (Kinnplastik sofort während der Bimax mitmachen) auch den vielleicht aufkommenden Frust mit dem eigenen Spiegelbild nach dem Eingriff ersparen, denn bis zur Plattenentfernung ziehen schließlich mindestens 6 Monate ins Land. Eine lange Zeit, wenn man sich unwohl oder "unfertig" fühlt.

Verantwortungsvoll fand ich meinen ersten KFC, der gesagt hat "man könnte das und das machen, aber so wie ich sie einschätze, legen sie darauf keinen großen Wert. Er hatte Recht. Vermutlich ist das eine Frage der Perspektiv (sagt sich aber zugegenbermaßen leicht als Nichtbetroffener). Kinn ist Kosmetik, für mich geht es ausschließlich um die Korrektur einer Kieferfehlstellung.

Übrigens kenne ich noch andere Fälle, die genau wegen der "wir machen ein Komplettprogramm-Mentalität" sich dort nicht haben operiereren lassen und mit ihrer reinen Kiefer-OP woanders sehr glücklich geworden sind. Sonst hätte ich das nicht geschrieben.

Jede weitere Komponente in dieser OP, die nicht medizinisch notwendig ist, erhöht das Risiko. Leichtfertig sollte man die Entscheidungen nicht treffen, auch wenn es verführerisch ist, das Geld vorhanden und das Gesicht ja eh gerade "offen liegt". VG

bearbeitet von Chris80

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Verantwortungsvoll fand ich meinen ersten KFC, der gesagt hat "man könnte das und das machen, aber so wie ich sie einschätze, legen sie darauf keinen großen Wert. Er hatte Recht. Vermutlich ist das eine Frage der Perspektiv (sagt sich aber zugegenbermaßen leicht als Nichtbetroffener). Kinn ist Kosmetik, für mich geht es ausschließlich um die Korrektur einer Kieferfehlstellung.

Übrigens kenne ich noch andere Fälle, die genau wegen der "wir machen ein Komplettprogramm-Mentalität" sich dort nicht haben operiereren lassen und mit ihrer reinen Kiefer-OP woanders sehr glücklich geworden sind. Sonst hätte ich das nicht geschrieben.

Jede weitere Komponente in dieser OP, die nicht medizinisch notwendig ist, erhöht das Risiko. Leichtfertig sollte man die Entscheidungen nicht treffen, auch wenn es verführerisch ist, das Geld vorhanden und das Gesicht ja eh gerade "offen liegt". VG

Das hängt wohl auch damit zusammen, dass div. bekannte Kieferchirurgen auch noch ästhetische Chirurgie praktizieren. ;)

Ich habe das letztens erst auf der Website eines bekannten KFCs gelesen, so nach dem Motto "Wenn wir schon mal dabei sind.....". :lol:

Wenn ein Kinn aber schon deutlich zu groß oder klein ist, dann kann da eine Korrektur schon viel bringen, aber bei einer geringen Abweichung, würde ich das Risiko dann auch nicht auf mich nehmen.

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Hallo an alle,

danke für die vielen Beiträge. Unzufrieden bin ich nur bedingt mit meinem Profil, zumal ich ja jetzt schon 28 Jahre dieses Gesicht hatte und mein Kinn ganz normal halt war. Nach langen hin und her werde ich aber nun doch die Kinnplastik machen lassen aber erst bei der ME. Ich kann überhaupt nicht abschätzen wie mein Gesicht nach der Bimax aussieht und da will ich das Resultat erstmal abwarten. Auch mein KC riet mir zu diesem Vorgehen.

@Chris: Ich sehe es so, wenn man unzufrieden ist mit seinem Äußeren, auch wenn es einem nie wirklich gestört hat weil man es garnicht anders kannte, und man bekommt so eine Chance dann kann man sie ruhig nutzen. Ich will mich später nie fragen was wäre wenn... Und ich kenne mich auch, später würde ich mich nie freiwillig nur für eine Kinnplastik unters Messer legen, dafür hab ich viel zu viel Angst vor OP´s...

Das sind jetzt auch erstmal meine letzten Worte ;-) Meine Sachen sind für´s KK gepackt und in noch nicht einmal 24 Stunden lieg ich schon im OP. Einen OP-Bericht gibt es dann bestimmt auch :wink:

Ich wünsche euch bis dahin eine schöne Zeit,

viele Grüße

Mila

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Hallo Mila,gut das ich dich hier treffe und noch eine antwort von dir erhalte.ich habe auch ein problem.und zwar hab ich ein fliehendes kinn,was mich stört,bei mir müsste man auch eine kinnplastik machen.ich renne wirklich seit 2 jahren von MGK zu MGK und jeder erzählt mir was anderes.gestern war ich bei einer MGKin,sie hat mit mir über ne std geredet und alles erklärt.

bei mir müsste sich eine unterkiefervorverlagerung stattfinden.bislang haben mir aber die ganzen ärzte aber nie davon erzählt,dass man VOR EINER UKV eine kieferorthopädische behandlung machen müsste,sprich 2 jahre eine zahnspange tragen!!!die ganzen anderen MGK meinten,nur eine UKV reicht aus...

das ist doch wirr,wie soll sich denn meine UK an meine OK anpassen,wenn nix mit der zahnspange korrigiert wird...??

ich weiss echt nicht,wem und was ich glauben sollte.die letzte MGK meinte,das ist doch wohl logisch,dass der oberbiss zum unterbiss passen muss,deswegen müsste ich eine zahnspange tragen,damit sich der oberbiss nach außen weitet,und dann nach 2 jahren die UKV op gemacht werden kann!!!

ich bitte um erfahrungen hier.ich bin 26 jahre und das geht eigentlich mit in die schönheitsop hinein und würde mich ca 3000 euro kosten...aber der andere MGK meinte,die krankenkasse wird das übernehmen weil ein minimaler abstand besteht an dem oberbiss....

das ist natürlich von vorteil:):)

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@melissa

Kann dir nur von meinem Erlebten berichten. Ich hatte einen Unterbiss von über 6mm, der als kleines Kind mit einer losen Zahnklammer durch "Vorneigung" der Zähne "korrigiert" wurde. Mit 23 war ich dann das erstmal mal wieder beim KFO (in Brackenheim bei Heilbronn). Da die Zähne nicht über dem Mittelpunkt standen war es klar, dass es auf Dauer im Alter nicht stabil bleiben würde und mein fliehendes Kinn hat mich auch total gestört.

Zuerst mussten also die Zähne wieder gerade gemacht werden (feste Zahnklammer für ca. 1,5 Jahre, da mir auch 2 Zähne gezogen wurden, Deamon-Brackets mit Zuzahlung, da die KK scheinbar nur normale bezahlt), dann letztes Jahr im Juni die UKVV (für Untersuchungen und Modelle die die KK nicht bezahlt 800Euro) mit Kinnplastik (letztere musste ich selbst bezahlen 800 Euro und die Narkosekosten für Aufrechterhaltung der Narkose nach der UKVV 180Euro, da eben nur Schöhnheits-OP bezahlt die Kasse das nicht), nach der OP Feintuning der Verzahnung (6 Monate bis zur Spangen-Ex) und jetzt aktuell am Dienstag die Me-Entfernung.

Da, und nur weil mein Unterbiss so stark war hat die Kasse die Behandlung bewilligt; mein KFO ist übrigens Gutachter bei der KK und konnte es ganz gut einschätzen was die Kasse bezahlt und was nicht. Als ich mich im Marienhospital damals vorgestellt hatte warnte mich der KFC, dass er aktuell einen Patienten hat, der die Behandlung machen hat lassen und jetzt auf 10000Euro sitzen bleibt, weil die Kasse nicht bezahlt. Ist also sehr schwierig zu sagen ob die Kasse bezahlt oder nicht. Ich habe mich erst nach Einreichen des Behandlungsplans und positiver Antwort der KK entschlossen die ganze Prozedur zu machen. Wenn die KK die Zahnklammer nicht bezahlt, dann geht das schnell in die tausende und da ist die OP noch nicht mit eingerechnet. Ich hätte mir das als studentin damals nicht leisten können... Wünsche dir viel Erfolg bei der Suche eines geeigneten KFO, der dich vernünftig berät. Meiner war scheinbar ein Glücksgriff.

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Hey!

Also zu mit hat mein Chirurg gesagt, dass man während der zweiten Op, der Plattenentnahme, man die Kinnreduktion durchführen kann, und die Krankenkasse die Kosten übernehmen muss.Bloß wenn es dann über dieses Zeit hinausgeht, dann muss man die Kosten selbst tragen.

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Hi Carlina,

naja, die KK übernimmt die Kosten für die Plattenentnahme aber die Kinnplastik bleibt eine Schönheits-OP und die muss man selber tragen. Außer man hat Glück und die KK bezahlt sie einem aber davon gibt es leider nur sehr wenig Fälle. Ich kann die Argumentation der KK auch nachvollziehen, denn medizinisch notwendig ist eine Kinnplastik wahrscheinlich nur in den wenigsten Fällen. Daher heißt es wohl nur sparen und Daumen drücken, dass die KK vll doch zahlt, auch wenn sie die Kostenübernahme abgelehnt hat. ;-)

Hier und bei allem Themen zur Kostenübernahme durch die KK würde ich mich eher nur auf die Schriftstücke von der KK festlegen und nie darauf was ein Chirurg sagt...

VG

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Hi Carlina,

naja, die KK übernimmt die Kosten für die Plattenentnahme aber die Kinnplastik bleibt eine Schönheits-OP und die muss man selber tragen. Außer man hat Glück und die KK bezahlt sie einem aber davon gibt es leider nur sehr wenig Fälle. Ich kann die Argumentation der KK auch nachvollziehen, denn medizinisch notwendig ist eine Kinnplastik wahrscheinlich nur in den wenigsten Fällen. Daher heißt es wohl nur sparen und Daumen drücken, dass die KK vll doch zahlt, auch wenn sie die Kostenübernahme abgelehnt hat. ;-)

Hier und bei allem Themen zur Kostenübernahme durch die KK würde ich mich eher nur auf die Schriftstücke von der KK festlegen und nie darauf was ein Chirurg sagt...

VG

Hey Mila,

zu mir hat er gesagt, dass das schon bei vielen Patienten so gemacht wurde ?!

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Hallo zusammen,

mich macht es krank, wie hier von solch schwierigen und risikoreichen Operationen gesprochen wird, als wäre es eine Reparaturarbeit in einer Werkstatt.

Ich habe im Mai 2011 eine Bimax-OP über mich ergehen lassen. Ich kann dazu absolut nichts Positives berichten. Die OP ist wirklich nichts, was man jemand wünscht und wer sowas aus ästhetischen Gründen macht, der hat was an der Klatsche.

Mit der Erfahrung von jetzt fühle ich mich vor der OP überhaupt gar nicht aufgeklärt über die Folgen von so einer OP.

Die Taubheit von Kinn und Unterlippe ist etwas, was man sich als nicht Betroffener überhaupt nicht vorstellen kann.

Davon war in den Vorgesprächen so explizit nie die Rede....wie es ist, wenn man nicht merkt, ob man das Glas schon an der Lippe angesetzt hat beim Trinken oder nicht, wenn man beim Küssen kaum noch was empfindet, wie man sich mit dem veränderten Gesicht fühlt...

Es ist schön und gut, dass man Patienten Mut macht mit Sprüchen wie "Es ist gar nicht so schlimm" oder "Das haben schon andere überstanden." Wenn es die absolute medizinische Notwendigkeit gibt, dann muss der Eingriff eben gemacht werden,

aber man sollte niemals irgendjemand so etwas "raten".

Bei mir wurde vor der Bimax in der Aufklärung nie über eine Kinnplastik gesprochen. Am Tag der Aufnahme zur Bimax dann

wurde ich in der Praxis angesprochen, dass es noch die Möglichkeit der Kinnplastik gäbe, diese wäre aber eine Privatleistung.

Da ich ohnehin schon mit den Nerven runter war, kam bei mir nur an "möglicher zusätzlicher Eingriff" und "zusätzliche

private Kosten". Da habe ich natürlich in der Situation nicht eingewilligt.

Nach der OP dann hat mich Dr. K. fast angemotzt, warum ich nicht eingewilligt hätte. Das wäre bei mir absolut notwendig gewesen, weil durch die extreme Rückverlagerung des Unterkiefers so die Proportionen nicht stimmen. So in der Form wurde mir das vor der OP _nicht_ gesagt. Nun meinte Dr. K., dass ich eben die Kinnverlagerung noch bei der ME machen könnte.

Ich bin extrem unglücklich mit dem aktuellen Zustand. Durch die Verlagerung der Kiefer ist ein Hautüberschuss entstanden, weshalb auch die Lippen nicht wirklich eine schöne Form haben, zudem kommt die immer noch anhaltende Taubheit

der Unterlippe dazu...es gibt immer wieder Nervenblitze, weshalb ich davon ausgehe, dass das nicht so bleibt.

Jedoch die Aussicht, dass bei der ME im nächsten Jahr (Die ME sollte lt. Bad Homburg übrigens _frühestens_ nach einem dreiviertel Jahr und nicht wie hier behauptet nach einem halben Jahr erfolgen) nun wieder ein Eingriff mit Absägen von Knochen bevorsteht, damit natürlich wieder eine recht starke Schwellung und auch wieder ein "Beleidigen" von Nerven, diese Aussicht macht mir nun wirklich zu schaffen.

Tatsächlich ist mit jedem zusätzlichen Eingriff ein Risiko verbunden und Nerven können beschädigt werden.

Drum würde ich aus meiner Erfahrung dringend jedem Patienten raten, sich _vorher_ gut zu informieren. Aussagen wie "das kann man ja später immer noch machen" sind einfach nur absurd.

Man muss sich klar machen, dass hier am Gesicht operiert wird und wenn hier Nervenschäden auftreten, dann sieht die evtl. jeder!

Also bitte tut hier nicht so, als wäre das eine Kleinigkeit, das hilft niemandem.

Ich hoffe, ich habe hier niemand verängstigt, aber man darf so eine OP einfach nicht bagetellisieren. Jedem, der die OP noch vor sich hat, wünsche ich alles erdenklich Gute. Jeder ist anders, und bei jedem ist die Heilung anders.

Viele Grüße

Rainer

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