lapassante

Wurzelresorptionen

Leider hats mich bzw. meine UK-Frontzähne erwischt und das Ganze beunruhigt mich doch sehr. Die Wurzeln waren schon vor der Behandlung nicht die längsten (meine äußerst laienhafte Einschätzung) und als mein Blick in der vergangenen Woche auf das Kontroll-OPG fiel war ich doch ganz schön schockiert über das, was ich sah:

Die Wurzeln in der Front sind kurz und rund, Spitzen, die vorher da waren, sind nun verschwunden. :(

Natürlich habe ich umgehend meinen Behandler darauf angesprochen und er hat sich auch wirklich Mühe gegeben, mich zu beruhigen und mir seine Erfahrungen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema kundgetan. Klinisch sind die Resorptionen wohl (noch?) nicht relevant.

Trotzdem bleibt aber eine gewisse Angst/Unsicherheit. Schließlich kann niemand vorhersagen, ob und inwieweit die Wurzelresorptionen voranschreiten. Viel bewegt werden muss da mit Sicherheit nicht mehr, da alles gerade steht und ich so gut wie "OP-fertig" bin. Daher hoffe ich auf einen Stillstand... zum Glück werden im Rahmen der OP ja öfter Aufnahmen angefertigt, anhand derer man es hoffentlich kontrollieren kann.

Das Dumme an der Sache ist ja, dass ich nichts, aber auch absolut gar nichts gespürt habe, Schmerzen hatte ich nur bis zu einem Tag nach Bogenwechsel.

Hat jemand von Euch auch mit diesem Phänomen zu tun? Falls ja, wie ist die Sache ausgegangen? Ist es rasch zu einem Stillstand gekommen? Habt Ihr zu irgendeinem Zeitpunkt Auswirkungen auf die "Stabilität" der betroffenen Zähne bemerkt?

An diejenigen, bei denen ein DVT durchgeführt wurde (bzw. diejenigen, die Erfahrung damit haben) :

Lohnt sich das im Hinblick auf die genauere (?) Darstellung des Ausmaßes der Resorptionen?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir Eure Erfahrungen schildern könntet und danke Euch schon einmal!

bearbeitet von lapassante

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Hallo lapassante,

bei meinem letzten Röntgenbild wurde ich auch von einem KFO darauf hingewiesen, dass die Wurzeln meiner Frontzähne nicht mehr so spitz sind wie sie sein sollten und etwas verkürzt wirken. Allerdings stehe ich eigentlich VOR einer KFO-Folgebehandlung. D.h. die Resorption ist wahrscheinlich schon vor 15 Jahren geschehen, als ich das erste mal kieferorthopädisch behandelt wurde.

Mit diesem Bild bin ich dann zu meinem Zahnarzt gegangen, um seine Einschätzung zu hören. Er meinte dann, dass es darauf ankäme, dass das Verhältnis von Zahnlänge (also, das was, aus dem Kiefer raussteht - in Laiensprache) zur Wurzellänge noch stimmt. Also, die Wurzel müsse (deutlich) läger sein, als der für uns sichtbare Zahn. So habe ich es zumindest verstanden. Wenn dies der Fall wäre, wäre die Situation noch nicht pathologisch auffällig.

Soweit ich weiß, tritt Wurzelresorption häufig durch zu starke Krafteinwirkung auf.

Vielleicht gehst du mit deinen Aufnahmen auch einfach mal zu einem Zahnarzt deines Vertrauens?! So hättest du eine zweite Einschätzung.

Lieben Gruß,

Lene

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und als mein Blick in der vergangenen Woche auf das Kontroll-OPG fiel war ich doch ganz schön schockiert über das, was ich sah:

Die Wurzeln in der Front sind kurz und rund, Spitzen, die vorher da waren, sind nun verschwunden.

Wenn dem so ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine falsche Positionierung im Röntgengerät. Die stärksten Wurzelresoptionen die man im Lauf der Jahre zu Gesicht bekommt sind an den Unterkiefermolaren und an den Oberkiefer Schneidezähnen.

Die UK Front sind zu 99% Projektionsfehler !

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Vielen Dank für Eure Antworten!

@Lene:

Das mit den zu starken Kräften habe ich auch gehört, kann es aber in meinem Fall höchstwahrscheinlich ausschließen. Im UK hat der KFO immer schwächere Bögen als im OK verwendet, weil auch bekannt ist, dass ich dort leider anlagebedingt ein extrem "graziles" Zahnfleisch habe. Musste beispielsweise ein Bracket umgeklebt werden, wurde immer auch ein "zärtlicherer" Bogen eingesetzt, um einen etwaigen Rückgang des Zahnfleischs zu vermeiden. Daher gehe ich mal stark davon aus, dass alles sorgsam durchdacht war.

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