Janine83

Erfahrener KFO im Raum F/HU/MKK/AB gesucht + Meinungen zu Invisalign

Hallo!

bin ganz neu hier im Forum und habe etliche Fragen ;-)

Ich habe mich hier angemeldet um möglichst viele Erfahrungsberichte einzuholen, da ich mir momentan unsicher bin, ob, wie + bei wem ich mich gegebenenfalls behandeln lassen soll...

Nachdem mir ein Backenzahn gezogen werden muss hatte mich der Zahnarzt zum KFO geschickt ob man da was mit Spange richten kann statt Implantat.

Dabei wurde natürlich auch mein mir bekannter Fehlbiss (Kreuzbiss, mit rückverlagertem UK) analysiert und ein MRT für mich angerdnet. Dabei wurde ein Kiefergelenksschaden diagnostiziert (Diskus ist völlig aus dem Gelenkspart abgehauen, internal derangement IV+V). Jetzt habe ich ganz unterschiedliche aussagen, ob man da was mit KFO machen kann um den degenerationsprozess stoppen zu können. 1. KFO meint ja, ginge und würde Invisalign verwenden. Ein 2. KFO meinte sofort Finger davon lassen - es gibt keine Garantie dass sich da irgendetwas verbessern lasse...

Demnächst bin ich bei einem Prof in F und hole mir da nochmal Rat ein, was es auch an alternativen Methoden gibt (Osteopathen, Aufbissschiene, etc.)

Grundsätzlich bin ich nun erstmal hilflos weil ich komplett unetschiedliche Ratschläge von unterschiedlichen KFO bekommen habe. Fürchte in die Geldmaschinerie zu geraten...

Vllt hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kennt einen guten verlässlichen KFO?

Was übrigens auch noch nicht außer acht zu lasssen ist: ich wurde bereits als Teenie 3 mal behandelt, was letzlich in wurzelresorbtion im OK geendet hatte :-(

Danke für Infos + LG

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Hallo Janine,

du hast ja ein sehr ähnliches Problem wie ich. Ich habe einen einseitigen Kreuzbiss und eine UK-Rückverlagerung, sowie eine geschädigten Knorpel im Kiefergelenk.

Da ich zeitweise ziemliche Probleme hatte meinen Mund auf zu kriegen, bin ich von einem KFO zu einem Kiefergelenkspezialisten weiter geschickt worden.

Der hat mir nach einer Runde Entzündungshemmern Physiotherapie verordnet. Das hat lange nicht viel gebracht, bis auf die Tatsache das ich immerhin meinen Mund wieder aufgekriege.

Wir haben aber auch parallel Aufbißschienen ausprobiert, die haben bei mir aber alles eher schlimmer gemacht. Deswegen bin ich wieder zum KFO geschickt worden, da der Kiefergelenkspezialist zu dem Schluß gekommen ist, das ohne eine Umstellung meiner Zähne nicht viel zu machen ist.

Daraufhin habe ich mich einer KFO vorgestellt, die sich alles angeguckt hat aber nicht wirklich einen überzeugenden Behandlungsvorschlag machen konnte. Letztendlich hat sie mir einen Kollegen empfohlen, der eine andere Behandlungsmethode hat: Invisalign.

Dieser Kollege hat sich kurz alles angesehen und dann wusste er sofort wie er mich behandeln will!

Er hat auch sofort verstanden, das ich Probleme mit dem Kiefergelenk habe und war aber auch nicht weiter überrascht davon. Bei ihm hatte ich endlich das Gefühl, das er meine Probleme verstanden hat und auch noch weiß wie er mir helfen kann. Deswegen werde ich mich Invisalign behandeln lassen. Leider wohne ich nicht bei dir in der Nähe...

Letztendlich kann ich dir nur sagen, das jeder Arzt seine eigene Meinung hat und auch verschiedene Behandlungsphilosophien existieren. Also lass dich nicht entmutigen und suche weiter! Außerdem wird dir kein Arzt versprechen wollen, das deine Gelenkprobleme durch eine Behandlung besser werden. Du könntest ihn ja haftbar machen, falls dir seine Behandlung in dem Punkt nichts gebracht hat :wink:

Osteopathie werde ich aber auch noch ausprobieren, mal sehen wie das so ist!

Viel Glück!

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Hi und danke für deine Infos!

Klingt ja wirklich sehr ähnlich... nur, dass ich bisher eigentlich keine größeren Probleme hatte aufgrund dieser Kiefersache. Ich bin inzwischen desöfteren gefragt wurden ob ich schon mal den Mund nicht mehr schließen oder öffnen konnte und solche Sachen. Bislang ging das bei mir aber problemlos. Gut meine Gelenke knacken schon beim kauen und ich habe auch oft leichte Kopfschmerzen aber eigentlich nicht so dass es mich wirklich beeinträchtigt.

Seitdem ich jetzt natürlich weiß, dass da was 'nicht in Ordnung' ist, kommt nun eher noch ne psychologische Komponente dazu, da mir jetzt ja natürlich jedes Zipperlein bei dem man früher drüberweggesehen hatte auffällt. Blöd ich weiß, aber wenn das Gedankenkarussell erstmal angeworfen ist ;-)

Was mich halt bei der ganzen Geschichte zu hin und her reißt ist das ich wie gesagt eigentlich kaum Probleme hatte und der KFO der mir eine horrormäßige leidensgeschichte aufgemalt hat auch gleich mal beim ersten Gespräch Kosten von ca. 10.000 Euro um die Ohren gehauen hat (davon alleine 6.500 Honorar!!)

Da liegt natürlich die Vermutung nahe, dass da auf nen neuen Mercedes gespart wird und ob bei mir die Behandlung klappt kann dem KFO ja letzlich egal sein, das Geld nimmt ihm ja keiner mehr weg und ich hab am Ende ne schlimmere Situation als vorher?!

Mal sehen weiß der Herr Professor sagt bei dem ich mich demnächst vorstelle...

LG; Janine

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Was mich halt bei der ganzen Geschichte zu hin und her reißt ist das ich wie gesagt eigentlich kaum Probleme hatte und der KFO der mir eine horrormäßige leidensgeschichte aufgemalt hat auch gleich mal beim ersten Gespräch Kosten von ca. 10.000 Euro um die Ohren gehauen hat (davon alleine 6.500 Honorar!!)

Der Name des Arztes fängt nicht zufällig mit "P" an oder? :mrgreen:

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