viewty777

fliehendes Kinn

Hallo Zusammen,

Ich habe mich hier angemeldet, weil ich etwas gegen mein fliehendes Kinn machen möchte.

Ich hatte vor einigen Jahren (frühe Jugend) eine Zahnspange (zuerst eine Weile eine herausnehmbare, dann 2 Jahre lang eine feste Spange).

Komisch fand ich mein Profil (besonders im unteren Bereich) schon lange, ich bin davon ausgegangen, dass die Spange jedoch alles richtet. Nachdem die Behandlung mit der Spange vorbei war (und ich nehme an dass meine Kieferfehlstellung damit behoben war) kam jedoch die Enttäuschung, dass ich immer noch unzufrieden mit meinem Kinn (also unter dem Kiefer) war.

Nun hatte ich ein Beratungsgespräch mit einem ästhetischen Chirurgen. Er meinte, es gäbe 3 Möglichkeiten: 1. Fett unterspritzen, wovon er mir abriet, da es nur kurz hält, und man Nachbehandlungen machen, muss, 2. Ein Implantat und 3. Eine aufwendige Kiefer-OP

Er meinte das beste und praktischste wäre ein Implantat (nur örtliche Betäubung) einzusetzen, was ein kleiner Eingriff wäre. Doch ich bin nicht sicher, ob dass das beste ist? Schließlich ist er kein Kieferorthopäde, also übersieht er vielleicht, dass man den ganzen Unterkeifer korrigieren muss? Er meinte zwar auch es gäbe die Möglichkeit "den Kiefer aufzusägen und nach vorne zu verlagern", diese Möglichkeit sei aber aufwendig und hätte kaum Vorteile.

Eine Korrektur will ich auf jeden Fall.

Was soll ich tun? Nochmal den Kieferorthopäden kontaktieren? Nochmal den ästhetischen Chirurgen kontaktieren? :?:

LG

post-8026-130132877517_thumb.jpg

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So ein ähnliches Problem habe ich auch , nur ich habe ein zu markantes Kinn und ein super rundes Gesicht also null wangen Knochen :D

Ich weiß auch nicht genau was ich tun soll , ich würde dir erstmal raten einen Kiefer-Chirurgen aufzusuchen die machen nähmlich ganz oft die Kinnplastik es ist nur ein kleines implantat man kann es auch ohne Kiefer-op machen .

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Hallo Viewty,

meine Ausgangssituation ist da ganz aehnlich. Hatte vor nun etwa 10 Jahren eine intensive kieferorthopaedische Behandlung. Ein fliehendes Kinn habe ich auch. Finde, dass auf dem Foto eine Verspannung der Kiefermuskulatur zu erkennen ist und kann dir raten, auf jeden Fall mit einem Kieferorthopaeden Kontakt aufzunehmen. Mein damaliger Kieferothopaede hat meinen Fehlbiss nicht einmal erkannt. Nun habe ich in drei Wochen nach langer Zeit einen termin bei einem neuen. Versuche es doch erstmal bei deinem aktuellen Arzt und ggf. dann noch eine zweite Meinung?

Einen Schoenheitschirug wuerde ich da nicht kontaktieren, weil er eine moegliche Ursache nicht mit einem Implantat beheben kann.

Gruesse

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Hallo,

War heute bei meinem Kieferorthopäden. Er meinte, mein Unterkiefer sei ein ganz kleines

bischen (2mm) zu weit hinten, doch das würde mich nie behindern, sondern sei weit verbreitet.

Eine Vorverlagerung des Unterkiefers würde demnach auch eigentlich wenig bringen (gesundheitlich und optisch) und er hat mir davon abgeraten.

Dafür hat er mir dazu geraten, ein Implantat einsetzen zu lassen. Er meinte, im Gegensatz

zu einer Vorverlagerung des Unterkiefers sei dies ein kleiner Eingriff (u.U auch mit örtlicher Betäubung)

und das Ergebnis sei besser. Ich sollte wenn möglich deshalb mehrere Kieferchirurgen befragen

und den vertrauenswürdigsten ;) auswählen für den Eingriff.

Hat da jemand Erfahrung mit? Kann so ein Implantat irgendwie abgestoßen werden? Oder verrutschen?

Doch macht so etwas jeder Kieferchirurg? (Weil ja eigentlich keine dringende medizinische Indikation vorliegt?)

Würde jedenfalls lieber einen Kieferchirurgen nehmen als einen Arzt nur für ästhetische Chirurgie.

Vielleicht kennt ja sogar jemand einen guten ;) in der Region Hannover :)

lg

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Er meinte, im Gegensatz

zu einer Vorverlagerung des Unterkiefers sei dies ein kleiner Eingriff (u.U auch mit örtlicher Betäubung)

und das Ergebnis sei besser.

Hallo,

das stimmt meiner Erfahrung nach nicht. Alle mir bekannten deutschsprachigen Top-Kieferchirurgen,

die beide Techniken beherrschen, sich also zwischen der knöchernen Veränderung und Implantat entscheiden

können, wählen und empfehlen die 1. Variante.

Grund: Stabileres, langfristiges Ergebnis, kein Fremdkörper, kein evtl. Verrutschen des Implantats, etc.

ABER> Das ist, wie Du auch schon weisst, eine deutlich heftigere OP, dementsprechend muss man sich ganz

sicher sein, dass man es machen will und leider auch mit einigen der Risiken kalkulieren.

Ausserdem, da Dein Biss schon ganz ok ist, würde ein "perfektes" Ergebnis wahrscheinlich eine

Bimax voraussetzen, um beide Kiefer nach vorne zu verlagern, sonst ist ja nachner plötzlich der

Unterkiefer zu weit vorne, und das wär natürlich ne Menge Holz.

Es gab hier im Forum den User "hoerbs", der genau Deine Problematik hatte und sich zunächst beim Mang an

der Bodenseeklinik ein Implantat hat einbauen lassen und damit sehr unzufrieden nochmal zum Kieferchirurgen

gegangen ist. Das zweite Ergebnis war weitaus besser. Nach 5 Beiträgen kannst Du das Passwort für die

Bilder beantragen, suche nach "hoerbs".

Sprich mit einigen Chirurgen und höre auf Dein Bauchgefühl. Wer weiss, vielleicht ist in Deinem Fall ein

Implantat schon ausreichend... aber überstürze nichts... es gibt hier jede Menge Leute, die eine grosse

OP im Gesicht hinter sich haben und immer noch sehr unzufrieden in den Spiegel schauen.

Das soll Dich nicht verunsichern, oft gelingt ein fantastisches Ergebnis. Aber wie gesagt, nimm Dir

Zeit. Grundsätzlich würde ich Kieferchirurgen mit spezialisierung auf plastische Chirurgie den

reinen Schönheitschirurgen vorziehen, die dürfen nämlich nur Implantate machen und sind somit

nicht ganz neutral in der Beratung.

ciao und viel Erfolg!

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Hallo viewty777! Bitte nicht persönlich nehmen aber ich kann mir kaum vorstellen, dass bei dir nur 2mm Differenz gemessen wurden. Kann zwar sein, dass deine Zähne evtl. nur 2mm versetzt schließen aber wenn ich mir dein Profil angucke, dann muss ich sagen, ich bezweifle die Aussage deines Arztes echt. Ich hatte auch ein fliehendes Kinn hervorgerufen durch die Dysgnatie. Ich hatte allerdings optisch im Profil nicht so ne große Differenz von der Kinnspitze zur Oberlippenspitze und trotzdem wurde mein Oberkiefer insgesamt um 1,4cm nach vorne verlagert. Ich würde an deiner Stelle noch mehr ärztliche Meinungen einholen. Gutes Gelingen- egal für was du dich entscheidest. Gruß, Sina

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hi du, du hast ein fliehendes kinn. ich habe meines im september 2010 operieren lassen und ich möchte dir raten eine knöcherne verlagerung zu machen. das ist die beste technik, glaub mir ich habe mich lange damit beschäftigt. ich hatte nach der op keine schmerzen und der heilungsverlauf ist auch gottseiddank wunderbar. bei der implantatlösung ist der nachteil, dass die implantate durch den druck, den sie auf den knochen ausüben, eine knochresporption verursachen. dass heisst nichts anderes als das der knochen unter dem implantat sich mehr und mehr zurückbildet. deshalb wird davon gesprochen, dass eine implantatlösung keine dauerhafte ist, sondern eher bei alten menschen empfohlen wird, die z.b. im rahmen eines facelifts sich noch ein wenig verschoenern wollen. der zweite aspekt ist, dass es sich um einen fremdkörper aus z.b. silikon handelt was an sich keine so tolle sache darstellt und auch zu komplikationen führen kann. ich rate dir wie gesagt, die dauerhafte loesung zu suchen. wo wohnst du denn? frag einfach wennn dir nochwas einfällt, ich bin gern für dich da und teile meine erfahrungen mit dir! viele gruesse b.

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Vielen Dank für eure Ratschläge!

Ausserdem, da Dein Biss schon ganz ok ist, würde ein "perfektes" Ergebnis wahrscheinlich eine

Bimax voraussetzen, um beide Kiefer nach vorne zu verlagern, sonst ist ja nachner plötzlich der

Unterkiefer zu weit vorne, und das wär natürlich ne Menge Holz.

Eine Bimax ist doch ein Eingriff, bei dem Ober- und Unterkiefer nach vorne verlagert werden, oder?

Aber wenn mein Oberkiefer gar nicht und mein Unterkiefer nur 2mm zu weit hinten sind, wäre das doch unsinnig, oder? Vielleicht überlege ich ja nach einer falschen Logik, aber das Problem besteht doch darin, dass vor dem Unterkiefer (also anterior zum Unterkiefer, also das Kinn) zu wenig Knochenmasse ist, und die Länge dieser fehlenden Knochenmasse ist ja größer als 2 mm.

Demnach wäre eine Bimax unsinnig und würde die Ästhetik verschlechtern, oder denke ich da falsch? Man dürfte ja bei der Vorverlagerung nur so weit gehen, bis das Gebiss richtig schließt. Und dieser Punkt ist ja durch die Spangen schon fast erreicht.

Kannst du mir vielleicht einen dieser Top-Kieferchirurgen empfehlen?

Hallo viewty777! Bitte nicht persönlich nehmen aber ich kann mir kaum vorstellen, dass bei dir nur 2mm Differenz gemessen wurden. Kann zwar sein, dass deine Zähne evtl. nur 2mm versetzt schließen aber wenn ich mir dein Profil angucke, dann muss ich sagen, ich bezweifle die Aussage deines Arztes echt. Ich hatte auch ein fliehendes Kinn hervorgerufen durch die Dysgnatie. Ich hatte allerdings optisch im Profil nicht so ne große Differenz von der Kinnspitze zur Oberlippenspitze und trotzdem wurde mein Oberkiefer insgesamt um 1,4cm nach vorne verlagert. Ich würde an deiner Stelle noch mehr ärztliche Meinungen einholen. Gutes Gelingen- egal für was du dich entscheidest. Gruß, Sina

Also so wie ich das verstanden habe, schließen meine Zähne also mein Gebiss 2mm versetzt, aber der Bereich des Kinns (also unabhängig vom Biss) ist unterentwickelt. Du meinst, der Arzt liegt falsch? Ist eben der, der mich während der gesamten "Spangenzeit" begleitet hat und der Meinung war, die Fehlstellung hätte ich während der Spange quasi auf 2mm reduzieren können, aber du kannst natürlich recht haben :P

Dankende liebe Grüße!

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War heute bei meinem Kieferorthopäden. Er meinte, mein Unterkiefer sei ein ganz kleines

bischen (2mm) zu weit hinten, doch das würde mich nie behindern, sondern sei weit verbreitet.

weißt du, ob er frontzahnstufe oder distalbiss meinte?

frontzahnstufe ist der abstand zwischen den vorderen zähnen oben und unten, der biss ist wie die backenzähne aufeinanderpassen.

Kannst du mir vielleicht einen dieser Top-Kieferchirurgen empfehlen?

woher bist du?

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hi,

also ich kann mir die 2mm auch nicht ganz vorstellen. kannst du mal ein foto von deinem biss im profil uppen?

gesetzt den fall, dass es wirklich 2mm sind könnte es vielleicht bei der knöchernen plastik probleme geben. ich weiß nicht wieviele mm man damit überbrücken kann.

aber nochmal: ich glaube nicht, dass das nur 2mm sind

(außer vielleicht dein oberkiefer liegt heimlich unter der lippe auch sehr weit zurück. wenn das der fall ist gibts ein richtig gutes ergebnis nur per bimax)

ist schwer wirklich was verlässliches zu deinem fall zu sagen, weil er ziemlich außergewöhnlich aussieht. deshalb bitte mehr bilder um die situation besser einschätzen zu können.

viele grüße

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So,

Ich war nun bei einem MKG Chirurgen und er meinte, ein Implantat sei in meinem Alter nicht empfehlenswert

und er würde so etwas auch nicht machen. Er riet mir zu einem Eingriff, bei dem

ein Teil des Unterkiefers (der vordere) operativ nach vorne verlagert wird, an den Namen der

Vorgehensweise erinnere ich mich nicht mehr :P

Allerdings lobte er auch meine kieferorthopädische Behandlung und bestätigte die

Ansicht meines Kieferorthopäden, dass eine GEBISS-Fehlstellung nur marginal besteht,

dass da aber kein Bedarf besteht, etwas zu ändern.

Nun überlege ich, noch weitere Meinungen einzuholen, wobei der letzte Chirurg ziemlich

vertrauenswürdig und kompetent gewirkt hat

lg

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Der Eingriff des Vorverlagerns sei ein "recht kleiner" Eingriff,

nach dem man allerdings etwa eine Woche in der Klinik bleiben müsste,

hat da jemand Erfahrung?

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Der Eingriff des Vorverlagerns sei ein "recht kleiner" Eingriff,

nach dem man allerdings etwa eine Woche in der Klinik bleiben müsste,

hat da jemand Erfahrung?

Also eine Unterkiefervorverlagerung würde ich, trotz medizinischen Fortschritt, noch nicht als "kleinen Eingriff" bezeichnen. ;)

Da hat es schon in sich und birgt auch seine Risiken, wie z.B. Nervschädigungen usw.

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ich denke er meint knöcherne kinnplastik. normalerweise kein risiko der nervschädigung.

woher hast du die eine woche, dem arzt? machen die meisten viel kürzer, manche sogar ambulant/tagesklinik.

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ich denke er meint knöcherne kinnplastik. normalerweise kein risiko der nervschädigung.

woher hast du die eine woche, dem arzt? machen die meisten viel kürzer, manche sogar ambulant/tagesklinik.

Doch der Arzt sprach von einem geringen Risiko, dass Nerven teilwiese geschädigt werden könnten.

Der Arzt meinte, man brauche mindestens 3-5 Tage Erholung im Krankenhausbett.

Ambulant wäre nur die Implantat Lösung denkbar, von der er mir abriet.

lg

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klingt nach einem kompetenten KFC. Aber besprich vorher UNBEDINGT das optische Ergebnis anhand von

Bildern aus dem Netz oder am besten vorherigen Patienten von ihm. Damit Du keine negativen Überraschungen

erlebst. Denn auch ich bin der Meinung, dass Du auf dem Foto oben eine sehr ausgeprägte Rücklage hast, ich

hätte nie gedacht, dass das "Problem" ausschliesslich mit einer Kinnplastik gelöst werden kann.

Wie Relative schreibt wird es wohl das sein, denn den Bereich der Zahnreihe lässt er ja in Ruhe...

Deswegen bin ich irgendwie etwas misstrauisch ;)

Bin gespannt, alles Gute und viel Erfolg!!

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Hallo viewty!

Mein erster Rat wäre, hole dir wirklich mehrere Meinungen ein, nicht nur von einem Kieferchirurg. Auch würde ich nochmal zu einem anderen KFO gehen für eine Zweitmeinung (am besten einer, der dir empfohlen wird?!)...

Zu deiner kieferorthopädischen Behandlung: Wie wurde deine frühere Fehlstellung damals kieferorthopädisch behandelt? Hattest du vorher eine größere Stufe als 2 mm? Wurde dann die OK-Front zurückgenommen per Spange, oder wie wurde die Rücklage kompensiert? Das finde ich nämlich wichtig zur Beurteilung, welche OP sinnvoll/nötig wäre. Jedenfalls wäre ich vorsichtig, falls eine UK-Rücklage durch eine Kinnplastik kaschiert werden soll?!

Viele Grüße!

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Hallo Lola,

Meine frühere Fehlstellung wurde zuerst mit einer losen, dann 2 Jahre lang mit einer festen Spange behandelt, und ich gehe mal davon aus, dass es mehr als 2mm waren, sonst wäre eine so lange Therapie, denke ich, nicht nötig gewesen. Die UK-Rücklage wird durch den Eingriff nicht behoben, da der EIngriff ja nicht den ganzen Unterkiefer verlagert: Der Eingriff hat effektiv "nur" einen Einfluss auf den Bereich des Kinns zum Unterkiefer.

Ich werde demnächst nochmal zum KFC gehen und ihn fragen, ob man irgendwie

modellieren kann (oder per Bildbearbeitung oder so) wie es später aussehen wird; und auch nochmal nach der genauen Behandlung.

lg

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Hallo,

das sieht eigentlich ziemlich gleich aus wie bei mir. Ich habe mittlerweile eine GNE hinter mir und eine Bimax noch vor mir. Mir hat der KFO damals gesagt, dass das ganze Problem von meinem zu schmalen Oberkiefer ausging. Dadurch hatte nämlich meine Zunge am Gaumen nicht genug Platz und lag ständig im Unterkiefer. Sie hat also die unteren vorderen Schneidezähne nach vorne gedrückt. Die unteren Backenzähne sind aufgrund der Schmalstellung des Oberkiefers nach innen gekippt und die Zunge drückte noch mehr nach vorne. Was dadurch passiert, ist logisch: Die unteren Schneidezähne stehen nicht mehr gerade, sondern windschief nach vorne gedrückt und das von der Wurzel weg. Und genau das sieht man dann von außen auch.

Bei mir wurde dann zuerst eine GNE gemacht, dabei wird der Oberkiefer gespalten und auseinandergedehnt. War nicht recht nett, aber ich glaube, es war tatsächlich notwendig, da jetzt die Zunge gemütlich am Gaumen liegen kann. Mir wurden bei dieser Operation im Unterkiefer auch zwei Ortho-Gitterplättchen verlegt, mithilfe derer (+ Zahnspange) die Zähne daraufhin durch Gummis "aufgerichtet" wurden. Mittlerweile stehen die Zähne im Unterkiefer bereits wieder sehr gerade, was allerdings einen starken Überbiss verursacht hat, da sie ja mit den oberen Schneidezähnen jetzt nicht mehr übereinstimmen. Im nächsten Schritt wird in näherer Zukunft der Unterkiefer nach vorne geschoben und der Oberkiefer ein Stück nach oben (da man bei mir beim Lachen auch bereits sehr viel Zahnfleisch sieht). Damit sollte dann eigentlich alles passen, was ich sehr hoffe, da es doch eine ziemliche Tortur ist.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Lg, Katrin

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Hallo Viewty

Ich hatte genau das selbe Problem.

Aber ich hatte auch ein Problem am Oberkiefer, man sah zu viel Zahnfleich beim Lachen und die Zähne stiessen nach vorn.

Zuerst habe ich auch die Zahnstellung mit Hilfer einer Spange korrigiert.

Der Unterkiefer war aber immer noch zu weit hinten. (Das Profil von der Seite sah sehr ähnlich auch)

Ich wusste aber schon sehr lange, dass ich eine Bimax Operation machen muss, um das zu korrigieren.

Vor 1.5 Jahren hatte ich diese Operation, ich musste es aber machen da ich nie richtig essen konnte, beim sprechen Mühe hatte und ich den Mund nie richtig schliessen konnte. Die Kosten wurden also von der IV übernommen.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, man sieht keine Narben und das Kinn ist einfach normal.

Ich finde den chirurgischen Eingriff sehr ein guter Weg, ich würde es sofort noch einmal machen. Und ich hatte nie die wahl, ich musste es machen!

Vorteil:

- Der Chirurg kann alles schön anpassen, es stimmt dann alles zusammen mit deinem Gesicht.

- Es gibt ein sehr schönes Resultat.

Nachteile

- Die Menschen kennen einem unter Umständen nicht mehr

- Die Operation ist sehr Mühesam man leidet am Anfang ziemlich, denn am Mund etwas operieren ist etwas vom unangenehmsten.

Ich persönlich fand es sehr gewöhnungsbedürfend, dass die Menschen mich nicht mehr kennen. Ich habe zwar 1000 Komplimente erhalten, doch wirst du dann immer in Frage stellen ob du vorher hässlich warst. Man muss einfach damit fertig werden.

Ich habe zu diesem Zeitpunkt gerade alles verändert, den Kleiderstil, die Frisur und auch die Einstellung über das Äusserliche.

Wage es! Es kann nur gut kommen.

Liebe Grüsse

ybeler

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hey, also ich würde kein (silikon)implantat setzen lassen. das macht man auch heute gar nicht mehr. meine mutter hat das vor jahren machen lassen. das ist zwar ganz gut geworden, aber es ist halt nur eine kinnverlängerung die das kinn auch ein wenig kräuselig erscheinen lässt. wäre bei mir eigentlich gar nicht möglich gewesen, weil mein kinn nicht nur fliehend war, sondern auch nach unten zu lang.

eine kinnplastik ist keine unterkiefervorverlagerung, bei mir wurde beides gemacht (plus oberkiefer). ohne kieferverlagerung ist das keine so große sache. ohne es zu verniedlichen: die kinnspitze wird abgetrennt und so modelliert und/oder wieder angesetzt, dass es optisch wirklich passt. das ganze hat keine auswirkungen auf biss oder zähne, ist rein kosmetische natur.

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Hey,

Erstmal Vielen Dank für die ganzen Antworten, lange ists her, dass ich was geschrieben habe, doch mein Problem ist aktuell wie nie zuvor ;)

Ich habe nun einen OP-Termin in einigen Wochen (den ich immer noch problemlos absagen könnte und ehrlicherweise hab ich mich auch

noch nicht komplett entschieden); jedenfalls würde ich dann fast eine Woche im Krankenhaus liegen, könnte erst nach 10 Tagen wieder vernünftig essen

usw.... andererseits; dannach ists vorbei mit dem Problem (nehme ich doch an)

Der Kieferchirurg machte einen zuversichtlichen Eindruck und sprach auch von geringen Risiken, das Risiko einer Nervenschädigung zb sah er

als unbedenklich.

Allerdings, und das ist es was mich stutzig macht, habe ich gehört, dass die Schwellung dannach bis zu einem viertel Jahr (!) anhält!

Ist das so? Ich habe natürlich vor, dannach alles richtig zu machen (Kühlen, reinigen usw) aber ich will nicht 3 Monate mit einer Schwellung im Gesicht

leben! Ich hätte kein Problem mit 2-4 Wochen aber diese lange Zeit (wenns denn stimmt) ist ein Argument dagegen.

Noch was: Ich habe auch gehört, wenn man die Wahl eines Termines hat sollte man jede OP eher im Winter machen, weil dann die Gefahr einer

Infektion kleiner ist. Spielt das in diesem Fall eine Rolle?

Hoffentlich kann ich mich bald entscheiden!

LG

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Hallo!

Ich wünsche dir viel Glück, aber ich im Gegensatz zu den anderen finde ich, dass man sieht, dass bei dir eher nur das Kinn das Problem ist.

Bei mir zB ist der Kiefer das Problem, da sieht man deutlich den Unterschied zwischen Ober- und Unterlippe, das Kinn ist wiederrum etwas ausgeprägter als der UK, bei dir sieht man eher den Unterschied zwischen Unterkiefer und Kinn, Oberlippe und Unterlippe ist kaum ein Unterschied zu sehen. Ich wünschte ich hätte dein Problem, dann würde eine kleine OP auf mich Warten (oder gar keine) :biggrin: Also ich möchte es nicht runterspielen, jede OP hat seine Gefahren und ist nicht lustig.

Zu der Schwelllung: Bei den meisten OPs wird die Zeit des Abschwellens ziemlich hoch genannt. Hast du gefragt wieviel in etwa von dieser Zeit bereits in den ersten 2 Wochen abschwillt? Ist ja häufig so, dass ein langer Zeitraum genannt wird, jedoch in der ersten Hälfte schwillt 90% ab, in der zweiten Hälfte die restlichen 10%. (Meine Freundin zB hatte eine Nasen-OP, da hies es vollkommen abgewollen ist sie erst nach einem halben oder sogar ganzen Jahr und die Nase sah bereits nach 2 Monaten "fertig" aus, die restliche Zeit hat sie sich minmal verändert.)

LG

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Hallo!

Ich wünsche dir viel Glück, aber ich im Gegensatz zu den anderen finde ich, dass man sieht, dass bei dir eher nur das Kinn das Problem ist.

Bei mir zB ist der Kiefer das Problem, da sieht man deutlich den Unterschied zwischen Ober- und Unterlippe, das Kinn ist wiederrum etwas ausgeprägter als der UK, bei dir sieht man eher den Unterschied zwischen Unterkiefer und Kinn, Oberlippe und Unterlippe ist kaum ein Unterschied zu sehen. Ich wünschte ich hätte dein Problem, dann würde eine kleine OP auf mich Warten (oder gar keine) :biggrin: Also ich möchte es nicht runterspielen, jede OP hat seine Gefahren und ist nicht lustig.

Zu der Schwelllung: Bei den meisten OPs wird die Zeit des Abschwellens ziemlich hoch genannt. Hast du gefragt wieviel in etwa von dieser Zeit bereits in den ersten 2 Wochen abschwillt? Ist ja häufig so, dass ein langer Zeitraum genannt wird, jedoch in der ersten Hälfte schwillt 90% ab, in der zweiten Hälfte die restlichen 10%. (Meine Freundin zB hatte eine Nasen-OP, da hies es vollkommen abgewollen ist sie erst nach einem halben oder sogar ganzen Jahr und die Nase sah bereits nach 2 Monaten "fertig" aus, die restliche Zeit hat sie sich minmal verändert.)

LG

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