beccy82

Gesetzliche Krankenkasse Mensch 2 Klasse?

Hallo ihr Lieben

Muß mal wieder meiner Seele Luft machen (wie immer halt;) ) Also war am Montag bei meinem ersten Thermin für die Op Simulation, kam um 10 Uhr an wurde erstmal rumgeschickt und muße über ne Stunde beim Röntgen warten, mit den Röntgenbildern endlich wieder runter ging es wieder zum Sekretäreat dort erfahren müssen das ich weitere ca 2 Stunden warten muß bis ich drann komme (also im Geschäfft angerufen und per Tel einen Ersatz für mich auftreiben müssen)... Endlich kam ich drann beim Prof. persönlich! Zuerst war er sehr freundlich und fing auch an mein Gesicht zu vermessen irrgendwie kamen wir auf das Gespräch Kasse, die haben irrgendwie Miest gebaut und mich als Privatversichert reingeschrieben (kam beim letzten Besuch wahrscheinlich vor da ich schon ca 10 mal dort war und nie den Prof zu Gesicht bekam, hatte mir am Mo. darüber keine Gedanken gemacht da ich dachte es sei normal das er diese Untersuchung macht), also um wieder auf den Punkt zu kommen, ich erklärte das ich bur gesetzlich versichert sei, er lies sofort alles stehen und liegen schnotterte die Krankenschwester an das ein Assistenzarzt kommen solle und ging. Ohne Tschüss zu sagen ohne jedes weitere Wort, hat man sowas schon erlebt?! Kamm mir so schäbig vor das Ende vom Lied war wieder etwas über eine Stunde warten für 15min Untersuchung und alle weiteren Thermine um 2 Tage verschieben da ich ursprünglich beim Prof geplant war.

Also ehrlich gesagt sowas hab ich noch nicht erlebt (arbeite auch in dem Bereich) es hat mich garnicht so geärgert das er die Untersuchung nicht fertig gemacht hat sondern das wie er sie beendet hat! Habt ihr schon mal sowas erlebt?

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Hallo Beccy,

das ist schon harter Tobak! Da hat der Chef wohl sein Mitfühlvermögen vor der Tür vergessen. Eine ähnliche Geschichte, wenn auch nicht ganz so extrem habe ich mal in einem unserer Praktika erlebt: da war gerade Chefarztvisite (für die Privatversicherten) und der extrem konservative Chef sollte in ein Zimmer, wo ausnahmsweise ein gesetzlich Versicherter mit drin lag- jetzt war der Privatpatient gerade zu einer Untersuchung und ergo brauchte der CHef nicht rein- anstatt sich still und heimlich darüber zu freuen sagt der auch noch: "Gott sei dank- dann brauch ich wenigstens nicht jedem diesen Morgen meine Hand zu schütteln!" (damit war der gesetzlich versicherte gemeint).

Zum Glück war das während des Studiums bis jetzt(?) aber der einzige Chef der sich so benommen hat- alle anderen haben den autoritären Führungsstil verlassen und waren da schon etwas anders eingestellt- klar haben die auch ihre Chefarztsprechstunde, aber im Umgang mit den einzelnen Menschen war bezüglich der Versicherungsart kein Unterschied zu merken!

Lieben Gruß,

Eve

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Hi Beccy,

die sogenannte privatversicherte "Chefarztbehandlung" habe ich in der

HNO Klinik auch kennen gelernt. Ohne Wartezeit, dann wurde mir ein Kaffee

angeboten und der Chefarzt war mehr als freundlich.

In der HNO Ambulanz warteten locker 20 gesetzlich Versicherte, wobei sogar

2 schwere Fälle (lagen im Bett auf dem Gang) dabei waren.

Für diese Regelung habe ich auch sowas von kein Verständnis, das ist respektlos und dumm. Es ist schon bedenklich wie unabhängig von der Schwere der Krankheit gesetzlich versichert erst einmal "dann nehmen Sie

mal im Wartezimmer platz" bedeutet.

lg frank

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Vor allem, weil man unter einer bestimmten Verdienstgrenze vom Staat ja dazu verdonnert wird "gesetzlich" zu sein. Selbst wenn mir meine Gesundheit einen Luxustarif wert wäre, der privat teurer wär, no f*** way. Die Entscheidung über den Stellenwert der eigenen gesundheitlichen Absicherung an den Verdienst zu koppeln finde ich schon seit jeher das Allerletzte. Aber wenn ich mittlerweile meinen gesetzlichen KK-Beitrag sehe und mich dann so behandeln lassen muss, da geht mir nur noch die Mütze hoch.

Bei meiner KK bin ich dann übrigens auch Selbstzahler, denn trotz massiver Auswirkungen der Fehlstellung auf meine Gesundheit zahlt die Kasse weil über 18 und ohne OP NIX!!!

Was hier in Deutschland mittlerweile abgeht finde ich wirklich besorgniserregend....

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ich stimme euch ja sowas von zu. gesetzlich versichert fühlt man sich wirklich oft als mensch 2. klasse!

wenn ich meinen kk-beitrag ansehe, wäre der private betrag sicherlich nicht viel höher und ich hätte mehr leistung. was ich auch sch.... finde, weil ich denke mal, es sollte immer das getan werden, was getan werden muß egal ob privat oder gesetzlich versichert!

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Hi Janet, das mit den Beiträgen stimmt aber nur solange man jung ist- die steigen nämlich proportional mit dem Alter (und damit mit der Wahrscheinlichkeit krank zu sein) an und selbst wenn man jung ist, ist es schon einiges mehr, was man pro Monat so bezahlen muss. Kommt später dann noch Familie dazu, die auch mitversichert werden möchte, ist man schnell bei einer Unsumme angekommen, die man sich wirklich erst ab einer gewissen Einkommensgrenze leisten kann. Lieben Gruß, Eve

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hi eve,

ist halt die frage obs einem wert ist. ich zahle ja so auch schon eine ganze menge zusätzlich. ist schon klar das privat teurer ist, aber wenn man gesetzlich nun mal oft wie der letzte depp behandelt wird, wäre es wohl doch eine überlegung wert.

kennt eigentlich jemand eine gute zusatzversicherung - wenn wir schon bei dem thema sind ;-) - die er/sie empfehlen kann?

lg janet

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Hi Janet, nicht falsch verstehen - wollte nur sagen, dass man für die privaten doch einiges bezahlen muss, um deren Versicherungleistungen zu bekommen. Klar, kann man durchrechnen obs das einem Wert ist, aber man sollte halt bevor man sich entgültig für eine private (Voll-)Versicherung entscheidet auch an die Zukunft denken, wenn man mal Familie hat, weil das die Beiträge enorm in die Höhe schnellen lassen kann O-:> . Zusatzversicherungen sind in dem Zusammenhang eine andere Geschichte, da muss man aber ganz genau drauf achten, was bei denen alles enthalten ist, wenn man eine abschließt. Lieben Gruß, Eve

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sorry, dass das so unübersichtlich aussieht, aber irgendwie werden meine Absätze beim Abschicken gelöscht und meine Smileys funktionieren auch nicht )-:

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Hi Janet,

ja ich, " hält ein Leben lang", wenn Du weißt was ich meine.

Vor Abschluss bitte Bescheid sagen (kriege dann einen Tankgutschein:wink: ),

Ich hoffe Rainer oder Marco reißen mir jetzt nicht den Kopf ab (Schleichwerbung oder so), aber bei den vielen negativen Statements zu

KK, will ich die seltenen positiven Erfahrungen nicht vorenthalten.

lg frank

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Hy ihr Lieben

Ihr habt ja alle Recht! Das Gesundheitswesen in Deutschland geht echt den Bach runter! Erlebe es ja jeden Tag, so schnell wie möglich werden die Pat entlassen aber 5 Tage müssen sie auf "jeden Fall (nach Op) bleiben wegen der Abrechnung!

Private (die armen Säuer in der hinsicht) werden so lange gehalten wie es vertretbar ist!

Und dann auch beim alter machen sie Unterschiede, ach ich könnte so viel erzählen!

Eigentlich sind ja diese Chefärzte Schuld die einfach keinen Anstand im Leibe haben, und jeden der sie nicht bezahlen kann es sofort spüren lassen.

Ich denke mir das sie mich ja nicht behandeln müssen, aber sie können doch einfach freundlich bleiben, das hat nichts mit bezahlung zu tun sondern mit Anstand!

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hi frank,

entweder steh ich gerade total auf'm schlauch oder es liegt daran, daß ich werbung meide wo es nur geht - bin eine alte zapperin ;-)

kannst du mir ne pn schicken oder traust du dich doch noch, den namen der versicherung zu sagen :lol:

lg janet

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Hallo!

Dann will ich mal bißchen Werbung machen.Wir waren schon immer bei AOK versichert,und solche Geschichten wie Ihr hier erzählt,habe weder ich,noch ein anderes Familienmitglied erlebt.Aber dass es sowas gibt,glaube ich schon,ich wollte mal einen Termin bei einem Augenarzt,die erste Frage war:Sind sie Privatversichert?

Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis,bei uns werden keine Unterschiede zwischen Privat/Gesetzlichversichert gemacht.Termine werden so schnell wie möglich vergeben,Schmerzpatienten kommen sofort dran,und Kaffee/Mineralwasser "dürfen" alle trinken;)

Ach ja,wir fragen am Telefon auch nicht ob jemand "Privat oder Kasse" ist.Wenn uns der Namen des Patienten nicht bekannt vorkommt,fragen wir:"Waren sie schon mal bei uns"?Damit wir nicht lange nach der Karteikarte suchen müssen.

Ciao toni

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Hi,

also in meiner Klinik, in der ich in Behandlung bin, gibt es sowas nicht.

Der Prof. behandelt auch Kassenpatienten, er gibt diesen sogar die Hand!

Kommt man als Patient zum ersten Termin, dann geht man immer zum Prof., dieser macht sich ein Bild von der Angelgenheit und sagt dann wem er denn Fall zuweist, oder er selbst behandelt. Das Ganze ist wohl auch von seinen Interessen abhängig. Aber es ist dort sichergestellt, dass am Prof. nichts vorbeigeht und er weiß von wem was wo gemacht wird. Dort soll auch im Team besprochen werden, so habe ich es aus unabhängiger Quelle gehört.

Ich spreche hier natürlich von größeren Geschichten wie BIMAX usw., die mit langen Behandlungen verbunden sind.

Es sind dort auch "Alltagspatienten", welche normal (nach Termin) in die Sprechstunde kommen und dann von dem Arzt behandelt werden, der gerade da ist - es gibt für verschiedene Sachen Sprechstunden, an verschiedenen Wochentagen

matze

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Kermi,

einfach nur zu mit der Werbung, bei Krankenkassen kann man von den "Guten" nicht genug hören :)

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Ich bin auch "nur" Kassenpatientin, wurde aber nach der OP täglich einzeln von 3-4 Ärtzen begutachtet, einschließlich dem Oberguru Prof. Dr. Dr.

*hihi* vielleicht steht in meiner Karteikarte auch was falsches

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Ok,

also für diejenigen die über eine Kfo-Behandlung nachdenken (aber natürlich

noch nicht begonnen haben) , eignet sich der DKV Taif AZT hervorragend.

Er garantiert einen 50% igen Zuschuss ohne Leistungsbeschränkung in den ersten Jahren (was phänomenal ist) nach 8 monatiger Wartezeit.

......und wie gesagt, vor Abschluss bei mir melden (Tankgutschein)

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Ich bin privat versichert und vom Zweibett-Zimmer im Krankenhaus mal abgesehen habe ich noch nie irgendwo irgendwelche Sonderbehandlungen erfahren. So hatte ich vor kurzem eine Gaumennahterweiterung und habe den operierenden Arzt nach dem Eingriff nie wieder zu Gesicht gekriegt. Stattdessen kam ein unmotivierter Angestellter für die Kontrollen, bei dem ich mich vor kurzem noch mal wegen starker Schmerzen vorstellte. Er schaute mir ganz kurz in den Mund und sagte, es sei bis auf ein bisschen Schwellung alles in Ordnung. Auf mein Nachfragen wegen meines schlimmen Mundgeruchs ging er nicht weiter ein. Am nächsten Tag waren die Schmerzen nicht mehr zum aushalten und auch mit Schmerzmitteln nicht mehr in den Griff zu kriegen, so dass ich spät abends zum zahnärztlichen Notdienst musste. Der diensthabende Zahnarzt stellte sofort fest, dass um die Hyrax-Schraube herum alles vereitert ist und ich sofort Antibiotika und hochdosierte Schmerzmittel brauche. Lange Rede, kurzer Sinn: man bekommt als Privatpatientin nicht automatisch eine bessere Behandlung, sondern hat genau wie die Kassenpatienten einfach Glück mit dem behandelnden Arzt oder eben nicht.

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Lange Rede, kurzer Sinn: man bekommt als Privatpatientin nicht automatisch eine bessere Behandlung, sondern hat genau wie die Kassenpatienten einfach Glück mit dem behandelnden Arzt oder eben nicht.

Meine Erfahrung ist da etwas anders. Mein Kfo, als auch meine Zahnärztin, bieten mir da 100% igen Service: null Wartezeit ud immer ausgiebige Behandlung/Beratung durch den Arzt. Auffällig besser als bei anderen anwesenden Patienten.

Vielleicht nur Zufall oder Glück, glaube ich aber kaum.

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Hallo

Ich bin bei einer BKK versichert und hatte noch "NIE" Probleme damit wie ein 2te Klasse Patient behandelt zu werden.

Bei meiner Zahnärztin, bei meinem Kieferchirurgen oder bei meiner Kieferorthopädin wurde ich bis dato immer hervorragend behandelt:!:

Dies ist bei meinem "Hausarzt" oder meinem Orthopäden nicht anders.

Ich möchte ja niemandem zu Nahe treten, aber es gibt da sicherlich solche überspannten Promi-Doc`s, die glauben sie sind etwas besonderes nur weil sie so ner alten Zwille das Fett absaugen oder jemandem eine Satz Stefan R..b Beisserchen verpassen and dafür mächtig abkassieren.

PS: Hi Marco - Rainer, wenns zuviel war dann löscht den Beitrag:-x

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also für diejenigen die über eine Kfo-Behandlung nachdenken (aber natürlich noch nicht begonnen haben) , eignet sich der DKV Taif AZT hervorragend.

@ Kermi,

Das Ganze ist aber ein teurer Spaß. Bei meinem jetzigen Kfo müsste ich als gesetzlich versicherter Selbstzahler mit der Versicherung ungefähr den 1,5 fachen Kassensatz zuzahlen+Versicherungsbeiträge. Lohnt sich das beim Kfo wirklich?

Gruß Andy

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@ Kermi,

Das Ganze ist aber ein teurer Spaß. Bei meinem jetzigen Kfo müsste ich als gesetzlich versicherter Selbstzahler mit der Versicherung ungefähr den 1,5 fachen Kassensatz zuzahlen+Versicherungsbeiträge. Lohnt sich das beim Kfo wirklich?

Gruß Andy

Welchen Kassensatz? Ohne Op ist Kfo für Erwachsene immer Privatleistung und da lohnt sich die Versicherung natürlich. Alternativ kann man es nur bleiben lassen, oder zwecks Kostensenkung mit seinem Kfo die billigste Standardversorgung vereinbaren, die sich nicht wesentlich von den Kassensätzen für u18 unterscheidet (bei meinem Kfo 1300 Eur Unterschied), nur wer will das schon?

Teuer ist es in jedem Fall und ärgerlich ungerecht obendrein, aber da ich mir nunmal keine Kieferfehlstellung backen kann, darf man zahlen, wie auch für Praxisgebühr, Füllungen, PZR............

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Hi Kermi,

hast Recht, ohne OP ist man ab dem Erwachsenenalter ja Selbstzahler. Mit 20-30 Euro im Monat ist die Versicherung auch ganz günstig.

Bei "mit OP" nehme ich an, dass es billiger ist die Privatleistungen einzeln mit dem kfo abzuwickeln.

Gruß Andy

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