Lufi

Schwindel, Druck im Kopf.. was ist der Grund?

38 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

bin derzeit in einer unangenehmen Situation und weiß nicht wie ich mich entscheiden soll. Ich fang einfach mal an zu erzählen, vllt hat ja dann der ein oder andere einen Tipp/ ähnliche Probleme:

Ich bin allgemein ein recht ängstlicher Typ, sehe vieles negativ und hab wenig Selbstbewusstsein. Letztes Jahr hab ich mich dann zu dem Schritt entschlossen, noch einmal eine kieferorthopädische Behandlung zu beginnen. Seit dem Entschluss gings mir ziemlich gut und ich hatte das Gefühl das richtige getan zu haben. So, in den letzten Wochen hatte ich viel Stress auf der Arbeit. Dazu ist im August ein Umzug geplant (400 km entfernt) wofür ich auf Oktober auch eine neue Arbeitsstelle suchen muss. Deshalb sollte so schnell wie möglich die BIMAX stattfinden, damit ich bis dahin wieder fit bin. Nach langem hin und her stehen die Zähne nun da wo sie sollen und ich hab auf Ende Mai den lang ersehnten Termin bekommen.

So, es wär eigentlich alles super und bisher genau nach Plan verlaufen. Nun bin ich jedoch letzte Woche in eine Art Loch gefallen. Hatte schon beim Aufstehen keine Energie mehr, hatte plötzlich keine große Lebensfreude mehr und hätte nur noch heulen können. Dazu ein komisches Gefühl im Kopf, was alles so unwirklich machte (als wär man besoffen). Mein Arzt fand das nicht weiter schlimm, sagte das sei ne derpessive Phase die auch wieder weggeht und hat mir Johanniskraut gegen die innere Unruhe verschrieben.

Am Wochenende, wo ich dann endlich von dem Stress auf der Arbeit abschalten konnte, wurds wider aller Erwartung schlimmer. Ich dachte ich werde verrückt und war kurz vorm Durchdrehen. Jeder Aufmunterungsversuch meines Freundes war zwecklos, hats eher verschlimmert, weil noch ein schlechtes Gewissen dazu kam. Die Angst es wird schlimmer und geht nicht mehr weg wurde immer ärger.

Am Montag bin ich total verzweifelt zu meinem Arzt. Er hat mich zu ner psychiatrischen Klinik überwiesen, wo ich als "Notfall" gleich nen Termin bekam. Der Arzt dort war sehr nett und empfahl mir ne Therapie beim Psychologen (halbes Jahr Wartezeit), leichte Antidepressiva und/oder Kur (psychosomatische Klinik).

Danach gings mir wieder etwas besser, das einzige was anhält ist eine starke Müdigkeit (was mich total verwundert, da ich diese Woche krank geschrieben bin und genug Schlaf habe), ein komisches Druckgefühl im Kopf und Schwindel (unwirkliches Gefühl, als wär ich nicht ganz da).

Hab sehr starke Nackenverspannungen (bekomme nun Krankengymastik, wenn ich meinen Kopf drehe knackt es total laut) und seit der GNE knacken meine Kiefergelenke sehr stark. Dadurch dass ich nachts fast schon zwanghaft meinen Kiefer zusammenpresse (der Biss stimmt überhaupt nicht mehr) hab ich ein leises Summen und Druckgefühle im Ohr.

Sooo, lange Rede, kurzer Sinn, nun die Frage: Am 4. Mai hab ich ein Gespräch mit nem Arzt in einer psychosomatischen Klinik. Im Anschluss darauf häte ich eine 4-6 Wochen Wartezeit, würde genau in die Zeit der BIMAX fallen. Was mache ich nun, erst die Kur und dann gegen Winter die OP? Oder können solche Probleme vllt sogar an der Kieferfehlstellung liegen, wordurch sich die gesamte Halswirbelsäule verspannt und solche Symptome hervorruft?

Hat jemand ähnliches erlebt?

Für Antworten bin ich wirklich dankbar :)

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Hallo!

probleme mit der halswirbelsäule können von der kieferfehlstellung kommen, mein physiotherapeut hat mich dafür zum orthopäden geschickt und die haben das schon vor der OP gelöst. ohrgeräusche hatte ich auch. schwindelgefühle können forumsbeiträgen zufolge auch daher kommen, vielleicht können andere dazu mehr sagen.

wenn du nicht ein total akutes problem hast würde ich die bimax durchziehen und die psychoklinik verschieben. es muss dir in der zeit nicht gut gehen, du musst es nur überstehen.

und die unsicherheit über die OP und das zukünftige gesicht sind auch eine große psychische belastung, die ich nicht verlängern würde. vielleicht gehts dir allein dadurch schon besser, es überstanden zu haben.

ich finde inzwischen man sollte gleich mit behandlungsbeginn vom KFO eine überweisung zum psychologen bekommen. da glaubt man noch, man braucht das nicht...

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ich finde inzwischen man sollte gleich mit behandlungsbeginn vom KFO eine überweisung zum psychologen bekommen. da glaubt man noch, man braucht das nicht...

Danke für deine Antwort! Haha, der Satz hat mich echt zum Lachen gebracht :D Damit hast du nämlich total recht! Man glaubt es zu dem Zeitpunkt wirklich noch nicht, jedoch merke ich nun dass ich mit meinem Überbiss doch mehr Probleme hatte, als ich dachte. Hat vermutlich sehr vielt zur jetztigen Verfassung beigetragen. Schon früher mit nem Therapeuten darüber zu sprechen wäre sicherlich sinnvoll gewesen.

Zu BIMAX: Ich dachte ich sollte psychisch schon recht stabil sein. Mir schlägt alles schnell auf den Magen und ich kann fast nichts essen. Ausgehungert die OP zu überstehen wird schwer sein. Andererseits ists noch über ein Monat bis dahin undes könnte sich wirklich wieder bessern.

Hach, Entscheidungen zu treffen ist nicht meine Stärke..

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Hi,

wie schon an anderer Stelle geschrieben, würde ich den OP-Termin nicht verschieben und schauen, dass Du bis dahin halbwegs wieder "auf dem Dampfer" bist. Es sind noch einige Wochen und eine Verschiebung würde die Planung ja um einiges nach hinten werfen, ich spreche da aus Erfahrung. Versuch bis dahin den Kopf über Wasser zu halten, die perfekte Vorbereitung zur OP gibt es nicht.

Ansonsten... melden :)

LG

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Ich stimm den Leuten über mir eigentlich zu...finde aber, dass eine Bimax durchaus weitere Probleme hervorrufen kann.

Eben die typischen Kiefer-OP-Probleme. Gibt ja einige Beispiele hier im Forum die nach der OP psychisch und physisch wie ein

Schluck Wasser in der Kurve hingen...im Vorfeld schon ziemlich down zu sein....ich weiß nicht.

ABER, wenn durch die OP schon mal das Summen, das Knacken, die Schmerzen wegfallen würden, dann wärst du einen großen Schritt weiter.

Und letztendlich, irgendwann muss die OP ja sein...

:)

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Hallo Lufi,

ich glaube du hast ein ganz anderes Problem, schau mal unter:

vielleicht findest du dich da wieder, denn da berichten viele von Nacken-und anderen Problemen, die du beschreibst.

Lieben Gruß

Cobra

GNE 08.02.2010

BIMAX 31.03.2011

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Hallo Lufi,

hast Du neben Arbeit und Beziehung irgendetwas in Deinem Leben, was Dir

extrem viel Spass macht? Bzw. ein motivierendes Ziel vor Augen?

Oder lebst Du wie so viele Menschen nur irgendwie vor Dich hin, hangelst Dich

von einem "wichtigen" Termin zum nächsten, während Du versuchst, die Anforderungen

Deiner Umgebung zu erfüllen?

Kieferfehlstellung und die Auswirkung sind eine Sache, aber vielleicht

kommen auch Themen wie Burn-Out in Frage. Das mit der anhaltenden Müdigkeit

klingt nach Passivität und betäubter Lebendigkeit.

ciao

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Hallo ihr,

vielen Dank für die netten Antworten :)

@Chris und Jana: Ja, ihr habt vermutlich beide recht. Ich denke ich werde es durchziehen. Früher oder später muss man eh durch und ne perfekte Vorbereitung wirds wohl wirklich nicht geben. Fühle mich nun etwas ausgeruht und lockerer (Krankengymnastik ist toll), hoffe das bleibt nun erstmal so. Was würde ich ohne euch nur tun :670:

@Cobra: Vielen Dank für den Link! Hab bisher nichts von CMD gewusst.. Vorhin hab ich meinen Physiotherapeuten darauf angesprochen. Er meint das hängt auf jeden Fall zusammen. Muss mich da mal genauer einlesen.

Gehts dir nun nach deiner BIMAX besser?

@duke nukem: Was du sagst trifft auf jeden Fall auch zu. Hab die letzten Wochen viel gearbeitet und kam durch nen Nebenjob auch an den Wochenenden net zur Ruhe. Hab zwar Hobbys, aber nichts was mein Leben so richtig ausfüllt. Hab die letzten Monate eher so dahingelebt. Das muss sich dringend ändern. Eine Therapie möchte ich auf jeden Fall beginnen, um mit mir selbst wieder richtig ins reine zu kommen und so hoffentlich zu erkennen, was mir Spaß macht um so einen Ausgleich zum Stress und dem Alltag zu bekommen.

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Hallo ihr,

vielen Dank für die netten Antworten :)

@Chris und Jana: Ja, ihr habt vermutlich beide recht. Ich denke ich werde es durchziehen. Früher oder später muss man eh durch und ne perfekte Vorbereitung wirds wohl wirklich nicht geben. Fühle mich nun etwas ausgeruht und lockerer (Krankengymnastik ist toll), hoffe das bleibt nun erstmal so. Was würde ich ohne euch nur tun :670:

@Cobra: Vielen Dank für den Link! Hab bisher nichts von CMD gewusst.. Vorhin hab ich meinen Physiotherapeuten darauf angesprochen. Er meint das hängt auf jeden Fall zusammen. Muss mich da mal genauer einlesen.

Gehts dir nun nach deiner BIMAX besser?

@duke nukem: Was du sagst trifft auf jeden Fall auch zu. Hab die letzten Wochen viel gearbeitet und kam durch nen Nebenjob auch an den Wochenenden net zur Ruhe. Hab zwar Hobbys, aber nichts was mein Leben so richtig ausfüllt. Hab die letzten Monate eher so dahingelebt. Das muss sich dringend ändern. Eine Therapie möchte ich auf jeden Fall beginnen, um mit mir selbst wieder richtig ins reine zu kommen und so hoffentlich zu erkennen, was mir Spaß macht um so einen Ausgleich zum Stress und dem Alltag zu bekommen.

Ich komme Dich auch besuchen, wenn es bei mir gut gelaufen sein sollte.

Wenn Du Tips zu teuren und zeitaufwendigen Hobbys mit festen Zielen brauchst, da habe ich ein paar im Angebot. ;-)

VG

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Bin durch einen Zufall auf nen "CMD-Spezialisten" in Düsseldorf gestoßen. Wollte mir eigentlich nur ein neues Nackenkissen kaufen, worauf mich eine freundliche Verkäuferin auf diesen Zahnarzt hingewiesen hat. Hab dann glücklicherweise ganz schnell nen Termin bekommen und war heute dort.

Kopfschmerzen, Schwindel und Nackenverspannungen hängen wirklich damit zusammen. Ich schlucke falsch und beiße auf einer Seite zuerst auf, was sich auf die komplette Wirbelsäule auswirkt. Dadurch ist ein Bein 10cm kleiner als das andere. Als ich jedoch mit so nem Watteding im Mund durch die Praxis gelaufen bin, war anschließend alles ok. Schon faszinierend, kann die Zusammenhänge allerdings nicht so genau erklären.

Außerdem hat mir der Zahnarzt dringend von der BIMAX abgeraten. Bin nun total verwirrt und weiß nicht so recht was ich machen soll. Er möchte mit meinem KFO in Kontakt treten, der derzeit leider in Urlaub ist. Weiß hoffentlich am Montag etwas mehr. Am Dienstag ist eigentlich mein erster Set-up Termin im MH.. Hmmm.. so ein hin und her. Bisher hatte ich die Chirurgen so verstanden, dass sich nach der BIMAX alles bessert (grad die Kiefergelenksprobleme). Der Zahnarzt heute meinte allerdings es wird dann nur noch schlimmer. Hmmm.. :huh:

Falls jemand in ner ähnlichen Situation war, oder einfach so nen Tipp dazu hat.. freue mich!

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Dadurch ist ein Bein 10cm kleiner als das andere.

10cm??? Ich hoffe, das war ein Irrtum... ;)

Ansonsten hört sich das ja sehr interessant an, speziell, da er ein völlig andere

Stellung bezieht. Hoffentlich verunsichert es Dich nicht zu sehr.

Erzähl unbedingt, wie es weitergeht...

und viel Erfolg!

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hey, habe dein thema eben zufällig entdeckt und gedacht ich schreibe dir mal was dazu.

ich hab mit meinen 20 jahren schon einiges an erfahrung auf diesem gebiet sammeln müssen und ich kenne dieses nicht-da gefühl oder so als ob man neben sich stünde und auch den schwindel im kopf. das habe ich bspw. immer, wenn alles zuviel geworden ist und das muss nach außen hin nicht mal wie ein berg aussehen.

das gute daran ist: es geht wieder weg. die längste zeit in der ich das hatte waren 2-3 monate, wo ich mich nicht einmal getraut habe alleine zu laufen, aus angst einfach umzufallen. auto fahren ging auch nicht.

gönne dir ruhe soweit das geht und schaffe dir positive ausgleiche.

ich hatte auch sehr oft kopf- und nackenschmerzen, jedoch konnte ich genau orten ob das vom kiefer kam (vor der op) oder psychosomatischer natur.

ich würde nicht sofort in eine psychosomatische klinik gehen. das kann gut sein, muss aber nicht. denn man muss bedenken, dass man dort auch automatisch dem leid der anderen ausgesetzt ist, weil man als gruppe nicht nur die eigenen probleme durchkaut. ich glaube, du kannst dich guten gewissens auf die warteliste setzen lassen (und ein halbes jahr ist im vergleich wirklich eine kurze zeit! als ich nach köln gezogen bin, habe ich nur eine therapeutin mit dieser wartezeit gefunden, alle anderen hatten wartelisten von 3-4 jahren oder nahmen niemanden mehr). falls du aber merkst, das alles schlimmer wird oder du drängende suizidgedanken hast, dann handele sofort. wenn es akut ist, dann hilft auch kein johanneskraut mehr, dann ist therapie mehr wert als das oder chemie.

ich kenne ja deine vorgeschichte nicht, deshalb kann ich nur von dem ausgehen was du schreibst.

ich hatte schon mit 15 einen burnout und depressionen und das ganze ist dann wegen keiner und fehlbehandlung in einer posttraumtischen belastungsstörung, schlafstörungen und anorexie geufert. also auf jeden fall ernst nehmen, höre auf dich und deinen körper und vertraue auf dein gefühl - einfach wonach dir ist.

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10cm??? Ich hoffe, das war ein Irrtum... ;)

Upps, gut aufgepasst ;) mm natürlich! :mrgreen:

So, KFO und ZA haben sich am Telefon mehr oder weniger abgesprochen. Ist nun etwas zuviel zu schreiben, vor allem weil ich die Argumente meines KFO´s auch net genau wiedergeben kann, nur eines: um die Bimax komm ich nicht drumrum.. Alles andere (Aufbissschiene - falls die dann wenn der Biss wieder stimmt überhaupt noch nötig ist) kann man dann nachdem alles abgeschlossen ist machen.

@Jamie: danke nochmal für deine offenen Worte! Mein KFO meinte auch, dass gerade dieser Schwindel sehr häufig psychische Ursachen hat.

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Hallo Lufi und Jamie,

das ist gerade echt erschreckend für mich, wie ähnliche ihr wie ich hattet/habt!!!

Mir ging es zeitweise auch dermaßen schlecht, da ich unter extremen Nackenverspannungen und starkem Schwindel litt, dass ich über ein Jahr lang kein Auto fahren konnte und ich mich auch alleine zu Fuß keine 500m weit mehr getraut hatte!

Unter Tinnitus leide ich auch. Unter Kopfschmerzen allerdings gar nicht.

Bei mir sagten mehrere Ärzte unabhängig voneinander, dass nur meine HWS als Ursache für den Schwindel in Frage kommt und die Verspannungen nur vom Kiefer kommen können. (Hatte zig MRT,....-Untersuchungen).

Bekomme nun seit 4 Jahren quasi durchweg Krankengymnastik und nach 1 Jahr Bissschiene und nun 1,5 Jahre nach GNE ist das mit dem Schwindel die meiste Zeit schon richtig gut, dass ich das Problem nur an manchen einzelnen Tagen noch habe. Konnte wieder joggen/Auto fahren/sogar Ski fahren!

Direkt nach meiner Bimax-OP hing mein Kopf gefühlt allerdings dermaßen schief, dass ich anfangs Schwindel wie in den schlimmsten Zeiten hatte! Da hatte ich ganz schön Angst!

Ist nun aber knapp 2 Wochen später schon wieder so gut, dass ich alleine umher laufe&Auto fahre.

Ich habe im Laufe der letzten Jahre herausgefunden, dass wenn mein Nacken so arg asymmetrisch verspannt ist, dass der Schwindel da ist, ich die Ruhe bewahren muss, da ich zugeben muss, dass auch wenn der Schwindel körperliche Ursachen hat, meine Psyche diesen drastisch verstärken kann, wenn ich in Panik gerate.

Also zwinge ich mich auch mit Schwindel alleine irgendwo hin zu Laufen und diesen zu ignorieren.

Den Schwindel aber rein psychisch zu begründen, lehnen meine Ärzte/Physiotherapeuten aber entschieden ab! Und das obwohl ich ja "vorbelastet" bin (früher Anorexie)

@Lufi : ich würde an deiner Stelle auch lieber eine ambulante Therapie versuchen, diese Kliniken können einen wirklich sehr belasten (war selbst schon 2mal wegen Anorexie in so einer Klinik)

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Also zwinge ich mich auch mit Schwindel alleine irgendwo hin zu Laufen und diesen zu ignorieren.

@Lufi : ich würde an deiner Stelle auch lieber eine ambulante Therapie versuchen, diese Kliniken können einen wirklich sehr belasten (war selbst schon 2mal wegen Anorexie in so einer Klinik)

Danke für deine Antwort! Bei mir wurde auch festgestellt, dass es von den Verspannungen kommen kann. Jedoch weiß ich, dass er in bestimmten Situationen nur deshalb kommt, weil ich schon daran denke... Es ist mal besser und mal schlechter, weshalb ich nun im August ein Gespräch bei nem Psychologen hab. Die Klinik meldet sich so Ende Augsut, die Wartezeit ist recht lange. Denke aber ich versuchs dann wirklich erstmal ambulant.

Dass du dich zwingst auch alleine rumzulaufen ist wichtig und wohl der beste Weg. Sich deshalb nicht mehr alleine rauszutrauen ist wirklich schlimm und eine große Angst von mir. Wie schaffst du es dann den Schwindel zu ignorien? Lenkst du dich ab?

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Hallo Lufi,

ich habe über die Jahre mit chronischen Schmerzen und Schwindel irgendwie gelernt, mich über diese Empfindungen hinweg zu konzentrieren.

Ich denke generell die ganze Zeit an irgendetwas und versuche, wenn ich Probleme mit dem Schwindel habe, irgend etwas zu unternehmen, wodurch ich nicht daran denken muss.

Oder ich arbeite einfach weiter/gehe spazieren und verdränge den Schwindel. Rede mir dann gut zu, dass dieser nicht lebensbedrohlich ist & schon irgendwann wieder weggeht.

Oft hilft mir auch Physiotherapie, um von einer akuten Wirbelblockade wegzukommen.

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Hallo,

ich hatte seit Beginn meiner CMD-Probleme auch oft Schwindel, Müdigkeit, Ohrgeräusche und so ein Benommenheitsgehühl und habe es heute noch manchmal. Schlimm war vor allem, dass ich die Ursache nicht zuordnen konnte und auch Ärzte es ziemlich schnell als psychosomatisch abtaten. Wenn ich z. B. erzählt habe, dass mir schwindlig wird, wenn ich beim Überqueren einer Strasse schnell den Kopf hin- und herbewege, wurde ich meist nur blöd angeschaut. Erst als ich die ganzen Zusammenhänge von falschem Biss, Kieferfehlstellung und Verspannungen am ganzen Körper selbst verstanden hatte, konnte ich besser damit umgehen. Das Problem ist halt, dass die Angst, die der unbekannte Schwindel auslöst wiederum Schwindel erzeugen kann und man schnell in so eine Spirale reingerät. Außerdem ist die Problematik finde ich auch im eigenen sozialen Umfeld so schwer zu vermitteln, dass ich selbst lange an eine rein psychische Ursache geglaubt habe, einfach weil keiner mir geglaubt hat.

Mittlerweile habe ich durch mehrere Physiotherapieeinheiten mir selbst einige Übungen angeeignet, die ich plus Yoga dann wenn möglich jeden Abend mache, um die HWS entspannt zu halten.

Seit dieser Zeit (2009 hatte ich meine erste Schienenbehandlung+Physiotherapie) kann ich immer noch nicht richtig Sport machen und Fahrradfahren löst auch oft üble Nackenschmerzen aus.

@ Lufi: ich denke auch, dass ein Gespächstherapie auf keinen Fall schaden kann um mit dieser schwierigen Situation besser umzugehen. Ich hoffe dir gehts mittlerweile so gut, dass du die OP entspannt angehen kannst.

LG

Karla

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Hallo Karla,

Yoga hört sich gut an, denke verschiedene Entspannungstechniken zu erlernen dürfte auch hilfreich sein. Ich hab die OP nun vor genau 6 Wochen hinter mich gebracht und fühl mich wieder ganz gut. Leider schlummert die "Schwindelangst" mehr oder weniger immer in meinem Hinterkopf und ich fühle mich besonders in Großstädten auf vielbefahrenen Straßen (vermutlich dann wenn ich mich beobachtet fühle) grundlos unwohl.

Der ursprüngliche Auslöser waren bei mir auch Verspannungen, jedoch bin ich dann in die von dir geschriebene Spirale reingerutscht und es ist nun ganz sicher psychisch bedingt. Da ich mich nun ein wenig in das Thema eingelesen hab, hab ich die Hoffnung dies durch einen guten Psychologen wieder in den Griff zu bekommen um einfach wieder unbeschwerter zu sein.

Vielen Dank für die Antworten, es tut gut darüber zu schreiben. Spreche das Thema nicht gern an, da es sich schon etwas verrückt anhört..

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Hallo Karla,

Fahrrad fahren ist nach wie vor bei mir sehr übel für meinen Nacken.

Ich hatte mir vor 2 Jahren aber ein vollgefedertes Rad gekauft, wo ich fast ganz aufrecht drauf sitze (Oberkörper nicht nach vorne geneigt, Lenker deutlich höher als der Sattel).

Seitdem geht es einigermaßen, ich darf aber dennoch nicht zu oft Rad fahren, das merke ich dann schon, wie ich dabei verspanne. Ich habe die dumme Angewohnheit mich beim bergauf fahren nach vorne zu ziehen.

Joggen und Crosstrainer bekommen mir vom Nacken her viel viel besser!

Aber ich fahre auch so gerne Rad!

Yoga will ich auch mal ausprobieren, aber da gibt es sooo viele verschiedene Arten, da kenne ich mich gar nicht aus.

Welche Art von Yoga betreibst du denn?

LG,

Annieli

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Hallo Annieli,

ich hab vor ein paar jahren mal einen Kurs gamacht in - ich glaube - Hatha Yoga, das ist wohl die gängiste Variante bei uns. Daraus und aus einem Buch mache ich die Übungen zuhause. Aber es ist sicher sinnvoll, wenigstens ein paar Mal in einen Kurs gegangen zu sein.

Ich hatte in einem Post von dir gelesen, dass du ein Schleudertauma hattest, dass die Beschwerden ausgelöst hat. Das war bei mir auch so. Ich hatte jahrelang Kieferknacken, aber sonst keine Probleme. Nach einem Sturz dann eine "Steilstellung der HWS", die aber angeblich lt Orthopäde weiter keine Probleme macht - und dann kamen die Schmerzen. Ich hab aber sonst noch von niemandem gehört, dass sowas solche Folgen haben kann. Ich soll in ein paar Monaten eine OKVV bekommen und hoffe damit mein Problem zu lösen.

@ Lufi: Glückwunsch zur überstandenen OP!

LG

Karla

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Hallo Karla,

das ist ja echt erstaunlich zu lesen, dass bei dir die Beschwerden auch erst nach dem Schleudertrauma kamen. Mir wurde zu den Beschwerden nach Schleudertrauma vom Orthopäden auch gesagt, dass hätte eben "das Fass zum Überlaufen gebracht". Ansonsten hätten die Beschwerden wohl erst 10/15 Jahre später aufgetreten, wenn ich das Schleudertrauma nicht gehabt hätte.

Hoffe dass das nach der OP bei dir auch besser wird! Meine ist ja noch zu frisch, um da eindeutig darüber urteilen zu können.

Das mit dem Yoga-Kurs muss ich echt mal angehen. Aber ich befürchte ich kann mich nach so einem Kurs nicht alleine aufraffen Übungen zu machen.

Hatte mal einen 14Termine Pilates Kurs gemacht, der tat mir auch sehr gut. Danach hatte ich den Vorsatz ein paar Übungen weiterhin daheim zu machen,... Ist nie passiert.

Ins Fitnessstudio(ohne Kurse) gehe ich auch ohne fixe Termine oft hin, aber DAHEIM Übungen machen, da scheitert meine Motivation einfach. Vor allem, weil für mich solche Übungen irgendwie viel anstrengender erscheinen als Ausdauersport/Gerätetraining.

Trotz vollem Terminkalender denke ich, ein fester Kurs Pilates oder Yoga würde mir ganz gut tun.

LG,Annieli

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Jetzt ist dieser Thread zwar schon ziemlich alt und womöglich liests gar keiner, aber.... ich habe einen guten Tipp für solche Sachen.

Kure Vorgeschichte:

ich hatte vor 2 Jahren ständig Schwindel, dachte ich würde in den nächsten Straßengraben fallen, verschlagenen Ohren, Derealisationsgefühl, Druck in der Brust, Hersrhytmusstörungen, Sodbrennen, Magendrücken, und so weiter und so fort. Das ganze hat mich so verunsichert, dass ich mich nicht mehr aus dem Haus getraut habe und ständig nur mehr Panikattacken bekam, weil ich mir mit meinen 22 Jahren dachte, das kann doch nicht sein, dass ich jetzt herzkrank bin oder so.

Naja, dann kam Psychotherapie, die war sehr gut, hat vieles klarer gemacht, aber die eigentliche Hilfe bekam ich dann durch Osteopathie.

Seit einem Jahr bin ich also in ostepathischer Behandlung und ich schwöre darauf wie selten auf was!!

Ich habe meine Zahnspange seit drei Jahren (meine Op UKVV war war guten 2 Monaten jetzt, das ganze zieht sich also schon eine Zeit dahin) und man möchte gar nicht meinen, was das alles bewirken kann.

Es muss nicht immer von der Psyche herrühren, wenn man sich so fühlt. Meine Ostepathin hat gesagt, sobald sich im Kiefer auch nur einen Hundertstelmillimeter etwas verschiebt, geht das die ganze Wirbelsäule hinunter. Manche spüren das mehr, manche weniger, manche gar nicht.

Ich habs nach eineinhalb Jahren Zahnspange leider sehr vehement zu spüren begonnen. Einmal hatte ich eine schwere Depression für ein paar Tage und konnte mir beim besten Willen nicht erklären warum. Tja... Nackenverspannung. Wenn die sehr massiv wird, kann das auf Gehirnregionen ausstrahlen, die eine Depression bewirken. Nach der Ostepathie hab ich mich wieder wie neugeboren gefühlt...

Langer Reder kurzer Sinn: falls es hier Skeptiker gibt, kann ich nur sagen, ich bin bei alternativmedizinischen Dingen auch sehr vorsichtig, aber wer mit dem Kiefer und dem ganzen Zeugs, das damit zusammenhängt/zusammenhängen kann, Probleme hat, der sollte sich mal einen Osteopathen suchen. Meien Kieferorthopädin selbst hat mir dazu geraten, weil die weiß, was da für schlimme Sachen rauskommen können.

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Hallo Pauline,

bei mir gabs verschiedene Arten von Schwindel. Zum einen "echten" Schwindel, der vermutlich hauptsächlich durch den Überbiss kam und in der Zeit nach der GNE, als der Biss überhaupt nicht mehr gestimmt hat, am stärksten war und zum andern den eingebildeten Schwindel, in den ich mich (evtl ausgelöst durch den richtigen) total hineingesteigert habe.

Kann deshalb bisher bestätigen, dass der Schwindel durch die Behandlung besser wurde. Habe viel seltener Nackenverspannungen, da ich nachts meine Zähne nicht mehr so zwanghaft zusammenbeiße.

@Mad_Eleine: Danke für deinen Tipp! Denke er kann vielen in so einer Situation helfen. Hatte meine Lymphdrainage in ner osteopathischen Praxis. Als ich an einem Tag wieder total verspannt war und dadurch auch nen unangnehemen Drehschwindel hatte, hat die Physiotherapeutin genau gewusst, wo sie massieren/ drücken muss, damit eine Besserung eintritt.

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