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Susine

Lückenschluss Brücke - Knochenaufbau nötig?

bei mir soll bei meiner Brücke im UK ggf. das zu kleine Zwischenglied durchtrennt und die Lücke geöffnet werden mit dem Ziel an dieser Stelle wieder einen normal großer Molaren einzugliedern und eine bessere Verzahnung mit dem OK zu ermöglichen.

Dabei gibt es 2 Behandlungsoptionen:

1. Das Ziehen des Weisheitszahns um den Molaren nach hinten zu bewegen. Durch das Öffnen der Lücke sollte dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Implantatversorgung (ggf. nach Knochenaufbau) erfolgen.

2. Den Weisheitszahn zu belassen und diesen, sowie den davorliegenden Molaren nach vorne in die Lücke der dann geöffneten Brücke zu bewegen.

Ich möchte den Weisheitszahn nach Möglichkeit behalten und favorisiere daher, den Molaren und den Weisheitszahn in die Lücke des geöffneten Zwischenglieds der Brücke nach vorne zu bewegen, da mir dann das Ziehen des Weisheitszahns und ein späteres Implantat ggf. erspart bleibt. Andererseits ist der Knochen im Bereich des Zwischengliedes der Brücke außen deutlich atrophiert.

Nun meine eigentliche Frage: kann man hier ggf. einen Knochenaufbau evtl. zeitgleich mit der chirurgisch unterstützten knochentragenden GNE machen und dadurch die Möglichkeiten der Alternative 2 verbessern?

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2. Den Weisheitszahn zu belassen und diesen, sowie den davorliegenden Molaren nach vorne in die Lücke der dann geöffneten Brücke zu bewegen.

Hallo,

bei mir wurde diese zweite Variante gemacht und hat sehr gut funktioniert! Oft hört man das ginge nicht mehr, wenn man erwachsen ist, aber bei mir waren es 13 mm die geschlossen wurden. Knochenaufbau wurde nicht gemacht, der Knochen hat sich dem interessanterweise selbst angepasst. Kannst ja mal bei meinen Bildern schauen.

Der KFC sagte damals, es geht nichts über einen eigenen Zahn. Außerdem sparst du so Geld und Sczhmerzen...

VlG

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@Kyara: Danke für Deine Antwort. Toll, dass es bei Dir so super funktioniert hat. Ich habe bei Deinen Bildern aber auch gesehen, dass Deine Knochenbasis im UK sehr gut war. Das ist bei mir leider nicht mehr so der Fall, da an der Außenseite des Unterkiefers der Knochen eben dünner wurde, sich regelrecht etwas nach innen abgeschmolzen hat. Aus

Wie genau wurde der Zahn nach vorne bewegt? Konkret: Wurde eine Schraube im Unterkiefer verankert um daran den Zahn nach vorne zu ziehen? Das hat man in meinem Fall vorgeschlagen.

Wie lange hat es gedauert bis die 13 mm Distanz überwunden war und haben die Wurzeln es gut überstanden oder sind die verkürzt?

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Das größte Stück hat etwa ein halbes Jahr gedauert, ging also eigentlich viel zu schnell. Realistisch und sinnvoll ist wohl 1,0-1,5 mm pro Monat. Zum Glück gab es da keinerlei Schäden an Wurzeln oder so. An der Stelle wo der Zahn jetzt steht ist der Kiefer schon etwas dünner, es fühlt sich an wie eine Delle, aber das ist wohl unproblematisch. Der Zahn wurde zum einen mit Zuggummis zum oberen Eckzahn nach vorne bewegt, zum anderen hat der Weisheitszahn von hinten geschoben. Ich denke aber eine Schraube wäre besser gewesen (zuggummis sind auf Dauer nicht so toll, gerade wenn man viel spricht)

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Hallo,

bei mir gabs die gleiche Frage - Implantat oder Lueckenschluss mittels eigenem Zahn nach vorne ziehen. Mir wurde eine Minischraube gesetzt und dies hat super funktioniert! Es war zwar zu Beginn ein komisches Gefuehl, da die Zahnreihe nun verkuerzt war, aber ich dachte mir auch, dass ein eigener Zahn ev. "besser" als ein Implantat waere. Bezueglich der Knochendichte gab es kein Problem, obwohl die Luecke schon seit 6 Jahren da war (es gab keinen bleibenden Zahn mehr nach dem Milchzahn)!

Gruss Marion

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schön zu hören.

ich werde bald auch einen KFO lückenschluss starten. gehe demnächst noch zum KFC da er evtl. einen gesunden weisheitszahn in die die eine lücke setzen kann, dann hätte ich nur noch rechts die lücke zu schliessen...we will see ;)

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vielen dank für eure beiträge.

mein kfo und kc haben sich nun auf das ziehen des whz geeinigt, weil zu wenig knochendichte an der stelle wo die brücke (bzw. dann aufgetrennte Lücke)vorhanden ist.

ich will das aber nicht einfach so hinnehmen. bei einem späteren implantat muss man ja auch den knochen an der stelle wieder aufbauen. warum kann man das nicht jetzt im rahmen der gne-op machen und nach ca. 6 monaten (wenn der knochen wieder die nötige stabilität nach dem knochenaufbau hat) mittels minischraube versuchen den whz in die lücke der brücke nach vorne zu bewegen.

habt ihr noch argumente, die ich gegen den behandlungsplan vorbringen könnte oder gründe warum meine alternative des knochenaufbaus mit lückenschluss evtl. nicht funktioniert?

merci vorab!

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