pink87

Der Countdown läuft: Bimax am 20.04.2011 im Marienhospital Stuttgart

41 Beiträge in diesem Thema

hallo ihr lieben,

nun ist es an der zeit und langsam aber sicher geht´s ans packen! morgen geht´s zur stationären aufnahme und ihr könnt mir glauben, ich bin schon super nervös !!

ich hoffe ich überstehe alles und bin bald wieder auf den beinen.

kurz bevor es losgeht, wollte ich die gelegenheit nutzen und mich bei all denjenigen bedanken, die mir in der letzten zeit so viele aufmunternden worte geschenkt und hilfreiche tipps gegeben haben.

unglaublich was ich in den letzten wochen allein durch dieses forum über den op-verlauf usw. gelernt habe.

morgen werde ich nun im detail erfahren, um wieviel millimeter mein kiefer gerichtet wird. ich bin schon sehr gespannt darauf.

nicht zu vergessen, das allererste mal meinen biss nach der op an einem modell zu sehen.

und bevor es morgen früh los geht, habe ich vor, noch ein paar letzte fotos von mir zu machen sowie viele viele lieder auf meinen mp3-player zu laden damit es mir nicht so schnell langweilig wird.

ich habe die letzten tage nochmal genutzt, um all das zu essen, was mir in den nächsten wochen & monaten entgehen wird.

ich wünsche mir, dass ich, ebenfalls wie viele andere hier, nach der op von einem neuen lebensgefühl sprechen kann !!

sobald ich wieder zuhause bin werde ich euch ausführlich von meinem krankenhausaufenthalt berichten.

bis dahin !!

& nicht vergessen, fleißig daumen drücken :rolleyes:

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Wollte mal hören wie es dir geht hast du alles gut überstanden?

hey bibi,

mir geht es super! op-bericht folgt in kürze :rolleyes:

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Hallo pink87,

ich hoffe es geht Dir gut!!! Schon 9 Tage seit der Op! Ich werde (irgendwann) auch ins Marienhospital gehen, bin sehr gespannt auf Deinen Bericht. Erhole Dich gut.

LG hope

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Hallo pink87,

ich hoffe es geht Dir gut!!! Schon 9 Tage seit der Op! Ich werde (irgendwann) auch ins Marienhospital gehen, bin sehr gespannt auf Deinen Bericht. Erhole Dich gut.

LG hope

hallo hope,

vielen lieben dank, das ist echt nett! mir geht es prima, habe absolut keine schmerzen :rolleyes:

bericht folgt (voraussichtlich) in wenigen minuten! ;)

das marienhospital ist wirklich top. kann es nur jedem weiterempfehlen!

viele grüße

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Hallo ihr Lieben,

endlich ist es soweit & ich kann euch von meinem Aufenthalt im Marienhospital Stuttgart berichten :rolleyes:

Bei meiner Anreise hatte ich eine

--> Bissanomalie Angle Klasse II (mehr weiß ich leider nicht)

Operativer Eingriff beinhaltete: Hochverlagerung des OK, UK VV, Kinnplastik

Dienstag, 19.04.2011: Stationäre Aufnahme, 11.00 Uhr

Nach kurzem Aufenthalt in einer der drei Kabinen im Eingangsbereich wurde ich auf der Station herzlich empfangen. Nun durfte ich mein Zimmer beziehen und kurz darauf kam auch schon eine Pflegerin zur Stationsaufnahme – Puls, Blutdruck, Temperatur sowie „tausende“ Fragen.

Als nächstes wurde ich zur Anästhesie geschickt. Vor dem Gespräch durfte ich bei meinem 30-minütigem Aufenthalt im Wartebereich einen Bogen ausfüllen.

Zurück auf der Station ging es auch schon zur Blutabnahme Richtung Untersuchungszimmer. Hier habe ich dann u. a. die Sätze „danach du noch hübscher werden“ zu hören bekommen ;)

Kurz vor dem Mittagessen wurde mir nun von der Schwester mitgeteilt, dass ich doch nochmal zur Blutabnahme müsste. Anscheinend wäre ein Röhrchen zu wenig abgenommen worden. Das entsprach wohl nicht ganz der Wahrheit, denn später teilte mir der Arzt mit, dass ein Röhrchen vertauscht worden wäre. Naja was soll´s.

Zurück im Zimmer gab es auch schon Mittagessen. Putenschnitzel mit Spaghetti. Passt nicht wirklich zusammen? Krankenhausessen eben.

Nachdem die erste warme Mahlzeit nun verdaut war, machte ich mich mit meiner Zimmernachbarin auf den Weg in die Sonne um noch einmal die letzten Stunden vor unserem bevorstehenden Eingriff auszunutzen.

Gegen 17.00 Uhr wurde das Abendessen gebracht. Ein paar Scheiben Brot mit Butter, Käse und Tomaten, ein Schälchen mit Kompott sowie eine Tasse Pfefferminztee. Genießt dieses Essen!!! In den kommenden Tagen habe ich oft daran zurückgedacht, wie lecker dies doch war obwohl es nichts Großartiges ist.

Während wir uns nun gestärkt haben, kam Dr. Z. ins Zimmer und bat mich mit einem freundlichen Lächeln mitzukommen :rolleyes: Nach dem Essen machte ich mich dann voller Gespanntheit auf den Weg ins Untersuchungszimmer. Hier wurde mir dann die genaue Vorgehensweise bei der morgigen Operation erklärt. Wo wird welcher Schnitt gemacht und warum. Des Weiteren wurden mir die Modelle vorher sowie nachher gezeigt. Außerdem erwähnte Dr. Z., dass mein KFO „exzellente Arbeit“ geleistet habe. Wow! Das hat mich total gefreut.

Die Möglichkeit einer Beckenknochenentnahme gäbe es auch noch, allerdings in meinem Fall eher unwahrscheinlich, da viel Knochen entfernt wird und demzufolge kein zusätzlicher benötigt wird.

Mittwoch, 20.04.2011: OP-Tag + IMC (Intermediate Care Station)

Ich war heute die erste, die unters Messer kam. Um 7.30 Uhr ging es nochmal wie üblich ins Untersuchungszimmer zur ganzen Meute Ärzte. Vom Operateur wurde kurz erklärt was gemacht wird und das war´s dann auch schon. Zurück im Zimmer geschwind die LMA-Tablette eingeworfen, mich noch einmal kurz frischgemacht & die schicken Thrombosestrümpfe sowie das OP-Hemd übergezogen.

Kurz darauf wurde ich auch schon abgeholt. Nun gab es kein Zurück mehr. Vom Transport Richtung OP-Bereich weiß ich nicht mehr viel. Außer, dass mich eine sehr nette, junge Asiatin alleine geschoben hat. Sie hat mich gefragt ob dies meine erste OP sei, was ich dann verneinte. Im OP-Bereich angekommen, musste ich auf eine etwas höhere Liege rüber klettern. Mein Transport wünschte mir zum Schluss noch alles Gute für die OP. Nun weiß ich nur noch, dass zwei Anästhesisten um mich herum standen, die sich kurz vorstellten. Fragt mich bitte nicht mehr nach den Namen. Eine Dame legte mir den Zugang, spritzte mir das Narkosemittel und weg war ich. Im Gegensatz zur letzten OP wurde ich diesmal nicht nach meinem Wunschtraum gefragt. Aber in dem Moment war mir das auch so ziemlich egal.

Aufgewacht bin ich Stunden später auf der IMC (Intermediate Care Station). Uhrzeit weiß ich leider nicht mehr, das Zeitgefühl fehlt anfangs absolut. Ich muss noch lange geschlafen haben. Irgendwann mittags standen der Pfleger & mein Operateur an meinem Bett. OP sei gut verlaufen wurde mir gesagt. Ich habe daraufhin leicht genickt. Mehr weiß ich leider nicht mehr. Zu dem Zeitpunkt muss ich noch halb in Trance gewesen sein. Irgendwann mittags oder abends bekam ich dann noch Besuch von meinem Freund. Da ich nicht reden konnte, habe ich ihm durch Handschrift auf die Decke meine Worte zu Verstehen gegeben. Es hat überraschenderweise ganz gut geklappt.

Irgendwann bemerkte ich, dass mein Mund soooo trocken war, als hätte ich tagelang schon nichts mehr getrunken. Ich wusste, dass es ein Spray für Speichelersatz

(o. Ä.) gibt. Allerdings habe ich dann doch eine Schnabeltasse mit einem kleinen Schluck Wasser bekommen. Für einen kurzen Moment tat das so gut.

Und erst am späten Abend bzw. zur Nacht hin habe ich meine Umgebung wieder „normal“ wahrgenommen. Dann erinnere ich mich noch grau an eine Szene auf der IMC, bei der der Pfleger zu mir gesagt hat, was ich denn mit meiner rechten Hand angestellt hätte. Während der Aufwachphase muss ich irgendetwas mit meinem „Zugang“ angestellt haben.

Bei der Übergabe von Spät- zu Nachtdienst habe ich vom Pfleger nur die Worte „Bimäxle mit Kinnplastik“ mitbekommen. Nun wusste ich auch, dass mein Kinn noch mitgemacht wurde. Ich hatte schon vorher versucht, mein Kinn abzutasten ob mir ein Pflaster draufgemacht wurde, allerdings war das nicht so ganz einfach mit der Kühlmaske auf dem Gesicht. Auf das Wort „Bimäxle“ brauche ich glaube ich nicht näher eingehen. Ich glaube wir wissen alle, dass das nicht gerade ein kleiner Eingriff ist.

Soweit ich mich noch erinnere war es nachts, als mir die Schwester die Magensonde zog. Ich war froh als es dann endlich soweit war, denn der Schlauch hat mir irgendwann nachts ziemlich wehgetan. Das Ziehen empfand ich als unangenehm. Ich glaube ich habe währenddessen die Augen zugemacht sodass ich nichts sehen konnte. Ich hatte danach so einen bitteren Geschmack im Mund. Nachts hatte ich ständig Hustenreiz. Das war nicht sehr angenehm.

Gründonnerstag, 21.04.2011: 1. Tag Post-OP

Als ich am nächsten Morgen wieder klar denken konnte, sah ich auf meiner rechten Seite den riesigen Blutfleck von meiner rechten Hand. Naja nun war es schon so und ich konnte es nicht mehr ändern. Im Grunde genommen war es mir zu dem Zeitpunkt auch recht egal. Den Blasenkatheter hat man mir vormittags gezogen, ging ruck zuck & tat absolut nicht weh, also keine Angst.

Ich bekam einen Waschlappen mit einer Wanne voll Wasser um mich zu waschen. Während mir dann noch Blut abgenommen wurde, hat die Schwester mein Bett neu gemacht.

Später wurde ich dann wieder auf die normale Station verlegt. Mittags schaute dann mein Operateur vorbei um sich nach mir zu erkundigen. Er teilte mir mit, dass er erst wieder am Dienstag da sei und über Ostern Dr. P. und Dr. B. da wären.

An diesem Tag habe ich dann wohl größtenteils geschlafen, habe mir nämlich nichts weiter dazu aufgeschrieben gehabt ;)

Karfreitag, 22.04.2011: 2. Tag Post-OP

Allmorgendliches Ritual war das Wecken gegen 6.30 Uhr, Messen des Blutdrucks, des Pulses und der Temperatur sowie die Begutachtung des Kiefers durch den Arzt & die Mundspülung im Untersuchungszimmer. Langes Warten war natürlich vorprogrammiert. Die Gummis, die OK & UK miteinander verbinden, wurden ebenfalls gewechselt. Ansonsten war an diesem Tag nichts Besonderes. Ich lag die meiste Zeit im Bett und lief nur Wege, die unbedingt sein mussten.

Ostersamstag, 23.04.2011: 3. Tag Post-OP

Gegen 10 Uhr wurde ich zum Röntgen geschickt. Wow, keine Menschenseele im Wartebereich. Das gab´s auch noch nie! Wieder zurück auf Station stand mein Besuch im Untersuchungszimmer an. Heute war Dr. P. da. Er war wohl auch bei der OP dabei und hatte assistiert, denn er lobte die gute Arbeit meines Operateurs. Dr. P. sprach mich sofort auf meine Heiserkeit an. Daraufhin antwortete ich, dass heute der erste Tag nach der OP sei, an dem ich wieder „reden“ würde. Der Arzt hat es dann so hingenommen, begutachtete meinen Biss und spülte meinen Mund angenehm aus. Außerdem prüfte er noch mein Taubheitsgefühl im Gesicht und ich bekam endlich den Verband an meinem Kinn ab. Heute war der erste Tag nach der OP, an dem ich mein Wohlbefinden für gut empfand. Außer, dass ich geschwollen war, ging es mir so wie sonst auch. Ich hatte glücklicherweise KEINE Schmerzen :rolleyes: Also begab ich mich an die Tür und machte ein paar Fotos, für den späteren Vergleich, schließlich sieht man nur 1x so aus. Und ich stellte fest, dass ich plötzlich ein Kinn hatte (vorher fliehendes Kinn). Obwohl alles noch so geschwollen war konnte ich auch am Seitenprofil bereits eine Veränderung feststellen. Unglaublich aber wahr!

Ostersonntag, 24.04.2011: 4. Tag Post-OP

Zum Frühstück gab es ein kleines Milka-Osterhäschen. Leider nur zum Anschauen.

Im Gesicht konnte ich keine farblichen Veränderungen feststellen. Mein Hals und Dekolleté waren heute allerdings deutlich gelber als noch am Vortag. Zum Glück gibt es ja so etwas wie Tücher!

Heute war Dr. B. da. Von meiner Heiserkeit war er nicht gerade begeistert. Viel getan hat sich im Gegensatz zu gestern nicht, wenn überhaupt. Anscheinend käme die Heiserkeit vom Schlauch. Dies wäre allerdings sehr selten. Er hat mir geraten, wenig zu reden. Dann bekam ich noch wie gewohnt die Gummis gewechselt.

Ich konnte seit heute meinen Mund nun viel besser schließen. Die Tage zuvor musste ich meinen Mund ständig offen halten.

Da es für mich ohne Internet nun mittlerweile fast nicht mehr auszuhalten war, habe ich abends noch den Internet-Bereich des Marienhospitals getestet.

Test: sehr gut :rolleyes:

Ostermontag, 25.04.2011: 5. Tag Post-OP

Morgens erhielt ich von der jungen Schwester die erfreuliche Nachricht, dass morgen der sechste Tag wäre und ich somit entlassen werde. Da kam Freude auf! Später war ich wie gewohnt beim Arzt. Heute konnte ich vorher sogar noch etwas essen, da er heute etwas später dran war bzw. zuerst noch zwei Neuaufnahmen bei sich hatte. Mein Abschwellen empfand er für gut. Das Einzige was ihm noch Sorgen bereitete wäre meine Heiserkeit (keine großartige Besserung zum Vortag). Also wurde mir „Redeverbot“ erteilt. Naja was sollte ich dazu groß sagen.

Ich habe den Arzt noch auf meine morgige Entlassung angesprochen, so wie es mir die Schwester gesagt hatte. Da Dr. B. nicht sofort etwas gesagt hatte, ging ich kurzzeitig davon aus, dass mir meine Heiserkeit einen Strich durch die Rechnung machte. Aber kurz darauf war ich doch beruhigt. Es spräche nichts dagegen. Juhu, wenigstens etwas.

Morgen früh solle ich um 8.15 Uhr in die Ambulanz. Da würde ich dann die weiteren Termine zur Nachkontrolle, die Gummis zum Einsetzen sowie die Krankmeldung bekommen.

Abends hatte ich mir den Fernseher geschnappt und schaute mir zuerst einmal X-Diaries an (was ich normalerweise zuhause nie mache). Später gegen 20.15 Uhr zappte ich dann ein wenig und zog mir einen Film aus dem ZDF rein. Der war der Knüller. Bin ich froh, dass ich mich an dem Abend fürs „Zweite“ entschieden habe *augenzwinker*. Währenddessen schaute noch kurz der Nachtpfleger rein ob alles in Ordnung sei. Das Krasse war, dass er mich noch von meinem Aufenthalt bei der GNE erkannte (vor 1 ½ Jahren). Das fand ich echt cool. Und der ist sooo nett und hat mich auch gleich gedutzt. Am Schluss meinte er noch „bis in einem Jahr dann“ ;)

Dienstag, 26.04.2011: 6. Tag Post-OP - Die Entlassung

Da heute der 26. ist und ich an diesem Tag Geburtstag habe (allerdings anderer Monat), konnte der Tag ja nur gut werden (nicht ironisch gemeint wenn ihr den folgenden Text lest). Morgens teilte mir die Schwester gleich mit, dass heute um 7.30 Uhr Visite wäre. Schon voller Aufregung wartete ich auf die weiße Truppe. Der Chefarzt schüttelte mir die Hand und sprach mich auch gleich auf meine Heiserkeit an. Ich solle vor meiner Entlassung auf alle Fälle nochmal bei der Anästhesie und beim HNO-Arzt vorbei. Des Weiteren sei das Röntgenbild nach der OP nicht gut geworden. Später nahm also alles seinen Lauf. Meine Taschen hatte ich schon so gut wie gepackt.

Als erstes ging ich zur Ambulanz wo ich alle weiteren Nachkontrolltermine, die Krankmeldung sowie die Gummis bekommen habe. Dann ging es zurück auf Station. Kurz darauf machte ich mich auf den Weg zur Anästhesie, allerdings ohne Erfolg denn die Akte hatte ich nicht mit dabei. Also wieder auf Station wo mir die Schwester sagte, dass die Akte noch in der Ambulanz sei. Also nochmal alles von vorn. Bei der Anästhesie angekommen, konnte mir die Ärztin allerdings nicht großartig weiterhelfen. Zu meinem Glück hatte dann auch noch der HNO-Spezialist diese Woche Urlaub. Und bereits einen Termin für die übernächste Woche auszumachen, war auch nicht möglich. Schließlich bin ich wieder zurück auf die Station. Nun erwähnte ich, dass ich ja noch zum Röntgen solle. Laut der Schwester hätten die Ärzte unten von der Ambulanz das Röntgen anscheinend noch nicht im PC angemeldet. Die Radiologie wüsste somit noch nicht Bescheid und würde mich auch nicht röntgen. Dann bin ich nun also zum fünften Mal runter in die Ambulanz. Nach kurzem Aufenthalt konnte ich dann zur Radiologie. Hier durfte ich dann allerdings noch „wenige“ Minuten warten, da die Anmeldung der Ambulanz über PC noch nicht angekommen sei….. Dann hat es aber doch noch geklappt und ich gab meine Akte sowie das Röntgenbild in der Ambulanz ab.

Als mir die Schwester dann später noch mitteilte, dass ich evtl. nochmal eine Nacht länger dableiben müsse, wenn das mit dem HNO-Arzt heute nicht mehr klappt, war meine ganze Vorfreude auf die geplante Entlassung weg. Kurz darauf meinte Dr. P. allerdings wieder, dass man das Ganze auch ambulant machen könnte und nichts ihm Wege stehen würde, dass ich heute schon nach Hause könnte.

7. - 9. Tag Post-OP @home

Das Trinken ohne Schnabeltasse und somit aus normalem Glas klappt mittlerweile nun auch wieder ganz gut. Es bessert sich von Tag zu Tag und man erfreut sich auch wieder an den kleinen Dingen des Lebens. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich hatte seit der OP absolut KEINE Schmerzen! Dafür war & bin ich immer noch sehr sehr dankbar.

Allgemeines:

Nach der OP fiel mir das Schlucken anfangs sehr schwer (auch nach Ziehen der Magensonde). Ich hatte manchmal das Gefühl, ich würde fast keine Luft mehr bekommen. Nase war komplett zu, Rachen vermutlich voller Schleim. Ich hatte Angst vor den kommenden Nächten. Ich bin auch des Öfteren aufgewacht. Oft saß ich dann da und hab aus meiner Schnabeltasse ein paar Schlucke getrunken. Der Mund war immer so trocken und das Trinken tat so gut.

Vor meinem stationären Aufenthalt hatte ich mir bereits Gedanken über den Erhalt der Krankmeldung und Übergabe an meinen Arbeitgeber gemacht. Hier im Forum habe ich dann erfahren, dass es im Marienhospital auch schon möglich war, das ganze per Fax zu verschicken. Ging bei mir allerdings NICHT und somit habe ich diese bei einem Besuch meiner Mutter vertrauensvoll in die Hand gedrückt.

Die Antibiotika-Tablette war die Hölle. Erstens ein mega fettes Teil, zweitens der so einzigartige Geschmack. Mir kommt es jetzt noch hoch wenn ich nur daran denke… Mein Rat an euch, lasst euch von der Schwester diesen „Zerkleinerer“ geben, mit dem verwandelt ihr das Monstrum in Pulver und vermischt es dann mit viel Tee (eine Tasse). Das war die beste Vorgehensweise von allem wo ich ausprobiert habe.

Während meines Krankenhausaufenthaltes habe ich knapp 3 kg abgenommen. Im Nachhinein hätte ich noch viel viel viel viel mehr essen sollen, als ich es nicht sowieso schon getan habe. Ich empfinde es als echt furchtbar, nicht das essen zu können wonach einem ist & woraus man Lust hat. Aber es gibt auch wieder bessere Zeiten. Hauptsache die OP ist rum!

Im Marienhospital seid ihr wirklich super aufgehoben! Es sind alle sehr nett und kümmern sich rührend um euch. Ich bin so froh, dass ich von meinem KFO die Empfehlung für dieses Krankenhaus bekommen habe. Hier sind wirklich die Profis am Werk.

Das erste eigenständige Wechseln der Gummis stand bei mir heute auf dem Plan. Hat alles wunderbar geklappt. Nehmt euch einfach eine Pinzette zu Hilfe. Kann ich nur empfehlen.

Schlusswort

Nun noch ein Tipp von euch an mich! Was können denn andere OP-Erfahrene so frisch nach der OP für „Mahlzeiten“ empfehlen? Ich habe jetzt schon Suppe, Joghurt, Kartoffelbrei, Kartoffeln mit Quark, Reis mit Soße und Hipp-Gläschen durch Ich hab die ganze Zeit Hunger und werde einfach nicht satt.

So, nun wäre mein kleines Meisterwerk auch geschafft. Ich hoffe, es hilft euch zur Vorbereitung auf eure bevorstehende OP weiter. Ich war sehr froh, als ich vor einigen Wochen bzw. Monaten dieses Forum entdeckt habe. Ich habe mir den ganzen Ablauf viel besser vorstellen können. Ich wäre wahrscheinlich aus allen Wolken gefallen, hätte mir jemand vor der OP gesagt, dass ich vorerst eine Nacht auf der Zwischenintensiv liegen werde.

Auch wenn es viele Momente nach der OP geben wird, an denen ihr euch fragt, warum tue ich mir das bloß an (wie z. B. beim Essen wenn alles nur so herunterläuft).

Ihr müsst euch immer das Ziel vor Augen führen. Und ich bin mir ganz sicher, es lohnt sich!!

Nochmal ein großes Dankeschön an alle, die mir in der Zeit vor meiner OP zur Seite gestanden haben. Ihr habt mir sehr viel Mut & Kraft gegeben.

Und an meinen wunderbaren Schatz, dass du immer für mich da warst !!!!

Viele liebe Grüße!

Eure pink87 :rolleyes:

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Hi Pink,

herzlichen Glückwunsch, jetzt hast du es auch geschafft! Schön, dass es dir so gut geht... :D

Dein Bericht versetzte mich wieder an altbekannte Orte und erinnerte mich sehr gut an gewisse Personen, wie der supernette Nachtpfleger! Nun sind bei mir schon fast 8 Monate rum und ich strebe nun die ME an. Am Montag bin ich wieder zur Kontrolle im MH.

Ich überlege die ganze Zeit, was ich noch gegessen habe, das vergisst man sooo schnell. Also wenn du Reis essen kannst, gehen sicher auch Nudeln (die ganz dünnen Suppennudeln). Die hab ich mit ner leckeren Käsesahnesoße oder mit Hackfleischsoße (püriert) genossen. Das macht etwas mehr satt. Toll ist, wenn du morgens zum Frühstück Brot mit Streichwurst oder Hefehörnchen lutschen kannst. Das klappte bei mir allerdings erst nach einigen Wochen. Der Brei hing mir, wie die Suppe zum Hals raus.

Falls mir noch was einfällt meld ich mich.

Liebe Grüße und gute Genesung!

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Hallo Pink87,

schön, dass es Dir so gut geht und das alles so gut verlaufen ist.

Mir steht das ganze in einem Jahr bevor und hatte gerade meine GNE im Marienhospital hinter mich gebracht.

Die Leute sind da echt nett - das Essen konnte ich irgendwann nicht mehr sehen und riechen.

Zur Jahreszeit entsprechend gab es zu fast jedem Essen Spargelsuppe.

Jetzt habe ich eine Forbi gegen Spargelsuppe.

LG

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hallo hthonda,

ja ich bin auch sehr froh darüber, hätte auch ganz anders ablaufen können nach so einer OP.

wann wurdest du denn genau operiert??

viele grüße

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Glückwunsch zur überstandenen Op auch von mir ;)

Hatte meine Bimax am 7. April im Marienhospital und ich kann es kaum erwarten, endlich den Splint raus zubekommen.

So langsam vergeht mir auch die Lust aufs Essen...ständig nur die passierte Kost...will endlich mal wieder was beissen!!!!

Hoffe das mir morgen die Nähte entfernt werden...das ständige Ziepen geht ganz schön auf die Nerven.

Schmerzen hatte ich (genauso wie du) fast keine...nur jetzt wo man immer mehr das "Gefühl" zurückbekommt,

merkt man schon das jeden Tag irgendwas anderes unangenehm ist...mal der Gaumen, mal die Zunge oder das Kribbeln in der Lippe oder der Nase.

Wie klappts denn mit dem Essen bei dir??

Vielleicht hast ja noch wundertolle Rezepte auf Lager...die, die ich noch nicht kenne hehehe...

wünsch dir noch ne gute Besserung.

Grüßle

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Was ich mal ein paar Tage lang gegessen habe (bis ich auch das nicht mehr sehen konnte): Kroketten mit viel Soße eingeweichnet.

Kann man entweder gleich aufm Teller zerdrücken oder erst im Mund. Geht ohne große Anstrengung.

Oder Haferbrei mit Zeug zum druntermischen. Ich bin eh 'ne Hafertante, manche stehen da ja nicht so drauf ;).

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Das ist lieb, dankeschön....

Also Haferbrei ist schon seit längerem mein Frühstück, abwechselnd zum Grießbrei :D

Heute gabs Risotto...schmeckt gut, aber hängt auch alles schön im Splint (der hat ja so ne Einkerbung...sehr schwer zum saubermachen) :blink:

Man sagt ja die Zeit vergeht soooo schnell...also muss ich noch durchhalten. Am 24. Mai ist endlich die Splintentfernung *freu*

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Glückwunsch nochmal :)

Wir haben es beide geschafft. Ich kann auch nur bestätigen: vor Schmerzen muss niemand Angst haben. Man bekommt regelmäßig etwas und sollte das nicht genügen, ist alles Nötige da. Ich nehme auch seit Entlassung keinerlei Schmerzmittel. LG Christopher

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Hi Pink,

herzlichen Glückwunsch, jetzt hast du es auch geschafft! Schön, dass es dir so gut geht... :D

Dein Bericht versetzte mich wieder an altbekannte Orte und erinnerte mich sehr gut an gewisse Personen, wie der supernette Nachtpfleger! Nun sind bei mir schon fast 8 Monate rum und ich strebe nun die ME an. Am Montag bin ich wieder zur Kontrolle im MH.

Ich überlege die ganze Zeit, was ich noch gegessen habe, das vergisst man sooo schnell. Also wenn du Reis essen kannst, gehen sicher auch Nudeln (die ganz dünnen Suppennudeln). Die hab ich mit ner leckeren Käsesahnesoße oder mit Hackfleischsoße (püriert) genossen. Das macht etwas mehr satt. Toll ist, wenn du morgens zum Frühstück Brot mit Streichwurst oder Hefehörnchen lutschen kannst. Das klappte bei mir allerdings erst nach einigen Wochen. Der Brei hing mir, wie die Suppe zum Hals raus.

Falls mir noch was einfällt meld ich mich.

Liebe Grüße und gute Genesung!

hallo lothlorine :rolleyes:

ich bin auch super happy, dass ich es endlich hinter mir habe!

hast du dann die nudeln püriert? oder nur die soße? ;) an brot oder sonstiges traue ich mich noch nicht ran. mittlerweile esse ich zum frühstück dünnen (fast flüssigen) baby-grießbrei ;) angemischt mit heißem wasser. das schmeckt wenigstens und man hat etwas im magen.

viele grüße

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Glückwunsch zur überstandenen Op auch von mir ;)

Hatte meine Bimax am 7. April im Marienhospital und ich kann es kaum erwarten, endlich den Splint raus zubekommen.

So langsam vergeht mir auch die Lust aufs Essen...ständig nur die passierte Kost...will endlich mal wieder was beissen!!!!

Hoffe das mir morgen die Nähte entfernt werden...das ständige Ziepen geht ganz schön auf die Nerven.

Schmerzen hatte ich (genauso wie du) fast keine...nur jetzt wo man immer mehr das "Gefühl" zurückbekommt,

merkt man schon das jeden Tag irgendwas anderes unangenehm ist...mal der Gaumen, mal die Zunge oder das Kribbeln in der Lippe oder der Nase.

Wie klappts denn mit dem Essen bei dir??

Vielleicht hast ja noch wundertolle Rezepte auf Lager...die, die ich noch nicht kenne hehehe...

wünsch dir noch ne gute Besserung.

Grüßle

hallo jen84 :rolleyes:

vielen dank für deine wünsche!

du bist mir seither hier im forum noch gar nie begegnet. und ich dachte ich kenne mittlerweile vom namen her alle, die in letzter zeit auch im marienhospital operiert wurden ;)

der 7. april denkt mir auch noch. da hatte ich meinen letzten vorbereitungstermin.

wann bekommst du denn deinen splint raus? waren es bei dir fünf oder sieben wochen?

du sagst es, BEISSEN !! mittlerweile wirklich ein fremdwort. ich kann es jetzt schon, nach 15 tagen, kaum erwarten diese kunststoffschiene rauszubekommen. ich will endlich wieder normal essen können. aber manchmal tut sowas ja auch richtig gut, dann weiß man wenigstens das "ganz normale, alltägliche essen" wieder zu schätzen. da denkt man sonst gar nicht dran. mittlerweile denke ich mir, ich hätte vorher noch viel viel mehr essen sollen. bei mir purzeln die kilos, das ist nicht mehr normal. und ich war vorher schon schlank. sobald ich wieder richtig essen kann, muss ich wieder etwas zulegen!!

schrecklich, wenn einem die jeans nicht mehr passen und alles locker rumhängt :(

bekommt du heute die fäden gezogen? ich wusste gar nicht ob diese sich selbst auflösen oder nicht.

manchmal habe ich bei mir auch das gefühl, als hätten sich tausende ameisen in meinem gesicht verirrt. aber das ist meistens immer nur für einen kurzen moment so.

ich glaube nicht, dass ich dir essenstechnisch voraus bin ;) ich hab mich anfangs hier im forum durchgefragt weil ich keinen plan hatte. das übliche eben, kartoffelbrei, fisch in alu-folie mit broccoli, reis mit soße und suppe natürlich. aber das ganze essen einfach runterzuschlucken ohne zu kauen ist denke ich auch nicht von vorteil, auch wenn ich es mir immer zerkleinere. dann wohl doch lieber pürieren.

liebe grüße & weiterhin gute genesung :rolleyes:

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Was ich mal ein paar Tage lang gegessen habe (bis ich auch das nicht mehr sehen konnte): Kroketten mit viel Soße eingeweichnet.

Kann man entweder gleich aufm Teller zerdrücken oder erst im Mund. Geht ohne große Anstrengung.

Oder Haferbrei mit Zeug zum druntermischen. Ich bin eh 'ne Hafertante, manche stehen da ja nicht so drauf ;).

hey :rolleyes:

stimmt du hast recht. kroketten wäre auch noch eine alternative. muss ich auch mal ausprobieren, mal schauen ob´s klappt :rolleyes:

danke für den tipp !!

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Man sagt ja die Zeit vergeht soooo schnell...also muss ich noch durchhalten. Am 24. Mai ist endlich die Splintentfernung *freu*

aah echt am 24.5.?? da bekomme ich meinen auch raus, ich muss "nur" fünf wochen aushalten ;) wurde dein ok dann dreigeteilt?

aber ich glaube fast, dass ich nach der splintentfernung noch eine woche länger warten muss mit "normalem" essen. ich habe gehört, dass die knochen sich erst nach sechs wochen gefestigt haben.

naja, wird auch noch rumgehen!! :rolleyes:

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Glückwunsch nochmal :)

Wir haben es beide geschafft. Ich kann auch nur bestätigen: vor Schmerzen muss niemand Angst haben. Man bekommt regelmäßig etwas und sollte das nicht genügen, ist alles Nötige da. Ich nehme auch seit Entlassung keinerlei Schmerzmittel. LG Christopher

hey chris,

danke, die glückwünsche kann ich nur zurück geben!! :rolleyes:

deinen op-bericht muss ich mir auch mal noch zu gemüte führen.

grüßle

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Update - 1. Nachkontrolltermin am 4.5.2011 14 Tage Post-OP

Ein unbeschreiblich tolles Gefühl, schon beim Hereinlaufen in den Eingangsbereich zu wissen, man ist nur für kurze Zeit da und darf später wieder gehen :rolleyes:

Da ich leider etwas spät dran war, war Dr. Z. leider schon im OP. Dr. K. hat mich dann begutachtet und alles für gut empfunden.

Ich passe gut in den Splint. Das ist doch schonmal was!

Dann wurde der Mund noch kurz ausgespült sowie die Gummis gewechselt. Nichts dramatisches also.

Der 2. Nachkontrolltermin folgt am 24.5. zur Splintentfernung! Juhu! Aber bis dahin ist es ja noch eine ganze Weile :(

Achja, fast hätte ich es vergessen. Mein KFO hat mir Lymphdrainage verschrieben. Bin echt mal gespannt wie das so ist!

Liebe Grüße,

pink87 :rolleyes:

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Lymphdrainage, das klingt nach einem guten Plan! Viel Spaß :)

Milchbrötchen in Kaba eingeweichnet schmeckt übrigens auch gut! Oder Kuchen, den kann man auch gut essen, so Sahne/Cremesachen,

der Rest wurde bei mir auch wieder in Kaba ertränkt ;).

Pfannkuchen müsste doch auch gehen...hab ich zwar nicht probiert, aber so ein läppriges Ding bekommt man bestimmt auch irgendwie runter.

Durchhalten! :)

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hallo jen84 :rolleyes:

vielen dank für deine wünsche!

du bist mir seither hier im forum noch gar nie begegnet. und ich dachte ich kenne mittlerweile vom namen her alle, die in letzter zeit auch im marienhospital operiert wurden ;)

der 7. april denkt mir auch noch. da hatte ich meinen letzten vorbereitungstermin.

wann bekommst du denn deinen splint raus? waren es bei dir fünf oder sieben wochen?

du sagst es, BEISSEN !! mittlerweile wirklich ein fremdwort. ich kann es jetzt schon, nach 15 tagen, kaum erwarten diese kunststoffschiene rauszubekommen. ich will endlich wieder normal essen können. aber manchmal tut sowas ja auch richtig gut, dann weiß man wenigstens das "ganz normale, alltägliche essen" wieder zu schätzen. da denkt man sonst gar nicht dran. mittlerweile denke ich mir, ich hätte vorher noch viel viel mehr essen sollen. bei mir purzeln die kilos, das ist nicht mehr normal. und ich war vorher schon schlank. sobald ich wieder richtig essen kann, muss ich wieder etwas zulegen!!

schrecklich, wenn einem die jeans nicht mehr passen und alles locker rumhängt :(

bekommt du heute die fäden gezogen? ich wusste gar nicht ob diese sich selbst auflösen oder nicht.

manchmal habe ich bei mir auch das gefühl, als hätten sich tausende ameisen in meinem gesicht verirrt. aber das ist meistens immer nur für einen kurzen moment so.

ich glaube nicht, dass ich dir essenstechnisch voraus bin ;) ich hab mich anfangs hier im forum durchgefragt weil ich keinen plan hatte. das übliche eben, kartoffelbrei, fisch in alu-folie mit broccoli, reis mit soße und suppe natürlich. aber das ganze essen einfach runterzuschlucken ohne zu kauen ist denke ich auch nicht von vorteil, auch wenn ich es mir immer zerkleinere. dann wohl doch lieber pürieren.

liebe grüße & weiterhin gute genesung :rolleyes:

Halloooo....

na, dass man mich nicht kennt kann schon gut möglich sein hehe, hab mich doch auch erst vor 2 Tagen oder so hier angemeldet.

Wollte vor meiner Op keine Foren etc durchstöbern...mir ist es immer am liebsten wenn ich nicht genau weiss was auf mich zukommt, so wars bei den letzten 2 Operationen auch.

Da mir aber so langsam das Essen aus dem Hals hängt, dachte ich mir dass ich mal ein wenig rumstöber, eventuell Glück habe und mir essenstechnisch weitergeholfen wird ;)

Das mit den Kilos kenn ich, wobei ich sagen muss das ich bisher nur 6 Kilo verloren habe...bei der GNE waren es stolze 12 :D

Die Fäden wurden mir heute beim KFO gezogen, zumindest die Großen...sind zwar selbstauflösende, aber die waren trotzallem störend.

liebe Grüße Jenny

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aah echt am 24.5.?? da bekomme ich meinen auch raus, ich muss "nur" fünf wochen aushalten ;) wurde dein ok dann dreigeteilt?

aber ich glaube fast, dass ich nach der splintentfernung noch eine woche länger warten muss mit "normalem" essen. ich habe gehört, dass die knochen sich erst nach sechs wochen gefestigt haben.

naja, wird auch noch rumgehen!! :rolleyes:

Hast du es gut...bei mir warens dann genau 7 Wochen :blink:

Jepp...OK dreigeteilt

...und lustig ist, wenn ich rechts unterhalb meines Auges hinlang, spür ich eine ganz ganz lange Platte :o ist aber scheinbar nicht schlimm.

Wann hast denn deinen Termin?? also um wieviel Uhr?

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Halloooo....

na, dass man mich nicht kennt kann schon gut möglich sein hehe, hab mich doch auch erst vor 2 Tagen oder so hier angemeldet.

Wollte vor meiner Op keine Foren etc durchstöbern...mir ist es immer am liebsten wenn ich nicht genau weiss was auf mich zukommt, so wars bei den letzten 2 Operationen auch.

Da mir aber so langsam das Essen aus dem Hals hängt, dachte ich mir dass ich mal ein wenig rumstöber, eventuell Glück habe und mir essenstechnisch weitergeholfen wird ;)

Das mit den Kilos kenn ich, wobei ich sagen muss das ich bisher nur 6 Kilo verloren habe...bei der GNE waren es stolze 12 :D

Die Fäden wurden mir heute beim KFO gezogen, zumindest die Großen...sind zwar selbstauflösende, aber die waren trotzallem störend.

liebe Grüße Jenny

ach ich war so froh dortmals als ich vor meiner bimax dieses forum hier entdeckt habe. ich kannte dann den ungefähren ablauf bei so einer op und das hat mir schon sehr weitergeholfen. aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

es gibt soweit ich weiß unter "kunterbunt" einen thread, der sich "rezepte" nennt. da kannst du ja mal reinschauen. vielleicht findest du etwas geeignetes ;)

naja, 6 kilo ist auch schon ordentlich, geschweige denn 12. nach meinem krankenhausaufenthalt habe ich 3kg weniger gewogen, und das in 7 tagen. das ist auch ganz schön heftig. seither habe ich mich nun nicht mehr gewogen. muss ich noch nachholen. aber man sieht mir einfach an, dass nun weniger an mir dran ist als vorher.

bzgl. dem splint reichen mir schon fünf wochen das kannst du mir glauben ;)

ich musste letztens auch die schreckliche feststellung machen, meine platten ertasten zu können. in erster linie ist es bei mir auch rechts unter dem auge, was für ein zufall :rolleyes: links ist es nicht so extrem, vielleicht liegt es daran, dass meine rechte seite noch ein wenig dicker ist als die andere. auf jeden fall wäre es mir lieber gewesen, ich hätte die platte nicht bemerkt. jetzt muss ich mir ständig ins gesicht fassen.

mein termin ist um 9.15 uhr. und deiner?

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Das mit den Platten ist bei jedem anders, ich spüre sie auch ganz doll links neben der Nase und eine Schraube im Zahnfleisch des linken OK. Das scheint aber kein Problem zu sein,ist eben nur unangenehm. Ich sehne die ME herbei.

Zu dem Hackfleischsoßen-Nudel-Problem: Also entweder du kochst dir die ganz dünnen Suppennudeln, die gehen auch irgendwie runter, oder manchmal haben wir das Ganze auch mitpüriert. Macht echt satt, schmeckt endlich mal nach etwas - nur ne Munddusche ist sehr empfehlenswert. Was mir noch eingefallen ist: Glasnudeln (so griechische) mit Tomaten und Schafskäse gehen auch gut. Oder Schafskäse gaaaanz lange im Backofen garen, bis er fast flüssig ist (das Innere von Weißbrot drin einweichen).

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