Bagi

Zähne ziehen?

Hallo!

Meine Tochter (16) ist seit mehreren Jahren in kieferorthopädischer Behandlung. Sie hat einen sehr schmalen Kiefer, die Eckzähne standen Richtung Gaumen bzw. nach vorne. Sie hatte zuerst eine lockere Spange, dann eine feste und jetzt wieder eine zum Herausnehmen, mit der sich die Zahnstellung jetzt scheinbar wieder leicht verschlechtert hat.

Im Unterkiefer waren zwei Zähne nicht angelegt, dort wurden vor einigen Jahren die Milchzähne gezogen, damit mehr Platz ist. Jetzt will der Kieferorthopäde auch noch im Oberkiefer zwei (bleibende) Zähne ziehen lassen, um Platz zu schaffen.

Wir waren bei einem Zahnarzt, der auch "Master of Science Kieferorthopädie" ist. Er hat sich geweigert, die Zähne zu ziehen. O-Ton: dann sieht sie aus, wie wenn ihr jemand ins Gesicht geschlagen hätte, weil sich das ohnehin nicht schöne Profil nochmal verändert :mellow:

Er hätte ganz anders behandelt, Zähne würde er da nicht ziehen. Allerdings wird er die Behandlung nicht übernehmen, falls wir das wollen, weil es ein schwerer Fall ist, den er sich nicht antun will....

Meine Tochter will sich jetzt die Zähne auf keinen Fall mehr ziehen lassen (was ich verstehe). Der Kieferorthopäde sagt, es muß sein, anders kommt er nicht weiter.

Ich habe jetzt Anfang Mai einen Termin bei einem anderen Kieferorthopäden, als zweite Meinung. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob der "gut" ist.

Wenn der jetzt auch sagt, dass die Zähne nicht gezogen werden müssen, kann ich dann einfach den Kieferorthopäden wechseln? Bezahlt die Kasse eine andere/weitere Behandlung ohne gezogene Zähne?

Wir wissen im Moment nicht, was wir machen sollen. Vielleicht kann uns jemand Tipps bzw. Denkanstöße geben! Danke!

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Hallo Bagi

Sprich mal den KFO auf das Thema: "Gaumennahterweiterung" an, da gibt es mehrere Ansätze.

Entweder mit einer dafür passenden Aperatur oder man kann evt. auch eine Quad-Helix verwenden - man darf mich berichtigen, wenn ich falsch liege.

Die können sowohl chirurgisch gestützt gemacht werden, wie auch konservativ (ohne OP).

Ich hatte auch einen Engstand, der durch eine solche GNE aufgelöst wurde, allerdings auch eine skelletale Fehlstellung. Mein KFO ist auch kein großer Freund vom "gesunde-Zähne-ziehen" und er vermeidet es auch so gut es geht !!

Ist der Bogen allerdings gut ausgeformt, und es handelt sich um ein reines Platzproblem, da kann dann wirklich nur noch der Fachmann weiterhelfen !!!

Viel Erfolg weiterhin

VG

Ronon

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Hallo Bagi,

kann deine Tochter und auch dich sehr gut verstehen. Würde mir auch keine bleibenden Zähne ziehen lassen. Finde es gut, dass der ZA so offen ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind hoch und außerhalb des Zahnbogens stehende Eckzähne eher ein Problem der Länge als der Breite, d.h. die Seitenzähne müssten nach hinten geschoben werden, um die Eckzähne dauerhaft einordnen zu können. Würde auf alle Fälle ein oder zwei weitere KFO befragen.

Viel Glück!

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Also mir wurden damals auch 4Zähne gezogen und nun werden aber nur die 2WZ gezogen um Platz zu gewinnen Ich würde auf jedenfall nochmal eine andere Meinung einholen.

Aber es ist doch nun auch die Frage oder berichtet mich wenn ich falsch liege wenn nun schon Platz mangel herrscht wie wird das dann wenn die WZ kommen oder will er die Zähne nicht aus Platz gründen ziehen?habe ich das falsch verstanden

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Wir waren bei einem Zahnarzt, der auch "Master of Science Kieferorthopädie" ist.

Er hätte ganz anders behandelt, Zähne würde er da nicht ziehen. Allerdings wird er die Behandlung nicht übernehmen, falls wir das wollen, weil es ein schwerer Fall ist, den er sich nicht antun will....

Wenn der jetzt auch sagt, dass die Zähne nicht gezogen werden müssen, kann ich dann einfach den Kieferorthopäden wechseln?

Der "Master" weiss alles besser, will aber nicht ran an den Fall ?!! Vergiss diesen Herrn !

Der Tip mit Quadhelix ist gut - KFO wechseln, noch gibt es freie Arztwahl, die Kasse macht mit.

Raum wird geschaffen durch Extraction oder Gaumenerweiterung.

Salve,

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Klingt echt etwas dubios dass er zwar „weiß, was richtig ist“ aber sich den schweren Fall „nicht antun will“. :/

Aber eine Frage:

Deiner Tochter wurden unten 2 Milchzähne gezogen, und da sind keine bleibenden Zähne mehr anchgekommen, richtig?

Weil dann versteh ich schon, warum oben 2 Zähne gezogen werden müssen: Es soll ja jeder Zahn immer einen Gegenzahn haben. Wenn die auf einer Seite fehlen sollten die auch auf der anderen entfernt werden (also oben im Bezug zu unten), sonst besteht die Gefahr, dass sich alles komplett verschiebt. So wurde es mir jedenfalls von meiner KFO erklärt …

Oder habe ich das mit den 2 gezogenen Zähnen falsch verstanden?

glg und hoffe, ihr findet bald einen richtigen Weg!

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So, ich melde mich mal wieder....

Ich habe mit unserem Kieferorthopäden gesprochen. Er sagt, er hat keine andere Möglichkeit, als die Zähne zu ziehen. Erstens wegen dem Platz und zweitens wegen dem Gegenzahn, wie Magdalena schreibt.

Wir waren aber auch noch bei einem anderen Zahnarzt, auch "Master of Science Kieferorthopädie". Der sagt, die Zähne zu ziehen ist eine Möglichkeit, muß aber nicht sein. Er ist kein Freund davon, gesunde Zähne zu ziehen und versteht meine Tochter. Er würde ein "Herbstscharnier" verwenden. Er hat sich auch sehr gewundert, warum meine Tochter nur oben eine feste Spange hatte, angeblich hätte sie auch unten eine gebraucht, die mit der oberen verbunden wäre. Er wollte sich natürlich nicht schlecht über den Kollegen äußern, aber ich hatte der Eindruck, dass er schon verwundert über die bisherige Behandlung war.

Er sagt, wir sollen mit unserem jetzigen Kieferorthopäden sprechen und ihm das mit dem Herbstscharnier vorschlagen. Wenn er das nicht macht/machen will, sollen wir uns bei ihm melden. Begeistert war er nicht....

Ich habe mit der Kasse telefoniert, die wären evtl. bereit, einen anderen Kieferorthopäden zu bezahlen, wenn das Vertrauensverhältnis nicht mehr stimmt.

Jetzt muß ich mal mit unserem Kieferorthopäden reden, was der dazu sagt.... Mir graut schon davor...

LG

Bagi

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Interessant interessant.

Ich bin gespannt wie dein KFO darauf reagiert – es ist ja auch so, dass nicht jeder KFO alle/die gleichen Methoden und Gerätschaften verwendet.

Also mal sehen, ob er zum Herbstschanier ja sagt bzw. schon davon gehört hat.

Warst du schon dort, weißt du schon was neues?

Es ist halt immer so, dass man bis zum Schluss nie weiß, welche Behandlung wirklich die richtige sein. Es kann die eine besser sein oder die andere – leider muss man sich immer noch selbst dazu entscheiden, das nimmt einem keiner ab.

Und das ist das schwierigst. Man hört unterschiedliche Meinungen und ist komplett verwirrt, und dann soll man die richtige Entscheidung treffen. *seufz*

Auf jeden Fall sollte es dich nicht abschrecken, den KFO zu wechseln, wenn du denkst, dass es richtig ist. Das ganze hat auch viel mit Vertrauen und Sympathie zum Behandler zu tun.

Fühlt ihr euch bei eurem jetzigen KFO wohl?

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So, ich mal wieder!

Nachdem es jetzt ewig gedauert hat wg. Urlaubszeit usw. waren wir jetzt endlich beim neuen Kieferorthopäden.

Der vorige KFO hat gemeint, auch mit Herbstscharnier geht es nicht, die Zähne müssen raus, eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Ich habe bei der Krankenkasse gefragt, ob wir wechseln können. Die haben auch verstanden, dass sich meine Tochter keine gesunden Zähne ziehen lassen will und gemeint, ein Wechsel ist kein Problem.

Der neue KFO hat noch mal Abdrücke gemacht und einen Behandlungsplan erstellt. Er hat gemeint, die Zähne brauchen auf keinen Fall raus, im Gegenteil, die Milchzähne (wo keine bleibenden Zähne angelegt waren) hätten auch nicht gezogen werden müssen, da müssen jetzt Lücken gemacht werden und Implantate rein. Er wollte uns anrufen, sobald die Genehmigung der Kasse da ist.

Heute kommt jetzt ein Schreiben von der Kasse, dass der Behandlungplan nicht befürwortet wird!

Die Begründung: Die Behandlung läuft bereits, deshalb kann nur eine Verlängerung von 6 Quartalen befürwortet werden. Der neue KFO soll einen Verlängerungsplan gemäß Gutachten ausstellen, der wird dann umgehend genehmigt.

Den KFO habe ich heute nicht erreicht. Der neue KFO wollte noch mal ganz neu anfangen, weil er so nicht weiter kommt. Das geht ja jetzt wohl nicht.

Können wir da "Einspruch" einlegen? Oder was habe wir für Möglichkeiten?

Ich habe von einer Bekannten gehört, dass ihre Tochter, die auch bei dem ersten KFO war, eine neue Behandlung bekommen hat, weil der andere angeblich nur Murks gemacht hat (hat ein Gutachter festgestellt). Die ist aber bei einer anderen Kasse. Hilft uns das irgendwie weiter?

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Hallo Bagi,

tut mir leid dass sich das alles so verkompliziert. Wegen der Krankenkasse kann ich leider nicht wirklich weiterhelfen, tut mir leid. Vielleicht weiß jemand anderes Bescheid.

Ich hoffe es wird bald was mit einer gelungenen Behandlung und dass das dann alles bald problemlos klappt.

Bei mir ist es jetzt so dass ich Zähne ziehen lassen muss – weil es bei mir einfach WIRKLICH keinen Platz gibt. Aber bei mir bin ich mir mit der Behandlung sicher, weil ich diese Meinung von insgesamt 4 KFO gehört habe – und das ist natürlich in dieser Hinsicht toll, weil man Gewissheit hat.

Bei euch ist das schwieriger, wenn jeder etwas anderes sagt …

Es ist auch so, dass es oft VERSCHIEDENE Möglichkeiten gibt, um zu einem Ergebnis zu kommen – und man muss den für sich passenden wählen. Ist natürlich trotzdem nicht hilfreich, wenn einem die KFO so verunsichern, wenn einer sagt er findet die bisherige Behandlung falsch etc. etc.

Aber ich hoffe, ihr habt jetzt den richtigen Weg gefunden. Ich drück euch ganz fest die Daumen.

Ich würde wegen dem Thema mit der Krankenkasse direkt mit dem KFO reden – im Grunde sollte der Bescheid wissen, was zu tun ist.

Meine KFO bereitet mir alle Unterlagen für die Krankenkasse etc. vor, weil sie selbst sagt, dass man das als „Laie“ alles gar nicht wissen kann.

Hoffe der KFO kann euch da helfen!

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Ich habe jetzt mit dem Kieferorthopäden und der Kasse gesprochen.

Der KO sagt, er darf nur die Behandlung mit "Zähne ziehen" weitermachen, was anderes wird nicht genehmigt. Das macht er aber nicht, weil er es falsch findet. Das Gutachten wurde von einem Gutachter gemacht, der dafür bekannt ist, sehr viel abzulehnen, sagt er. Man kann ein Obergutachten beantragen, was aber seine Praxis zahlen müßte. Das kann die Praxis nicht leisten und müßte privat bezahlt werden (er schätzt ca. 300 Euro). Er würde dann einen Universitätsprofessor als Obergutachter bevorzugen, weil die neutraler sind, als die von der Kasse bestellten.

Die Bearbeiterin der Kasse sagt, ein Obergutachten muß die Praxis beantragen und auch bezahlen. Das wäre im Moment die einzige Möglichkeit. Allerdings würde die Kasse bestimmen, wer das Obergutachten macht und einen Universitätprofessor hat sie nicht auf ihrer Liste.

Ich habe klar gemacht, dass ich jetzt praktisch keinen KO habe, weil nur "Zähne ziehen" genehmigt wird und unser neuer KO das ablehnt. Außerdem läßt sich meine Tochter (verständlicherweise) keine Zähne ziehen, nachdem ihr von zwei Ko gesagt wurde, dass das falsch ist (und von dem einen so "grob", dass sie dann besch... aussieht). Dass wir nur wegen dem Zähneziehen gwechselt haben und dies auch so begründet haben. Und jetzt praktisch "gezwungen" werden, die Zähne trotzdem ziehen zu lassen, wenn wir einen KO finden, der das macht. Die Bearbeiterin hat versprochen, alles noch mal mit ihrem Vorgesetzten zu besprechen. Ich habe gesagt, dass ich notfalls auch das Obergutachten bezahlen würde. Dann möchte ich allerdings auch bestimmen können (bzw. der KO), wer das Gutachten macht. Ich habe noch gefragt, ob es keinen Gutachter gibt, der meine Tochter persönlich untersucht, damit er selbst sieht, wie unmöglich sie im Moment aussieht mit ihren Zähnen. Das ist im kieferorthopädischen Bereich nicht üblich, angeblich reichen dem Gutachter Abdrücke und Röntgenbilder.

Die Bearbeiterin ruft mich die nächsten Tage zurück....

Ich sehe es schon kommen, dass wir die komplette neue Behandlung selbst bezahlen müssen, laut KO ca. 3000 Euro.... Ich bin genervt, wir zahlen schon die Behandlung unseres Sohnes selbst, der kein "Kassenfall" ist (und trotzdem schiefe Zähne hat).

Kann ich noch irgendwas tun?

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Hallo Bagi,

achweh das is ja wirklich alles schwierig. :(

Dass nur die Version mit Zähne ziehen genehmigt ist, sowas hab ich ja noch nie gehört … Ich kann dazu leider wirklich nichts sagen, ich würd dir echt gerne helfen.

Manchmal ist das mit den Krankenkassen einfach nur unverständlich.

Hab ich das richtig verstanden: Das nicht genehmigt bedeutet, dass die Krankenkasse für eine „ohne Ziehen“ Methode nichts zahlt – sie zahlt nur, wenn gezogen wird?

*seufz*

Aber wenn schon mehrere KFO gesagt haben, dass es ohne Ziehen geht/besser wäre? Das ist echt seltsam … da tut ja sogar mir der Kopf weh vor lauter Unverständnis!

Wie würde nochmal die Behandlung ohne Zähne ziehen aussehen?

sorry, ich bin keine große Hilfe … :(

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Also ich denke du solltest hart bleiben und die Zähne NICHT ziehen lassen, wenn 2 (oder mehr) Kieferorthopäden davon abraten. Es kann doch nicht sein, dass GESUNDE Zähne gezogen werden, nur weil es für die Kasse die günstigste Varaiante ist. Das sollte immer das allerletzte Mittel sein - die Extraktion.

Zur Not bezahle lieber den Gutachter, der das aus medizinischen Sinne bestätigt und die Kasse zum einlenken bringt.

Viel Glück!

VG

Progi

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Hey Bagi!

Ich habe gerade mit Interesse diese Geschichte gelesen. Also wenn man das so liest, dann beschleicht einem schon das Gefühl, dass der erste KFO irgendwie Mist gebaut hat! Du hast in deinem Eingangsbeitrag geschrieben, dass Platzmangel herrsche und deine Tochter einen Schmalkiefer hat und dass dann die Milchzähne gezogen wurden, um Platz zu schaffen. Und jetzt sollen wieder Implantate rein...?! Da fragt man sich ja schon, ob es nicht einfacher wäre, die Gegenzähne zu ziehen, denn die Lücken der gezogenen Milchzähne sind ja sicher schon (teilweise) zugewachsen. D.h. da müsste man zuerst wieder Lücken herstellen (was bei Platzmangel ja nicht gerade eine leichte Aufgabe ist....), um anschliessend die Implantate setzen zu können... Versteh mich nicht falsch: ich bin nicht "fürs ziehen", ich versuche nur gerade zu verstehen, was hier gelaufen ist - krass! Wenn es so ist, dass das Ziehen bei deiner Tochter sehr wahrscheinlich ein Einsinken des Profils bewirkt, dann würde ich die Zähne auf keinen Fall ziehen lassen. Denn dies kann einschneidende Folgen auf die Persönlichkeit / Selbstwahrnehmung haben. Aber ehrlich gesagt: Wenn dem so sein sollte, dann hat sich der erste KFO denke ich, schon sehr "verschätzt", als er sich zum Ziehen der Milchzähne entschieden hat. Denn eigentlich ist Zähneziehen bei Platzmangel die "allerletzte" Massnahme.

Ich wünsche euch viel Durchhaltevermögen beim "Kampf" um das Gutachten - hoffentlich ist das Glück auf eurer Seite und das Ganze wendet sich zum Guten - wäre ja unerhört, wenn nicht!

Glg amaya

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Hallo!

Leider wird es wohl nichts mit einer anderen Behandlung... Ich habe, nachdem ich jetzt monatelang nichts mehr gehört habe, bei der Kasse angerufen, was jetzt los ist. Die haben schon vor zwei Monaten dem KFO geschrieben, dass der Gutachter sein Gutachten noch mal überprüft hat und es nicht ändern wird. Der KFO soll sich mit uns in Verbindung setzen, was jetzt zu tun ist. Nur das hat er nicht getan....

Den werde ich jetzt gleich mal anrufen und fragen, was das soll. Er hätte ja auch einfach kurz anrufen können und uns sagen, dass er die Behandlung nicht macht, dann hätten wir wenigstens Bescheid gewußt...

Ich denke, ich werde mir einen anderen KFO suchen und die Behandlung privat bezahlen...*kotz*

Amaya, ich habe so viele verschiedene Aussagen! Der erste KFO hat gejammert, dass der Kiefer so eng ist und kein Platz für die Zähne ist, der jetzige KFO sagt meine Tochter hat genug Platz für alle Zähne und auch die Milchzähne hätten nicht gezogen werden müssen. Außerdem sagt er, dass das Zähneziehen das Profil verändern würde, der vorige KFO meinte, das wäre lange widerlegt, dass Zähneziehen das Profil verändert usw. Ich weiß schon selbst nicht mehr, was ich glauben soll....*nochmalkotz*

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Hallo!

Leider wird es wohl nichts mit einer anderen Behandlung... Ich habe, nachdem ich jetzt monatelang nichts mehr gehört habe, bei der Kasse angerufen, was jetzt los ist. Die haben schon vor zwei Monaten dem KFO geschrieben, dass der Gutachter sein Gutachten noch mal überprüft hat und es nicht ändern wird. Der KFO soll sich mit uns in Verbindung setzen, was jetzt zu tun ist. Nur das hat er nicht getan....

Den werde ich jetzt gleich mal anrufen und fragen, was das soll. Er hätte ja auch einfach kurz anrufen können und uns sagen, dass er die Behandlung nicht macht, dann hätten wir wenigstens Bescheid gewußt...

Ich denke, ich werde mir einen anderen KFO suchen und die Behandlung privat bezahlen...*kotz*

Amaya, ich habe so viele verschiedene Aussagen! Der erste KFO hat gejammert, dass der Kiefer so eng ist und kein Platz für die Zähne ist, der jetzige KFO sagt meine Tochter hat genug Platz für alle Zähne und auch die Milchzähne hätten nicht gezogen werden müssen. Außerdem sagt er, dass das Zähneziehen das Profil verändern würde, der vorige KFO meinte, das wäre lange widerlegt, dass Zähneziehen das Profil verändert usw. Ich weiß schon selbst nicht mehr, was ich glauben soll....*nochmalkotz*

Doch, Extraktion verändert schon das Profil, genauso wie es den Biss vertieft und somit nicht immer angewendet werden kann.

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Doch, Extraktion verändert schon das Profil, genauso wie es den Biss vertieft und somit nicht immer angewendet werden kann.

Wurde mir auch verschwiegen!

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Wurde mir auch verschwiegen!

Das meiste an Veränderung hängt ja mit der Stellung der Frontzähne zusammen. Nach einer Extraktion werden diese dann oft aufgerichtet und das Lippenprofil fällt halt mehr oder auch weniger ein.

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oh jeh... tönt nicht so gut :mellow:

Also ich finde das echt unverschämt, dass du jetzt die Behandlung selber zahlen musst, wenn ihr eine andere Behandlung wählt, zumal es sich doch um eine weittragende Entscheidung (Zähneziehen) handelt!

Ich glaube diesem Zahnarzt nicht, dass die Möglichkeit von "eingefallenen Gesichtsprofilen infolge Exktraktionen" heute widerlegt ist, zumal ich schon mehrmals im Internet von Betroffenen gelesen habe... Ich denke eher, dass es eben einfach von den anatomischen Gegebenheiten abhängt, also davon, wie das Gesicht ursprünglich ausgeformt war. Man spricht deshalb auch von einem sogenannten "Extraktionsprofil" (ein konvexes Profil, wo Zähneziehen möglich ist) oder einem "Non-Extraktionsprofil" (ein konkaves Profil, das kein Zähneziehen zulässt, da das Gesicht bereits eher eingefallen ist). Schicke dir diesbezüglich noch einen Link: http://www.zhkplus.de/berichte/T95.shtml

Mir wurden als Kind wegen Platzmangel auch vier Prämolaren gezogen. Ich denke, bei mir war es jedoch keine schlechte Entscheidung, da ich sehr breite Zähne und eher einen kleinen Kiefer habe. Ausserdem hatte mein Kinderzahnarzt mit dem Ziehen von Milchzähnen bereits die Weichen gestellt.... Ich hatte jedoch Glück: Trotzdem, dass mir 8 Zähne fehlen (Weisheitszähne mussten letztes Jahr auch noch raus) ist mein Gesicht nicht eingefallen. Gut, ich habe nicht gerade eine "volle" Mundpartie, aber es ist okay so.

Ich bin allerdings überzeugt, dass man heute schon wieder etwas mehr Möglichkeiten hat, das Zähneziehen zu umgehen - die Technik schreitet ja immer voran :) Und ich denke, dass man Kindern das Zähneziehen wenn möglich ersparen sollte. Insofern würde ich auch einen anderen KFO suchen...!

Drücke euch weiterhin die Daumen!

glg amaya

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oh jeh... tönt nicht so gut :mellow:

Also ich finde das echt unverschämt, dass du jetzt die Behandlung selber zahlen musst, wenn ihr eine andere Behandlung wählt, zumal es sich doch um eine weittragende Entscheidung (Zähneziehen) handelt!

Ich glaube diesem Zahnarzt nicht, dass die Möglichkeit von "eingefallenen Gesichtsprofilen infolge Exktraktionen" heute widerlegt ist, zumal ich schon mehrmals im Internet von Betroffenen gelesen habe... Ich denke eher, dass es eben einfach von den anatomischen Gegebenheiten abhängt, also davon, wie das Gesicht ursprünglich ausgeformt war. Man spricht deshalb auch von einem sogenannten "Extraktionsprofil" (ein konvexes Profil, wo Zähneziehen möglich ist) oder einem "Non-Extraktionsprofil" (ein konkaves Profil, das kein Zähneziehen zulässt, da das Gesicht bereits eher eingefallen ist). Schicke dir diesbezüglich noch einen Link: http://www.zhkplus.de/berichte/T95.shtml

Mir wurden als Kind wegen Platzmangel auch vier Prämolaren gezogen. Ich denke, bei mir war es jedoch keine schlechte Entscheidung, da ich sehr breite Zähne und eher einen kleinen Kiefer habe. Ausserdem hatte mein Kinderzahnarzt mit dem Ziehen von Milchzähnen bereits die Weichen gestellt.... Ich hatte jedoch Glück: Trotzdem, dass mir 8 Zähne fehlen (Weisheitszähne mussten letztes Jahr auch noch raus) ist mein Gesicht nicht eingefallen. Gut, ich habe nicht gerade eine "volle" Mundpartie, aber es ist okay so.

Ich bin allerdings überzeugt, dass man heute schon wieder etwas mehr Möglichkeiten hat, das Zähneziehen zu umgehen - die Technik schreitet ja immer voran :) Und ich denke, dass man Kindern das Zähneziehen wenn möglich ersparen sollte. Insofern würde ich auch einen anderen KFO suchen...!

Drücke euch weiterhin die Daumen!

glg amaya

Sehr schöner Link - erklärt auch mal richtig den Zusammenhang zwischen Extraktion/Distalisierung bzw. dem (Lippen)profil und Wachstumsmuster. Gesunde Zähne Ziehen sollte auch immer die allerletzte Möglichkeit sein. Wenn man da so Sachen liest, scheint das nicht jeder KFO zu beherzigen. :blink:

vg

Progi

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Sehr schöner Link - erklärt auch mal richtig den Zusammenhang zwischen Extraktion/Distalisierung bzw. dem (Lippen)profil und Wachstumsmuster. Gesunde Zähne Ziehen sollte auch immer die allerletzte Möglichkeit sein. Wenn man da so Sachen liest, scheint das nicht jeder KFO zu beherzigen. :blink:

Ja... was ich auch noch "bedenklich" finde, ist, dass manchmal bereits gesunde Milchzähne gezogen werden wegen Platzmangel. So viel ich weiss kann so eine "gesteuerte Extraktionstherapie" sinnvoll sein, um im Wechselgebiss einem grossen Platzmangel entgegenzuwirken. Nur ist dann die spätere Extraktion von vier Prämolaren bereits "vorprogrammiert" und ich denke, dass dies nicht allen Eltern mitgeteilt wird.

Mir wurden z.B. die unteren vier Frontmilchzähne und später alle Milcheckzähne gezogen (eben "wegen Platzmangel") und ich vermute mal, dass dadurch die anderen Zähne erst recht nach vorne gewandert sind. Als ich dann dem KFO überwiesen wurde, meinte der nur, dass es ohne eine Extraktion nicht gehen werde... :huh: Ich denke, dass nebst dem Missverhältnis von Zahn- und Kiefergrösse auch das frühzeitige Ziehen der Milchzähne eine Rolle gespielt hat.

lg amaya

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Ja... was ich auch noch "bedenklich" finde, ist, dass manchmal bereits gesunde Milchzähne gezogen werden wegen Platzmangel. So viel ich weiss kann so eine "gesteuerte Extraktionstherapie" sinnvoll sein, um im Wechselgebiss einem grossen Platzmangel entgegenzuwirken. Nur ist dann die spätere Extraktion von vier Prämolaren bereits "vorprogrammiert" und ich denke, dass dies nicht allen Eltern mitgeteilt wird.

Mir wurden z.B. die unteren vier Frontmilchzähne und später alle Milcheckzähne gezogen (eben "wegen Platzmangel") und ich vermute mal, dass dadurch die anderen Zähne erst recht nach vorne gewandert sind. Als ich dann dem KFO überwiesen wurde, meinte der nur, dass es ohne eine Extraktion nicht gehen werde... :huh: Ich denke, dass nebst dem Missverhältnis von Zahn- und Kiefergrösse auch das frühzeitige Ziehen der Milchzähne eine Rolle gespielt hat.

lg amaya

Ja, das ist gut möglich. Die Milcheckzähne haben eine Platzhalterfunktion. Echzähne wandern naturgemäß immer nach vorn, sprich mesial. Deshalb ist es auch vergleichsweise schwierig Zähne zu distalisieren - man muss den ganzen Mesialdrang umkehren und die Molaren dann auch verankern, bis die Zähne von Mesial her aufgewandert sind.

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Liebe Leute, ich drücke Euch die Daumen, dass es allen mit der kieferorthopädischen Behandlung gut ergangen ist. Was ist denn aus Euren Fällen geworden? Das wäre nach 2-3 Jahren jetzt superspannend zu erfahren und fehlt leider immer in den Foren. Meiner Tochter soll das jedenfalls  jetzt auch "blühen". Sehr kleiner Kiefer, Zähne können schon nicht nachkommen und liegen noch im Kiefer. Ich hatte es auch und mein Vater hat heute noch Zähne "im Gaumen" - also wohl eine erbliche Geschichte. Mir wurden Zähne gezogen, aber ich habe keinen guten Biss, möglicher Weise auf im übertragenen Sinn.

Also: in den sauren Apfel beißen und Zähne ziehen lassen? Oder warten, obwohl Zähne schon quer im Kiefer liegen?

Danke für Erfahrungen...

 

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