jady

UK-Vorverlagerung

Ich wende mich mit einem besonderen Anliegen an Sie.

Seit 8 Monaten bin ich (w, fast 40) in kieferorthopädischer Behandlung.

Meine oberen 1er standen zu weit nach hinten. Dadurch ist der UK unterentwickelt :(

Nun ist der OK dank Keramikbrackets sehr schön ausgeformt.

Aus beruflichen Gründen konnte ich die für heute geplante UK-Vorverlagerung (6-7mm gilt es zu verschieben) nicht durchführen lassen.

Das gab mir nun Gelegenheit, mir mögliche Komplikationen eines solchen Eingriffs noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen - ich habe große Angst vor so einem schwerwiegendem Eingriff...

Ausserdem wurde mir, wie ich meine leider etwas vorschnell, von einem HNO heute vor genau 2 Wochen zu 90% Morbus Meniére diagnostiziert - jedoch nicht als Ausschlussdiagnose, alle Befunde waren ok. Es mag anmaßend klingen, aber ich glaube nicht an einen Meniére, sondern tippe eher auf CMD, da ich eben diese Beschwerden erst seit der festen Zahnspange bemerkte und sie sich steigerten.

Ich war dann also bei meinem KFO, der mich dahingehend in Sachen Ursachenforschung unterstützt, er verlegte die Aufbisse und gab mir Gummizüge. Mein Orthopäde stellte zudem eine komplette Nackenblockade fest und hielt es für nicht unwahrscheinlich, dass die Symptome auch ausschließlich daher rühren könnten - seitdem ist nur noch ab und an links ein leichter Tinnitus (wie im Pulsschlag etwa), aber ohne Schwindel. Die HNO-Diagnose versetzte mich in große Panik, die mich noch immer sehr verunsichert und sehr in mich hineinhorchen läßt :(

Aber zurück zu meiner Frage:

Gibt es für Erwachsene tatsächlich keine Alternative zur chirurgischen UK-Vorverlagerung - 3mm würden doch vielleicht reichen?! Die Gummizüge seit 10 Tagen entlasten mich sehr - und ich habe immer das Gefühl, die könnten doch auch was bewirken?

Mein KFO verneint Alternativen und sagt, nur eine Umstellung auf eine Therapie per TopJet Distalizer käme in Betracht - aber das beseitigt doch den jetzigen Distalbiss nicht, oder? Anderfalls eben eine OP. Für alles andere wäre ich zu alt :(

Über Antworten zur Entscheidungsfindung würde ich mich sehr freuen.

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So ganz verstehe ich diese Alternativen kfc UK-VV und Distalizer nicht. Bitte ggfs. um Korrektur, aber ich dachte eine kfc UK-VV wird erforderlich bei einer basalen Fehlstellung und ein Distalizer o.ä. findet Verwendung bei Zahnfehlstellungen und -verschiebungen. Hast du schon einmal andere KFO/KFC gefragt?

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So ganz verstehe ich diese Alternativen kfc UK-VV und Distalizer nicht. Bitte ggfs. um Korrektur, aber ich dachte eine kfc UK-VV wird erforderlich bei einer basalen Fehlstellung und ein Distalizer o.ä. findet Verwendung bei Zahnfehlstellungen und -verschiebungen. Hast du schon einmal andere KFO/KFC gefragt?

Hallo Dagmar,

ich verstehe den KFO-Vorschlag eben auch nicht so recht...

Ich hatte einen um einen Zahn versetzten Biss wegen der UK-Rücklage, die durch die Schneidezähne entstand.

Durch die Ausformung des OK ist nun ein 6-7mm Überbiss enstanden, der durch UK-Vorverlagerung beseitigt werden soll. Da ich nun so eine Panik vor Komplikationen habe, fragte ich nach Alternativen wie Twinblock oder Schienen, weil ich hoffe, dass auch 3mm Korrektur reichen könnten, wenn ich ohne OP auskäme. Daraufhin schickte mir mein KFO einen Link zum TopJet Distalizer.

Dazu müsse der Behandlungsplan geändert werden, ich wohl alle Kosten selber tragen und es handele sich dabei nur um einen Vorschlag, der das Problem kaschiert indem die Zähne, nicht jedoch der Kiefer bewegt werden würde. Wären dann die Brackets umsonst gewesen???

Ich habe erst am 12.05. wieder einen Termin bei ihm. Bis dahin soll ich die Gummizüge tragen. Wann ich überhaupt Zeit für eine OP hätte, weiß ich wegen des neuen Jobs nicht. Ich habe auch keine Ahnung, wie lange ich es überhaupt hinauszögern könnte (August?) und ob die Gummizüge bis dahin nicht schon die 6-7mm verringert haben - wie soll der KFC dann die richtige Stellung finden???

Ich steh echt auf dem Schlauch... LG

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Ich wende mich mit einem besonderen Anliegen an Sie.

Seit 8 Monaten bin ich (w, fast 40) in kieferorthopädischer Behandlung.

Meine oberen 1er standen zu weit nach hinten. Dadurch ist der UK unterentwickelt :(

Nun ist der OK dank Keramikbrackets sehr schön ausgeformt.

Aus beruflichen Gründen konnte ich die für heute geplante UK-Vorverlagerung (6-7mm gilt es zu verschieben) nicht durchführen lassen.

Das gab mir nun Gelegenheit, mir mögliche Komplikationen eines solchen Eingriffs noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen - ich habe große Angst vor so einem schwerwiegendem Eingriff...

Ausserdem wurde mir, wie ich meine leider etwas vorschnell, von einem HNO heute vor genau 2 Wochen zu 90% Morbus Meniére diagnostiziert - jedoch nicht als Ausschlussdiagnose, alle Befunde waren ok. Es mag anmaßend klingen, aber ich glaube nicht an einen Meniére, sondern tippe eher auf CMD, da ich eben diese Beschwerden erst seit der festen Zahnspange bemerkte und sie sich steigerten.

Ich war dann also bei meinem KFO, der mich dahingehend in Sachen Ursachenforschung unterstützt, er verlegte die Aufbisse und gab mir Gummizüge. Mein Orthopäde stellte zudem eine komplette Nackenblockade fest und hielt es für nicht unwahrscheinlich, dass die Symptome auch ausschließlich daher rühren könnten - seitdem ist nur noch ab und an links ein leichter Tinnitus (wie im Pulsschlag etwa), aber ohne Schwindel. Die HNO-Diagnose versetzte mich in große Panik, die mich noch immer sehr verunsichert und sehr in mich hineinhorchen läßt :(

Aber zurück zu meiner Frage:

Gibt es für Erwachsene tatsächlich keine Alternative zur chirurgischen UK-Vorverlagerung - 3mm würden doch vielleicht reichen?! Die Gummizüge seit 10 Tagen entlasten mich sehr - und ich habe immer das Gefühl, die könnten doch auch was bewirken?

Mein KFO verneint Alternativen und sagt, nur eine Umstellung auf eine Therapie per TopJet Distalizer käme in Betracht - aber das beseitigt doch den jetzigen Distalbiss nicht, oder? Anderfalls eben eine OP. Für alles andere wäre ich zu alt :(

Über Antworten zur Entscheidungsfindung würde ich mich sehr freuen.

Hallo jade,

das würde mich auch sehr interessieren - habe die totale Panik vor dieser OP. Ich wünschte mir es gäbe eine Alternative, aber mein KFO verneint dies auch. Da ist der Zug schon abgefahren, meinte er. Bin 39 Jahre alt.

Ich wünsche Dir und allen anderen viel Glück und Erfolg,

Grüße

bykalp

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Hallo Jady,

habe mir mal den "TopJet Distalizer" angeschaut. Er scheint dafür dazu sein, dass die Molaren (also die hinteren Backenzähne) nach hinten verschoben werden. Soll der Distalizer im OK eingesetzt werden?

Das würde bedeuten, dass dein UK weiter in der nach hinten liegenden Position bleibt. Damit würde dein Problem also nicht gelöst. Wohin ziehen denn die Gummis deinen UK?

CMD wird oftmals durch einen distalen Biss verursacht (weil durch diesen Biss die Kiefergelenke sehr stark belastet werden können) - war bei mir auch so. Allerdings geht bei mir die Behandlung ohne OP.

Schöne Grüße,

Heyfisch

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Hallo jade,

das würde mich auch sehr interessieren - habe die totale Panik vor dieser OP. Ich wünschte mir es gäbe eine Alternative, aber mein KFO verneint dies auch. Da ist der Zug schon abgefahren, meinte er. Bin 39 Jahre alt.

Ich wünsche Dir und allen anderen viel Glück und Erfolg,

Grüße

bykalp

Ich werde weiter suchen - immerhin gibt mir die aufgeschobene OP die Möglichkeit wenigsten dazu.

Die Panik wird nämlich nicht weniger :(

Dir auch alles Gute!

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Hallo Jady,

habe mir mal den "TopJet Distalizer" angeschaut. Er scheint dafür dazu sein, dass die Molaren (also die hinteren Backenzähne) nach hinten verschoben werden. Soll der Distalizer im OK eingesetzt werden?

Das würde bedeuten, dass dein UK weiter in der nach hinten liegenden Position bleibt. Damit würde dein Problem also nicht gelöst. Wohin ziehen denn die Gummis deinen UK?

CMD wird oftmals durch einen distalen Biss verursacht (weil durch diesen Biss die Kiefergelenke sehr stark belastet werden können) - war bei mir auch so. Allerdings geht bei mir die Behandlung ohne OP.

Schöne Grüße,

Heyfisch

Genau das irritiert mich ja auch. Meine Gummizüge ziehen den UK nach vorn, um die Kiefergelenke zu entlasten (vom letzten hinten unten zum Eckzahn oben beiderseits).

Du hast keine OP? Wie sieht Dein Behandlungsplan aus? Waren die Brackets jetzt umsonst?

Ach herrje... Heyfish, freu mich auf Deine Antwort!

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Ich werde zur Zeit mit einem Twin Block behandelt. Bisher scheint es Erfolg zu haben. Aber ich bin auch "erst" 20. Wo man als Mann noch nicht unbedingt zu 100% ausgewachsen ist. Ob es auch bei Erwachsenen gehen kann, weiß ich nicht. Herbst-Scharnier soll wohl bei Erwachsenen nicht zu 100% klappen. Aber das tut die Op auch nicht!

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Ich steh echt auf dem Schlauch...

Wenn ich du wäre, würde ich das auch ... Schließlich ist man Laie. Hört sich für mich aber etwas an wie "Kommando zurück"? Wenn die Seitenzähne nach hinten bewegt werden, müssen wohl anschließlich auch die Schneidezähne (wieder) zurückgenommen werden, und das, nachdem sie gerade erst nach vorne geschoben wurden? Und wie Heyfisch schreibt, an deinem rückwärtigen UK und den Beschwerden ändert sich nichts. Vllt helfen die Gummizüge? Schau einmal bei den Themen, Beiträgen von Nina1977, bei ihr halfen Gummizüge. Weiss allerdings nicht, wie weit sich die Abweichungen unterscheiden.

VG

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Hallo Jady,

bei mir ist die distale Lage des UK allein durch Fehlstellung der Zähne bedingt gewesen - deswegen brauchte ich keine OP. Zu Beginn der Behandlung hatte ich einen sehr asymmetrischen Biss. Durch eine angefangene CMD-Behandlung mit einer Schiene hatte ich zusätzlich einen seitlich offenen Biss.

Zuerst wurden sowohl im OK als auch im UK die Zahnbögen geweitet (dadurch hat sich auch der seitlich offene Biss wieder geschlossen) und im UK die nach innen gekippten Seitenzähne wieder aufgerichtet. Meine rechte Seite ist seitdem schon gut verzahnt - links ist es jedoch komplizierter, da dort die ganze Zahnreihe im UK nach vorne geschoben werden müssen und im OK nach hinten. Dass wird zur Zeit gemacht, mit Hilfe von Federn die entlang des Bogens eingegliedert sind.

Gummizüge hatte ich auch eine zeitlang, konnte sie aber nicht gut vertragen, da ich dann wieder angefangen habe mit den Zähnen zu pressen, daher sollte ich sie nicht mehr tragen.

Ich weiß nicht, ob deine Brackets umsonst waren, vielleicht kann die Therapie ja anders fortgeführt werden. Auf jeden Fall sollten sich deine Beschwerden verstärken, würde ich die Therapie nicht einfach so weiter machen. Vor meiner KFO hatte ich eine CMD-Behandlung die meine Beschwerden nur verschlimmert hat, die habe ich dann irgendwann abgebrochen.

Liebe Grüße,

Heyfisch

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@Heyfisch:

Ich hatte gehofft und tue es irgendwo noch immer, dass mein UK auch nur durch die nach hinten stehenden oberen Einser zu weit hinten liegt... Doch mein KFO meinte, er sei durch den Platzmangel unterentwickelt und zu klein... Aber stimmt das wirklich?

Kann man nicht irgendwie erreichen, dass mein UK wenigstens 3mm nach vorn rutscht? Er macht es doch jetzt schon durch die Gummis und auch durch den Platz, den er nun hat... und es muss doch nicht alles perfekt sein. Dann trage ich halt nachts Schienen oder so. Meine Ausgangslage war ähnlich wie hier: BLOG

Das wäre sooooo schön.

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Hallo Jady,

also bei mir war das so, dass die zu weit hinten und steil stehenden Einser meinen UK zu weit nach hinten geschoben haben. Wie das bei dir ist, kann dir nur ein KFO sagen. Meine beiden Kiefer sind nicht unterentwickelt - trotzdem standen die Zähne viel zu eng und gekippt.

Liebe Grüße,

Heyfisch

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Hallo noch einmal,

habe mir gestern eine 2. Meinung eingeholt - KFO mit CMD-Erfahrung - er war begeistert von meinem ausgeformten OK ;) und ausserdem vom Ergebnis der Gummizüge die ich nun seit 4 Wochen nahezu 24 Std tapfer trage.

Einen Meniere wollte er auch ausschließen und tippt wegen der Beschwerden auf eine Kiefergelenkkompression - die auch noch bei Druck empfindlich reagiert. Auch die Nackenbeschwerden deuten darauf hin.

Er kennt auch meinen KFO und schätzt seine Arbeit. Doch nun zur OP. Er sagte mir, er hätte schon einige Erwachsene erfolgreich mit Gummizügen behandelt. Das ginge natürlich nicht bei einer Stufe von 13mm z.B.

Er fragte nach meinem Befund vor OP, also vor 4 Wochen, darin stand 6-7mm. Es sind wohl schon jetzt deutlich weniger.

Mir kullerten die Tränen vor Erleichertung. Ich sagte ihm, dass ich auch gern bereit sei, die Gummizüge noch ein Jahr zu tragen. Woraufhin er meinte, so lange wäre wohl nicht notwendig.

Ich soll morgen mit meinem KFO diesen Weg besprechen, er könne auch mit ihm telefonieren... Wenn das Ergebnis irgendwann fertig ist, dann kann mein KFC bescheinigen, dass die OP nicht mehr notwendig sei. Dann käme auch keine Rückforderung seitens der Kasse ?!

Das klingt alles fast zu traumhaft. Beim Recherchieren treffe ich immer wieder auf sehr skeptische Beiträge, die diese Möglichkeit der Behandlung ausschließen. Der 2.KFO meinte, Pysiotherapie und Kieferübungen wären ernorm wichtig. Mittlerweile habe sich erwiesen, dass auch eine operative UKVV ohne entsprechende Beteiligung der Muskeln rezidiv sein könne. Muskeln formen den Knochen und nicht umgekehrt.

Ich will fest daran glauben und bin neugierig, was mein KFO dazu meint... Hoffentlich negiert sich morgen nicht wieder alles. Ich war gestern so befreit und nun kommen wieder Zweifel, ich sollte wohl endlich aufhören zu recherchieren.

Wollte nur eben darüber berichten!

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Ich kenne das. Als ich den Satz hörte, den ich für unmöglich hielt "wir schaffen das heutzutage auch ohne eine Op" da bin ich fast vom Stuhl gesprungen. Ich drücke die Daumen!

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@leviathan DANKE :D

War vorstern bei meinem KFO und: ja! wir versuchen es. Sollte es in 6 Monaten nicht zum gewünschten Erfolg führen, müssten wir aber über Alternativen nachdenken. Keine Ahnung, ob er wirklich so sehr davon überzeugt ist wie ich :huh:

Er meinte noch, er habe jetzt endgültig verstanden, dass ich keine OP möchte.

Eine OP wäre ja eh erst ab August beruflich machbar, vielleicht habe ich bis dahin schon 3mm geschafft?!

Ich muss nun alle 6 Wochen zu ihm, dann sollten jeweils 1,5mm wenige Rückbiss sein - er maß vorgestern 6mm. Nach seiner Ansicht, könnte es zum Jahresende geschafft sein. Dann nachts Zahnspange für ein Jahr und anschließend diese ausschleichen...

Ich bin natürlich hochmotiviert, auch wenn die neuen Gummis (orange) schon heftig sind und der 7er links unten ziemlich schmerzt - schlimmer als ein neuer Bogen ist's bisher nicht. Und Bögen brauche ich ja nicht mehr!

Mir kullerten echt die Tränchen und ich wünsche es mir so sehr.

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Hallo Jady,

ich weiß nicht, wie es dir aktuell geht, aber ich habe das gleiche Problem wie du, also eine ca. 6-7 mm Überbiss. Auch ich bin gegen OP und versuche mein Glück gerade mit der SUS-Feder (Sabbagh Universal Spring), die effektiver als die Gummis ist/sein soll.

Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass das Problem das vorziehen ist, sondern eher das "halten" wenn du die Gummis irgendwann weglässt.. Die Bedenken hab ich bei der SUS aber auch :-)

VG Andy

P.S.: ich bin auch schon Ü30

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Also mit dem Twin Block bin ich nach ca. 6 Monaten da gewesen wo mich der KFO hinhaben wollte. Jetzt trage ich noch eine Weile und beim nächsten Termin soll die feste Klammer kommen.. Also bisher geht es ohne OP voran.

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Ich hatte vorhin in den geschützen Bereich meine Fotos hochgeladen.

Zu meiner Situation: Ich habe einen Überbiss in Höhe von 8 mm und nun stellt sich die Frage ob eine Zahnspange mit Gummis reicht oder eine Operation doch nötig ist.

Gibt es denn tatsächlich einen ästhetischen Unterschied, ob man nun den UK operativ vorverlagern lässt oder ob man sein aktuellen Kiefer durch eine Zahnspange mit Gummis nach vorne schieben lässt und dies erfolgreich klappte?

Ich mache mich sooo bekloppt wegen der ganzen Sache. Zunächst denke ich, dass ich das mit der OP auf jeden Fall machen würde. Dann wiederum lese ich hier, dass es auch Chancen gibt, ohne OP ein gutes Ergebnis zu erzielen. Deswegen meinte Frage speziell an diejenigen, welche es ohne OP versuchen:

Hat sich der Zustand bei euch nun mehr verbessert? Was sagt eurer KFO dazu, ob der UK seinen Zustand einbehält bzw. der UK nicht wieder nach einer Zeit zurückgeht?

Vielen Dank für eure Hilfe.

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Naja der KFO war bei mir davon überzeugt, dass er es ohne Op hinbekommen kann, weil er damit gute Erfahrungen gemacht habe. Aber andere sagten wiederum das würde niemals halten. Ich weiß nur, dass mein Biss durch die Klammer verlagert wurde. Ob das so bleibt, kann ich dir leider noch nicht beantworten. Aber ich kann mir vorstellen, dass wenn die Zähne nach der festen Klammer perfekt ineinander greifen, dass es so bleibt. Denn dann passen die Zähne genau in dieser Kieferposition perfekt ineinander. Das heißt die Position müsste für mein Verständnis dann sozusagen stabilisiert sein.. Aber es ist nur eine Mutmaßung von mir. Angeblich baut das Kiefergelenk ja auch Knochen auf, wodurch die Vorverlagerung angeblich wirklich irreversibel sein kann. Aber das dauert angeblich sehr lange.Dafür würde sprechen, dass die Position auch bei Tragen der festen Klammer zukünftig nachts so gehalten werden soll. Ich glaube mittlerweile, dass es so eine Glaubensfrage unter KFO ist. Die einen sind für Operieren die anderen dagegen. Und beide glauben, sie haben immer Recht.

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Naja der KFO war bei mir davon überzeugt, dass er es ohne Op hinbekommen kann, weil er damit gute Erfahrungen gemacht habe. Aber andere sagten wiederum das würde niemals halten. Ich weiß nur, dass mein Biss durch die Klammer verlagert wurde. Ob das so bleibt, kann ich dir leider noch nicht beantworten. Aber ich kann mir vorstellen, dass wenn die Zähne nach der festen Klammer perfekt ineinander greifen, dass es so bleibt. Denn dann passen die Zähne genau in dieser Kieferposition perfekt ineinander. Das heißt die Position müsste für mein Verständnis dann sozusagen stabilisiert sein.. Aber es ist nur eine Mutmaßung von mir. Angeblich baut das Kiefergelenk ja auch Knochen auf, wodurch die Vorverlagerung angeblich wirklich irreversibel sein kann. Aber das dauert angeblich sehr lange.Dafür würde sprechen, dass die Position auch bei Tragen der festen Klammer zukünftig nachts so gehalten werden soll. Ich glaube mittlerweile, dass es so eine Glaubensfrage unter KFO ist. Die einen sind für Operieren die anderen dagegen. Und beide glauben, sie haben immer Recht.

Diese Thematik habe ich in meinem Topic nochmals angesprochen, siehe hier:

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