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Livy

UK-VV in HH-Altona

Nun auch mein Bericht zur OP:

Am 21.4.2011 musste ich um 7 Uhr im KH Altona sein, bekam dann auch meine LMAA-Tablette und wurde gegen 8 Uhr Richtung OP geschoben. Ca. 8:45 Uhr hat mich die Narkose dann lahm gelegt.

So gegen 13 Uhr wurde ich dann halb benebelt vom Aufwachbereich in mein Zimmer geschoben. Und ich sage euch... die zweite Tageshälfte war das mieseste in den bisherigen Tagen. Ich musste den Nachmittag immer wieder Blut spucken. Hatte wohl ne Menge geschluckt. Irgendwann Abends war dann auch das letzte Mal und mit diversen Infusionen konnte ich dann auch die Nacht ruhig schlafen.

Ich hatte jedoch weder Splint, noch Gummis drin oder war verdrahtet... dachte das kommt dann wohl noch. Des weiteren war ich nur mächtig angeschwollen, keine Hämatome oder ähnliches im Gesicht und drum herum.

1. Tag post-OP: Mir ging es schon besser, ich musste mich nicht mehr übergeben und konnte bereits vorsichtig aufstehen. Ich bekam Besuch von meinem Chirurgen, der wörtlich sagte er sei "euphorisch". Mein Kiefer hat alles sehr gut mitgemacht, 2 Platten pro Seite halten alles und ich brauche keine Gummis oder Splint usw. ich kann sofort weiche Sachen essen und vorsichtig Zähne putzen. Ich war überglücklich... wenn auch noch etwas schwach. Hab viel im Bett gelegen und immer mal wieder gedöst.

2. Tag post-OP: Mein Kreislauf hat etwas geschwächelt, habe eine extra Glucose-Infusion bekommen nach der Visite, danach ging es immer weiter bergauf. Nachmittags kam wieder mein Chirurg und begutachtete mich erneut. Er sagte, ich könne selbst entscheiden, ob ich morgen (Ostersonntag) oder übermorgen (Ostermontag) gehen möchte.

3. Tag post-OP: Mir ging es supi. Die Betäubung (durch gereizte Nerven) beschränkte sich nur noch auf Unterlippe und Kinn. Ich konnte gut essen (kleine einzelne Brotstückchen...) und nach der Visite habe ich mich entschieden zu gehen. Zu Hause heilt man doch eh viel besser... :)

Ich wurde somit 3 Tage nach der OP bereits entlassen. Heute ist der 4. Tag nach der OP und ich kühle immer noch fleißig gegen die Schwellung an. Allerdings sehe ich ähnlich aus wie jemand, dem die Weisheitszähne gezogen wurden. Hamsterbacken halt. :)

Und bisher ist das Einzige, was mich richtig nervt die Kopfschmerzen... Durch die Reizung der Nerven, die eben nicht ausbleibt, und das länger andauernde Spreizen des Kiefergelenks bei der OP ist das Nervensystem vor allem im Bereich Kiefer bis Ohren etwas "genervt". Aber da hilft ein gutes Schmerzmittel, viel Bewegung und Trinken.

Ich spüre immer wieder das Kribbeln in Unterlippe und Kinn, so dass ich hoffe, dass ich beides bald wieder spüre.

Donnerstag bin ich dann wieder beim Chirurgen, bin gespannt was er sagt.

Ich hoffe mein Bericht gibt jedem Mut, der solch eine OP vor sich hat. Wünsche euch allen das Beste!!

LG

Livy

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Hi Livy

herzlichen Glückwunsch erstmal zu deiner bestandenen op. wie geht es dir jetzt mittlerweile?

Mich erwartet auch eine UK- Vorverlagerung und ich habe totale Angst- Ich werde in der Uniklinik in Düsseldorf operiert. ich bin total nervös. Ich war heute bei meinem KFO und ich habe heute erfahren, dass ich ca in einem halben Jahr operiert werde. Ohjeeee :-/

Hast du ein paar aufmunterne Worte? haha :-D Was sollte ich den mit in die Uni Klinik nehmen? Warst du alleine auf dem Zimmer?

Viele liebe Grüße

silence

Nun auch mein Bericht zur OP:

Am 21.4.2011 musste ich um 7 Uhr im KH Altona sein, bekam dann auch meine LMAA-Tablette und wurde gegen 8 Uhr Richtung OP geschoben. Ca. 8:45 Uhr hat mich die Narkose dann lahm gelegt.

So gegen 13 Uhr wurde ich dann halb benebelt vom Aufwachbereich in mein Zimmer geschoben. Und ich sage euch... die zweite Tageshälfte war das mieseste in den bisherigen Tagen. Ich musste den Nachmittag immer wieder Blut spucken. Hatte wohl ne Menge geschluckt. Irgendwann Abends war dann auch das letzte Mal und mit diversen Infusionen konnte ich dann auch die Nacht ruhig schlafen.

Ich hatte jedoch weder Splint, noch Gummis drin oder war verdrahtet... dachte das kommt dann wohl noch. Des weiteren war ich nur mächtig angeschwollen, keine Hämatome oder ähnliches im Gesicht und drum herum.

1. Tag post-OP: Mir ging es schon besser, ich musste mich nicht mehr übergeben und konnte bereits vorsichtig aufstehen. Ich bekam Besuch von meinem Chirurgen, der wörtlich sagte er sei "euphorisch". Mein Kiefer hat alles sehr gut mitgemacht, 2 Platten pro Seite halten alles und ich brauche keine Gummis oder Splint usw. ich kann sofort weiche Sachen essen und vorsichtig Zähne putzen. Ich war überglücklich... wenn auch noch etwas schwach. Hab viel im Bett gelegen und immer mal wieder gedöst.

2. Tag post-OP: Mein Kreislauf hat etwas geschwächelt, habe eine extra Glucose-Infusion bekommen nach der Visite, danach ging es immer weiter bergauf. Nachmittags kam wieder mein Chirurg und begutachtete mich erneut. Er sagte, ich könne selbst entscheiden, ob ich morgen (Ostersonntag) oder übermorgen (Ostermontag) gehen möchte.

3. Tag post-OP: Mir ging es supi. Die Betäubung (durch gereizte Nerven) beschränkte sich nur noch auf Unterlippe und Kinn. Ich konnte gut essen (kleine einzelne Brotstückchen...) und nach der Visite habe ich mich entschieden zu gehen. Zu Hause heilt man doch eh viel besser... :)

Ich wurde somit 3 Tage nach der OP bereits entlassen. Heute ist der 4. Tag nach der OP und ich kühle immer noch fleißig gegen die Schwellung an. Allerdings sehe ich ähnlich aus wie jemand, dem die Weisheitszähne gezogen wurden. Hamsterbacken halt. :)

Und bisher ist das Einzige, was mich richtig nervt die Kopfschmerzen... Durch die Reizung der Nerven, die eben nicht ausbleibt, und das länger andauernde Spreizen des Kiefergelenks bei der OP ist das Nervensystem vor allem im Bereich Kiefer bis Ohren etwas "genervt". Aber da hilft ein gutes Schmerzmittel, viel Bewegung und Trinken.

Ich spüre immer wieder das Kribbeln in Unterlippe und Kinn, so dass ich hoffe, dass ich beides bald wieder spüre.

Donnerstag bin ich dann wieder beim Chirurgen, bin gespannt was er sagt.

Ich hoffe mein Bericht gibt jedem Mut, der solch eine OP vor sich hat. Wünsche euch allen das Beste!!

LG

Livy

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Hi Livy,

der Bericht gibt soviel Mut! Mein Antrag läuft noch, aber ich mach mir auch gedanke was mich so erwartet. Habe mich entschieden von Bremen aus nach HH Eppendorf zu gehen und den Eingriff dort machen zu lassen. Heißt für mich natürlich das ich relativ allein sein werde in den Tagen, aber das nehm ich gern in Kauf.

Ich weiß was eine Spange heißt und ich freu mich so darauf jetzt wieder eine zu bekommen um endlich den Pfusch von damal korrigieren zu lassen.

Aber, ich hab tierische Angst vor der OP.

Anja

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