torben

Infos zu Tiefbiss/Überbiss

Hallo,

ich bin neu hier bei euch. Bin 29 Jahre als und komme aus dem Raum Minden-Lübbecke (NRW). Ich wollte mich hier einfach mal nach Tipps für mein Problem erkundigen. Ich habe mir diverse Artikel und Forenseiten durchgelsen, aber ein paar Fragen bleiben da immer noch :( . Ich erzähle erstaml ein bisschen mehr von mir bzw. über mein Gebiss, so dass ihr euch erstmal ein Bild davon machen könnt. Ich müsste mir erstmal ne Digitalkamera leihen, um euch Bilder von meinem Mund zu schicken, wenns hilft? Wie schon gesagt ich bin 29 Jahre alt und weiss jetzt nicht genau, ob es Tief- oder Überbiss ist, egal, auf jeden Fall prallen meine unteren Schneidezähne an die Unterseiten der oberen Schneidezähne. Mein Unterkiefer bildet keine gerade Linie, sondern eine Vertiefung, mehr so wie ein runder Kreis. Die unteren Schneidezähne stehen weit oben, werden aber von den oberen Schneidezähnen nicht vollständig verdeckt, sind also noch gut zu erkenen. Aus meiner Sicht aus gesehen, ragt der linke obere Schneidezahn etwas weiter nach vorne. Er hat keinen Platz mehr, um nach hinten gedrückt zu werden, da er von den benachbarten Zähnen etwas den Platz weggenommen bekommt. Bisher hatte ich auch keine Probleme, nur schöne Zähne machen heutzutage viel aus. Beim weiten öffnen des Mundes knackst es ganz wenig, also nicht wirklich störend. Weiss jetzt natürlich nicht, ob es in den nächsten Jahren auch so friedlich bleiben wird. Jedenfalls wegen der Optik und vor allem wegen der gesundheitlichen Aspekte würde ich es gerne korrigieren lassen. Ich sage hier auch gleich und heute schäme ich mich auch dafür, dass ich als Kind die Behandlung abgebrochen habe. Ich hatte die Spange nicht regelmäßig getragen, sie war auch sehr unangenehm, soll keine Entschuldigung sein und ich hatte auch die Zeiten nicht aufgeschrieben, was den KFO veranlasst hat, die Behandlung abzubrechen. Im nachhinein habe aber nur ich darunter zu leiden.

Und jetzt zu meinen Fragen: Hat hier einer ähnliche Probleme? Ist der-/diejenige in Behandlung? Muss man eine OP über sich ergehen lassen oder sind die Methoden heutzutage anders, so dass eine Spange vollkommen ausreicht?

Wäre über ein paar Infos sehr dankbar.

Gruß

Torben :)

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Hallo Torben,

ich persönlich kann nachvollziehen, weshalb im Kindesalter Therapien abgebrochen werden (Schmerzen, Unannehmlichkeiten, evlt. Gängelei durch Eltern/Ärzte, ...). Ich denke, es ist sehr schwierig, einem Kind den Nutzen der Behandlung und die Konsequenzen bei Nichteinhaltung nahe zu bringen.

Und da sehe ich bereits den großen Vorteil der Erwachsenenbehandlung, auch wenn es aus medizinischer Sicht komplizierter ist: die Motivation ist einfach da.

Warst Du bereits beim KFO zur "Erst-Bemusterung"? Er/Sie wird Dir qualifiziert Auskunft geben über Deine ganz eigene Kiefer-/Zahn-Fehlstellungen, da ist eine Laien-Ferndiagnose unbrauchbar.

Ich selbst hatte/habe eine ziemlich ausgeprägte Fehlstellung. Das Gespräch mit dem KFO hat mich einerseits ermutigt, das Problem anzugehen. Ich finde es prima, was man im Erwachsenenalter noch alles "hinbiegen" kann. Andererseits war ich natürlich schockiert, dass mein KFO sofort meinte, das ginge bei mir nur mit Operation. Das muss man erst verinnerlichen und verarbeiten, und der Entscheidungsprozess ist nicht leicht. Auch während der Behandlung kann es Rückschläge/Probleme geben, damit muss man sich auseinander setzen - es beschäftigt einen von Zeit zu Zeit zu 100% der Lebenszeit.

Also empfehle ich Dir, falls Du es noch nicht getan hast: stell Dich bei dem KFO Deines Vertrauens vor und lass Dir erklären, was gemacht werden muss/sollte/kann und welches Ergebnis zu erwarten wäre.

Es wäre schön, wenn Du weiter berichtest, wie es Dir ergangen ist.

Grüßle Sylviia

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Hallo,

ich denke auch, dass Du Dir einen KFO Deines Vertrauens suchen solltest. Frag ihn einfach nach seiner Meinung.Vieles kann man heute einfacher beheben als früher. Meine Schwester und ich haben einen Überbiss. Beiden wurde vor ca. 20 Jahren gesagt, dass dieser nur mit einer OP zu beheben wäre. Ich bin heute 33 Jahre und meine Schwester 40 Jahre. Wir haben beide seit einiger Zeit nicht nur mit den Koplexen, die uns in der Kindheit duch Hänselei mitgegeben wurden zu kämpfen, sondern mit gesundheitlichen Problemen. Kopfschmerzen, Kieferprobleme, aufgebissener Gaumen, drohender Zahnverlust....

Bei meiner Schwester konnte man leider nur im UK für 2 Jahre eine feste Klammer machen um weitere Folgen zu vermeiden. Sie ist sehr traurig gewesen, weil sie es sich anders gewünscht hat. Die Klammerbehandlung war aber soweit ok, dass sie sich nicht mehr in den Gaumen beißt, auch der Zahnverlust ist dadurch nicht mehr zu erwarten, sie hatte schon Lockerungen. Weiteres würde nur eine OP beheben, aber die möchte sie nicht.

Ich hatte bis vorgestern 15 Monate eine feste Spange wegen der gleichen Probleme- allerdings ging es bei mir auch im OK, so dass ein postiver Nebeneffekt mein Lückenschluß in den Frontzähnen war.

Bei mir ging es es ohne OP. Mit einer OP wäre meine Mittellinie wahscheinlich jetzt mega perfekt?! Die lies sich nicht ganz gerade einstellen. Aber es sieht einfach toll aus und ich bin glücklich, dass ich diese 15 Monate durchgezogen habe. Mein KFO meinte, dass es im Alter halt länger dauert und nicht immer zu einem 100% perfekten Ergebnis kommen könnte. Bei mir z.B hat das Zahnfleisch dann irgendwann Theater gemacht und es war irgendwann der Punkt erreicht, an dem nichts mehr zu holen war......

Viel Glück und Erfolg;0)

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Hi Torben,

hier im Forum gibt es ein paar Leute mit ähnlichen Problemen.

Kannst mal in meine zwei Themen reinschauen, ich habe einen Tiefbiss und Deckbiss.

Habe im Bilderthreat auch Bilder drin dann kannst etwas vergleichen...

Bin megafroh die Behandlung angefangen zu haben, mein Gesicht

hat sich zum positiven verändert da ich jetzt tatsächlich Lippen habe :D

Am besten gehst zu einem Kieferothopäden, am besten zu mehreren, die können

dir sagen ob eine Operation nötig ist!

Viele Grüße

Steffi

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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten und sorry, dass ich mit etwas Verspätung antworte. Ja, ich habe etwas machen lassen und zwar habe ich den Schneidezahn korrigieren lassen, der etwas weit herausragte. Mein Kieferorthopäde meinte, dass meine Unterkiefer zu weit hinten liegt und eine deswegen eine OP nötig wäre. Das wollte ich nicht über mich ergehen lassen und beließ es beim Schneidezahn, was auch schon 2.000,- Euro gekostet hat.

So viel dazu.

Nochmals vielen Dank für eure Antworten und sorry, dass es so lange gedauert hat.

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