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Chris80

Bimax reloaded am 27.04.11 bei Dr. Dr. Z. Marienhospital Stuttgart

60 Beiträge in diesem Thema

So der Bericht kommt später. Erstmal ein HURRA ich hab's geschafft. Alles gut gelaufen, zuende operiert, passe super in den Splint, habe schon fast überfall Gefühl mit Ausnahme von Mundwinkeln und Gaumen und dort wo die Schwellungen sind. Dicke Backen habe ich dieses Mal auch, aber das ist mir sowas von egal.

ENDLICH GESCHAFFT. :)

Heute morgen war Entlassung und ich trinke schon zuhause Kakao. Kann bereits ohne Schnabeltasse oder Strohhalm normal trinken, dann habe ich auch kein Nasenbluten mehr vom Saugen.

HURRA

26.04.11 OP -1

Der Aufnahmetag

Um elf Uhr sollte ich an der stationären Aufnahme sein. Termine im Marienhospital sind immer „variabel“, oder es existiert eine mir unbekannte Zeitverschiebung. Gleich hier die erste Empfehlung: nehmt Euch für diesen ersten Tag feste Kost vom Bäcker der Vertrauens mit und esst Euch satt. Ich habe es etwas bereut, mir den Bauch nicht amtlich vollgeschlagen zu haben.

Mit den Unterlagen ging es kurz in die Ambulanz und von dort aus auf die Station M5, hier landen wir wohl alle früher oder später. Ein Zweibettzimmer, durchweg nette Schwestern und auf dem Flur lief mir ein Mädel über den Weg, das ich sonst nur in der U-Bahn sehe, ich arbeite ja nicht weit entfernt vom Krankenhaus. Heute grüßt sie auch zum ersten Mal. Mein Zimmergenosse hat heute seine ME, bei seiner OP zuvor wurde der UK 11mm verlagert. Jedenfalls sitzt er bereits auf heißen Kohlen und wartet auf das grüne Licht, um in seine OP-Tarnkleidung zu hüpfen.

Das Aufklärungsgespräch zur Narkose war wieder mit einer wunderbaren Wartezeit verbunden. Man wird ganz schön müde bei dieser Warterei, wenn das so weitergehen würde, bräuchte ich keinerlei Cocktail in die Vene und würde einfach so durchschlafen. Im Anschluss wurde von Dr. B. Blut abgenommen und wenig später ging es zum offiziellen Aufklärungsbogen mit Dr. Z., den wir im Eiltempo durchgingen, er war ja bereits bekannt. Unüblicherweise wurde mir bereits beim letzten OP-Termin mitgeteilt, dass Dr. Z. auch operieren würde. Ebenfalls wurden die Splinte #2 und #3 probiert und mir am Artikulator gezeigt, wie es werden würde. Wovon ich bislang nicht wusste, war die Notwendigkeit, einige Zähne einschleifen zu müssen, damit die Verzahnung gut passe. Im Artikulator sah das gut aus. Die Schleifstellen waren auch offensichtlich.

Was bleibt mir in diesen Momenten anderes übrig, als optimistisch an den positiven Ausgang dieses zweiten und auf jeden Fall letzten Versuchs zu glauben. Für den OP-Tag wurde ich als erster auf den Plan morgens gesetzt. Zweifelhafte Privilegien, die wahrscheinlich einen anderen Grund hatten, als mir einen Gefallen zu tun.

27.04.11 OP

Der große Tag

Gegen halb acht war der große Auflauf im Untersuchungszimmer, wo die komplette MKG-Ärzteschaft zusammen gekommen war. Zunächst wurde mir nochmal Blut abgenommen, da ein Gerinnungsparameter über der Norm lag (das blieb auch so), soweit ich das verstanden habe. Kurz darauf kam dann aber grünes Licht. Der Operateur stellte bei diesem Treffen seinen Fall vor, die Kollegen befingerten den Artikulator und Prof. Wangerin fragte und kommentierte. In meinem Fall kam auch die Vorgeschichte und ein kurzes aber deutliches Statement zum Thema Krankenkassen und Kostenübernahme etc. Einen Vorfall meiner Art, dass bei einer zu starken Blutung abgebrochen würde, hatte es hier noch nicht gegeben und Prof. W. sprach mir Mut zu. Mit der Bemerkung „wenn Sie heute ein Mittagessen bekommen, hat es nicht geklappt, ansonsten findet man Sie auf der INC.“ Erstmals kam eine kurze Diskussion zum Kinn auf, aber da der UK weitestgehend unangetastet bleiben würde, wurde das wieder verworfen.

Zurück auf meinem Zimmer wartete schon der Johanniter, der mich ins Erdgeschoss zum OP bringen sollte. Jetzt musste alles schnell gehen: umziehen, Tablette nehmen (die jetzt ohnehin nicht mehr wirken würde) und Richtung Fahrstuhl. In der OP-Schleuse wird man zwar verkabelt, den „Abschuss“ erhält man allerdings erst im OP selbst, zumindest in meinem Fall. Das kommentierte mein Puls lautstark, das war der Moment in dem ich wirklich nervös war und eigentlich unmittelbar weggebeamt werden wollte. Der Anästhesist hatte sich vorgestellt und einen netten Trick. Tatsächlich kam aus der Maske zunächst Sauerstoff. Dann erst spritzte der Assistent mir irgendeinen Cocktail und das Gas in der Maske schmeckte deutlich anders. Kurz darauf war ich weg.

Die Nacht auf Intensiv war sehr anstrengend. Das lag nicht nur an meiner Verfassung. Im selben Raum lag ein Mann, dem sie den Darm weitestgehend weggenommen hatten aufgrund von Krebs. Neben mir eine 90+ Jahre alte Frau, die auch sehr tapfer zu kämpfen hatte. Dann versucht man seine Probleme nicht größer zu machen als sie sind. Mein größtes Problem war, dass in den Nasenlöchern Schläuche lagen und ich nur mit offenem Mund schlafen musste, der darauf natürlich ziemlich austrocknete, anschwoll und sich ziemlich hartnäckiger Schleim bildete. Geschlafen habe ich immer nur eine gefühlte halbe Stunde und die Nacht war endlos für mich. Der Blutdruck war durchgehend viel zu hoch. Zum Thema verschnürt sein kann ich allen die Angst nehmen. Der Splint wird lediglich oben festgemacht, zum Unterkiefer gab es hinten nur je ein Gummi, die ich bis zum ersten Kontrolltermin am nächsten Morgen nicht einmal bemerkt hatte. Den Mund konnte ich zu diesem Zeitpunkt bereits sehr gut öffnen, mal sehen wie sich das in den kommenden Tagen entwickeln würde. Bislang war alles kein Vergleich zur ersten Operation. Irgendwann am Nachmittag kamen Dr. Toller und die andere hübsche blonde Ärztin und teilten mir mit, dass dieses Mal alles gut gelaufen sei. Wirklich realisiert habe ich das allerdings nicht zu diesem Zeitpunkt. Mein Splint war allerdings im Mund und der Oberkiefer deutlich vor dem Unterkiefer.

28.04.11 OP +1

Zurück auf Station, anschwellen, kühlen, kühlen…

Als es langsam hell wurde und sich allmählich auf der Intensivstation Betrieb einstellte, war der langersehnte Morgen endlich gekommen. Darauf hatte ich mich sehr gefreut. Die ganze Nacht über hatte ich stark erhöhten Blutdruck und vergeblich sehr viele Spritzen dagegen bekommen. Am Morgen wurden als erstes die Magensonde und Sauerstoffschlauch entfernt. Dann Morgenwäsche und zuletzt der Katheder. Alles wirklich kein Problem. Einmal tief einatmen und los. Der Blutdruck war schlagartig wieder ok. Zurück auf dem Zimmer konnte ich mich noch von meinem alten Zimmernachbarn verabschieden und wurde kurz daraufhin in ein anderes Zimmer verlegt, da noch zwei Frauen aufgenommen werden sollten, für die man ein Zimmer benötige. Der Apfelsaft auf meinem Nachtisch hatte das Verfallsdatum meines nächsten Geburtstags. Vor der OP hätte ich das als schlechte Omen gewertet. 

Die Tempobox brauchte ich dieses Mal nicht für die Tränen, sondern das gelegentliche Nasenbluten. Mit dem Kompromiss konnte ich sehr gut leben. Ich war bereits kräftig geschwollen, jede Menge Blut war auch dieses Mal geflossen, aber mit Schwellungen kann ich leben, die gehen vorbei. Sie waren dieses Mal auch anders: bei der ersten OP ist es stark in das Jochbein eingeblutet und dort sind Schwellungen am unangenehmsten und mit starkem Druck auf dem ganzen Gesicht verbunden. Dieses Mal waren es reine Hamsterbäckchen. Die Kühlmaske trug ich nonstop, aber der Zenit der Schwellung stand mir noch bevor. Bei jedem Gang an einem Spiegel versuchte ich unbeobachtet meinen Splint, den Biss und die Mittellinie zu schauen. Ich kann es immernoch nicht glauben, dass dieser schwere Schritt, über den ich zehn Jahre nachgedacht habe, den ich fast schon nicht mehr zu erreichen glaubte, nun gemeistert war. Das zu realisieren wird noch eine Weile dauern und ich freue mich schon sehr auf den Moment, wo ich den Splint loswerden würde.

Dr. Z. kam nachmittags vorbei und berichtete, dass alles gut verlaufen sei, aber überdurchschnittlich viel Blut gelaufen sei, weshalb die Schwellungen vermutlich sehr ausgeprägt sein würden. Das geht vorbei und Dr. Toller hatte mir noch während der Krankenhauszeit die ersten Lymphdrainagen in Aussicht gestellt. Es waren alle sehr nett hier zu mir und ich versuche niemandem auf die Nerven zu gehen mit ständigem Gebimmel.

29.04.11 OP +2

Der längste Tag…

Während der Nacht auf den zweiten Tag drehte ich mich nur hin und her und konnte nicht länger als eine Stunde am Stück schlafen. Am nächsten Morgen war ich völlig gerädert und in der Summe mit meiner Ernährung, die aktuell aus zwei bis drei Gläsern Wasser, einem Tee und einem Joghurt bestand, gingen die Kräfte geradewegs auf den Nullpunkt zu. Den hatten mir alle prophezeit und ich erinnere mich noch an die erste OP wo es auch der verfluchte zweite Tag Post-OP war, der mir die meiste Kraft kostete. Die Schwellung hatte nochmal zugelegt und war enorm. Kurz nach der Mahlzeit, die man aufgrund der Menge besser nicht als Frühstück bezeichnen sollte, bekam ich meine erste Lymphdrainage. Die konnte ich noch nicht wirklich genießen, die am Montagmorgen stattfinden sollte (leider nein). Dennoch finde ich es gut, dass hier so früh mit abschwellenden Maßnahmen begonnen wird. Ich kühle nach wie vor mit der Maske Nonstop.

Im Fernsehen läuft unentwegt die Berichterstattung zur königlichen Hochzeit in England. Was hat die Dame sich nur für einen hässlichen Vogel ausgesucht. Gegenüber von unserem Fenster bimmelt allabendlich die kleine Glocke, die ich mit etwas Anlauf und Plastiksprengstoff sicherlich zum Schweigen bringen könnte. Das würde allerdings den Plan, dieses Feriendomizil auf dem schnellsten Wege wieder zu verlassen, zunichte machen. Momentan bin ich auf dem Standpunkt, dass ich keine dritte OP mit Metallentfernung machen werde. Mal sehen, wie sich die Einstellung dazu ändert, mein Bedarf an Kieferoperationen ist vorerst gedeckt.

Unabhängig davon habe ich es jetzt zweimal miterlebt, wie schnell diese Patienten wieder auf den Beinen sind und entlassen werden. Jetzt versuche ich erstmal einen tristen Mai herbei zu wünschen und hoffe auf einen schönen Juni, an dem ich dann auch wieder teilnehmen kann.

In den Splint beiße ich nach wie vor „perfekt“ laut Frau Toller. Der Unterkiefer findet wirklich sehr gut und ohne Umwege sein neues "Zuhause". Ich mache mir große Sorgen um meine Zähne und Hygiene, vielleicht muss ich den Splint doch nicht sechs Wochen tragen, es wäre mir sehr recht.

30.04.11 OP +3

Das Wochenende beginnt…

Ewartungsgemäß ist deutlich weniger Betrieb am Wochenende. Hinten auf dem Flur ist das Untersuchungszimmer, wo allerdings auch heute die routinemäßige Kontrolle und Spülung stattfindet. Meist laufen hier Dr. Bitschi oder Dr. Toller herum.

Ich kühle nach wie vor, das soll bald ein Ende haben, die erste Dusche nach der OP tut sehr gut. Schön kühl duschen, mit einer Hand festhalten und langsam die Beine hoch, damit der Kreislauf nicht kippt.

Die Hoffnung am Montag entlassen zu werden ist groß, ich habe allerdings noch keinerlei Info dazu erhalten. Auch wurde noch kein Röntgen gemacht nach der OP, das steht vermutlich Montagmorgen auf dem Plan.

Meine Eltern besuchen mich seit dem ersten Post-OP Tag regelmäßig, das tut sehr gut. Bei dem ersten Aufenthalt hatte ich erst versucht, das statthaft wie ein Mann allein durchzustehen, nach dem misslungenen OP-Versuch war die Psyche allerdings so im Keller, dass die Mutter sich unmittelbar in den Zug setzte und die knapp 500km zu mir fuhr. Dazu kommt noch eine sehr verständnisvolle Vermieterin, die meiner Mutter kostenlos ein weiteres Zimmer zur Verfügung stellt, solange ich noch Hilfe benötige. Versucht die Zeit nicht allein durchzustehen, niemand muss sich da etwas beweisen und für Heldentaten ist das einfach eine Spur zu heftig.

01.05.11 OP +4

Tag der Arbeit…

Ich schaffe es während meines einwöchigen Aufenthalts tatsächlich, drei Kollegen mit Metallentfernung zu überleben. Nummer Drei ist seit heute Nachmittag Bettnachbar, nach einer kurzen Auszeit mit Einzelzimmer sind wir wieder zu Zweit. Pech hatte ich mit keinem von den Dreien, allerdings sehr unterschiedliche Typen. Nr. 1 hat ein hübsches Gesicht und bis zu seiner OP eine 11mm Progenie als vermutlich einzigen Makel, den er damit beseitigen ließ. Die beiden anderen Kandidaten scheinen etwas ausführlichere Abenteuer mit der Gesichtschirurgie hinter sich zu haben und wie mir eine der Mütter unter vier Augen berichtet, hat der junge Kerl (#3) sehr unter seinem Fehlbiss gelitten, da er zudem auch noch mit Wachstumsstörungen, Segelohren und einem ziemlich zarten Körper für einen 19Jährigen unterwegs war. Wie stark sich unsere Geschichten unterscheiden können. Ich wurde mit ganz wenigen Ausnahmen nicht gehänselt wegen meines Bisses. Tatsächlich glaube ich, dass die meisten Leute bei Progenien bis 5mm auch nicht unmittelbar erkennen, woher diese Asymmetrie im Gesicht rührt. Manche halten die prägnante Unterlippe für eine „Schnute“, finden das mitunter sogar süß, einige haben mal bemerkt, dass die Oberlippe einfach kleiner sei. Tatsächlich wird das Lippenrot wohl durch die OP nicht wesentlich beeinflusst, weil nicht mehr Post-OP vorhanden sein wird. Ein wenig mehr wird es werden bei der OK-VV, aber die Größe ansich wird nicht beeinflusst. Das Lippenweiss hingegen wird stärker nach vorn kommen und mehr Symmetrie haben als zuvor. So lautet die vorsichtige Prognose von Dr. B., der allerdings dazu riet, erst einmal die Schwellungen auszusitzen, vorher könne das nicht ernsthaft beurteilt werden.

Bei meinen Bettnachbarn sieht man diese Asymmetrie der Lippen auch nach der OP noch. Es sieht auf den ersten Blick so aus, als hätten sie die Bimax noch vor sich, deshalb hatte ich Dr. B. zu meinen Lippen mal befragt. Der Biss passte von Anfang an sehr gut nach der OP und nach wie vor wandert der UK auf geradem Wege in seine neue Heimat, ich hoffe er fühlt sich wohl. Ich bin sehr gespannt auf die Röntgenaufnahme, die noch nicht gemacht wurde. Die seitlichen Platten am Unterkiefer lassen sich leicht ertasten, alle anderen Schrauben und Freunde noch nicht. Meine Schwellung ist hartnäckig, es hat sich noch nichts verfärbt, ich fürchte die wird sich noch eine ganze Weile halten. Für Montag wurde mir wieder eine Lymphdrainage in Aussicht gestellt und nach Entlassung werde ich unmittelbar mit meiner Physio in LB weitermachen, wo wir nach der ersten OP aufgehört haben. Auch damals habe ich zwei Rezepte gebraucht (etwa sieben Wochen). Wenn übrigens jemand in LB und Umgebung eine Physio sucht, die mit Kiefern und Operierten sehr gut umgehen kann, kann sich gern mal melden. Empfehle gern Jemand erfahrenes UND soar selbst operiert.

02.05.11 OP +5

Besucherluxus…

Der Ablauf ist wie gehabt, abgesehen vom Röntgen findet nichts Aufregendes statt BIS ich erst Besuch von meiner Mutter, dann JanaX von hier und am Nachmittag schließlich von Melinda und Lothi. Schön dass Ihr da wart, schön Euch mal live gesehen zu haben und wenn man auch nichts anbieten kann als "Gastgeber" abgesehen von einem Abführmittel, das mir die Schwester nach der Trombosespritze hingelegt hatte...sie ist ausschließlich für die sonnigen Seiten des Aufenthalts zuständig. Ich hatte eine Woche keinen Stuhlgang weil ich nahezu nicht gegessen habe und somit auch keine Verstopfung, sondern einen leeren Darm - Überraschung. Also die Mittelchen blieben schön dort wo sie waren, verpackt.

03.05.11 OP +6

Ende…

Entlassung, endlich. Morgens bekomme ich meine letzte Trombosespritze, die Krankenschwester freut sich immer sehr, morgens diese nervigen Injektionen zu verteilen. Naja. Koffer packen, Schrank räumen, wie schnell das gehen kann, wenn man aus dem KH entlassen wird.

Bei einer kurzen Visite kommt noch kurz von Prof. W. der Kommentar "na, alles überlebt?" und Herr Z. grinst freundlich und verabschiedet sich mit einem "bis gleich". Danach geht es unter die Dusche und runter in die Ambulanz. Letztes Mal Gummis wechseln, Hygienespülung und ein kurzes, nettes Gespräch mit Z. oder Dr. Trinkle...Krankschreibung, Rezept für Lymphdrainage und Termine zur Splintentnahme. Ich nehme mir fest vor beim Zwei-Wochen-Termin zu quengeln, ob er nicht früher raus kann, wenn er doch so super passt :-)

Fazit:

Bilderbuchverlauf, ich hatte es mindestens so hart wie die erste OP erwartet, das war es nicht. Die Psyche macht da doch eine Menge aus.

Ergebnis im Mund super, aussen kann man noch nichts beurteilen.

Dr. Dr. Zoder ist toll (1. Operateur), Fr. Dr. Toller (2. Operateurin) hat ihren Nachnamen auch verdient und ich hätte bei etwas mehr Energiereserven den Koch erschossen.

Ich bin glücklich, zufrieden, müde, total hungrig und realisiere, dass ich meinen schwersten Weg, über den ich so lange gegrübelt hatte, der mir auch so viele Hürden in den Weg gestellt hatte, endlich erfolgreich meistern konnte. Ich bin davon überzeugt, die Behandlung wird nicht mehr ewig dauern und alles was jetzt noch kommt, wird Kindergarten sein. Zwei Mal durch diese "kleine Hölle" gehen zu müssen mitsamt der Ungewissheit vor dem zweiten Versuch, das wünsche ich niemandem.

Jetzt bin ich noch sehr gespannt auf den OP-Bericht aus dem KH, mal sehen ob ich ihn in die Finger bekommen kann.

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Hallo Chris

Dann mal Glückwunsch zur überstandenen Re-OP und weiterhin frohes Abschwellen !!!

Ich habe leider nicht genau mitbekommen, warum eine Re-OP von Nöten war, vielleicht schreibst du noch das eine oder andere dazu ?!?

Gute Besserung !!! ;)

VG

Ronon

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Danke, der erste Kaffee schmeckt auch super, ein bisschen putzen mit Kinderbürste geht ja und bis dahin wollte ich warten mit Kaffee und anderen Verfärbern.

Vorgeschichte war diese:

Die Röntgenbilder kann man sich im Marien auf CD mitgeben lassen. Ich habe beim Warten aufgeschnappt "des scheint sich rum zu spreche, es fraget immer mehr danach..." :-)

Beim Profil sollte man bei den Weichteilen noch die starken Schwellungen bedenken, die noch vorhanden ist.

Den OP-Bericht aus dem Krankenhaus habe ich leider noch nicht, soweit ich das richtig verstanden habe wurden

OK: 4mm vor, Schwenk vorn nach unten und auf einer Seite der Biss 2mm gesenkt. War wohl schief.

UK: 2mm zurück und in die Mitte geschwenkt, Zahlen weiss ich noch nicht genau.

post-3617-0-05823200-1304423837_thumb.jp

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Danke, der erste Kaffee schmeckt auch super, ein bisschen putzen mit Kinderbürste geht ja und bis dahin wollte ich warten mit Kaffee und anderen Verfärbern.

Vorgeschichte war diese: http://www.progenica...__1#entry106871

Ach ja, jetzt erinnere ich mich wieder !! Danke für die Gedankenstütze .... ;)

Die Röntgenbilder kann man sich im Marien auf CD mitgeben lassen. Ich habe beim Warten aufgeschnappt "des scheint sich rum zu spreche, es fraget immer mehr danach..." :-)

Den OP-Bericht aus dem Krankenhaus habe ich leider noch nicht, soweit ich das richtig verstanden habe wurden

OK: 4mm vor, Schwenk vorn nach unten und auf einer Seite der Biss 2mm gesenkt. War wohl schief.

UK: 2mm zurück und in die Mitte geschwenkt, Zahlen weiss ich noch nicht genau.

Ich hätte es auch cooler gefunden, wenn es die Bilder bei meiner Klinik auch "To-Go" gäbe, ich hatte die nur mit der Kamera abfotografieren können, von daher war die Quallität nicht so berauschend. Aber dein OPG-Bild sieht echt krass aus, so dass man sogar die Mineral-Struktur (oder wie man das auch immer noch nennt), also diese feinen linien erkennen kann .... !?!? :huh:

VG

Ronon

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Juhuu, freu mich wirklich dass alles geklappt hat :)

Nun mal frohes Abschwellen!

Durfte heute auch mal Dr. Dr. Z. kennenlernen, er hat konzentriert mein Gesicht vermessen ;-)

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Den OP-Bericht aus dem Krankenhaus habe ich leider noch nicht, soweit ich das richtig verstanden habe wurden

OK: 4mm vor, Schwenk vorn nach unten und auf einer Seite der Biss 2mm gesenkt. War wohl schief.

UK: 2mm zurück und in die Mitte geschwenkt, Zahlen weiss ich noch nicht genau.

Die Bilder sind beeindruckend. Du musst dich super fühlen. Freu mich auch für dich!

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Hei Chris,

Gratulation - alles alles Gute für deine Genesung.

Die Bilder sind wirklich super beeindruckend.

Lass dir den "ordentlichen" Kaffee schmecken. ;)

Liebe Grüße & bleib weiterhin so munter,

Sanne

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Die Fotos sind in einem kleinen Format mit einem AGFA Viewer auf der CD. Wenn man ein bisschen sucht und die richtige Software hat, kommt man auch an die Originale auf der CD in Hochauflösung, wie sie auch für die Röntgenausdrucke für die Ärzte verwendet werden. Das Dateiformat ist leider etwas exotisch, aber man bekommt es hin.

Diese hier sind also sogar verkleinert.

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Schööööön!! Freut mich sehr für dich!

Kakao war auch das Erste, was ich gemacht hab zu Hause ;).

Erhol dich gut und gute Besserung :)

Edit:

Morgens bekomme ich meine letzte Trombosespritze, die Krankenschwester freut sich immer sehr, morgens diese nervigen Injektionen zu verteilen.

Meinst du die gute Brigitte? Die mit einem immer in der dritten Person spricht?

Die hats drauf :D

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Chris ich freue mich doppelt und für Dich ganz besonders, den ganzen Mist endlich hinter Dir zu haben und diesmal null Komplikatinen, ganz große spitze wirklich. Dass Du dann auch nach dem ersten ja so langen Überlegen jetzt endlich die eigentliche Nummer gut überstanden hast, kannst stolz auf Dich sein und Du wirst sehen, wie schnell dann auch alles besser geht - jetzt nur nicht vom ersten Tief übermannen lassen, das mehr oder weniger anklopft, wenn einen das gemanschte Essen nervt und so, und dann hast Du es echt bald geschafft!

Alles Liebe

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Vielen Dank an alle.

Ich genieße jeden kleinen Fortschritt täglich.

Die Mundöffnung ist schon toll, sogar schon so groß, dass ich vorsichtig sein sollte.

Mein Frühstück und die anderen Mahlzeiten schneiden ich immer in 1x1cm Stücke, möglichst flach, das passt alles wunderbar Richtung Gaumen. Kauen natürlich nicht. Von dem pürierten Zeug habe ich mich vollends verabschiedet.

Gestern habe ich mir einen Semmelknödel klein gezupft mit etwas selbstgemachter Sauce, eine Offenbarung nach dem Krankenhausgourmetessen.

Mit der Kinderzahnbürste komme ich fast schon an alle unteren Kauflächen, die hinteren noch nicht. Schön dass bislang alles so prächtig heilt und sich positiv entwickelt, ich hatte nicht mehr daran geglaubt um ehrlich zu sein. Langsam lässt sich auch erkennen wie die Lippen künftig aussehen werden, gefällt mir sehr. Fast ein wenig weiblich.

VG

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Vielen Dank an alle.

Ich genieße jeden kleinen Fortschritt täglich.

Die Mundöffnung ist schon toll, sogar schon so groß, dass ich vorsichtig sein sollte.

Mein Frühstück und die anderen Mahlzeiten schneiden ich immer in 1x1cm Stücke, möglichst flach, das passt alles wunderbar Richtung Gaumen. Kauen natürlich nicht. Von dem pürierten Zeug habe ich mich vollends verabschiedet.

Gestern habe ich mir einen Semmelknödel klein gezupft mit etwas selbstgemachter Sauce, eine Offenbarung nach dem Krankenhausgourmetessen.

Mit der Kinderzahnbürste komme ich fast schon an alle unteren Kauflächen, die hinteren noch nicht. Schön dass bislang alles so prächtig heilt und sich positiv entwickelt, ich hatte nicht mehr daran geglaubt um ehrlich zu sein. Langsam lässt sich auch erkennen wie die Lippen künftig aussehen werden, gefällt mir sehr. Fast ein wenig weiblich.

VG

hmm lecker. das habe ich mir gestern auch gegönnt. lecker knödel mit gaaanz viel soße :rolleyes: das war eine richtige wohltat.

auch wenn das kauen momentan nicht geht, wenigstens den geschmack von gutem essen im mund zu haben, das ist was feines!

hilfe. die kinderzahnbürste kann ich bei mir noch nicht mal normal im kiefer "aufstellen". dafür ist meine mundöffnung noch nicht so weit.

das ist echt doof, sich so ewig die zähne nicht gescheit putzen zu können. naja, es wird auch wieder besser!

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Nicht verrückt machen. Ich kann bestätigen, dass Christ superfit ist! Er hat bei unserem Besuch sämtliche Übungen, die wir 8-Monats-post-op-Kandidatinnen untereinander ausgetauscht haben, versucht nachzumachen!!! B) Und zu unserem Entsetzen noch nicht mal schlecht... schön, dass es dir so gut geht, Chris - übertreib es aber nicht. Schööön langsam machen.

Haste die Röntgenbilder rausgeschmuggelt und über deinem Bett aufgehängt oder nur die auf CD?

War schon toll, das klasse Ergebnis mit dir zu bestaunen. Weißt du jetzt, was die weiße Linie ist?

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Ich habe mal den Biss und die Öffnung, wenn die Gummis nicht eingehängt sind fotografiert.

Laut Dr. Zoder passt es super und die Gummis sind nur ein wenig zur Führung des UK. In der Mitte sitzt alles schön. :-)

VG

post-3617-0-50909200-1304630699_thumb.jp

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Ich habe mal den Biss und die Öffnung, wenn die Gummis nicht eingehängt sind fotografiert.

Laut Dr. Zoder passt es super und die Gummis sind nur ein wenig zur Führung des UK. In der Mitte sitzt alles schön. :-)

VG

du hast aber schöne Zähne da werd ich echt neidisch hätte auch so tolle Zähne

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Morgen ist die OP zwei Wochen her und ich hatte heute den ersten Kontrolltermin. Dr. Z. war leider nicht da, es scheint aber eine neue Ärztin im Team zu geben, den Namen konnte ich nicht lesen. Jedenfalls wurde ich heute von einem charmanten. attraktiven Dreigestirn untersucht und war nach wenigen Minuten wieder auf "freiem Fuß". In den Splint passe ich nach wie vor Zitat "perfekt", aber da der Dr. nicht da war, konnte ich mir die Frage nach einer früheren Scheidung von diesem Plastik sparen. Den OP-Bericht habe ich leider immernoch nicht.

Die Mundhygiene sei super, ich komme mit der Kinderbürste mittlerweile überall hin, nur nicht an die Rückseite der oberen Schneidezähne, also innerhalb des Splints. Da muss dann nach Entfernung die Zahnärztin mit schwerem Gerät eingreifen.

Neue Mundspülung gekauft, ich komme ca. 1 Woche mit einer Flasche hin. Ich reinige zunächst mechanisch und anschließend wird mit Octenidol gespült.

Heute habe ich mich durch zwei Pfannkuchen gekämpft, geht prima wenn es schön klein gezupft ist. Weich genug ist es ja. Also noch drei Wochen Splint. Man wird es überleben :)

Die Schwellung geht zügig zurück, war im KH deutlich überdurchschnittlich, aber selbst die Physio meinte heute, dass es schnell gehe. Alles kein Vergleich zur ersten verkorksten OP, im Prinzip das genaue Gegenteil.

VG

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Neue Mundspülung gekauft, ich komme ca. 1 Woche mit einer Flasche hin. Ich reinige zunächst mechanisch und anschließend wird mit Octenidol gespült.

Den Verschleiß hatte ich auch. Netteweise verfärbt sich bei Octenidol nix, im Gegensatz zu seinen Brüdern und Schwestern.

Freut mich, dass alles bei dir so gut klappt! So kanns weitergehen :)

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Die Zunge wird bei mir dunkel, ist aber nach dem nächsten Putzen immer weg.

Ich hatte eben schon den ersten selbstlösenden Faden auf der Zunge, ist das nicht eigentlich zu früh? Aber meinetwegen können die sich verabschieden, die Wunden sind ja alle zu denke ich mal.

:-)

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Ein paar Punkte hatte ich noch vergessen, die vielleicht für alle, die noch vor der OP stehen, wichtig sein könnten.

Thema Schmerzen:

ich hatte im Krankenhaus eigentlich nur Schmerzen, wenn ich die Kühlmaske getragen habe. Und zwar im Gelenk auf beiden Seiten. Klingt grotesk, war aber so. Man bekommt routinemäßig eh eine gewisse Ration schmerzmittel über den Tag verteilt, bei Bedarf wird nachgeschoben. Also davor braucht man keine Angst haben.

Seit dem Entlassungstag habe ich nicht einmal etwas gebraucht. Hatte mir vorher noch was besorgt, aber gebraucht habe ich es nie.

Gefühlsstörungen und Taubheit:

Da scheine ich wahnsinniges Glück zu haben. Abgesehen vom Gaumen und Zahnfleisch ist nichts taub. Während des Krankenhausaufenthalts hatte ich im Bereich der Schwellungen Taubheit, aber das Gefühl ist wirklich sehr schnell wieder gekommen. Dass das Zahnfleisch taub ist, stört mich überhaupt nicht, das wird noch wiederkommen.

Die Haut ist im Bereich der Schrauben leider etwas unrein geworden, ich hoffe, das läuft nicht aus dem Ruder. Da scheine ich kein Einzelfall zu sein. Mal schauen wie ich das in den Griff bekommen kann.

Schrauben und Platten spüre ich im Alltag nur die neben der Nase am Oberkiefer. Die anderen kann man zwar ertasten, aber man spürt sie abgesehen davon nicht.

Ich bin sehr zufrieden und alles was überdurchschnittlich positiv läuft nehme ich als kleine ausgleichende Gerechtigkeit zum ersten OP-Abenteuer. Ich freue mich schon sehr darauf in zwei Wochen den Splint loszuwerden (das wären OP plus 5 Wochen) und das erste Mal in meinem leben mit dem OK vor den UK zu beissen. Ich mache dann Fotos.

:-)

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Ich bin sehr zufrieden und alles was überdurchschnittlich positiv läuft nehme ich als kleine ausgleichende Gerechtigkeit zum ersten OP-Abenteuer. Ich freue mich schon sehr darauf in zwei Wochen den Splint loszuwerden (das wären OP plus 5 Wochen) und das erste Mal in meinem leben mit dem OK vor den UK zu beissen. Ich mache dann Fotos.

Dachte ich auch, nachdem du dich nach der OP wieder gemeldest hast!

Muss ein schönes Gefühl sein!

HG

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Die Haut ist im Bereich der Schrauben leider etwas unrein geworden, ich hoffe, das läuft nicht aus dem Ruder. Da scheine ich kein Einzelfall zu sein. Mal schauen wie ich das in den Griff bekommen kann.

Als ich wieder zuhause war, war meine Haut auch sehr "schuppig" im Mundbereich. Aber das hat sich nun wieder gelegt.

Schrauben und Platten spüre ich im Alltag nur die neben der Nase am Oberkiefer. Die anderen kann man zwar ertasten, aber man spürt sie abgesehen davon nicht.

Ich spüre auch eine Platte neben der Nase, auf der anderen Seite kann ich aber nichts ertasten.

Ich freue mich schon sehr darauf in zwei Wochen den Splint loszuwerden (das wären OP plus 5 Wochen).

Bei mir ist es nächste Woche soweit, ich freu mich schon sooo :)

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glückwunsch zur überstandenen op chris....freu mich riesig für dich, dass dieses mal alles super gelaufen ist!!!

hoffe es heilt alles schön ;)

grüsse :rolleyes:

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Hi,

ja das tut es :-)

Übernächste Woche werde ich auch den Splint los. Hast Du noch einen Kontrolltermin in nächster Zeit?

VG

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