binas

Jetzt ist sie drin.....

Hallo an alle!

kurz zu meiner Situation: Also ich bin 25, hatte als Kind ( so mit 12 ) schon einmal eine Spange, die Behandlung wurde aber leider nicht zuende gebracht ( sowohl KFO als auch meine Eltern gaben auf). Jetzt also der zweite Versuch meine schiefen Zähne loszuwerden. Meine jetzige KFO eröffnete mir sofort, dass ohne OP in meinem Alter da nichts mehr zu machen sein. Ich war total verwirrt, weil mir zu dem Zeitpunkt nicht mal klar war, dass ich eine ausgeprägte Unterkieferrücklage habe. Ich hatte immer gedacht, meine Schneidezähen im OK stünden einfach viel zu weit vor (Überbiss 12mm), und Kiefer würden halt manchmal sehr laut knacken. Eine OP kam eigentlich nicht in Frage, aber ich bin dann trotzdem mal zum KFC gegangen. Der hat mir auch dringend geraten, es machen zu lassen, da die Fehlstellung wohl recht ausgeprägt sei (Ist das so? Ich kenne die Dimensionen da gar nich so...). Na ja, also ist jetzt Spange und UKVV geplant.

Heute war es soweit, ich habe meine Zahnspange eingesetzt bekommen. Am Freitag waren zunächst die Separiergummis eingesetzt worde und heute morgen ging es dann los. Das Ganze hat ca. 2,5 Stunden gedauert und tat kaum weh (das Entfernen meines alten Retainers am Freitag war 1000 mal schlimmer). Momentan bin ich erstmal total unzufrieden. Die Brackets (Forestadent Quick), die auf dem Modell noch so schön klein aussahen, scheinen in meinem Mund riesengroß zu sein. Schmerzen habe ich, bis auf dass mich eine scharfe Kante von einem Band in die Zunge piekst, überhaupt keine- auch kaum Druck auf den Zähnen. Aber ich habe das Gefühl, eine Werkzeugkiste im Mund herum zu tragen und kann mir gerade kaum vorstellen, jemals wieder kauen, geschweige denn abbeißen zu können. Kann mich nicht daran erinnern, dass es bei der ersten Spange soooo komisch war.

Auch die Reaktionen, die ich heute bekommen habe, waren nicht so aufbauend. Mein Freund, dem ich schon oft erklären musste, dass man manchmal am Besten gar nichts sagt, hat sich die größte Mühe gegeben und sagte: " Tja, da müssen wir jetzt durch", meine beste Freundin: "Wie sehen dann die (Brackets) aus, die die Kasse zahlt?". Ich weiß, ist alles nicht bös' gemeint, und so eitel bin ich auch nicht - dann hätte ich keine Metallbrackets genommen- aber ich fühl' mich total doof gerade. Besonders beim Lachen,da bleibt immer die Oberlippe an den Brackets hängen. Ach, ich jammer nur rum... was soll das erst werden nach der OP?

Ich hoffe, ich gewöhne mich schnell an die Spange, das Gefühl im Mund ist momentan total ätzend. Es fühlt sich an, als bestünde einfach alles aus Metall. Morgen muss ich wieder arbeiten, da graust es mir vor, ich muss immer so viel reden bei der Arbeit und momentan nervt mich jedes Wort, das ich sagen muss. Deswegen schreib ich hier jetzt auch schon viel zu viel- konnte es ja keinem so ausführlich erzählen heute! Na ja, was ich eigentlich wissen wollte, war ob dieses komische Gefühl im Mund, bald weg geht und vielleicht mag ja jemand von seinen ersten Tagen mit Spange erzählen. Freu mich auf Antworten

LG Binas

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... na dann, herzlich willkomen unter den "fest bespangten" :)

mach Dir über unüberlegte Bemerkungen zur Zahnspange um Erwachsenenalter keinen Kopf ;)

Lippi1976

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Hallo binas!

Meine geschichte liest sich beinahe gleich wie deine (bin 26).

Ich war auch voriges Jahr schon bei einem KFO und der hat mir ofenbart, dass bei meiner Fehlstellung nur eine feste Spange und eine zusätzliche OP möglich ist um das zu berichtigen.

Ich war zuerst total geschockt und den Tränen nahe. Habe dann die ganze Sache mal zu den Akten gelegt und mich einfach nicht mehr darum gekümmert.

Heuer im März dann, habe ich mir nocheinmal ein Herz gefasst und bin zu einem weiteren KFO gegangen, der mir alles nochmal ganz genau erklärt hat und auch die Angst vor der OP einwenig genommen hat.

Mittlerweile ist es so, dass ich seit letzten Montag meine fest Spange im OK und UK habe.

Es fühlt sich zwar nochimmer ganz komisch an, aber man hat nicht mehr andauernd den Geschmack von Metall im Mund. Man gewöhnt sich tatsächlich daran, auch wenn man es zu Beginn nicht glauben kann.

Meine Oberlippe bleibt auch nochimmer bei den Brackets hängen, aber es wird schon besser.

Was das Reden anbelangt habe ich die Erfahrung gemacht, dass man einfach viel reden muss, damit man sich daran gewöhnt. Das ist ein schwieriger Lernprozess......

Es wird immer wieder Leute geben die einen komisch ansehen,weil man eine Spange trägt, aber da müssen wir durch. Ich sag mir immer, dafür habe ich dann schöne Zähne und dann werden die neidisch schaun :)

Durchhalten ist das Zauberwort bei der ganzen Prozedur.

Wir werden das schon hinbekommen B)

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Danke für's Mutmachen euch beiden!

Gewöhnt man sich denn wirklich daran, dass es immer an der Wange scheuert? Das tut zwar nicht weh, aber nervt schon.

Bin schon gespannt, wann man das erste mal sieht, dass sich was getan hat. Der erste Kontolltermin ist in 4 Wochen.

LG Binas

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Ja an das Scheuern an der Wange gewöhnt man sich. Ich habe mir aus der Apotheke eine Creme geholt, die betäubt die Stelle einwenig. Hat super geholfen.

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4. Tag mit Spange - ihr habt Recht behalten, man gewöhnt sich langsam dran. Das Scheuern an der Wange ist mittlerweile auch ok. Auch an das Spiegelbild habe ich mich gewöhnt. Probleme macht mir momentan das Zähneputzen. Ich habe eine elektrische Zahnbürste und versuche mich daran zu halten, was der KFO gesagt hat. Also im 45° Winkel ober- und unterhalb der Brackets putzen, usw. Weil ich aber dabei in den Spiegel gucken muss, spritzt natürlich alles rum und außerdem hab ich das Gefühl, dass der Bereich rund um die Brackets nicht richtig sauber wird. Hierfür nehme ich noch so'nen Extraaufsatz mit nur 3 "Borsten-Büscheln", aber das scheint mir nicht genug....vielleicht stell' ich mich auch grad nur besonders an... Habt ihr irgendwelche Tipps?

Danke und LG

binas

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Sooo, nach langer Zeit will ich mal wieder was schreiben! Angesetzt war bei Beginn der Behandlung ein Jahr Spange und dann OP. Tja, jetzt sind 1 Jahr und 7 Monate rum, Spange noch drin, noch nicht operiert. Aber dass es länger dauert hab ich mir schon gedacht und es stört mich auch nicht weiter. Die Zeit mit Zahnspange war bisher nicht aufregend, es gab ein paar Bogenwechsel, ein paar fürcherlich verfärbte Gummiketten, aber eigentlich nichts aufgregendes. Die Zähen stehen, bis auf ein, zwei kleine Lücken ziemlich gerade. Der Überbiss ist natürlich noch der gleiche. Heute war ich dann mal wieder beim KFO und mir wurde beim Bogenwechsel gesagt "so, das sind jetzt die Stahlbögen, bevor es zur OP geht. Die müssen jetzt erstmal passiv drin bleiben." Was heißt das denn nun? Ist ein Ende in Sicht? Soll ich mir jetzt einen Termin beim KFC holen und anfangen nervös zu werden? Und wieso passiv? Heißt das, die Zähne sind fertig ausgeformt? Das "Gespräch" war natürlich als ich mit offenem Mund da lag und nichts fragen konnte, und danach war sie gleich wieder weg. Ich bin wegen der Arbeit immer erst nach sechs beim KFO, da herrrst bei denen natürlich auch Feierabendstimmung :-)! In 3 Wochen hab ich wieder einen Termin. Ob dann was geröntgt wird oder Abdücke gemacht werden, weiß ich nicht. Kann mir jemand was zu den Stahlbögen sagen, und was es mit dem "passiv" auf sich hat? Vielen Dank und Grüße

Binas

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Hi, Binas

So ist´s korrekt. Passiv heißt nichts anderes als das die Zähne nun nicht mehr bewegt werden sollen, da der Kieferchirurg nun einen statischen( so bleibenden) Befund braucht. Er muß dann von dieser Zahnstellung die Abdrücke für die sogenannte Modell-Op machen um die Verlagerungsstrecken berechnen zu können. Das wäre ja sinnfrei, wenn in der Zwischenzeit weiter Bewegungen stattfinden.

Die Abdrücke macht manchmal der Kfo, bei mir war`s der Kfc. Das ist unterschiedlich.

Ich habe auch bis zur OP 1,5 Jahre gebraucht und hab meinen Termin nun am 5. Dez.......also bald :487:

Glencoe

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Glencoe, vielen lieben Dank für deine Antwort! Jetzt hast du deine OP schon hinter dir, hoffe es ist alles gut verlaufen! Gibts einen Bericht?

Ich war heute wieder beim KFO... und es geht in ganz kleinen Schritten voran. Am 24.1. werden Abdrücke gemacht, und dann kann ich mich endlich beim KFC vorstellen. Ich hoffe, ich bekomme schnell einen Termin und dass dann bald operiert werden kann. Es wäre wirklich blöd, wenn sich das in den Sommer ziehen würde, wegen der Schwellung und vor allem, weil ich da auf der Arbeit eigentlich nicht fehlen kann. Kann mir jemand sagen, wie es weiter geht? Also, Termin beim KFC, wenn der dann sagt, es kann operiert werden, folgen dann noch etliche weitere Termine? Und wenn ja, was wird dann gemacht? Habe ein bisschen Angst, denn als ich vor 1,5 Jahren das erste Mal beim KFC war zur Begutachtung, kam es mir schon ein wenig "zwischen Tür und Angel" vor. Danke und liebe Grüße

Binas

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So, jetzt wird es ernst....! Am nächsten Mittwoch, 27.02.2013 werde ich operiert. Von Dr. Dr. Pytlik im Klinikum Halle/Westfalen.

Ich hab Angst!!!

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