Amenophis

Milch- und bleibende Zähne im Oberkiefer nicht durchgebrochen - welche müssen operativ entfernt werden?

Hallo zusammen,

bei unserem 11jährigen Sohn wurde anhand einer Röntgenaufnahme festgestellt, dass sowohl die Milchzähne 55 und 65 (oben rechts und oben links) als auch die darüber liegenden bleibenden Zähne 15 und 25 nicht durchgebrochen sind. Zwischenzeitlich haben sich die bleibenden Zahnreihen geschlossen, sodass die Zähne nicht mehr durchbrechen können und eine operative Behandlung erforderlich ist.

Der erste Kieferorthopäde riet dazu, sowohl die Milch- als auch die bleibenden Zähne im Oberkiefer heraus zu operieren.

Der zweite Kieferorthopäde hingegen meinte, dass dann auch die bleibenden Zähne 35 und 45 im Unterkiefer gezogen werden müssten, damit die Zahnreihen wieder passend übereinander liegen. Um dies zu vermeiden, empfahl er lediglich die Milchzähne heraus zu operieren und die vorhandenen Zahnreihen im Oberkiefer durch eine Zahnspange kontinuierlich zu öffnen, sodass die bleibenden Zähne 15 und 25 in die dadurch entstehende Lücke durchbrechen können. Mit dieser Behandlung wurde, da sie von uns als schonender angesehen wurde und den Erhalt von vier der bleibenden Zähne versprach, auch begonnen. Unser Sohn trägt nun bereits seit einigen Wochen eine lose Zahnspange.

Der Kieferchirurg, der nun die operative Entfernung der Milchzähne 55 und 65 vornehmen soll, reagierte auf den Behandlungsvorschlag des zweiten Kieferorthopäden verwundert. Er ist der Meinung, dass die durch die Zahnspange entstehende Lücke niemals so groß werden kann, dass die bleibenden Zähne 15 und 25 in diese durchbrechen werden. Auch vertritt er nicht die Meinung des zweiten Kieferorthopäden, dass mit Entfernung der bleibenden Zähne im Oberkiefer auch die bleibenden Zähne im Unterkiefer entfernt werden müssen.

Mittlerweile sind wir vollkommen verunsichert und wissen nicht, welcher der Experten hier die richtige Meinung vertritt.

Ich würde mich freuen hier im Forum einige Meinungen und Ratschläge zu dieser Frage zu erhalten.

Vielen Dank im Voraus! :)

Gruß Amenophis

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Besser ist auf jeden Fall der 2. Weg ( keine Ex, Lückenöffnung und dann Einstellung der Zähne)

Der 1. Weg ist der bequemere Weg und ja, es müssen sicher auch unten 2 Zähne raus- das Gebiß ist wie ein Reißverschluß und wenn oben 2 Zähne fehlen, dann ist es sicherer unten auch 2 zu ziehen, um diesen Reißverschluß zuzubekommen ... ich hoffe, das war verständlich

mein alter Chef hat zum verständlichmachen der Ex immer gesagt, lieber 28 passende Kleider im Schrank, als 32, die nicht passen... fand ich immer gut...

der 2. Weg ist halt langwieriger und muß auf jeden Fall durchgezogen werden, denn 2 Zähne, die im Kiefer liegen, sind kein Spaß...

man fängt meist mit herausnehmbaren Spangen an und steigt dann auf eine feste Spange um, wenn alle bleibenden Zähne da sind...

Kieferchirurgen haben von KFO oft keinen blassen Schimmer, das nur mal zur Info... die sind meist schnell im Zähne ziehen, aber Gott sei Dank ist das immer noch Sache der Eltern....

Hoffe, damit ein wenig geholfen zu haben

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Gesunde BLEIBENDE Zähne zu ziehen, sollte wirklich das allerletzte Mittel sein. Bei einem 11-Jährigen sollte ja wohl noch genug Kieferwachstumspotential vorhanden sein, um Platz für die oberen 5-er zu schaffen.

Die Vorgehensweise des Kfo 2 klingt mir da deutlich vernünftiger. ;)

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Der Kieferchirurg, ...reagierte auf den Behandlungsvorschlag des zweiten Kieferorthopäden verwundert. Er ist der Meinung, dass die durch die Zahnspange entstehende Lücke niemals so groß werden kann, dass die bleibenden Zähne 15 und 25 in diese durchbrechen werden.

Kieferchirurg - bleibe bei deinem Leisten ! :-(

Zustimmung für Fall 2

Salve,

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Hat der KFO euch gesagt, wie lange die Behandlung dauern soll? Stell ich mir sehr langwierig vor...

ca. 9 Monate, bis dass sich die bleibenden Zähne in Bewegung setzen sollen...und dann mal weitersehen...

Viele Grüße

Amenophis

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