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UK-Rückverlagerung am 24.05.11 bei Prof. Dr. Dr. Eufinger im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen

So, ich habe mich jetzt mal aufgerafft um auch einen Erfahrungsbericht zu schreiben.

Montag, der 23.05.11:

Ab gehts in Krankenhaus. 10.30 Uhr bei der Aufnahme, um ca. 12 Uhr konnte ich mein Zimmer beziehen. Zu meiner Verwunderung, war ich noch allein. Die Frage, ob ich noch was essen wolle war schnell beantwortet, einziges Problem: Der Typ vor mir hatte Diät Kost bestellt -.-

Es kamen 4 Minikartoffeln und eine kleines Stück Fleisch. Was solls.

Der Tag verging recht schnell da ich noch einige Ärzte abklappern musste (Anästhesist, zum Prof, und zu einer Ärztin die nochmal das Zungenbändchen abmaß) und ab gings zum Schlafen.

Dienstag, der 24.05.11 (Op-Tag):

Glücklicherweise stand ich als Dritter auf der Liste und wurde schon um kurz nach 10 nach unten gefahren. Vorher wurden natürlich des Hemdchen + Thrombosestrümpfe angezogen. Noch schnell ne Beruhigungspille eingeworfen und ab unter die Decke. Nur mit dem Hemd wars ganz schön kühl. Achja an dem Tag bekam ich einen Zimmernachbarn. 70 Jahre, netter Typ mit nem vo Krebs zerstörten Kiefergelenk.

Dann ging alles ganz schnell, ich kam in den Op-Vorraum und ab da weiß ich nichts mehr. Die Beruhigungspille hatte anscheinend ihren Soll erfüllt, da ich schon vorher weg war. Ich bekam nicht mal mit das der Anästhesist sagte: "So jetzt leiten wir die Narkose ein."

Ein paar Stunden später erwachte ich dann, fühlte mich aber wie erschlagen.

Gegen 17 Uhr gings dann zurück ins Zimmer. Zu der Zeit war ich relativ klar. Konnte sogar einige SMS schreiben. Ich bekam noch 2 Ampullen Antibiotika angelegt und eine Ampulle Novalgin. Das Novalgin hat mich dann wieder komplett ausgeknockt. Ich fühlte mich, als schwebte ich auf einer Wolke.

Die Nacht war garnicht so toll. In meinen Backentaschen wurde Schläuche gelegt, damit die Wunde ausbluten kann. Das Blut musste ich dann ca. alle halb Stunde ausspucken. Also mit Schlafen ging da nicht viel.

Mittwoch, der 25.05.11:

Um 7.00 Uhr gings direkt mit nem Rolli zum Prof., die Schläuche wurden entfernt (ein seltsames Gefühl :-\ ) und der UK wurde, mit ziemlich starken Gummis, am OK fixiert. Jetzt erfuhr ich auch wie die Lage war. Alles ohne Komplikationen verlaufen. Auf der linken Seite gings 9 mm nach hinten, auf der rechten Seite 8mm und das Zungenbändchen wurde um einiges verlängert.

Von nun an gabs dann auch nur noch flüssiges durch den Strohhalm. Die Auswahl an Speisen war trotzdem ziemlich groß. Milchsuppe in mehreren Geschmäckern, Brühe, Kaltschale in mehreren Geschmäckern. Ich probierte den Rest der Woche alles mal aus.

Schmerzmittel brauchte ich ab jetzt allerdings nicht mehr.

Abends gabs dann noch bisschen Besuch und dann ging es auch schon wieder ins Bett.

Donnerstag, der 26.05.11:

Das Erste war wieder der Besuch beim Prof. um 7.00 Uhr. Dieses Mal ohne Rolli. Alles sah gut aus, auch wenn ich noch nicht komplett auf den Splint biss. Danach konnte ich dann duschen und der Krankenhaus-Alltag holte mich wieder ein. Lesen, Fernsehen, Besuch und Schlafen. Zur Mittagszeit bekam ich dann noch Bescheid das es am Freitag raus geht :).

Freitag, der 27.05.11:

WIeder gings zum Prof. und es kam die gute Nachricht: Kompletter Biss auf den Splint. Gegen 11 bekam ich die ENtlassungspapiere und sollte mich eigentlich bei meinem KFO vorstellen. Der hat Freitags leider immer geschlossen. Das Gute war, dass meine Mutter Donnerstag schon einen Termin für Montag den 30.05.11 machte. Was mich ein wenig stutzig machte war, dass der KFC meinte der KFO würde den Splint schon entfernen. Es läge aber letztendlich im Bemessen des KFO.

Zuhause gings dann normal weiter. Suppe und viel kühlen.

Wochenende:

Das Wochenende verlief auch nicht anders.

Morgen gehts dann, mit der kleinen Hoffnung der Splint kann raus, zum KFO.

Achja zum Abschluss kann man noch sagen, die Schwellung hat ein wenig nachgelassen, dafür färbt sich langsam der untere Teil des Kopfes, bis hin zum Hals, gelb.

Es gibt immer wieder Updates zur Lage.

Bei Fragen einfach posten.

Liebe Grüße

Marcel

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So heute war der erste Besuch beim KFO, nach der Op und der hat prompt den Splint entfernt. Laut KFO hat dieser seinen Zweck erfüllt und würde jetzt nur noch stören. Muss jetzt nur noch Gummis tragen, die aber wenn ich esse und Zähne putze, rausgenommen werden sollen.

Ein Schönes aber auch seltsames Gefühl den Mund mal wieder zu öffnen.

Laut KFO ist der Heilungsverlauf sowieso sehr weit fortgeschritten und auch die Schwellung ist wohl, im Gegensatz zu anderen Fällen, sehr gering. Sieht also alles gut aus und ich bin froh das alles so gut läuft.

Toi, toi, toi das es weiter so geht.

Freitag geht es dann nochmaö zum Prof. zum Fäden ziehen.

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So, heute am 3.Juni 2011 wurden die Fäden gezogen und das Antibiotikum wurde auch abgesetzt.

Die Wunden sind, laut Arzt im KH, auch sehr schön zu geheilt. Bisher lief wirklich alles wie am Schnürchen, mit einem kleinen Beigeschmack -.-

Ich hab das Antibiotikum wohl nicht so vertragen und meine Unterlippe hat sich leicht entzündet. Der Arzt in der Klinik den ich dazu heute befragt hatte meinte auch, dass es vom Antibiotikum kommt. Hab jetzt nochmal ein Medikament bekommen, dass übers Wochenende die Entzündung hemmen soll.

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So mal wieder ein kleines Update.

Meine UKRV liegt jetzt fast 4 Wochen zurück. Der Heilungsverlauf sieht ziemlich gut aus, die Schwellung ist fast ganz zurück gegangen. Kühle auch nicht mehr regelmäßig. Diese Woche konnte ich auch endlich wieder mit leichtem Training anfangen. War schon ganz hibbelig :D

Kleine Laufstrecken gehen schon ganz gut, aber anfangs hab ich noch jeden Stoß, durch das Auftreten gemerkt. Auch Gewichte heben geht schon klar, natürlich nicht wie vor der Op, aber ein lockerer Trainingsplan ist erlaubt :)

War diese Woche auch schon wieder arbeiten. 3 Wochen AU waren auch genug.

Beim Essen mach ich auch Fortschritte. So gibt es zum Frühstück, weichen Stuten und Milchbrötchen mit Marmelade. Zerdrück das aber alles noch mit der Zunge, da ich mich noch nicht traue zu kauen. Mittags gibts dann auch schon Reis, oder weiche Spaghetti (in kleine Stücke zerschnitten) mit Hackfleischsoße. Letztes WOchenende hab ich sogar ne Bratwurst verdrückt :D

Die wurde auch einfach in ganz kleine Stücke geschnitten und dann runter geschluckt^^

Ich sehne mich aber schon dem Tag entgegen, an dem ich mal wieder ne Pizza oder ein frisches Brötchen essen kann.

Man glaubt auch gar nicht, außer man ist in der gleichen Situation, wie man das Kauen vermisst. Ich kann es zwar nicht beschreiben, aber ich freue mich sehr, auf diesen Bewegungsvorgang.

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Schön zu lesen, dass es bei dir so gut lief, das macht mir Hoffnung, was meine OP betrifft.

Um wie viele mm wurde denn bei dir der UK verlagert? Ich nehme an, dass die Fehlstellung vorher wohl nicht soo auffälig war, oder? Gibt es evtl. Bilder, die du uns zeigen möchtest?

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Links waren es 9 mm und rechts 8 mm, steht aber auch weiter oben im Text^^

Meine Schwester hat mich heute das erste mal gesehen und meinte, die Veränderung ist schon ziemlich groß. Klar man erkennt mich noch aber die Fehlstellung war vorher auch ziemlich sichtbar.

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Wow, toll dass es dir schon wieder so gut geht! Ich hatte 2 Tage nach dir meine Bimax und könnte mir net vorstellen schon wieder zu joggen oder so. Auch zu arbeiten würd bei mir noch net gehn. Wenn ich einkaufen war und mal wieder etwas weiter gelaufen bin, bin ich noch ziemlich erschöpft.

Alles Gute weiterhin :)

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Ich glaube ne BIMAX ist da auch krasser oder? Wenn beide Kiefer operiert sind, stell ich mir das echt, noch viel schlimmer vor^^

In der ersten Woche nach der Op, hatte ich auch, nach längeren Spaziergängen, Probleme mit dem Kreislauf. Davon merk ich aber jetzt nichts mehr.

Ich bin echt unglaublich froh, dass ich wieder was machen kann. Habs nicht mehr ausgehalten nur rumzusitzen :D

Ah und danke für die Besserungswünsche. Dir auch noch gute Besserung.

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Hi!

Ich hatte vor 9 Tagen meine Bimax und vermisse das Kauen auch schon!!!

Muss dauernd aufpassen, wenn ich an Essen in meiner Wohnung vorbeikomme, nicht aus Versehen mir etwas instinktiv in den Mund zu schieben, irgendwie ist das im Kopf noch nicht so ganz präsent, dass ich nicht kauen darf/kann.

Ich kann seit etwa 2 Tagen(GENAU 1 Woche nach Bimax) recht problemlos 45min spazieren gehen (habe schon wieder einen ordentlichen Schritt drauf, muss mich regelrecht bremsen), 3 Wochen nach OP dürfte ich wieder allen sturzfreien Sport treiben(Joggen sei also OK), dann muss ich auch wieder arbeiten.

3 Wochen nach einer Bimax wieder arbeiten wird denke ich kein Problem, ich muss aber auch nur rein geistig arbeiten (Berechnungen, Programmieren,...).

Bis vor 2 Tagen hatte ich auch gedacht, oje, wie soll ich das schaffen, da ich mich da noch schlapper fühlte, aber momentan geht es steil bergauf mit mir!

LG

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