Sunflower87

Wann wieder fit nach Bimax?

Hallo,

ich bin noch relativ neu hier im Forum und habe noch zich Fragen, die mir im Kopf rumschwirren. Ich werde hoffentlich im November meine OP haben, habe allerdings das Problem, dass ich ab Herbst im praktischen Jahr meines Studiums bin, d.h. ich habe dann (fast) ein ganzes Jahr durch irgenddwelche Praktika, was natürlich die ganze Sache nicht erleichtert.

Jetzt wollte ich mal fragen, wann man nach so einer Bimax (das ist doch der Ausdruck für eine Umstellungsosteotomie in beiden Kiefern?!) wieder halbwegs fit ist. Mir ist schon klar, dass das von Fall zu Fall unterschiedlich ist, aber ich würde da gerne mal ein paar Meinungen zu hören. Ich hätte z.B. eigentlich 3 Wochen nach dem momentan angepeilten OP-Termin ein 2-wöchiges Praktikum, wo ich aber im Prinzip nur ein bisschen im Labor sitzen muss oder evtl. mal eine Ausfahrt machen, nie mehr als ein paar Stunden pro Tag. Meint ihr, dass das theoretisch möglich wäre, oder soll ich es lieber gleich umplanen?

Und ca. 2 Monate nach der OP hätte ich dann ein Praktikum mit etwas mehr "Action" geplant (ich studiere Tiermedizin und das Praktikum wäre dann in einer Pferdeklinik), meint ihr das geht dann schon wieder?

Zudem müssen ja die Platten auch irgendwann wieder raus, das heißt dafür muss ich mir auch nochmal irgendwie Zeit freischaufeln. Wie lange nach der OP werden denn die Platten i.d.R. wieder entfernt?

Viele Grüße,

Sunflower

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Sunflower,

meine Bimax ist jetzt 6 Wochen her und ich bin wieder ziemlich fit. Die ersten 4 Wochen war ich allerdings ziemlich groggy. Das verkraftet natürlich jeder anders. Mich schlaucht einfach, dass ich nichts "Richtiges" essen kann. Ich habe sehr viel abgenommen und bin jetzt untergewichtig. Das zehrt natürlich und schürt Kreislaufprobleme. Also, 2-4 Wochen brauchen hier im Forum eigentlich alle.

Meine ME ist in 6 Monaten geplant. Das ist aber sehr unterschiedlich - zwischen 6 und 18 Monaten ist da alles drin.

Alles Gute,

Marlin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi,

danke schonmal für deine Antwort. Ich werden einfach mal gucken, wie fit ich dann nach 3 Wochen bin und dann u.U. das Praktikum spontan verschieben. Da es sich nur um ein zweiwöchiges Praktikum handelt werde ich das wohl noch irgendwo anders in meinem praktischen Jahr unterbringen können.

Wie lange darf/kann man eigentlich nichts festes Essen? Und wie ist das mit diesem Splint? Kann man damit essen/sprechen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Sunflower87,

2 Wochen nach meiner Bimax bin ich wieder arbeiten gegangen. Zwar sitze ich nicht wie du bei deinem Praktikum im Labor, aber ebenfalls relativ stressfrei vor einem PC ;-).

Nach der Metallentnahme war ich eine Woche zu Hause.

So schnell nach der Bimax wieder arbeiten zu gehen war an sich kein Problem. Aber es wäre besser gewesen, wenn ich mich noch eine Woche länger ausgeruht hätte. (Ich habe mich noch ein halbes Jahr später schlapp gefühlt, mehr Erholung wäre besser gewesen.)

Nach der Metallentnahme war eine Woche krank ausreichend.

Wo wirst du denn operiert? Ich denke, auch das spielt eine Rolle. Ich wurde in BH mit einer minimalinvasiven Methode operiert. Es könnte sein, dass die OP in einer anderen Klinik ein größerer Eingriff ist und du länger im Krankenhaus bist oder dich länger krank fühlst.

Alles Gute!

Margret

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo, ich wollte nur kurz was zum Thema Essen loswerden:

Wenn ihr einen Mixer benutzt, ist die Ernährung überhaupt kein Problem.

Ich hab z.B. einfach ganz normal Pasta mit Sauce gemacht oder Salat mit

allem, auf was ich Lust hatte, und es zu nem Brei zusammengemixt.

Die Optik kann man dann ja mal kurz ignorieren, aber schmecken tuts genauso.

Deswegen hatte ich glaub ich eher zugenommen :)

Fit nach 3 Wochen kann gut sein, muss aber nicht. Im Regelfall solltest Du es,

wenn es wirklich nur leichte Arbeit ist und Du sowohl guten Zugang zum Waschbecken,

als auch eine kühle Umgebung hast, es aber verkraften.

Wenn es möglich ist, würde ich aber vier Wochen Schonung draus machen, dann bist

Du noch mehr auf der sicheren Seite.

cheers und alles Gute!

@Suppentrine: "Minimalinvasiv" ist ein Werbewort des Dr. K., mittlerweile sollten

alle versierten Chirurgen "minimalinvasiv" operieren. Unterscheiden tun sie sich

bei der Schnittstelle im UK und bei der Art des Bruches, aber das wird für die Heilungsdauer

keinen grossen Unterschied machen. Da ist die individuelle Reaktion der Patienten

(Schwellung, Fitness) wahrscheinlich unterschiedlicher.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallloli :),

ich war nach der Bimax nach zwei Wochen wieder vollkommen fit. Ich hatte das Glück, dass es mir nie richtig schlecht ging.

Einen Splint hatte ich keinen, hab aber im KH Leute auf splintanisch (also schon undeutlich und angestrengt ;)) reden hören und welche getroffen die mit Splint fast normal sprechen konnten.

Ich denke auch, dass du mit 2-4 Wochen Schonung gut fahren würdest.

Was das Essen angeht, kann ich das von duke_nukem nur unterschreiben. Ich hab auch ganz normal gegessen, eben alles platt gemacht.

Sieht halt echt nicht schön aus, aber der Geschmack ist der gleiche, dadurch hat man das Gefühl, man isst normal.

Die ME findet in den meisten Krankenhäusern 6-12 Monate post OP statt.

Alles Gute :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

mich interessiert dieses Thema auch sehr... Ich werde am 6. Juli operiert und gerade habe ich meine ersten Bewerbungen für den Berufseinstieg losgeschickt.. d.h. es könnte eventuelle sein, dass im Juli Vorstellungsgespräche anstehen..

Wie lange kann man dennn nach einer OP dann nicht reden bzw. kann man mit einem Splint in den meisten Fällen gut reden?

Viele Grüße,

Tienibini

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mir geht es da ähnlich wie euch. Ich werde im Oktober mit dem Studium fertig und werde die OP wahrscheinlich dahin legen... Die Ärztin (KFC) hat mir gesagt 3 Wochen soll ich einplanen (OK und UK), ich plan aber sicherheitshalber mal 4 ein, und werde dann auch danach erst wieder mein nächsten "Karriereschritt" hinlegen. Finds aber interessant, dass es irgendwie fast nur Leute in unserem Alter betrifft :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich werde an der Medizinischen Hochschule in Hannover operiert. Mir wurde gesagt, dass der Zugang zum Kieferknochen über die Mundhöhle erfolgen wird, daher denke ich schon, dass es minimalinvasiv durchgeführt wird.

Aber ich bin ja schonmal froh zu hören, dass das mit 3 Wochen zumindest nicht völlig unrealistisch ist. Natürlich werde ich es davon abhängig machen, wie gut es mir so geht. Aber da das praktische Jahr leider sehr vollgepackt ist, müsste ich dafür dann mein so heiß ersehntes England-Praktikum verkürzen, wenn ich dieses Praktikum im Winter nicht machen könnte. Das wäre zwar kein Weltuntergang, aber schade wärs schon. Ich hoffe dann mal, dass die Plattenentfernung nach den ganzen Praktika vor meinem Prüfungssemester stattfinden kann.

Naja jetzt lasse ich erstmal die kieferorthopädische Behandlung über mich ergehen und werde dann meine Fragen zu gegebenem Zeitpunkt nochmal den Chirurgen stellen.

Vielen Dank auf jeden Fall schonmal für die Antworten! :)

@David - Sind es viele in unserem Alter? Die meisten, von denen ich hier bisher so gelesen habe sind glaube ich älter. Mir wurde mit 17, als meine erste kieferorthopädische Behandlung abgeschlossen war schon zu er OP geraten, aber damals hatte ich einfach andere Prioritäten (ich bin sehr viel geritten, auch Turniere und wollte das nicht aufgeben bzw. nicht pausieren, zudem empfand ich die Fehlstellung damals noch nicht als so schlimm/störend).

Letztendlich habe ich mich jetzt eigentlich dazu entschieden, weil meine neue Zahnärztin hier in Hannover mich nochmals auf die Möglichkeit dieser OP hingewiesen hat und mir erzählt hat, dass sie selber so eine OP (allerdings bei ihr UK Vorverlagerung) hinter sich hat und sie es immer wieder machen lassen würde. Dann habe ich einfach nochmal über die vielen Nachteile nachgedacht, die die Fehlstellung so mit sich bringt...naja und ich denke jetzt ist die Zeit noch besser als dann nach dem Studium, wenn ich eigentlich in den Beruf starten will. Daher hoffe ich, dass ich trotz der OP alle meine Pflichtpraktika irgendwie meistern werde...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@David - Sind es viele in unserem Alter? Die meisten, von denen ich hier bisher so gelesen habe sind glaube ich älter. Mir wurde mit 17, als meine erste kieferorthopädische Behandlung abgeschlossen war schon zu er OP geraten, aber damals hatte ich einfach andere Prioritäten (ich bin sehr viel geritten, auch Turniere und wollte das nicht aufgeben bzw. nicht pausieren, zudem empfand ich die Fehlstellung damals noch nicht als so schlimm/störend).

Ich hab den Eindruck die meisten Operierten sind Mitte 20. Oder lieg ich da falsch ? Ich mein, es ist ja auch das alter wo der Kieferknochen endlich mal ausgewachsen ist (bei mir hat sich die Fehlstellung erst in den letzten Jahren entwickelt). Ich hab vor ca. 1 Jahr erfahren dass ich operiert werden müsste und seither trucks ich mich nur rum und wechsel alle paar Monate die Ärzte :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich werde auch am 15.6.11 operiert aber nur am UK und jetzt wollte ich wissen ab wann man wieder auto fahren kann?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich werde auch am 15.6.11 operiert aber nur am UK und jetzt wollte ich wissen ab wann man wieder auto fahren kann?

Ich bin 1,5 Wochen nach meiner Bimax schon wieder Auto gefahren - fand aber den Schulterblick etc. noch ganz schön anstrengend.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich bin 1,5 Wochen nach meiner Bimax schon wieder Auto gefahren - fand aber den Schulterblick etc. noch ganz schön anstrengend.

ok hört sich schon gut an und wie ist das nur beim UK? das müsste doch eigentlich ein bisschen schneller gehen oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte vor 1 1/2 Jahren eine Bimax und bin nach 3Wochen halbtags wieder arbeiten gegangen (stressfreier Job...). Die 4Stunden täglich haben mir aber auch schon gelangt, also ich würde eher zuviel Zeit für die Genesung einplanen als zu wenig. Da ich mir viel Zeit gelassen habe war ich vielleicht auch schon relativ früh wieder richtig fit, zumindest habe ich nach 6-8Wochen wieder sehr viel Sport treiben können. Aber 4-5 Wochen brauchte ich schon, um wieder auf die Beine zu kommen. Also wie schon erwähnt: lieber zu viel Zeit für die Erholung einplanen als zu wenig....

Für die Plattenentnahme würde ich mind. 1Woche, maximal 2Wochen einplanen. Ich war 1Woche nach der Plattenentnahme wieder normal arbeiten und habe nach zwei Wochen wieder normal Sport machen können.

VG Steffi

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

auto fahren konnte ich erst wieder nach einem monat und selbst dann war es irgendwie noch anstrengend, vor allem bei längeren strecken. bin 200km weiter nach köln umgezogen direkt einen monat nach der op und war alles andere als fit und immernoch sehr geschwollen. ich hätte zu der zeit weder großartig arbeiten können, noch sport machen. erst 2-3 monate später habe ich mich körperlich gefühlt wie vor der op (abgeschwollen war ich jedoch erst nach 6 monaten), ansonsten war ich sehr schnell außer atem und mein kreislauf war immer wieder im keller.

das kann man aber nicht verallgemeinern, ich denke ansonsten nicht, dass es soo lange dauert mit der regeneration.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo liebe Leute, tolles Forum hier.

Habe meine Bimax (OK vor, UK zurück, Weißheitszahn raus) am Donnerstag.

Wegen dem Auto fahren würde mich interessieren, ob man jetzt nach der OP nicht fahren KANN (wenn ja, warum) oder nicht DARF. Daß das Ganze am Folgetag der OP nicht möglich ist, ist mir klar. Nur wann danach eben "ungefähr" ?

Z.B. Zum Röntgen ca eine Woche später....

Danke und schönen Adventssonntag an Alle.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

also ich bin gestern (1 Woche nach der OP) das erste mal wieder gefahren.... vorher wäre bestimmt auch schon gegangen aber ich habe es mir nicht zugetraut weil ich eben immer noch so erschöpft war. Und auch wegen der Schwellung und der Schmerzen bzw. der genommenen Schmerzmittel habe ich es mir nicht zugetraut.

Aber ich denke das es von Person zu Person unterschiedlich ist je nach dem wie schnell man das ganze "wegsteckt".

LG

Ree

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich bin 8 Tage nach der OP wieder Auto gefahren und das völlig problemlos. Ich musste lediglich den Schal ab machen, weil der sonst beim Kopf drehen auf die Schwellung gedrückt hat und das dann weh tat.

Ich hätte denke ich so ab dem 5. Tag post OP wieder fahren können, wenn es hätte sein müssen, weil da die Schwellung soweit zurück gegangen war, dass ich halbwegs schmerzfrei den Kopf drehen konnte und zudem Erschütterungen nicht mehr so unangenehm waren. Es geht also eher ums Können als ums Dürfen.

In den ersten Tagen nach der OP empfand ich jede Erschütterung (z.B. beim Gehen) als total unangenehm und z.T. auch schmerzhaft, weshalb ich da nicht besonders gerne im Auto hätte sitzen wollen. Und zudem war eben die Schwellung bis runter zum Hals gerutscht, weshalb ich die ersten Tage meinen Kopf kaum drehen konnte, was man ja beim Autofahren unweigerlich muss. Zudem war ich die ersten 3 Tage nach der OP sehr schlapp und jede Bewegung hat mich angestrengt. Auch das hätte mich da vom Autofahren abgehalten.

Aber natürlich ist das auch wieder bei jedem unterschiedlich. Dennoch denke ich, dass es schon realistisch ist zu sagen, dass man im Normalfall nach einer Woche wieder Auto fahren kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo liebe Leute, tolles Forum hier.

Habe meine Bimax (OK vor, UK zurück, Weißheitszahn raus) am Donnerstag.

Wegen dem Auto fahren würde mich interessieren, ob man jetzt nach der OP nicht fahren KANN (wenn ja, warum) oder nicht DARF.

Das eine ergibt sich doch aus dem anderen. Solange man fährt und nix passiert juckts wahrscheinlich niemanden. Aber wenns kracht und man irgendwie eingeschränkt war oder so, kriegt man vielleicht eher eine Teilschuld oder sonstwas?

Nach ner Woche gings aber wieder einigermaßen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden