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saxaholic

Bimax + Kinnplastik am 9. März 2011 bei Dr. Dr. Kater in der Hochtaunusklinik Bad Homburg

Hallo allerseits, :rolleyes:

jetzt möchte ich Euch auch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen:

Hier noch mal in Kurzform meine Diagnose:

Vertikaler Exzess der Maxilla mit frontal offenem Biss

Insuffizienter Lippenschluß, Gummy smile

Mandibuläre Retrognathie

Sagittale Kinnhypoplasie

Montag, 21. Februar 2011 OP-Simulation

Um 8 Uhr finde ich mich in der Praxis Dr. Dr. K. ein und melde mich an zur OP-Simulation. Weil es so früh morgens noch keine Bahnverbindung aus Hannover gibt, habe ich mich am Sonntag vorher in einem netten Hotel in der Innenstadt einquartiert und einen schönen ruhigen Abend genossen. Jetzt bin ich sehr gespannt, was passiert und ob ich Gelegenheit habe, mit Dr. K. persönlich zu sprechen. Dazu kommt es leider nicht, macht aber auch jetzt noch keinen Sinn, was mir aber später erst klar wird. Ich werde geröntgt, es werden Abdrücke und ein Bissregistrat von mir genommen. Dann fotografiert mich ein freundlicher Herr und klärt mich über die Risiken der OP auf. Mir wird zwar etwas mulmig, unterschreibe aber trotzdem die nötigen Papiere. Das war es dann auch schon.

Dienstag, 08. März 2011, Aufnahme

Dank meiner Therapie mit Johanniskraut und Baldrian bin ich recht gelassen. Keine Ahnung, wie es mir ohne meine kleinen pflanzlichen Helferlein gegangen wäre, schon alleine, weil mich die letzten Monate auf der Arbeit ziemlich fertig gemacht haben.

Gerüstet mit ausreichend Lesestoff, Walkman, Schüßlersalzen, Globuli und jeder Menge guter Wünsche meiner Lieben trete ich die Bahnfahrt an. Deutlich vor 13 Uhr komme ich in der Praxis an und melde mich zur Aufnahme. Mir wird Blut zur Bestimmung meiner Blutgruppe abgenommen, und Dr. Dr. K. begrüßt mich persönlich. Nach einem netten Smalltalk über Karneval und norddeutsche „Zwangsbespaßungsverweigerer“ kommt er auf mein Kinn zu sprechen. Eine Kinnplastik war bei unserem ersten Termin schon Thema, und somit habe ich vorher schon darüber nachgedacht und musste nicht großartig überzeugt werden. Mich von meinem fliehenden Kinn zu verabschieden war meine Belohnung für die ganze Tortur. Also unterschreibe ich die Erklärung und trete die Suche nach der Klinik an.

Durch den Hintereingang betrete ich das Haus und frage mich nach der Aufnahme durch. Nachdem dieser bürokratische Akt erledigt ist, begebe ich mich auf der Station A2. Dort werde ich von den Schwestern freundlich begrüßt und in mein Zimmer gebracht. Ich bekomme sogar noch einen Kaffee, man misst meine Beine aus wg. der Strümpfe und nennt weitere Termine. Weil ich erst mal alleine bin, kann ich in Ruhe auspacken und mich einrichten. Dann darf ich zum Narkosevorgespräch zurück ins Erdgeschoß. Nach einer kurzen Wartezeit stellt mir dann eine freundliche Ärztin noch viele weitere Fragen und nimmt sich auch für meine Fragen Zeit.

So was tun mit dem angebrochenen Nachmittag? Den verbringe ich ganz entspannt in der netten Innenstadt mit Bummeln und Eisessen.

Zurück im Zimmer bereite ich mich mit einer ausgiebigen Dusche auf die Nacht vor. Dr. Dr. K. besucht mich noch einmal persönlich, um etwas Wichtiges zu besprechen. Da bei mir eine Gerinnungsneigung (Faktor V -Leiden) vorliegt, würde ich mehr Gerinnungshemmer bekommen, um einer Thrombose vorzubeugen. Das könne aber zu Blutergüssen führen, aber blaue Flecken sind ihm allemal lieber als Thrombosen. Mir auch! Weil mein Blut von der Blutbank extra abgefordert werden musste, sei ich am OP-Tag auch nicht als Erste dran. Dieses Gespräch hat mich noch ziemlich beschäftigt, zeugt es doch von einer sehr sorgfältigen und auch fürsorglichen Art, mit Patienten umzugehen und diesen großen Eingriff optimal vorzubereiten.

Die Nacht vor der OP verbringe ich mehr oder weniger schlafend und alleine im Zimmer.

Mittwoch, 09. März 2011, OP-Tag

Nach dem Wecken werde ich ziemlich bald aufgefordert, mich hübsch zu machen für die OP. Ich schlüpfe also in das Hemdchen, die „Underwear“ und die Strümpfe, dann werden noch zwei Tabletten geliefert. Nach kurzer Zeit habe ich dann nur noch Watte im Kopf, aber es geht mir soweit gut, oder gerade deswegen? Ich habe grad noch Gelegenheit, meine Zimmernachbarin zu begrüßen, die zurückgebracht wird, da werde ich schon zur OP abgeholt. Mein Walkman muss hier bleiben, sch….ade. Mit OP-Splint im Gepäck geht es in Richtung OP. Im Vorbereitungsraum vor dem OP werde ich von einem netten jungen Mann auf die Liege links neben mir gebeten, und meine Haare werden eingepackt in so ein schickes Mützchen. Ich werde bequem gelagert, ein Zugang und EKG wird angelegt. Zwischendurch werde ich immer wieder gefragt, ob es mir gut geht. Dann kommt ein weiterer netter Herr dazu und hält mir eine Maske vor das Gesicht. Eigentlich wollte ich mir noch etwas Schönes vorstellen für angenehme Träume, aber zu spät. Da war ich schon weggebeamt.

Mein erster bewusster Blick nach dem Aufwachen geht zur Uhr, ca. 15: 30 Uhr. Erst mal Inventur, der OP-Splint nicht da, hmm. Aber die Zähne verschnürt und etwas auf dem Gesicht und am Kinn, ach das ist diese Kühlmaske! Das Kopfende ist fast senkrecht gestellt, und ich bin ziemlich tief gerutscht. Erst mal sortieren, mir ist nicht übel, habe keine Schmerzen. Kann mich verbal verständigen und frage nach dem Splint. „Den brauchen Sie nicht, das passt alles so gut zueinander.“ Gut. Nach weiterem Dämmern muss ich mich leider doch zweimal übergeben. Es hat mir echt Leid getan, den netten Leuten dort soviel Arbeit zu machen. Die Magensonde hatte sich damit auch erledigt und wird gezogen. Bei dem Bettenbeziehen und Umziehen hat sich eine der Saugdrainagen von selbst entfernt und wird auch nicht wieder angebracht. Später muss ich dann auch mal, oh oh. Der dritte Versuch auf der Bettschüssel ist dann endlich erfolgreich, sind wir etwas verspannt? In den frühen Morgenstunden darf ich dann auf den Toilettenstuhl, schon besser. Nur der Kreislauf ist noch nicht online, also schnell zurück in die Heia. Aus den Bemerkungen der Intensivschwester und dem Herrn, der mich zwischendurch von der Verdrahtung befreit, schließe ich jetzt schon, dass ich wohl ziemlich geprügelt aussehe.

Donnerstag, 10. März 2011, 1. Tag Post-OP

Nach dieser Nacht auf der Intensivstation darf ich am Vormittag wieder in mein Zimmer gebracht werden. Dort werde ich von der Schwester begrüßt mit der Frage: „Na, mit welchem von den Klitschkos haben Sie sich denn angelegt?“ ;) Das lässt Schlimmes vermuten. Im Laufe dieses Tages schaffe ich es, ohne Hilfe unter Aufsicht zur Toilette zu gehen und in den Spiegel zu schauen. Jetzt weiß ich, was gemeint war. Mein linkes Auge ist zugeschwollen und von einem prächtigen Veilchen verziert. Der Rest vom Gesicht sieht auch matschig und fleckig aus. Herzlichen Glückwunsch! :o Auch Dr. K. und Herr Sch. schauen recht verlegen aus der Wäsche bei meinem Anblick. Ich bekomme die Aufgabe, ab morgen möglichst viel auf dem Flur herumzulaufen und die Arme zu kreisen, damit der Kreislauf und das Lymphsystem in Schwung kommt. Am Rest des Tages darf ich noch rumliegen. Ich lenke mich trotz Kühlmaske, Drainage und IV-Zugang irgendwie ab und schreibe erste Nachrichten an meine Lieben. Auch die verbale Kommunikation mit der Zimmernachbarin kommt in Gang. Abends gibt es Kartoffelsuppe, die dank einer Spritze mit Schlauch dran auch teilweise den Weg in meinen Magen findet. Das Schlucken gestaltet sich noch ziemlich schwierig, auch innerlich ist mein Mundraum geschwollen. Es ist alles noch anstrengend, und die Nacht wird auch nicht so nett.

Freitag, 11. März 2011, 2. Tag Post-OP

Heute geht es langsam wieder bergauf mit mir. Nach dem Frühstück aus Milchbrei und Multisaft per Spritze mit Schlauch sowie Antibiotika i.v. wird die Drainage gezogen. Ich soll zum Röntgen, mach mich auf den Weg. Wenn man hier Kilometergeld bekäme! Beim Röntgen komme ich mit einem Mädel ins Gespräch, und wir stellen fest, dass wir auf der Intensivstation im selben Zimmer waren. Sie hatte das Gleiche gebucht wie ich, sah aber schon ganz gut aus. Auf dem großen Fernseher im Wartebereich vom Röntgen musste man sich an dem Tag leider die vielen schlimmen Bilder vom Tsunami in Japan anschauen, was für ein Schock!

Mit dem Röntgenbild im Gepäck durften wir beide zusammen gleich weiter zur Lymphdrainage. Oh, wie göttlich war das, es hat richtig gut getan. B)

Im Laufe des Tages tigere ich über den Flur und drehe brav meine Runden, bediene

mein Handy und versuche, nicht auf den Fernseher zu schauen, fühle mich den Katastrophenmeldungen nicht gewachsen. Ich telefoniere mit meinen Lieben und schicke ein erstes Foto. Mein Sohn (11 Jahre) reklamiert als erstes die dicke Nase. Das dürfe so nicht bleiben. Ich versichere ihm, dass meine Nase sich noch verändert und alles gut wird. Das Essen funktioniert dank Löffel und Caipi-Strohhalm etwas besser.Die Nacht wird noch schlimmer als die letzte. Im Sitzen mit Kühlmaske und zugeschwollener Nase schläft es nicht sehr gut.

Sonnabend, 12. März 2011, 3. Tag Post-OP

Heute verschwindet auch der Zugang. Endlich wieder duschen! Nach der Dusche drehe ich wieder meine Runden auf dem Gang und auch durch das Haus. Meinem Kreislauf geht es ganz gut, jetzt streikt der rechte Arm. Fühlt sich an, als wäre ein Nerv eingeklemmt und motzt mächtig rum. Auch die Physiotherapeutin, die heute Lymphdrainage macht, weiß keinen Rat und meint, das gehe von alleine wieder weg. Unangenehm ist es trotzdem. Die Schwellung im Gesicht hat derweil ihren Höhepunkt erreicht, das wird jetzt nur noch besser.

Verbringe den Tag mit E-Mails schreiben und lesen. Die Nachrichten über Fukushima und Heimweh lassen mein Nervenkostüm zwischendurch mal flattern, und ich muss ordentlich heulen. Ist doch ganz schön doof so ohne Besuch. Meine Jungs haben sich in den Kopf gesetzt, am Sonntag zu erscheinen. Jetzt höre ich auch noch bei der Visite, am Sonntag könnte sich entscheiden, ob ich nach Hause darf. Das wäre ja toll!

Heute lasse ich mir von der Nachtschwester etwas zum Einschlafen geben, endlich eine ruhigere Nacht.

Sonntag, 13. März 2011, 4. Tag Post-OP

Jetzt wird es spannend. Mit drei anderen Patienten von Dr. Dr. K. werde ich abgeholt und zur Praxis begleitet. Dort werden meine Träume von Entlassung auch wieder zerschlagen. Nein, heute ist es noch zu früh, morgen dürfen Sie vielleicht gehen. Okay, der gute Mann hat sicher seine Gründe. Ich bekomme gezeigt, wie ich Gummizüge einhängen muss, alle außen, das kriegen wir hin.

Meine Jungs erscheinen um 15 Uhr, und wir gehen zusammen Kaffee trinken. Von der Cafeteria im obersten Stockwerk hat man einen tollen Blick über die Umgebung. Leider vergehen die schönsten Stunden immer schnell, und bald müssen sich die beiden schon wieder verabschieden, schließlich ist am nächsten Tag wieder Arbeit und Schule. Mein Mann hat zwar versucht, sich nicht viel anmerken zu lassen, er war aber ziemlich geschockt über meinen Anblick.

Montag, 14. März 2011, 5. Tag Post-OP

Heute entscheidet sich, ob ich entlassen werde. Nachdem mir beim Frühstücken ein Gummizug reißt, flattern meine Nerven wieder, und ich bin mir nicht sicher, ob eine Entlassung überhaupt infrage kommt. Es muss mir schon so gut gehen, dass ich die Zugfahrt nach Hannover allein auf die Reihe kriege und ich nicht irgendwo umfalle.

In der Praxis angekommen werde ich erst mal geröntgt. Als ich die Aufnahme im Profil sehe, fällt mir nichts mehr ein, was ist mit meinem Kinn passiert? Wie viel ist die Kinnspitze nach vorne versetzt worden? 8 mm war die Antwort, wau! Das hat sich richtig gelohnt. Hi hi! Jetzt werden die Schrauben entfernt. Das Heparin tut seinen Dienst, es blutet ordentlich nach. Einer Entlassung steht nichts mehr entgegen. Dann bin ich mal weg, mit Rezept für Antibiotika und Lymphdrainage.Dann mal zurück in die Klinik und Sachen packen. Dann habe ich mich bei den Schwestern bedankt, die ja auch alle sehr nett und fürsorglich waren. Nach der Entlassung in der Patientenverwaltung bin ich noch mal in die Praxis und habe meinen OP-Splint sowie die Modelle abgeholt und mich auch dort noch mal bedankt und verabschiedet.

Die Heimfahrt war ganz gut. Es gibt doch noch Kavaliere auf der Welt. Ich habe mir beim Bewegen der Tasche im Zug helfen lassen müssen, das war aber gar kein Problem für die anwesenden Herren. So bin ich ganz gut wieder zu Hause angekommen und wurde gleich mit Kaffeeduft und Blumenstrauß begrüßt. Im Laufe der nächsten beiden Tage konnte ich auch meinen Arm wieder normal bewegen.

Post-OP zu Hause

Am Donnerstag, 17. März steht der erste Besuch bei meinem Kieferorthopäden nach der OP an. Der ist sichtlich entzückt über meinen nahezu perfekten Biss und zieht sogleich die Fäden, aber ganz vorsichtig. Da ja eh alles noch taub ist, habe ich nicht viel davon gemerkt, das Betäubungsspray hätte man sich bestimmt sparen können.

In den nachfolgenden Tagen verschwindet das Veilchen zusehends, nach drei Wochen ist es verschwunden bis auf eine Rötung im Auge.

Auch die Schwellung ist kontinuierlich nach mehreren Wochen zurückgegangen. Die Nase sah zunächst schief aus, das hat sich aber nach einiger Zeit auch gebessert.

Ich liste jetzt noch ein paar Sachen auf, die meiner Meinung nach zu einer schnelleren Genesung beitragen. Das basiert aber nur auf meiner persönlichen Erfahrung und kann bei jedem anders sein!

• Phlogenzym gegen Entzündung und Schwellungen

• Traumeel Tabletten (homöopathisches Komplexmittel) bei Traumata

• Keltican Forte Kapsel zur Regeneration von Nerven

• Homöopathische Mittel: Hypericum C200, Chamomilla, Arnica D 30 und C 30

• Schüßler-Salze Nr. 4, 7, 1 und 2

• Nasenduschen

Aus heutiger Sicht bin ich froh, dass ich den Eingriff habe machen lassen und habe mich zu jedem Zeitpunkt in guten Händen gefühlt.

Fühlt Euch frei, mir Fragen zu stellen, auch als PN. Ich hoffe, mein Bericht kann dem einen oder anderen zur richtigen Entscheidung verhelfen. So eine OP ist eine richtig große Geschichte, und man braucht lange, um sich vollständig davon zu erholen.

Das wäre es fürs Erste, viele Grüße von Saxaholic, die sich auf Eure Kommentare freut!

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Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! :)

Ich muss sagen, ein sehr schöner Bericht, liest sich wirklich gut.

Bin noch eine prä-OP Patientin, habe nächste Woche ein Beratungsgespräch mit Herrn K. in BH. Tut gut, vorab Positives zu lesen!

Ich wünsche Dir noch weiterhin alles Gute & Liebe!

LG

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Hallo Saxaholic,

vielen Dank für deinen tollen Bericht, hab ihn eben erst entdeckt!

Wow, dass du zur Entlassung alleine mit dem Zug nach Hause fahren konntest ist ja super :)

Wie schaut es mittlerweile mit den Schwellungen aus? Fühlst du dich komplett abgeschwollen?

Hat sich deine Familie schnell an dein neues Äußeres gewöhnt?

Wünsch dir weiterhin alles Gute :)

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Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Ich hatte am 22. November letzten Jahres die GNE-OP in Bad Homburg und bin jetzt auf dem Weg zur Bimax. Meine Kiefersituation ist ganz ähnlich wie Deine, umso dankbarer bin ich für Deinen Bericht! Wie lange mußtest Du nach abgeschlossener KFO-Behandlung auf den OP-Termin warten?

Liebe Grüße und weiterhin alles Gute!!!!!

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Hallo Ihr Lieben,

erst mal vielen lieben Dank für Eure netten Wünsche.

Über die Sache mit der Zugfahrt war ich nicht sehr glücklich, aber es ist alles gut gegangen.

Ich bin mittlerweile so gut wie komplett abgeschwollen. Aber ich spüre einen gewissen Druck an den Kieferknochen, wenn ich mich sehr anstrengen muss, z. B. was zu Schweres trage. Die Katze lässt das Mausen nicht, und so bin ich exakt 6 Wochen nach der OP wieder zu meinem wöchentlichen Saxophontreffen gegangen, und am 4.-5.Juni habe ich am Hannoverschen Saxophonworkshop teilgenommen. Natürlich nicht mit Vollgas, aber ich war ganz gut dabei und abends völlig am Ende, so daß ich am Abend mit dem Kühlkissen auf dem Gesicht eingeschlafen bin. Selber schuld. Am letzten Freitag hatte ich meinen letzten Termin vor der Entbänderung und noch jede Menge Gummizüge zum endgültigen Schliessen des Bisses vorne aufgetragen bekommen. Da kriegt man kein Mundstück zwischen, so was Dummes! Ein bisschen Angst habe ich ja, dass das Saxophon meinen Biss wieder aufhebelt. Aber no risk no fun!

Zu der Frage mit dem OP-Termin: Ich wurde im Dezember von meinem KFO gefragt, ob ich denn schon einen OP-Termin habe. Ich meinte dann zu ihm, natürlich würde ich auf grünes Licht von ihm warten, was ich dann auch bekam. Habe dann sogleich in BH angerufen und meine Termine bekommen.

Mein Sohn hat die ganze Sache inzwischen gut verdrängt und spricht mich nicht mehr auf die Sache an. Mit fast 12 Jahren bereitet er sich momentan auf die Pubertät vor, da ist man mehr auf sich konzentriert....ohne Worte. Mein Herr Gemahl tut sich nach wie vor etwas schwerer. Er ist der Einzige, dem mein Kinn vorher besser gefallen hat. Die meisten Leute, die mich vorher kannten, sind der Meinung, dass meine Veränderung zwar sichtbar zum Vorteil, aber nicht extrem ausgefallen ist. Und das ist gut so.

:rolleyes:

So, mein Bett ruft schon ganz laut. Vielen Dank noch mal für Eure Antworten. Habe schon gedacht, dass keiner schreibt.

Viele Grüße von Saxaholic

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Hallo allerseits,

diese frohe Kunde muss ich jetzt einfach mal an dieser Stelle loswerden:

Heute morgen wurden die Brackets entfernt! Hurra hurra hurra.

Jetzt habe ich noch die Bänder zum Befestigen des Positioners und muss den das ganze Wochenende bis Dienstag durch tragen.

Aber das habe ich erst mal hinter mir. Meine Zähne sehen so toll aus, ich kann es eigentlich noch gar nicht fassen.... :D

Macht's gut!

Grüße von Saxaholic

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Hallo allerseits,

uups, jetzt haben wir schon Dezember, und ich habe ganz lange hier nicht mehr reingeschaut. War halt mit anderen Dingen voll beschäftigt. :unsure:

Am 13. Dezember geht es wieder nach BH, zur Besprechung für die Entfernung der Titanplatten. Hab auch schon einen OP-Termin am 28.12., aber weiss nicht, ob ich den wahrnehmen kann. Das ist vielleicht blöd, wenn alles so in der Schwebe hängt. Aber wenn ich am 02. Januar einen neuen Job antrete, ist das mit der OP wohl keine so gute Idee. Auch wenn so eine Metallentfernung wohl nicht so schlimm sein soll, oder? :rolleyes:

Bin dankbar für Eure Mitteilungen über Erfahrungen mit Metallentfernung.

Bis bald & Habt alle eine schöne Weihnachtszeit!

Viele Grüße von Saxaholic

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